Gedenkhalle Oberhausen

Gedenkhalle Oberhausen Die Gedenkhalle wurde1962 von der Stadt Oberhausen gegründet.

Als erste westdeutsche Gedenkstätte zum Nationalsozialismus soll sie ein Ort des Gedenkens und Erinnerns, der Information und Begegnung sein.

Gedenkhalle OberhausenEinladung zum VortragDonnerstag, 26. März 2026, 18 UhrDr. Lutz Kreller: Vom ‚Volkskörper‘ zum Indi...
16/03/2026

Gedenkhalle Oberhausen

Einladung zum Vortrag
Donnerstag, 26. März 2026, 18 Uhr

Dr. Lutz Kreller: Vom ‚Volkskörper‘ zum Individuum. Das Bundesministerium für Gesundheitswesen nach dem Nationalsozialismus

Das Thema
1961 wurde das Bundesministerium für Gesundheitswesen (BMGes) gegründet. Lutz Kreller und Franziska Kuschel untersuchen in ihrer gemeinsam verfassten Studie erstmals die Geschichte des bundesdeutschen Gesundheitsressorts.

Sie analysieren die Biografien leitender Beamt*innen des BMGes und zeigen den maßgeblichen Einfluss des BMGes bei der Gestaltung zentraler gesundheitspolitischer Themen.

In der Person von Dr. Josef Stralau findet sich ein personeller Bezug zu Oberhausen: im BMGes war er einer der wichtigsten Entscheidungsträger. Zuvor war er zwischen 1937 und 1945 in Oberhausen im öffentlichen Gesundheitsdienst des „Dritten Reiches“ als überzeugter NS-Rassenhygieniker tätig.

Der Referent
Dr. Lutz Kreller ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin.

Keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme kostenfrei

Diesen Spendenaufruf unterstützt die Gedenkhalle gerne.Oberhausen HILFT Saporischschja!Die Situation in unserer ukrainis...
11/03/2026

Diesen Spendenaufruf unterstützt die Gedenkhalle gerne.

Oberhausen HILFT Saporischschja!

Die Situation in unserer ukrainischen Partnerstadt Saporischschja ist durch die anhaltenden russischen Raketenangriffe dramatisch. Für viele Menschen ist das tägliche Leben kaum noch zu bewältigen – Angst, Zerstörung und Unsicherheit bestimmen ihren Alltag.

Zahlreiche Familien haben ihr Zuhause verloren und leben ohne Schutz, ohne ausreichende Versorgung, oft auf der Straße.

Besonders unerträglich wird die Lage durch die extreme Kälte: Aktuell herrschen Temperaturen von minus 17 Grad bei starkem, eisigem Wind. Strom und Wasser stehen vielerorts nicht zur Verfügung.

Doch wir können helfen! „Oberhausen hilft“ plant den 23. Hilfstransport.

Im Mittelpunkt steht, dringend benötigte Stromgeneratoren nach Saporischschja zu bringen. Vor Ort übernimmt der Partnerverein „Saporischschja – Oberhausen“ die Verteilung an soziale Einrichtungen, Kindergärten, Behindertenorganisationen sowie Kinderkrankenhäuser.

Jede Spende zählt. Jeder Beitrag hilft.

Spendenbescheinigungen werden nach Angabe der Adresse selbstverständlich ausgestellt.

Spendenkonto: Oberhausen hilft e.V.
IBAN: DE06 3655 0000 0053 2241 43
Stichwort: Kinder in Saporischschja

Mit herzlichem Dank im Voraus und den besten Grüßen

Jörg Bischoff, 1. Vorsitzender
Andrè auf der Heiden Fieback, 2. Vorsitzender
Horst Kalthoff, Techn. Projektleiter
Wolfgang Heitzer, Geschäftsführer
Henrike Eickholt, Kassenwartin

www.oberhausen-hilft.de
[email protected]

Vielen Dank für die Einladung 🙂
07/03/2026

Vielen Dank für die Einladung 🙂

Die Eröffnung der Ausstellung „Kolonialrevisionismus im Rheinland. Akteure, kolonial Propaganda und ‚Mobilisierung der M...
06/03/2026

Die Eröffnung der Ausstellung „Kolonialrevisionismus im Rheinland. Akteure, kolonial Propaganda und ‚Mobilisierung der Massen‘“ am 5. März gewann durch den einführenden Vortrag der Kuratorin der Ausstellung, Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, zusätzlich an Tiefe, insbesondere aufgrund der ergänzenden Hinweise auf die Aktivitäten des Reichskolonialbundes im Gau Essen, wozu Oberhausen damals zählte.

Vielleicht war auch nicht allgemein bekannt, dass zu den überzeugten Akteuren des Kolonialrevisionismus kein geringerer als Konrad Adenauer gehörte, der damals schon Oberbürgermeister von Köln war.

Der Ausstellung sind viele Besucher*innen zu wünschen, die sich anhand von zahlreichen Informationstafeln ausführlich über das Thema orientieren können.

Die Ausstellung läuft bis zum 25. Mai und ist zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen.

