12/10/2026
Am 8. Oktober 2026 hieß es für uns schon mal bei einem Preview „Vorhang auf“ zur von uns mitgeförderten Ausstellung „Weltbilder im Wandel - Landschaften von Arkadien bis Anthropozän“. Hannes Eckstein, Kurator dieser großartigen Ausstellung, nahm uns im Oldenburger Schloss mit durch Landschaftsdarstellungen der letzten fünf Jahrhunderte, die dazu einladen, über die Welt und wie wir darin leben möchten nachzudenken.
So definiert sich Landschaft nicht nur als Natur, sondern vielmehr als ein gewählter Bildausschnitt, den man durch ein ästhetisch interessiertes Auge betrachten möchte. Während in Arkadien noch alles in Ordnung scheint, greift in Anthropozän zunehmend der Mensch ins Geschehen und die Natur ein. Ganz nach dem frei gewählten Motto der „Philosophin“ Pippi Langstrumpf: „Wir machen uns die Welt, Widdewidde wie sie uns gefällt!“
Gemälde und Zeichnungen aus der hauseigenen Sammlung wie bspw. von J. H. W. Tischbein, Erich Heckel und Gerhard Richter treffen dabei auf zeitgenössische Videoarbeiten und Installationen - u. a. von Viktor Brim, Eline Kersten und Till Langschied, die unseren Rundgang bereicherten. Alle drei Künstler begeisterten uns zum einen durch ihre beeindruckenden Werke, die uns in die Mojave-Wüste der USA, in brennende Schweizer Waldgebiete und auf digital erschaffene Bergwelten entführten. Vor allem aber durch ihre hoch interessanten persönlichen Geschichten zur Werkentstehung und ihre versöhnlichen Ansichten: Auch wenn mancherorts „Müllberge wachsen - Gipfel schmelzen“, können wir als Menschen dazu beitragen, die Welt wieder mit gutem Handeln zu verzaubern!
Ein ganz herzliches Dankeschön für diesen fesselnden Ausstellungsrundgang an Dich, lieber Hannes Eckstein, Viktor Brim, Eline Kersten und Till Langschied. Und an Dich, liebe Anna Heinze, für Deine augenzwinkernde „Geheimniseinweihung“, dass Landschaften zu Beginn Deines Berufsweges nicht unbedingt von Dir favorisiert wurden. Aber wie man sieht, nun glücklicherweise schon 😊!