09/05/2026
Zum Tag des Natursteins werfen wir einen genaueren Blick auf die Mühlsteine, die früher in der Mühle genutzt wurden.
Mahlsteine wurden über Jahrtausende in mühevoller Handarbeit von Steinbrechern und Mühlsteinhauern geformt, wobei harte Gesteinsarten wie Basalt, Granit oder Quarzit bevorzugt wurden. Der Herstellungsprozess wandelte sich von den handbetriebenen Schiebemühlen der Steinzeit zu den großen, runden Mühlsteinen der späteren Wind- und Wassermühlen, wie sie auch heute noch in unserer Mühle zu finden sind.
Dabei gibt es verschiedene Gesteinsarten, die für die Mahlstein-Produktion genutzt wurden 🪨 ⛏️
Sandsteine aus Gebieten wie Johnsdorf bei Zittau und Ibbenbüren sind vor allem in Farbe und Struktur vielfältig. Aus Andernach am Rhein und Mayen kamen Basalte, die für ihre Härte bekannt sind und die Grundlage für robuste Mühlsteine bildeten.
Zu den begehrtesten Gesteinen in der Getreideproduktion gehör(t)en Süßwasserquarzite aus bspw. Frankreich: Die Langlebigkeit und Zähigkeit brachten eine erstrebenswerte Mahlqualität hervor.
Neben den traditionellen Natursteinen gibt es auch Kunststeine. Sie entstehen durch die Mischung von natürlichen Steinen mit verschiedenen Bindemitteln und anderen Materialien, die eine große Vielfalt an Designs und Oberflächenstrukturen ermöglichen.
Kommen Sie vorbei und entdecken Sie unsere Mahlsteine – ja, wir haben mehrere!
Unsere Öffnungszeiten sind: täglich 10-18 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr.