Museumsquartier Osnabrück

Museumsquartier Osnabrück MQ4 = Felix-Nussbaum-Haus /// Kulturgeschichtliches Museum /// Die Villa_ /// Akzisehaus Osnabrück ist Friedensstadt.

Das Museumsquartier Osnabrück mit seinen vier Häusern ist Resultat und zugleich Wegbereiter dieser Selbstverpflichtung. Das Stadtmotto „... wo Frieden Geschichte und Zukunft hat“ ist dabei das Leitmotiv. Mit den Mitteln der Kunst und der Aufbereitung von Geschichte verhandeln alle Aktivitäten einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie wollen, wie können wir in Frieden miteinander leben?

Wir feiern das Grundgesetz – das Fundament unserer Demokratie.Seit 1949 garantiert es Freiheit, Würde und Gleichberechti...
04/05/2026

Wir feiern das Grundgesetz – das Fundament unserer Demokratie.
Seit 1949 garantiert es Freiheit, Würde und Gleichberechtigung für alle Menschen. Es schützt unsere Rechte und bildet die Grundlage für ein solidarisches Zusammenleben.

Feiere mit uns!

10. Mai | 11–17 Uhr
Demokratiefest im Garten des Café Felka
Ein Fest für Vielfalt, Toleranz und eine offene Gesellschaft. Mit Musik, Gesprächen, Aktionen und vielen Möglichkeiten, das Grundgesetz spielerisch kennenzulernen. Mit dabei: „Wolle & Gack“, das Druckfahrrad, Diskussionsrunden und mehr.

16. Mai | 14–18 Uhr | Villa_
Demokratieworkshop (Jugendliche & Erwachsene)
Wie gelingt ein gerechtes Miteinander? Was bedeutet Gleichheit in der Praxis? Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach und üben demokratisches Handeln.
Kostenlos | Anmeldung: [email protected]

23. Mai | 10–18 Uhr
Ausstellungserweiterung zum Geburtstag des Grundgesetzes
Was hat das Grundgesetz mit meinem Alltag zu tun? Welche Rechte sichern unser Zusammenleben? Und was passiert, wenn sie fehlen? Eine Ausstellung, die Fragen stellt – und Antworten gibt.

23. Mai | 10:30–12:30 Uhr
Demokratieworkshop für Kinder (ab 7 Jahren)
Gemeinsam entscheiden, Stärken entdecken und erleben, warum Zusammenhalt zählt – mit einem praktischen Workshop und Geburtstagskuchen.
Kostenlos | Anmeldung: [email protected]

Ob Klimakrise, Identitätspolitik oder globale Konflikte – je lauter der Ruf nach Rationalität, desto stärker werden Deba...
04/05/2026

Ob Klimakrise, Identitätspolitik oder globale Konflikte – je lauter der Ruf nach Rationalität, desto stärker werden Debatten von Gefühlen geprägt. Genau hier setzt Maren Urner an: In ihrem Buch Radikal Emotional – Wie Gefühle Politik machen zeigt sie, warum Politik immer auch ein Aushandeln von Gefühlen ist – und wie ein bewusster Umgang damit zu besseren Lösungen führen kann.

Auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse analysiert sie, wie Emotionen politische Prozesse beeinflussen – und gibt konkrete Impulse für einen reflektierten Umgang damit. Denn zentrale Fragen unserer Zeit lassen sich nicht allein rational beantworten.

Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin, Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster und Mitgründerin des konstruktiven Onlinemagazins Perspective Daily. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2023 ausgezeichnet.

Diese Führung nimmt mit in das Leben zweier jüdischer Menschen, Felix Nussbaum & Fritz Steinfeld, die in den 20er und 30...
09/04/2026

Diese Führung nimmt mit in das Leben zweier jüdischer Menschen, Felix Nussbaum & Fritz Steinfeld, die in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts eine tiefe Freundschaft verbindet. Der eine wird in Auschwitz ermordet, dem anderen gelingt die Flucht nach Palästina.
Basierend auf Fritz Steinfelds Buch „Vergast - nicht vergessen. Erinnerungen an den Malerfreund Felix Nussbaum“ führt der Schauspieler und Kunstvermittler Marco Mehring als Fritz Steinfeld, dem Jugendfreund von Felix Nussbaum, durch die Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus.

9€/ 7€ erm. zuzüglich Eintritt
Anmeldung auf unserer Webseite

Marco Mehring, Foto Andre Suthe

🐷 Chaos, Witz und jede Menge Herz auf dem Kinderbauernhof! 🐷❤️Was passiert, wenn Shlomos neueste Erfindung – eine Kosche...
24/03/2026

🐷 Chaos, Witz und jede Menge Herz auf dem Kinderbauernhof! 🐷❤️

Was passiert, wenn Shlomos neueste Erfindung – eine Koscher-Maschine – völlig außer Kontrolle gerät? Plötzlich ist Schweinchen Babett… koscher?! Während Ayshe verzweifelt versucht zu verstehen, was das eigentlich bedeutet, sieht der Rabbi schon den Weltuntergang nahen. Zum Glück behält Ayshe einen kühlen Kopf – und zeigt, dass ein bisschen Nerd-Wissen die Welt retten kann.

Mit flauschigen Puppen, mitreißenden Songs und einem bunten Spektakel aus Licht und Nebel tauchen wir ein in die jüdische bubales-Welt. Humorvoll, klug und mit einer klaren Botschaft – denn wie Schaf Mendel sagt:
„Die Welt ist voll mit netten Tieren! Nicht alle muss man gleich frittieren.“

Ein Spaß für Kinder im Vor- und Grundschulalter – und alle, die sich ihren Humor bewahrt haben. Auch Vegetarier sind ausdrücklich willkommen.
(No animals will be harmed during this show.)

Dauer: ca. 45 Minuten – danach gibt’s noch die Gelegenheit für Selfies mit den Puppen!

Tausende Israelis leben heute in Berlin. Die Journalistin und Autorin Andrea von Treuenfeld hat mit einigen von ihnen ge...
13/03/2026

Tausende Israelis leben heute in Berlin. Die Journalistin und Autorin Andrea von Treuenfeld hat mit einigen von ihnen gesprochen und ihre Geschichten in biografischen Erzählungen festgehalten.

Die Porträtierten kamen aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland, viele leben bereits seit Jahren in Berlin. Israelis sind sie geblieben, doch der zweite Pass ist inzwischen oft ein deutscher. Lange war ihr Alltag von einem Gefühl der Freiheit geprägt – von den Zwängen, Spannungen und Unsicherheiten ihres Herkunftslandes. Berlin erschien vielen als offener, diverser und liberaler Ort.

Der 7. Oktober 2023 und der darauf folgende weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe haben diese Wahrnehmung verändert.
Die Gespräche geben Einblick in eine vielstimmige Community.

20/02/2026
Geleitet von den Worten ihres Urgroßvaters Salomon begibt sich Ricarda Messner in ihrem Debütroman„Wo der Name wohnt“ au...
17/02/2026

Geleitet von den Worten ihres Urgroßvaters Salomon begibt sich Ricarda Messner in ihrem Debütroman„Wo der Name wohnt“ auf eine persönliche Spurensuche. In Riga findet sie ein Fenster im ehemaligen Ghetto, das eng mit ihrer Familiengeschichte verknüpft ist – ein stiller Ort, an dem sich Erinnerung verdichtet. Von dort aus zeichnet der Roman die Bewegungen von vier Generationen nach: vom sowjetischen Lettland der 1970er Jahre bis nach Deutschland. Eine Erzählung über Herkunft, Weitergabe und die Frage, was bleibt.

16/02/2026

MEET THE ARTIST

Wie lässt sich Sicherheit erfahren in Zeiten von Angst und Ohnmacht?

In seiner Workshopreihe ergänzt Ariel Reichman die Ausstellung „Keiner soll frieren!“ im Felix-Nussbaum-Haus um körperliche, klangliche und dialogische Zugänge. Gemeinsam mit internationalen Expertinnen eröffnet er Räume, um Unsicherheit wahrzunehmen, auszudrücken und miteinander zu reflektieren.

