OCM Technik erleben. Geschichte begreifen. Zukunft gestalten. Wir zeigen Computergeschichte der 1970er und -80er Jahre. Wir sind Lernort für digitale Souveränität.
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Alle Exponate sind voll funktionstüchtig und dürfen ausprobiert werden. Das Oldenburger Computer-Museum zeigt eine Sammlung historischer Rechnersysteme mit dem Fokus auf Heimcomputer von 1977 bis 1987. Eine öffentliche Ausstellung eines Teils der Sammlung befindet sich im 4.OG am Bahnhofsplatz 10. Postanschrift / Impressum:
Oldenburger Computer-Museum e.V. (gemeinnützig)
1. Vorsitzender Thiemo Edd

iks
Vereinsregister Amtsgericht Oldenburg VR 200748
Bahnhofsplatz 10, 26122 Oldenburg
Mail: info [at] computermuseum-oldenburg.de
Telefon: +49 441 21719619

31/05/2026

Apple's tablet concept from the 1980s

Kalenderblatt - 34 Jahre Apple Newton 29. Mai 1992 - Der Apfel, der zu früh vom Stamm fiel: Apples Newton ist der Zeit v...
29/05/2026

Kalenderblatt - 34 Jahre Apple Newton

29. Mai 1992 - Der Apfel, der zu früh vom Stamm fiel: Apples Newton ist der Zeit voraus

Heute betritt ein sichtlich stolzer Apple-Chef John Sculley die Bühne der Consumer Electronics Show in Chicago und zieht ein Gerät aus der Tasche, das die Welt verändern soll: das Apple MessagePad, besser bekannt unter dem visionären Projektnamen „Newton“.

Es ist die offizielle Geburtsstunde des PDA – des „Personal Digital Assistant“. Ein digitaler Assistent für die Hosentasche, der Termine verwaltet, Notizen speichert und vor allem eines kann: Handschriften erkennen. Zumindest in der Theorie.

Heißt das Ding eigentlich Newton wegen dem allerersten, nostalgischen Apple-Logo von 1976, auf dem der gute alte Sir Isaac Newton unter einem Apfelbaum sitzt? Vielleicht! Die Symbolik ist bestechend: Damals fiel Newton ein Apfel auf den Kopf und er macht sich theoretisch Gedanken um die Schwerkraft.

1992 bringt Apple den Newton auf den Markt und stellt fest, dass die Realität der Schwerkraft verdammt hart ist. Denn der PDA fällt beim Publikum krachend durch und mutiert zu einem der legendärsten Flops der Tech-Geschichte.

Warum? Nun, die hochgelobte Handschrifterkennung ist ein einziges, komödiantisches Desaster. Und sorgt nicht selten für Verwirrung.
Das System lernt zwar mit der Zeit die Handschrift des Nutzers, aber wer hat schon die Geduld, monatelang Hieroglyphen zu üben, damit das Gadget den Einkaufszettel versteht?

Die Popkultur stürzt sich genüsslich darauf: Selbst die Simpsons widmen dem Newton eine eigene Parodie, in der aus der handschriftlichen Notiz „Beat up Martin“ die freundliche Erinnerung „Eat up Martha“ wird.

Wenn wir den Newton mit einem modernen Smartphone vergleichen, wird die Sache erst recht skurril.
Unser heutiges iPhone gleitet elegant in die Jeans, schießt 4K-Videos und funkt mit Highspeed durchs Internet. Der Newton von 1992 ist dagegen ein klobiger Backstein, der stolze 400 Gramm auf die Waage bringt.

Ein Mobilfunknetz? Fehlanzeige! Wer online gehen will, muss ein separates Fax-Modem anstöpseln, das fast so groß ist wie das Gerät selbst.
Und der Bildschirm hat keine funkelnden OLED-Millionen Farben, sondern ein monochromes, unbeleuchtetes Grau-in-Grau, bei dem man im Dunkeln eine Taschenlampe braucht.
Dazu kommt ein stolzer Preis von rund 700 US-Dollar, der das Gadget eher zum Statussymbol für betuchte Nerds als zum Massenprodukt macht.

Als Steve Jobs 1997 zu Apple zurückkehrt, fackelt er nicht lange und stampft das Newton-Projekt radikal ein.
Die Rache des Genies? Vielleicht. Aber ohne den Newton und die dort gesammelten Pleiten, Pech und Pannen gäbe es heute vermutlich kein iPhone und kein iPad. Der Newton war eben seiner Zeit weit voraus – er konnte nur leider seine eigene Zukunftsvision nicht fehlerfrei entziffern.

