02/06/2026
1909: Liebermann erwirbt ein Grundstück in der Villenkolonie Alsen am Berliner Wannsee und beauftragt den Architekten Paul Otto Baumgarten mit dem Bau eines Hauses. Bei der Gestaltung der Gartenanlage wird er von seinem Freund Alfred Lichtwark unterstützt. Bis 1932 entstehen hier rund zweihundert Gemälde, in denen er den Garten von unterschiedlichen Standpunkten aus in den Blick nimmt. Für diese Arbeiten verzichtet der Künstler auf vorbereitende Studien und setzt die Kompositionen wie seine französischen Kollegen direkt in der sogenannten Alla-prima-Technik um. Dreißig Jahre nach Erstveröffentlichung von Théodore Durets Les Peintres impressionnistes erscheint das Buch in deutscher Übersetzung im
Verlag von Bruno Cassirer.
„Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini zeichnet mit über 110 Werken aus 60 internationalen Sammlungen die Entwicklung des deutschen Impressionismus nach. Für den gleichnamigen Katalog zur Ausstellung hat Christiane Righetti, Museum Frieder Burda, die Chronologie „Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland, 1870–1935“ zusammengestellt.
Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Nur noch noch diese Woche bis 7. Juni 2026 im Museum Barberini, Potsdam