Gedenkhalle Oberhausen

Gedenkhalle Oberhausen Die Gedenkhalle wurde1962 von der Stadt Oberhausen gegründet.

Als erste westdeutsche Gedenkstätte zum Nationalsozialismus soll sie ein Ort des Gedenkens und Erinnerns, der Information und Begegnung sein.

Seit Mittwoch ist die Ausstellung über den christlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Beispiel vom Leben u...
04/09/2026

Seit Mittwoch ist die Ausstellung über den christlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Beispiel vom Leben und Wirken des Schmachtendorfer Kaplans Matthias Mertens in der Gedenkhalle Oberhausen eröffnet.
Zur Eröffnung berichteten Thorsten Engler und Olaf Peters vom Förderverein St. Josef Schmachtendorf über Ihre Recherchen und die Verfolgung des beliebten Kaplans.
Der Abschnitt über das Konzentrationslager Dachau wurde von einer AG der Heinrich-Böll-Gesamtschule erstellt.
Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr in der zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.
Heimatverein Schmachtendorf Heinrich-Böll Gesamtschule Thorsten Engler

17. September 2026Der lange Langemark-Abend in Oberhausen im Bert-Brecht-Bildungszentrum (= BBB)Langemarkstr. 19-21, 460...
03/09/2026

17. September 2026
Der lange Langemark-Abend in Oberhausen

im Bert-Brecht-Bildungszentrum (= BBB)
Langemarkstr. 19-21, 46045 Oberhausen

Mythos Langemarck/straße – Von der nationalistischen Vereinnahmung zur Völkerverständigung

Foyer im Erdgeschoss, BBB
18.00 Uhr Eröffnung der Wanderausstellung „Mythos Langemarck/straße – Von der nationalistischen Vereinnahmung zur Völkerverständigung“
Mit Beiträgen von Oberbürgermeister Thorsten Berg, Clemens Heinrichs/Gedenkhalle und einem Grußwort der Initiative der Gemeinde Langemark-Poelkapelle durch Prof. Dr. Stefan Goebel

Fassade BBB an der Langemarkstraße
anschließend Einweihung der neuen Informationstafel zu Langemark

BBB, Veranstaltungsraum 330
anschließend Vortrag Dr. Goebel: ‘Langemarck‘ im Ruhrgebiet und anderswo: Missbrauchte Geschichte oder gemeinsames Gedenken?

Am 17.9.2026 wird die Wanderausstellung „Langemarkstraße - Missbrauchte Geschichte oder Gemeinsames Gedenken“ im BBB eröffnet. Die belgische Gemeinde Langemark-Poelkapelle, das „In Flanders Fields“-Museum Ypern und die University of Kent haben diese Ausstellung erarbeitet, um die Schlacht von Langemarck im Ersten Weltkrieg und die Vereinnahmung dieser Geschichte vor allem in der NS-Zeit sowie den Wandel der Erinnerungskultur nach 1945 als einen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung zu dokumentieren.

Nach der Eröffnung der Ausstellung wird eine Informationstafel am BBB auf der Seite der Langemarkstraße eingeweiht, um die Geschichte und die Bedeutung des Straßennamens über die Laufzeit der Ausstellung hinaus zu beleuchten. Ein QR-Code führt zu einer noch ausführlicheren Erläuterung zu Langemark auf der Website der Stadt Oberhausen.

Der Vortrag „‘Langemarck‘ im Ruhrgebiet und anderswo: Missbrauchte Geschichte oder gemeinsames Gedenken?“ von Prof. Dr. Stefan Goebel von der Universität Kent, Kurator der Ausstellung, rundet die Eröffnung ab.

Die Informationstafel an der Langemarkstraße, die Informationen auf der städtischen Website sowie eine ergänzende Informationstafel für die Ausstellung zu „Langemark und Oberhausen“ wurden vom Stadtarchiv und der Gedenkhalle im Auftrag der Stadt Oberhausen angefertigt.

NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte im Allgemeinen und auch die Gedenkhalle halten sich in ihrer Arbeit an den Beutels...
03/09/2026

NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte im Allgemeinen und auch die Gedenkhalle halten sich in ihrer Arbeit an den Beutelsbacher Konsens, also an das Überwältigungsverbot, an eine differenzierte Darstellung von Sachverhalten und an die Förderung des eigenständigen Denkens. Nur so bilden sich kluge, reflektierte Menschen, die nicht irgendwelchen geschichtsrevisionistischen Parolen hinterherlaufen. Unsere Arbeit hat einen emanzipatorischen Wert, der unserer Demokratie guttut, gerade jetzt. Oder will sich jemand zukünftig von den Autoritären vorschreiben lassen, was man zu denken und zu tun hat?

Gedenkfeier zum Antikriegstag am 1. September Wie jedes Jahr, so wurde auch in diesem Jahr die Gedenkfeier aus Anlass de...
01/09/2026

Gedenkfeier zum Antikriegstag am 1. September

Wie jedes Jahr, so wurde auch in diesem Jahr die Gedenkfeier aus Anlass des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1.9.1939 begangen. An diesem Tag startete die Wehrmacht im nationalsozialistischen Deutschland den Überfall auf das benachbarte Polen, nachdem man Polen schon zuvor in einem Pakt mit der Sowjetunion unter sich aufgeteilt hatte – imperialistische Diktatoren haben sich noch immer gut verstanden, wie auch die Gegenwatt wieder zeigt. Entsprechend gab es auch in den Wortbeiträgen viele Bezüge zur aktuellen Weltlage, die Aufzählung aller aktuellen Kriege hätte noch viel mehr Zeit gebracht als die exemplarische Auflistung von Kriegen in der Ukraine, in Nahost oder im Sudan. Unsere Bürgermeisterin Sonja Bongers MdL vertrat die Stadt Oberhausen bei der Gedenkfeier mit dem wichtigen ergänzenden Statement, das auch die bedauerliche Notwendigkeit beinhaltete, dass Demokratie und Freiheit eines demokratischen Rechtsstaates notfalls auch mit militärischen Mitteln verteidigt werden müssten.

Die Gedenkfeier wurde vom DGB ausgerichtet, und wir haben ihn gerne dabei unterstützt. Wie schön, dass sich Gewerkschafter*innen noch ohne Polizeischutz bei uns in der Öffentlichkeit bewegen können. Das sieht im Osten unseres Landes leider ganz anders aus, da sie dort immer wieder von militanten Rechtsextremen bedroht werden. Wo so etwas möglich ist, wird unsere Demokratie ausgehöhlt, und das ist dann Krieg im eigenen Lande. Man höre sich mal um vor Ort, man wird auf viele weitere Beispiele stoßen. Bürgerwehren sind lediglich der Wolf im Schafspelz und lassen an schlimme Zeiten denken, in denen Angehörige von SS, SA und Stahlhelm als Hilfspolizisten den Staatsterror der N***s umsetzten. Never again!

Heute: Ausstellungseröffnung um 18 Uhr!
01/09/2026

Heute: Ausstellungseröffnung um 18 Uhr!

Vielfalt wurde von den N***s radikal bekämpft, ideologisch, strukturell, systematisch, auf vielfache Weise. Der Holocaus...
27/08/2026

Vielfalt wurde von den N***s radikal bekämpft, ideologisch, strukturell, systematisch, auf vielfache Weise. Der Holocaust an der europäischen Judenheit und den Sinti und Roma, die Verfolgung von politischen Gegner*innen, christlicher Opposition, von Intellektuellen und Künstler*innen, die Zwangssterilisation im Rahmen der „Rassenhygiene“, die systematische Ermordung von behinderten Menschen, die Ausgrenzung und Verbringung von Homosexuellen in Gefängnisse und Konzentrationslager, die rassistische und menschenverachtende Behandlung der Zwangsarbeiter*innen - dies sind nur einige wenige Beispiele für die Vielfalt der zig Millionen Menschen, die unter den N***s litten und die NS-Zeit oft nicht überlebten.

Wir verlegen für viele dieser Opfer, sofern wir sie überhaupt kennen, Stolpersteine, und drücken damit unsere Trauer über ihr Schicksal und unsere Empathie mit ihnen aus.

Wir sagen aber auch, man könnte aus der Geschichte lernen. Wer allerdings heute wieder Vielfalt mit nationalistischer Rassenideologie bekämpft, hat nichts gelernt, will nichts lernen und produziert neue Opfer. In Deutschland sind seit 1990 schon mehr als 200 Menschen durch Täter mit völkisch-nationaler Gesinnung zu Tode gekommen. Unsere Empathie gehört auch diesen Opfern rechtsextremistischen Terrors.