Donnerstag, 26. Februar 2025, 18 Uhr„Wieder gut gemacht“Vortrag von Manfred Schmitz-BergDas NS-Regime verursachte zwisch...
23/02/2026

Donnerstag, 26. Februar 2025, 18 Uhr

„Wieder gut gemacht“

Vortrag von Manfred Schmitz-Berg

Das NS-Regime verursachte zwischen 1933 und 1945 millionenfaches Unrecht. Überlebende dieses Unrechts stammten aus ganz Europa und mussten nach dem Ende des Nationalsozialismus schwere psychische und/oder physische Belastungen und Beeinträchtigungen ertragen, oftmals ein Leben lang.

Der Referent Manfred Schmitz-Berg, früher Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, geht in seiner Publikation und seinem Vortrag zur rechtsstaatlichen Wiedergutmachung von massenhaften unrechtsstaatlichen Verbrechen der Frage nach, wie die 1949 gegründete Bundesrepublik mit den Opfern der NS-Herrschaft umging und ob es für Betroffene eine „Wiedergutmachung“ gab.

Wenn es eine Wiedergutmachung gab – die viele nicht erhielten –, leistete sie den Geschädigten einen angemessenen Ersatz für das Erlittene? Wie bewerteten dies an der Wiedergutmachung beteiligte Institutionen und Personen, wie bewerteten dies die Betroffenen selbst?

Der Referent stellt die wichtigsten historischen Fakten vor und schildert an Einzelschicksalen, wie Deutschland die materiellen und immateriellen Schäden, die durch die NS-Verbrechen verursacht wurden, kompensierte.

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Gedenkhalle OberhausenEinladung zur Eröffnung der AusstellungDonnerstag, 5. März 2026, 18 UhrKOLONIALREVISIONISMUS im Rh...
20/02/2026

Gedenkhalle Oberhausen

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

Donnerstag, 5. März 2026, 18 Uhr

KOLONIALREVISIONISMUS im Rheinland 1919–1943 –

Akteure, koloniale Propaganda und „Mobilisierung der Massen“

Einführung in die Ausstellung:
Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst,
Kuratorin der Ausstellung, Universität zu Köln

Eine Ausstellung gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW

Zur Ausstellung

In der vorherrschenden Wahrnehmung war die deutsche Kolonialgeschichte kurz und unbedeutend und endete mit dem verlorenen Ersten Weltkrieg und dem Vertrag von Versailles.

Der Verlust des Kolonialbesitzes und damit das Ende des realen Kolonialismus nach nur 35 Jahren stellte zwar für die deutsche Kolonialbewegung eine bedeutende Zäsur dar.

Diese bedeutete aber keineswegs, dass man im Deutschen Reich jegliche kolonialen Ambitionen aufgab. Es entstand – gerade im Rheinland – eine starke Bewegung, die sich für die Rückgewinnung der verlorenen Gebiete wie des verlorenen Status‘ als Kolonialmacht engagierte.

Der Kolonialrevisionismus oder „Kolonialismus ohne Kolonien“ zwischen 1918 und 1943 war sowohl eine politische Realität als auch Teil einer Phantasiegeschichte der kolonial Bewegten, die 25 Jahre lang von der Rückgewinnung eines Kolonialreichs überzeugt waren.

Die Ausstellung berücksichtigt auch den rheinischen Teil des Ruhrgebiets.

29 neue Stolpersteine wurden gestern in Oberhausen verlegt. Mittlerweile liegen 368 Stolpersteine im gesamten Stadtgebie...
11/02/2026

29 neue Stolpersteine wurden gestern in Oberhausen verlegt. Mittlerweile liegen 368 Stolpersteine im gesamten Stadtgebiet und erinnern an Menschen unterschiedlicher Verfolgungsgruppen, welche die Nationalsozialisten ermordet, gefoltert, inhaftiert oder vetrieben haben.

Das gesamte Projekt wird durch Spenden finanziert und wäre ohne die ehrenamtliche Hilfe von vielen Oberhausenerinnen und Oberhausenern nicht möglich. Besonders bedanken möchten wir uns bei der GEW-Stolpersteingruppe, den "Omas gegen Rechts", dem VVN/BdA, dem Förderverein St. Josef/Schmachtendorf, der WBO, vielen Einzelpersonen und den Schülerinnen und Schülern des Elsa-Brändström-Gymnasiums, des Sophie-Scholl-Gymnasiums und der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Ihr wart klasse!!!!
Wir danken Oberbürgermeister Thorsten Berg, Bürgermeister Werner Nakot und Bürgermeisterin Sonja Bongers für Ihre Teilnahme und die damit einhergehende Wertschätzung des Stolpersteinprojektes.

10/02/2026
STOLPERSTEINVERLEGUNG IN OBERHAUSEN 10. FEBRUAR VON 9 BIS 13 UHR
02/02/2026

STOLPERSTEINVERLEGUNG IN OBERHAUSEN
10. FEBRUAR VON 9 BIS 13 UHR

HERZLICHE EINLADUNG zum"Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" in Oberhausen am 27. Januar um 12 Uhr   ...
14/01/2026

HERZLICHE EINLADUNG zum
"Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" in Oberhausen am 27. Januar um 12 Uhr

Adresse

Konrad-Adenauer-Allee 46
Oberhausen
46049

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+4920860705310

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