Oldenburgische Museumsgesellschaft e.V.

Oldenburgische Museumsgesellschaft e.V. Die Oldenburgische Museumsgesellschaft e.V. fördert seit 1909 das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg i.O..

Am 21. April 2026 ging es mit Dr. Anna Heinze im Augusteum durch die jüngst eröffnete Ausstellung der international aner...
27/04/2026

Am 21. April 2026 ging es mit Dr. Anna Heinze im Augusteum durch die jüngst eröffnete Ausstellung der international anerkannten Künstlerin, Leyla Yenirce, "Werdegang", die viel Austauschpotenzial über Herkunft und Identität bot. Ihre multimediale Werkschau hatte sie eigens für Oldenburg geschaffen, die Stadt, die für Leyla Yenirce nach der Flucht als Dreijährige aus dem ehemaligen Kurdistan ihre erste Heimat in Deutschland wurde. So begegneten wir u. a. Zeichnungen aus ihrem Kinderzimmer, erfuhren, welche Rolle Kirchners Gemälde "Der Wanderzirkus" für sie spielte und was es mit dem "Tassen-Daumen-Kino" auf sicht hat. Zudem erhielten wir viele persönliche Einblicke über die Künstlerin. So bspw., dass sie sich täglich morgens bewusst bis zu zwei Stunden Zeit für Literaturgenuss nimmt. In ihrem Berliner Atelier befindet sich u. a. eine Kleist-Gesamtausgabe, die Yenirce bereits zum zweiten Mal liest. Welche Vorbilder ihr facettenreiches Interesse an Literatur, Politik, Kunst und Bildung geweckt haben, erläuterte uns Dr. Anna Heinze an Hand der collagenartigen Gemälde im "Chor der Frauen". Großflächige Formate, die laut der Künstlerin enorm viel Energie im Arbeitsprozess abverlangen. Daher verwunderte es uns auch nicht, dass Leyla Yenirce sich diese Power beim Kick-Boxen antrainiert. - Ein herzliches Dankeschön an Dich, liebe Anna, für diesen außergewöhnlichen Ausstellungsbesuch!

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„Bitte um Aushang“ – So der Titel eines zweijährigen Forschungsprojektes rund um die Hebung der umfangreichen Sammlungss...
30/03/2026

„Bitte um Aushang“ – So der Titel eines zweijährigen Forschungsprojektes rund um die Hebung der umfangreichen Sammlungsschätze von rd. 3.000 Plakaten, die dem Museum überwiegend in der Nachkriegszeit der 1950er und 1960er Jahre von verschiedenen Kunstinstitutionen zuging. Dr. Anna Heinze stellte uns bei einem Rundgang durch die daraus entwickelte Ausstellung „Plakat – Kunst“ eine Auswahl an Werken gespickt mit interessanten Anekdoten vor. Die farbenfrohe und ästhetische Schau überzeugt eindrucksvoll, warum die künstlerischen Grenzen zwischen angewandter Gebrauchsgrafik und bildendender Kunst fließend sind. So begegneten wir zahlreichen namhaften Künstlern wie bspw. Horst Janssen, Oskar Kokoschka, Günter Fruhtrunk oder Josua Reichert, deren Plakate in unmittelbaren Kontext zu anderen ausgewählten Skulpturen und Exponaten von ihnen zu bewundern sind. Die Spannbreite reicht von expressionistischen Positionen über die Konkrete Kunst und das Informel bis zu typografischer Kunst. Herzlichen Dank, liebe Anna, für diesen spannenden Einblick. Neue Plakataushänge werden wir in Zukunft sicherlich mit besonderen Augen wahrnehmen.

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Auch in diesem Jahr fand die Werkstatt-Führung anlässlich der „World Press Photo Ausstellung 2025“ einen begeisterten Be...
24/02/2026

Auch in diesem Jahr fand die Werkstatt-Führung anlässlich der „World Press Photo Ausstellung 2025“ einen begeisterten Besucheranklang in der OMG.
Am 19. Februar öffneten sich bereits für uns die Türen zu diesem im Oldenburger Schloß gastierenden Ausstellungs-Highlight. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei den Organisatoren von MEDIAVANTI GmbH Claus Spitzer-Ewersmann und seiner Kollegin Lisa Knoll, die uns auf eine spannende und einfühlsame Entdeckungsreise zu ausgewählten Werken der rund 150 global besten Fotos des Bildjournalismus mitnahmen.
Die World Press Photo Ausstellung ist noch bis zum 15. März 2026 im Dachgeschoss des Schlosses zu sehen.

