Museum Barberini

Museum Barberini Sammeln, forschen, präsentieren, vermitteln und begeistern – dies sind die Anliegen des Museums Barberini.

Neben der Sammlung Hasso Plattner zeigt es bis zu drei Ausstellungen im Jahr, oft in Kooperation mit internationalen Partnern. Ob Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Rembrandt oder Gerhard Richter, antike Skulpturen, französischer Impressionismus oder Barocke Malerei – das Museum Barberini widmet sich allen Stilen und Epochen und eröffnet stets neue Perspektiven auf die Kunst. Parallel zu den Wechsel

ausstellungen präsentiert das Museum Barberini dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner, darunter Meisterwerke von Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Berthe Morisot, Gustave Caillebotte und Paul Signac. Über 100 Werke von 20 Künstlern führen durch die Geschichte des französischen Impressionismus – von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Weiterentwicklung durch die Pointillisten und Fauvisten in der Klassischen Moderne. Mit 34 Gemälden von Claude Monet sind außerhalb von Paris nirgends in Europa mehr Werke dieses Künstlers an einem Ort versammelt. Potsdam gehört damit zu den weltweit wichtigsten Zentren impressionistischer Landschaftsmalerei. Ein umfangreiches Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm aus Symposien und Lesungen, Führungen und Konzerten, Filmabenden und Workshops begleitet die Ausstellungen und lädt zum lebendigen Austausch über die Kunst ein. Hier knüpft auch Barberini Digital an: Mit wechselnden Online-Angeboten rund um die Ausstellungen trägt das Museum die Werke und die Geschichten hinter den Gemälden in den digitalen Raum und ermöglicht neue Zugänge zur Kunst. Der Museumsshop und die Barberini Cafés mit Blick auf den Alten Markt im italienischen Flair oder die Freundschaftsinsel in der Havel runden das Kunsterlebnis ab.

1909: Liebermann erwirbt ein Grundstück in der Villenkolonie Alsen am Berliner Wannsee und beauftragt den Architekten Pa...
02/06/2026

1909: Liebermann erwirbt ein Grundstück in der Villenkolonie Alsen am Berliner Wannsee und beauftragt den Architekten Paul Otto Baumgarten mit dem Bau eines Hauses. Bei der Gestaltung der Gartenanlage wird er von seinem Freund Alfred Lichtwark unterstützt. Bis 1932 entstehen hier rund zweihundert Gemälde, in denen er den Garten von unterschiedlichen Standpunkten aus in den Blick nimmt. Für diese Arbeiten verzichtet der Künstler auf vorbereitende Studien und setzt die Kompositionen wie seine französischen Kollegen direkt in der sogenannten Alla-prima-Technik um. Dreißig Jahre nach Erstveröffentlichung von Théodore Durets Les Peintres impressionnistes erscheint das Buch in deutscher Übersetzung im
Verlag von Bruno Cassirer.

„Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini zeichnet mit über 110 Werken aus 60 internationalen Sammlungen die Entwicklung des deutschen Impressionismus nach. Für den gleichnamigen Katalog zur Ausstellung hat Christiane Righetti, Museum Frieder Burda, die Chronologie „Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland, 1870–1935“ zusammengestellt.

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Nur noch noch diese Woche bis 7. Juni 2026 im Museum Barberini, Potsdam

02/06/2026

The 2026 Venice Biennale has opened. The setting is Venice. The energy is unmistakably Berlin. From the German Pavilion to the main exhibition, from hidden palazzos to the off-scene, Berlin artists, curators, and voices are everywhere. At our “Berlin Breakfast,” we asked guests a simple question: what defines Berlin art today — and which places in Berlin still feel truly unmissable?

Together with visitBerlin​, the Stiftung Preußischer Kulturbesitz​, and the Museum Barberini, we were delighted to gather for a special preview ahead of the official opening of the Deutscher Pavillon​ at the 61st Venice Biennale La Biennale di Venezia​

Thank you to everyone who made this memorable gathering in Venice possible.