Es lebe die gelebte Vielfalt.

NS-Gedenkstätten und-Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte stehen schon seit längerem unter politi...
24/08/2026

NS-Gedenkstätten und-Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte stehen schon seit längerem unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Denn Rechtsextreme jeder Couleur wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, da es am Nationalsozialismus nichts zu verklären gibt und auch nicht zu bagatellisieren. Vor allem aber arbeiten Gedenkstätten nicht ideologisch, sondern faktenbasiert. Sie stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich aufgrund der Erfahrungen mit der NS-Vergangenheit für demokratische Werte, Rechtsstaatlichkeit und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.

Die Gedenkhalle schließt sich diesem Statement ausdrücklich an. Schon als die Gedenkhalle am 2. September 1962 zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet wurde, war ihr Auftrag von der damaligen Oberbürgermeisterin Luise Albertz klar definiert: die Geschichte des Nationalsozialismus für die nachfolgenden Generationen zu dokumentieren und sie historisch einzuordnen, um eine wie auch immer geartete Wiederholung zu verunmöglichen.

„Dieser Auftrag ist für unsere Institution bindend über alle Zeitläufte hinweg, zumal die Gefahr des Vergessens und Verdrängens beständig und gerade leider sehr aktuell ist“, so Clemens Heinrichs, Leiter der Gedenkhalle, „Um es mit einem Zeitzeugen und Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager der N***s, Primo Levi, zu formulieren: ‚Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.‘ Dem ist, vorerst, nichts hinzuzufügen.

  – Gedenkstätten starten Social-Media-Kampagne gegen rechte GeschichtsnarrativeDie Stiftung Brandenburgische Gedenkstät...
24/08/2026

– Gedenkstätten starten Social-Media-Kampagne gegen rechte Geschichtsnarrative

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und das Netzwerk Digital History and Memory starten heute unter dem Hashtag eine gemeinsame Social-Media-Kampagne. Damit soll einerseits auf die Gefahr rechtsextremer Geschichtsnarrative und andererseits auf die Bedeutung einer kritisch-reflektierten Erinnerungskultur für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufmerksam gemacht werden. Die Posts spitzen sprachlich zu: „Gefährlich“ ist die kritische Aufarbeitung der NS-Verbrechen für alle, die Geschichte umdeuten, relativieren oder verdrängen wollen, um ihre politischen Ziele zu erreichen.

Mit der Kampagne reagieren die Gedenkstätten auf die Beobachtung, dass die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen zunehmend infrage gestellt wird. Nationalistische Geschichtsmythen und völkische Ideologien verbreiten sich schnell, nicht zuletzt unter Jugendlichen. Sie richten sich gegen die kritische Diskussion der Vergangenheit und drohen Fundamente unseres Zusammenlebens zu untergraben: ein respektvolles und solidarisches Miteinander, das auf der Würde jedes einzelnen Menschen basiert.
Dem stellen die Posts entgegen, was Gedenkstätten leisten: Sie setzen sich nachdrücklich für die kritische Aufarbeitung der Gewaltgeschichte ein. Durch Bildungsarbeit und Forschung schaffen sie Räume für eine offene und faktenbasierte Debattenkultur, für die Begegnung von Menschen und die Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie begreifen die kritisch-reflektierende Erinnerungskultur als wichtigen Beitrag zu einer offenen und diversen Gesellschaft.

Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten: „Durch rechtsextreme Geschichtsnarrative ist die kritisch-reflektierende Erinnerungskultur gefährdet. Gruppenbasierte Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung nehmen immer bedrohlichere Züge an. Wir müssen alles daransetzen, diese Entwicklung zu stoppen – im analogen und im digitalen Raum.“

Die Gedenkhalle Oberhausen schließt sich dieser Kampagne an, da ihr Auftrag seit ihrer Gründung 1962 in diesem aufklärerischen Sinne durch die Stadt Oberhausen formuliert ist.

24/08/2026

Adresse

Konrad-Adenauer-Allee 46
Oberhausen
46049

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+4920860705310

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