Du möchtest mehr über das Logo von Apple erfahren? Oder einfach mal den Newton in der Hand halten? Dann besuche uns im OCM. An einem der folgenden Apple Talks Themenabende werden wir uns übrigens intensiv mit der Geschichte hinter dem Apfel-Logo befassen.

Bildquelle: https://arstechnica.com/gadgets/2022/06/remembering-apples-newton-30-years-on/

29/05/2026

🤖 Klartext Digital im OCM: KI verstehen, Bilder begreifen 🎨

Stellen Sie sich vor, Sie fragen eine KI etwas und bekommen eine überzeugende Antwort. Klingt gut. Bis Sie merken: Die Antwort war komplett falsch.
Oder Sie sehen ein Bild online, das absolut echt aussieht, obwohl niemals eine Kamera beteiligt war.

Willkommen in der digitalen Gegenwart.

Beim nächsten Abend unserer Reihe „Klartext Digital!“ im Oldenburger Computer-Museum schauen wir genau hinter diese Kulissen:

🗣️ Unsere Kollegin Sarah Henintsoa Benecke zeigt in ihrem Vortrag
„Klug gefragt, kritisch gelesen: So funktionieren KI-Chats“,
warum gute Fragen bei KI den Unterschied machen und wie Sie Antworten besser einordnen können.

🎨 Thiemo Eddicks vom Oldenburger Computer Museum nimmt Sie mit in
„Von der Leinwand zum Algorithmus: Wie Computer Bilder generieren“
und erklärt, wie aus Mathematik faszinierende digitale Kunst entsteht.

Zwei Vorträge. Zwei Perspektiven. Viele Aha Momente.

📍 Mittwoch, 3. Juni 2026
⏰ 19 bis 21 Uhr
📌 Oldenburger Computer Museum
Bahnhofsplatz 10, Oldenburg

🎟️ Eintritt frei

Wir sind TECI_OL:
BISS GmbH
BTC AG
BTC Embedded Systems AG
CEWE
Ise Individuelle Software und Elektronik GmbH
KDO GmbH
KISTERS AG
Lufthansa Industry Solutions
new-data-services GmbH
Oldenburger Computer-Museum (OCM)
OFFIS - Institut für Informatik
OPEN KNOWLEDGE GmbH
Public Experts GmbH
Stadt Oldenburg
the peak lab GmbH & Co. KG
Varelmann Beratungsgesellschaft
VRG Gruppe
worldiety

KI generiertes Bild: Gemini

🟡 Waka Waka! Heute vor 46 Jahren begann alles…22. Mai 1980 – Ein gelber Kreis verändert die WeltEs war ein unscheinbarer...
22/05/2026

🟡 Waka Waka! Heute vor 46 Jahren begann alles…

22. Mai 1980 – Ein gelber Kreis verändert die Welt

Es war ein unscheinbarer Tag in Japan, als ein gewisser Tōru Iwatani beim Pizzaessen saß – und plötzlich auf die vielleicht genialste Idee der Videospielgeschichte kam. Eine angebissene Pizza. Ein Kreis mit Mund. Essen als Spielprinzip. Keine Waffen, keine Gewalt – nur Hunger, Geschwindigkeit und vier nervöse Geister.

Am 22. Mai 1980 starteten die ersten offiziellen Testläufe von Pac-Man – und der Rest ist Pixelgeschichte.

Der Name leitet sich übrigens von der japanischen Lautmalerei „paku paku" ab – für „wiederholt den Mund öffnen und schließen". Klingt bekannt? Waka Waka eben.

Und wer dachte, der Name „Puck Man" sei eine gute Idee für den US-Markt, lag leider falsch – denn böswillige Zeitgenossen hätten das P allzu leicht in ein F verwandeln können.

46 Jahre später ist der gelbe Kugelheld so präsent wie eh und je – und bei uns im Oldenburger Computer-Museum könnt ihr ihn an einem echten Arcade-Automaten erleben. Waka Waka, ihr wisst wo wir sind. 🕹️👾

🎂 Happy Birthday, Pac-Man!

Foto: CC BY 2.0, Wikimedia Commons

Waka

Ilke war bei uns zu Besuch, hier sein Bericht:
20/05/2026

Ilke war bei uns zu Besuch, hier sein Bericht:

Ich war zu besuch im Computermuseum Oldenburg zur Eröffnung der Sonderausstellung: 50 Jahre AppleDas ist kein klassisches Museum, sondern eine Erfahrung die ...