Anmeldung über unsere Website.

Teilweise in englischer Sprache. Teilnahme kostenlos.

Im mittelalterlichen Osnabrück bestimmten Pest, Krieg und Aberglaube den Alltag – und ließen Scheiterhaufen brennen, auf...
09/02/2026

Im mittelalterlichen Osnabrück bestimmten Pest, Krieg und Aberglaube den Alltag – und ließen Scheiterhaufen brennen, auf denen unschuldige Frauen als Hexen verfolgt wurden.

Diese Führung führt in die dunklen Seiten der Stadtgeschichte: in den Bucksturm, das ehemalige Gefängnis, zu Geschichten von Folter, Henkerhandwerk und berüchtigten Gefangenen. Auf den Spuren der Hexenprozesse besuchen wir historische Tatorte – besonders eindringlich bei einbrechender Dämmerung.

Nur mit Anmeldung über unsere Website!

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnern wir an die während der NS-Zeit über anderthalb ...
27/01/2026

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnern wir an die während der NS-Zeit über anderthalb Millionen in Auschwitz ermordeten Männer, Frauen und Kinder, darunter auch der jüdische Maler Felix Nussbaum und seine Frau Felka Platek.

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die wenigen Überlebenden des Konzentrationslagers.

Felix Nussbaum und Felka Platek haben diesen Tag nicht erlebt. Sie wurden in Auschwitz ermordet – doch haben sie ein Werk hinterlassen, das bis heute spricht.

Nussbaums Gemälde „Triumph des Todes“ scheint auf den ersten Blick vom endgültigen Untergang zu erzählen: von Ruin, Zerstörung und einer Welt, in der kein Neubeginn mehr möglich scheint. Und doch liegt in diesem Bild eine widersprüchliche Kraft. Denn allein seine Existenz ist ein Akt des Widerstands. Nussbaum malt nicht nur unter dem Eindruck von Verfolgung, Razzien und existenzieller Angst – er malt gegen das Unfassbare an.

Auf den Trümmern der europäischen Zivilisation, zwischen Telefon, Instrumenten und Skulpturen, taumeln Totenfiguren durch eine zerstörte Welt. Es ist ein Bild des Zusammenbruchs. Und zugleich ist es ein Bild kultureller Vitalität. Nussbaum greift auf jahrhundertealte Bildtraditionen zurück, verbindet Vanitas, Totentanz, Neue Sachlichkeit und metaphysische Malerei zu einer eigenen, eindringlichen Sprache. Damit setzt er jene Kultur fort, die er zugleich als zerstört imaginiert.

„Triumph des Todes“ ist kein Ereignisbild, kein Abbild des Holocaust – das kann es nicht sein. Es ist eine künstlerische Antwort. Am Ende triumphiert nicht der Tod. Am Ende triumphiert Felix Nussbaum als Künstler. Sein Werk erinnert uns daran, dass Erinnerung Verantwortung bedeutet, heute und für die Zukunft.

Das Gemälde wurde von Felix Nussbaum auf den 18. April 1944 datiert. Es handelt sich um das letzte bekannte Werk des Malers.

Wie erzählst du dich selbst im Bild? Wie wirken Licht, Raum, Blick und Objekt auf deine Darstellung? Am 14.2. findet bei...
26/01/2026

Wie erzählst du dich selbst im Bild? Wie wirken Licht, Raum, Blick und Objekt auf deine Darstellung? Am 14.2. findet bei uns ein eintägiger Workshop zur Selbstinszenierung mit der Fotografin Verdiana Albano, Trägerin des Nachwuchspreises des statt.
Der Workshop ist Teil unserer aktuellen Fotoausstellung und knüpft an die lange Tradition des Selbstporträts in der Fotografie an. Du entwickelst eigene fotografische Konzepte und übersetzt diese Impulse unmittelbar in eine persönliche Bildsprache – mit moderner Technik, experimentellem Equipment oder ganz persönlichen Materialien.

🤳🏻📸Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Anmelden kannst du dich nur über unsere Website.

Adresse

Lotter Str. 2
Osnabrück
49078

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+495413232237

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