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Video: Maco Film


Neue Nationalgalerie​ Haus der Kulturen der Welt​ Kunsthaus Dahlem​ C/O Berlin​ Boros Collection / Bunker Berlin​ Berlin Art Week​
Gallery Weekend Berlin

02/06/2026

1909 erwarb Max Liebermann ein Anwesen am Wannsee, auf dem er einen prächtigen Garten anlegte. Ab 1915 widmete er sich überwiegend dessen Darstellung. Die unterschiedlichen Bereiche – Blumengarten, Nutzgarten, Gärtnerhäuschen, Wannseeterrasse und Birkenwäldchen – nahm er in nahezu zweihundert Gemälden in den Blick. Die Serien einzelner Motive und die Konzentration auf den eigenen Garten erinnern an Claude Monets Fokus auf seinenSeerosenteich in Giverny zur selben Zeit. Für Liebermann bedeutete sein Garten mehr als ornamentale Blütenpracht oder Inspiration zur Malerei. Vom wachsenden Antisemitismus in Deutschland verbittert, fand der Künstler hier seit den 1920er Jahren einen Rückzugsraum.

„Paradies am Wannsee. Liebermanns Malergarten“ ist das letzte der acht Kapitel der aktuellen Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini.

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Nur noch diese Woche bis 7. Juni 2026 im Museum Barberini, Potsdam

Video: MACO Film

Gestützt auf ein Netzwerk aus Künstlerkollegen, Galeristen, Sammlern und Museumsdirektoren prägte Max Liebermann als Mit...
01/06/2026

Gestützt auf ein Netzwerk aus Künstlerkollegen, Galeristen, Sammlern und Museumsdirektoren prägte Max Liebermann als Mitbegründer der Berliner Secession und als Präsident der Akademie der Künste maßgeblich die institutionellen Rahmenbedingungen der modernen Kunst in Deutschland.

Der Vortrag von Isabell Runde, Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin unter anderem im Museum Barberini, in der Liebermann Villa am Wannsee und in der Berlinischen Galerie, beleuchtet zentrale Persönlichkeiten dieses Netzwerks und zeigt, wie ihr Zusammenwirken ein nachhaltiges Umdenken innerhalb der Kunstwelt ermöglichte.

Kunst und Wissen: Liebermanns Netzwerk​
Vortrag von Isabell Runde
5. Juni, 17:30 Uhr
Barberini Studio (direkt neben dem Museum Barberini)

Zudem online per Zoom: 3. Juni, 18:30 Uhr

Photo: David von Becker

1903: Zusammen mit Harry Graf Kessler, Museumsdirektor des Großherzoglichen Museums für Kunst und Gewerbe in Weimar, sow...
01/06/2026

1903: Zusammen mit Harry Graf Kessler, Museumsdirektor des Großherzoglichen Museums für Kunst und Gewerbe in Weimar, sowie Lovis Corinth, Max Slevogt, Wilhelm Trübner und anderen gründet Liebermann den Deutschen Künstlerbund. Er veröffentlicht in der Neuen Rundschau den Aufsatz „Die Phantasie in der Malerei“ als Reaktion auf die anhaltende Kritik an seiner Kunst. Im Vorwort zur zweiten Auflage von 1916 schreibt er später:

„Es gibt keine blödsinnigere Behauptung, als die, welche man […] täglich liest und hört: der Naturalismus ist tot. Denn alle Kunst beruht auf der Natur und alles Bleibende in ihr ist Natur. Nicht die den Künstler umgebende nur, sondern vor allem seine eigene Natur. Wie er, der Künstler, die Welt anschaut, mit seinen inneren und äußeren Sinnen – das nenne ich seine Phantasie – die Gestaltung dieser seiner Phantasie ist seine Kunst. Als Maler gehe ich von der Anschauung aus, daher interessiert mich ausschließlich die gestaltende Phantasie, während mir die schöpferische Phantasie im Kunstwerke Axiom ist. Sie ist göttliche Eingebung, der nur auf dem Wege reinen Denkens beizukommen ist (wenn ihr überhaupt beizukommen ist). Der gestaltenden Phantasie aber dürfen wir hoffen, auf psychologisch-empirischem Wege nachspüren zu können. Oder mit anderen Worten: wir dürfen versuchen wollen, aus der Technik den Geist, der das Werk gezeugt hat, zu erklären.“

„Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini zeichnet mit über 110 Werken aus 60 internationalen Sammlungen die Entwicklung des deutschen Impressionismus nach. Für den gleichnamigen Katalog zur Ausstellung hat Christiane Righetti, Museum Frieder Burda, die Chronologie „Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland, 1870–1935“ zusammengestellt.

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Bis 7. Juni 2026 im Museum Barberini, Potsdam

01/06/2026

„Daher ergibt sich für einen Impressionismus in Deutschland ein sehr breites und buntes Spektrum und es ist sehr spannend (…) zu schauen, welche Maler da noch beachtenswerte Beiträge geliefert haben.“
- Alexander Bastek, Direktor, Museum Behnhaus Drägerhaus,

Das Experten-Video zur Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ beleuchtet, wie Max Liebermann als Sammler, Künstler und Vermittler die erste Avantgarde-Bewegung in Deutschland anstieß und wie Malerinnen und Maler die Impulse aus Frankreich auf ganz eigene Art aufnahmen und interpretierten.

Das vollständige Video ist auf unserer Website in der Mediathek zu finden oder über den Link in der Bio.

Mit Ortrud Westheider, Museum Barberini, Potsdam; Barbara Schaefer, Walraff-Richartz Museum & Fondation Corboud, Köln; Lucy Wasensteiner, Universität Bonn; Alexander Bastek, Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck; Karoline Feulner, Landesmuseum Mainz.
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Video:

06/26: What’s on in June Last chance: AusstellungAvantgarde.Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschlandbis 7.6...
01/06/2026

06/26: What’s on in June

Last chance: Ausstellung
Avantgarde.
Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
bis 7.6.2026

Führung in verschiedenen Sprachen
Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch oder Ukrainisch
Sa. & So., 12 Uhr

Museumstreff in Ukrainisch
Führung und Workshop
Mo, 1.6., 16 Uhr

24. Symposium
Marie Laurencin. Rollenspiel
Mi, 3.6., 10 Uhr

Fortbildung für Lehrkräfte
Lehrkräftefortbildung zur aktuellen Ausstellung
Mi, 3.6., 15 Uhr

Vortrag:
Liebermanns Netzwerk
Von Isabelle Runde, Kunsthistorikerin
Studio: Fr, 5.6., 17:30 Uhr
Online: Mi, 3.6., 18:30 Uhr

Führung: Kinder erklären Kunst
Lieblingswerke der Barberini-Kids-Guides
So, 7.6., 13 Uhr

Offenes Atelier
Kostenloses Kreativangebot
So, 7.6., 14 Uhr

Kunstfrühstück
Führung und Frühstück
So, 14./21./28.6., 10 Uhr

120 Minuten Kunst für Familien
Führung und Workshop 7-99 J.
Malen wie die Impressionisten
So, 14.6., 13 Uhr, Atelier

Barberini Mini Workshop
Große Kunst für kleine Meister 3–5 J.
So, 14./21./28.6., 15 Uhr

Murillo meets Monet
Kombiführung Das MINSK und Museum Barberini
So, 21.6, 11 Uhr

Vortrag:
Kunst und Medien x KI
Rechtliche Betrachtung mit Esther Watorowski, Rechtsanwältin
Studio: Fr, 19.6., 17:30 Uhr
Online: 24.6., 18:30 Uhr

Alle Termine & Formate auf unserer Website:
museum-barberini.de/angebote

31/05/2026

Neben Szenen des modernen Lebens im öffentlichen Raum hielten Malerinnen und Maler auch den Blick auf Haus und Garten im impressionistischen Stil fest. Die Gemälde geben Einblicke in das Familienleben und feiern das Zuhause als Rückzugsort. Oft wirken die Darstellungen als Wunschbilder, die zur Identifikation einladen. Private Szenen spiegeln die Souveränität des aufstrebenden Bürgertums, das seine Erfahrungswelt für bildwürdig hielt. Bei den im häuslichen Raum entstandenen Stillleben ging es nicht mehr wie in vergangenen Jahrhunderten um allegorische Bedeutungen, sondern um die Malerei an sich. Hier verleihen Pinselführung und Oberflächengestaltung den Bildern häufig bereits einen abstrakt anmutenden Charakter.