Kalenderblatt: 45 Jahre Commodore VIC 20 19. Mai 1981 - Captain Kirks Volkscomputer beamt sich in die Wohnzimmer Heute z...
19/05/2026

Kalenderblatt: 45 Jahre Commodore VIC 20

19. Mai 1981 - Captain Kirks Volkscomputer beamt sich in die Wohnzimmer

Heute zündet Commodore die nächste Stufe der Heimcomputer-Revolution. Der VIC 20 erblickt das Licht der Welt und schickt sich an, als erster Computer überhaupt die magische Millionengrenze zu knacken – ein echter Megaseller im klobigen Brotkasten-Design!

Was diesen digitalen Winzling so besonders macht? Nun, er bringt knackige bunte Farben und echten Sound direkt ins Wohnzimmer, fordert die grauen Zellen der Nutzer aber gleichzeitig mit einem epischen Arbeitsspeicher von satten 5 Kilobyte heraus. Das reicht heute kaum für ein halbes Emoji, aber damals passen da ganze Spiele-Universen rein!

Schon beim Namen fängt der Spaß an: In den USA heißt er stolz VIC 20, benannt nach seinem Video-Interface-Chip. Als das Gerät den Atlantik überquert, bricht in der deutschen Marketingabteilung jedoch leichte Panik aus.
„VIC“ klingt auf Deutsch einfach viel zu sehr nach einem ziemlich unanständigen Wort. Um peinliche Blicke am Ladentisch zu vermeiden, spendiert man uns kurzerhand das Kürzel VC 20 – offiziell angepriesen als der „Volkscomputer“.

Die 20 wird laut dem Commodore-Entwickler Michael Tomczyk einfach hinzugefügt, weil man eine Zahl wie beim Konkurrenzprodukt Sinclair ZX 80 brauchte und 20 einfach "freundlich" klingt.

Bevor der Computer auf den Markt kommt, hatte er ganz andere, weniger glamouröse Arbeitstitel. Er wurde intern unter anderem als MicroPET bezeichnet (als kleiner Nachfolger des Commodore PET).

Damit das Ganze auch intergalaktischen Glanz bekommt, fliegt Commodore prominente Unterstützung ein: Kein Geringerer als William Shatner alias Captain Kirk beamt sich in die Werbespots, blickt todernst in die Kamera und fragt die staunende Menschheit, warum man denn bitteschön nur ein Videospiel kaufen sollte, wenn man einen echten Computer haben kann. Logisch, Captain!

Auch wenn der kleine Kerl schon bald von seinem legendären großen Bruder, dem C64, technologisch in den Schatten gestellt wird, heute feiern wir diesen kleinen Brotkasten, der natürlich in unserer Dauerausstellung immer funktionsbereit zu finden ist.

Von Evan-Amos - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38582541

50 Jahre Apple Computer.Von der Garage zur Kultmarke – und du kannst mittendrin sein.Eine Garage in Kalifornien. Drei Ty...
19/05/2026

50 Jahre Apple Computer.
Von der Garage zur Kultmarke – und du kannst mittendrin sein.

Eine Garage in Kalifornien. Drei Typen mit einer verrückten Idee: Computer sollen nicht für Spezialisten sein – sie sollen für alle sein.

50 Jahre später steht ein 5 Meter hoher, begehbarer Macintosh bei uns im OCM. Und du kannst ihn erleben.

Unsere Sonderausstellung „50 Jahre Apple – Vom Garagenprojekt zur globalen Kultmarke" läuft noch bis September 2026. Hier geht es nicht um tote Technik hinter Glas. Hier läuft das alles noch. Du kannst es anfassen, ausprobieren, begreifen – vom Apple II bis zum iPhone.

Was war das für ein Gefühl, als der erste Mac startete? Wie hat sich eine Maus damals angefühlt? Komm und finde es heraus.

🏛️ Regulärer Museumsbesuch
Jeden Dienstag, 18–21 Uhr | Einfach vorbeikommen – Eintritt nur 2 €. Die Sonderausstellung ist in den normalen Öffnungszeiten inklusive.

🔍 Öffentliche Führung durch die Apple-Sonderausstellung
Jeden Freitag, 17–19 Uhr | 10 € pro Person
Mit fachkundiger Begleitung durch 50 Jahre Apple-Geschichte – inklusive der Highlights, die man sonst vielleicht übersieht. Anmeldung erforderlich.