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Zur ersten Veranstaltung 2026 war Holger Denckmann im Januar bei uns zu Gast. In einem kurzweiligen Vortrag erfuhren wir...
26/01/2026

Zur ersten Veranstaltung 2026 war Holger Denckmann im Januar bei uns zu Gast. In einem kurzweiligen Vortrag erfuhren wir von dem gebürtigen Lübecker, mit welchem strategischen Blick er auf die Kulturentwicklung der Stadt Oldenburg als ihr seit etwas über einem halben Jahr zuständiger Kulturdezernent schaut. So plädierte er u. a. dafür, etablierte "Leuchttürme" zu stärken, zugleich genügend Raum für kreativ Neues mutig zu zulassen und stolz auf unsere hiesige Kulturlandschaft zu sein. Am Beispiel des Stadtmuseums erläuterte er zudem die vorteilhaften Schnittmengen die es hat, auch für den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau zuständig zu sein. Herzlichen Dank, lieber Herr Denckmann, und gutes Gelingen bei all Ihren Fachzuständigkeiten.

Am 2. Dezember 2025 statteten wir dem Oldenburger Kunstverein (OKV) einen Gastbesuch ab, bei dem uns die Kunst- und Kult...
08/12/2025

Am 2. Dezember 2025 statteten wir dem Oldenburger Kunstverein (OKV) einen Gastbesuch ab, bei dem uns die Kunst- und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek kurzweilig auf einen Rundgang durch die aktuelle Ausstellung "Synopsis. USA Begegnungen" mitnahm. Dort trafen wir auf einen fulminanten photographischen Mix an US-amerikanischer Zeitgeschichte der 50er bis 70er Jahre von Evelyn Hofer und 1988/1989 von Laurenz Berges. Hofer, die als die "berühmteste unbekannte Photographin in den USA gilt, startete ihre Karriere zunächst mit Modeaufnahmen. Später konzentrierte sie sich auf Straßenszenen bis sie dann ihren Fokus auf Portraitaufnahmen ausrichtete. Dabei legte sie stets großen Wert darauf, dass die betreffende Person unmittelbar am Geschehen bewusst mitmachte und man ihr nicht quasi "nachspioniere". Dies wussten u. a. Persönlichkeiten und enge Weggefährten wie Richard Lindner, Saul Steinberg, Andy Warhol, Artur Rubinstein oder Diana Vreeland sehr zu schätzen. Aber auch Frischvermählte vor dem Standesamt oder stolze Chauffeure fing sie mit behutsamer Linse ein. Die USA-Photo-Pionierin brillierte dabei sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe. Berges, der ihr 1988/1989 assistierte, fand daneben noch genügend Zeit, für eigene photographische Schritte. Und so begegneten wir im Kubus seiner Bild-Installation, die uns auf eine morgendliche Zeitreise hektisch getriebener Menschen auf dem Weg zur Arbeit mitnahm. Wir sagen herzlich Danke für die Gastfreundschaft, liebe Imke Kannegießer, und für die Einblicke in diese zeitpolitisch relevante Ausstellung, liebe Geraldine Dudek!


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Im Rahmen „Der persönliche Blick“ verriet uns am 12. November 2025 der seit 2025 an der jüdischen Gemeinde Oldenburg tät...
03/12/2025

Im Rahmen „Der persönliche Blick“ verriet uns am 12. November 2025 der seit 2025 an der jüdischen Gemeinde Oldenburg tätige Rabbiner, Levi Israel Ufferfilge, warum er sich für die eher „unscheinbaren Kunstwerke“ begeistert.
Dazu erläuterte er uns im Prinzen-Palais mit welchen Assoziationen eine Skulptur von Peter Bonnen sowie ein Gemälde von Werner Berges „zu ihm sprechen“.

So schlug er anhand des aus zwei Teilen zusammengefügten Kubus einen spannenden Bogen zu den Gebetsriemen, die ebenfalls einen Kubus als Bestandteil haben. Dabei beleuchtete er die vielschichtige Bedeutung von Rissen, Blitzen und Zacken in der jüdischen Architektur, Kunst und Literatur, die nicht nur für Zerstörung
stünden, sondern auch als ein Aufruf zum „Reparieren der Welt-Bruchstücke“ hoffnungsvoll verstanden werden dürfen.

Das in Pastelltönen gehaltene „Bad-Gemälde“ von Werner Berges, welches durch seinen Strandausblick eine besondere Leichtigkeit versprüht, erinnerte ihn schmunzelnd an seine Teenagerzeit, die er in den Ferien auf der Insel Fehmarn verbrachte. Damals eher mit wenig Begeisterung, heute hingegen genießt er umso mehr Auszeiten vom Alltag an Orten wie diesen. Vielen herzlichen Dank, lieber Herr Ufferfilge, für diesen ganz besonderen Rundgang und den gemeinsamen Austausch!