„Intime Welten. Haus und Garten“ ist das sechste von acht Kapiteln der aktuellen Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Bis 7. Juni 2026 im Museum Barberini, Potsdam.



Video: MACO Film

1898: Max Liebermann wird zum Präsidenten der am 2. Mai gegründeten Berliner Secession gewählt – einer Vereinigung freie...
31/05/2026

1898: Max Liebermann wird zum Präsidenten der am 2. Mai gegründeten Berliner Secession gewählt – einer Vereinigung freier Künstler, die mit ihrem Zusammenschluss gegen die Linie der Akademie und die konservative Anschauung der kaiserlichen Elite protestieren. Zu den 65 Gründungsmitgliedern gehören auch die Künstlerinnen Dora Hitz und Sabine Lepsius. Die erste Ausstellung der Secession im von Hans Grisebach geplanten und in kurzer Zeit neu errichteten Gebäude in der Kantstraße 12 wird bereits am 19. Mai 1899 eröffnet und zu einem durchschlagenden Erfolg.

„Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini zeichnet mit über 110 Werken aus 60 internationalen Sammlungen die Entwicklung des deutschen Impressionismus nach. Für den gleichnamigen Katalog zur Ausstellung hat Christiane Righetti, Museum Frieder Burda, die Chronologie „Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland, 1870–1935“ zusammengestellt.

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Nur noch bis 7. Juni 2026 im Museum Barberini, Potsdam

Unser   führt euch heute in die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel Berlin. Seit letzter Woche ist dort "Cassirer ...
31/05/2026

Unser führt euch heute in die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel Berlin. Seit letzter Woche ist dort "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" zu sehen – eine Ausstellung, die gleich zwei Jubiläen würdigt: den 100. Todestag von Paul Cassirer und das 150-jährige Bestehen des Gebäudes auf dem UNESCO-Welterbe Museumsinsel.

Cassirer war einer der einflussreichsten Kunsthändler seiner Zeit. Von seiner Galerie in der Viktoriastraße im Tiergartenviertel aus brachte er Degas, Cézanne, Manet, Monet und Renoir ins Bewusstsein des deutschsprachigen Publikums – zu einer Zeit, als das alles andere als selbstverständlich war. Gleichzeitig förderte er die deutsche Avantagarde: Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth waren ebenso regelmäßig bei ihm zu Gast wie jüngere Künstlerinnen und Künstler der Berliner Secession.

Wer gerade unsere Liebermann-Ausstellung in Potsdam besucht, findet hier das perfekte Gegenstück – viele der Fäden, die dort sichtbar werden, laufen bei Cassirer zusammen.

Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus
Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin
22. Mai – 27. September 2026

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Images:
1) Édouard Manet, Le Déjeuner, 1868, © Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, Foto: Sibylle Forster 2 & 7) Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker 3) Claude Monet, Sommer, 1874 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders 4) Édouard Manet, Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil, 1874 © The Metropolitan Museum of Art, New York, Bequest of Joan Whitney Payson, 1975 5) Max Slevogt, Porträt Suzanne Aimée Cassirer, 1901 © Privatbesitz, ehemalige Sammlung Suzanne Aimée Cassirer 6) Julie Wolfthorn, Am Fenster, um 1910 © Exil-Sammlung Memoria Thomas B. Schumann 7) Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872 © Städel Museum, Frankfurt am Main

Adresse

HumboldtStr. 5-6
Potsdam
14467

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 19:00
Sonntag 10:00 - 19:00

Telefon

+49331236014499

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