💬 Apple Talks – Themenabende zur Ausstellung
Jeden zweiten Mittwoch, 18–20 Uhr | 5 €
Spannende Vorträge rund um Apple-Geschichte, Design und Technik. Keine Anmeldung nötig – einfach reinkommen.

🎒 Gruppenbesuche & Schulklassen
Ihr seid eine Gruppe oder Schulklasse? Wir bieten exklusive Führungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten an. Ab 10 € pro Person (ab 5 € für Bildungseinrichtungen), Mindestbuchung gilt. Ideal für Informatik-, Geschichte- und Technikunterricht!

👉 Alle Termine & Infos: computermuseum-oldenburg.de/

Wir sagen auch DANKE für das Interesse von über 320 Besucher*innen am vergangenen Sonntag!
19/05/2026

Wir sagen auch DANKE für das Interesse von über 320 Besucher*innen am vergangenen Sonntag!

Der Deutsche Museumsbund sagt DANKE 🙏

🙌 Der Internationale Museumstag 2026 war ein voller Erfolg! Ein riesiges Dankeschön an die Museen für ihr großartiges Engagement 🏛️ und den Besucher:innen für ihre Teilnahme und grenzenlose Begeisterung! 🎉

Wir möchten allen Beteiligten unseren herzlichsten Dank aussprechen – darunter natürlich auch ICOM sowie ICOM Deutschland und den Museumsverbänden und Museumsämtern in den Ländern.

Mit zahlreichen Aktionen – von spannenden Führungen 🗺️ über kreative Mitmach-Aktionen ✂️ bis hin zu digitalen Erlebnissen 💻 – konnten wir gemeinsam die Vielfalt und den Reichtum unserer Museumslandschaft feiern. Die vielen Eindrücke haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Museen als Orte der Bildung und des gesellschaftlichen Miteinanders sind. 🤝💬

🙏 Ein besonderer Dank gilt auch der Schirmherrschaft von Bundesratspräsident Dr. Andreas Bovenschulte, dessen Unterstützung die Bedeutung des Aktionstags hervorhebt. Bovenschulte bekräftigte, dass wir am Internationalen Museumstag unsere Museen feiern als „lebhafte Orte, in denen Wissen vermittelt wird – anschaulich, lehrreich, spannend und unterhaltsam “! 🌍🌉

Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsamen Entdeckungen im nächsten Jahr! 🚀

19/05/2026

Digitale Bildung, die wirklich ankommt – vom Schulkind bis zum Senior.

Medienkompetenz entsteht nicht durch Konsum, sondern durch Verstehen. Das ist die Überzeugung, von der das Oldenburger Computer-Museum seine Bildungsarbeit ableitet.

Für Schulklassen und AGs bieten wir handlungsorientierte Workshops an, die Lehrpläne in Informatik, Geschichte und Medienkunde konkret ergänzen: Schüler:innen schreiben eigene Programme auf Originalgeräten der 1980er Jahre, zerlegen Hardware, entschlüsseln mit echten Enigma-Maschinen und setzen sich mit Mediensucht auseinander. Der entscheidende Unterschied zu schulischen Angeboten: Hier passiert etwas. Sofort. Am Original.

Für ältere Menschen und alle, die sich von der Digitalisierung abgehängt fühlen, haben wir gemeinsam mit dem Oldenburger IT-Netzwerk TECI_OL die Veranstaltungsreihe „Klartext Digital: IT-Wissen für alle" entwickelt. Expertinnen und Experten aus Oldenburger Unternehmen erklären Alltagsthemen der Digitalisierung – verständlich, kostenlos, ohne Anmeldung. Die Idee dahinter: Wer beruflich mit IT zu tun hat, weiß, wie schnell sich Technik und Risiken verändern. Dieses Wissen soll direkt weitergegeben werden – an alle, nicht nur an Fachpublikum.

Digitale Souveränität ist keine Frage des Alters. Sie ist eine Frage des Zugangs.

📍 Oldenburg | Bahnhofsplatz 10
🌐 computermuseum-oldenburg.de/lernort

18/05/2026

Oldenburg stimmt sich auf das neue Stadtmuseum ein. Jeden Abend erstrahlt die Fassade im Klang vergangener Jahrzehnte. Der Auftakt bringt die 60er zurück – bis zur großen Eröffnung Anfang Juni.

Adresse

Bahnhofsplatz 10
Oldenburg
26122

Öffnungszeiten

Dienstag 18:00 - 21:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+4944121768722

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