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Mit großer Freude erreichte uns die Nachricht des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg zur Ernennung von Frau Dr. Anna...
02/12/2025

Mit großer Freude erreichte uns die Nachricht des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg zur Ernennung von Frau Dr. Anna Heinze als neue Direktorin mit Wirkung zum 1. Dezember 2025. Damit verbleiben die Museumsgeschicke in bestbewährten Händen 👏!

Liebe Anna Heinze, wir gratulieren Ihnen/Dir ganz herzlich und freuen uns auf eine wunderbare Fortsetzung unserer gegenseitig inspirierenden Zusammenarbeit! Wir wünschen Ihnen/Dir viel Freude und Erfolg.

Zur Person:

Anna Heinze hat Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Kommunikationswissenschaften in Bamberg und Berlin studiert. Sie promovierte zum Motiv des liegenden Frauenaktes in der Malerei der Renaissance. Nach einem Volontariat an der Hamburger Kunsthalle wirkte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin an bedeutenden Sonderausstellungen mit. Am Landesmuseum Oldenburg kuratierte Heinze vielbeachtete Ausstellungen wie jüngst die erste museale Werkschau zum norddeutschen Bildhauer Ludwig Münstermann (um 1575–1637/38), die am vergangenen Sonntag mit einem Gespräch zwischen Markus Lüpertz und dem FAZ-Redakteur Stefan Trinks endete.

Nun übernimmt Anna Heinze die Leitung des Museums, das sie zukunftsfähig aufstellen möchte. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, das Haus in die Stadtgesellschaft und darüber hinaus zu öffnen und die Verbindung zu den Besuchenden zu stärken. Die vielfältigen und hochkarätigen Sammlungen werden weiterhin Ausgangspunkt für die inhaltliche Arbeit sein. Darüber hinaus gilt es, Strukturen und Prozesse zu etablieren, mit denen das Museum auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen reagieren kann.

„Ich freue mich darauf, mit dem Museumsteam eine gemeinsame Vision für das Landesmuseum zu entwickeln und das Profil des Hauses zu schärfen, dessen reiche Bestände wir nicht nur pflegen und bewahren, sondern auch an ein breites Publikum vermitteln wollen“, so Dr. Anna Heinze.


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Foto: Sven Adelaide

Fortsetzung unserer Reihe „Der persönliche Blick“.Liebe Mitglieder der Oldenburgischen Museumsgesellschaft,nur eine klei...
10/11/2025

Fortsetzung unserer Reihe „Der persönliche Blick“.

Liebe Mitglieder der Oldenburgischen Museumsgesellschaft,
nur eine kleine Erinnerung an unsere Veranstaltung mit dem seit 2025 an der Jüdischen Gemeinde Oldenburg tätigen Rabbiner Levi Israel Ufferfilge.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 12. November 2025 um 17:00 Uhr an der Museumskasse im Prinzenpalais.
Gäste sind willkommen!

Am 28. Oktober 2025 waren wir zu Gast im Oberlandesgericht Oldenburg, wo uns deren Präsidentin, Anke van Hove, auf einen...
03/11/2025

Am 28. Oktober 2025 waren wir zu Gast im Oberlandesgericht Oldenburg, wo uns deren Präsidentin, Anke van Hove, auf einen interessanten Rundgang zu ausgewählten Kunstwerken und deren Herkunft mitnahm. Ihr ist es zudem zu verdanken, dass vom ursprünglichen 50er Jahre Charme dieses Gebäudeteils etliche Designelemente erhalten werden konnten und nun in frischem Glanze erstrahlen. Herzlichen Dank - auch, dass wir einen ganz persönlichen kunstvollen Einblick in Ihr Büro erheischen durften!

Dienstag, 28. Okt. 2025, 17:00 UhrTreffpunkt im Oberlandesgericht OL„Kunst – Hier? – Hätte ich nicht vermutet“ Rundgang ...
27/10/2025

Dienstag, 28. Okt. 2025, 17:00 Uhr
Treffpunkt im Oberlandesgericht OL

„Kunst – Hier? – Hätte ich nicht vermutet“ Rundgang mit Anke van Hove, Präsidentin des OLG OL

Eigentlich meidet man ja eher derartige Orte – wenn es denn nicht gerade zwingend erforderlich ist, sie aufzusuchen. In diesem Falle aber, dürfen Sie sich darauf freuen: es wird ganz ungefährlich – aber auf jeden Fall spannend! Denn Anke van Hove gewährt uns einen einmaligen Einblick in die Kunstwerke, die die Räumlichkeiten dieser Gerichtsbarkeit verschönern. Zudem haben Sie bei der Gelegenheit auch die Möglichkeit, den Charme des einen oder anderen Gerichtssaales zu erspüren.

Hinweis: Der Haupteingang des Oberlandesgerichts befindet sich am Richard-Wagner-Platz 1, 26135 Oldenburg.

Adresse

Damm 1 (Prinzenpalais)
Oldenburg
26135

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