16/06/2026
Guten Morgen! Heute ein Zufallsfund aus dem Neuen Tag: Motorradtreffen 02.06.-05.06.1994 in Pressath.
"Im Profil noch Sand aus Australien. Motorradfreaks trafen sich in Pressath. - Aus allen Ecken Deutschlands waren sie angereist, auf Harleys, Yamaha-, BMW- oder Hondamaschinen, um ein paar schöne Tage in der Oberpfalz zu verbringen. Aufnahmen fanden die über dreißig Teilnehmer eines Motorradstreffens bei den Familien Wolfgang Zankl und Bertl Hundhammer in Pressath.
Ohne einem gemeinsamen Verein anzugehören, treffen sich die Motorradfreaks in Abständen, man kennt sich von gemeinsamen Fahrten, insbesondere eine mehrwöchige Insandtour hat den Kern zusammengeschweißt. Für die Organisation zeichneten Franz Großer u. Heidi Pexa aus München verantwortlich, die von den Pressathern bestens unterstützt wurden. Alle Teilnef der Hundhammer-Ranch, von der oberpfälzischen Landschaft, den Menschen und nicht zuletzt von den Preisen der Gastronomie.
In mehrstündigen Ausflügen erkundete man die nähere und weitere Umgebung. Höhepunkt waren die Führung durch das Oberpfälzer Freilandmuseumsdorf in Neusath und eine Fußwanderung nach Weihersberg.
Bürgermeister Anton Gareis ließ es sich nicht nehmen, die Grüße der Stadt Pressath zu überbringen. "Wir freuen uns über ihren Besuch, meinte das Stadtoberhaupt. Treffen dieser Art würden auch dazu beitragen, Klischees und Vorurteile abzubauen.
Ein irdenes Bierseidl überreicht Bürgermeister Gareis an das Paar mit der weitesten Anreise. Obwohl Monika und Ulli Stürzl aus Villingen/Schwarzwald auf ihrer MBS GS und Yamaha XT fast noch Sand aus Austrelien in den Profilen hatten, denn dort hatte das Globetrotterpärchen ein ganzes Jahr verbracht, ging der Krug nach Brandenburg. Die längste unmittelbare Anfahrt hatten Bernd u. Dorle Ulbricht aus Teupitz auf ihrer Harley Electra Glide. Sie freuten sich riesig über das Präsent, so etwas war ihnen noch nie untergekommen.
Franz Großer bedankte sich im Gegenzug bei Wolfgang Zankl u. Bertl, Hundhammer mit Bildbänden über die Oberpfalz u. Blumenstöcken für die Ehefrauen. Bis spät in die Nacht hinein zog sich die Abschiedsfeier. Immer wieder im Mittelpunkt stand Helmut Lehmann aus Burbach mit einer absoluten Rarität, einer Oldtimer Harley, Baujahr 1938, mi der er angereist war. Das auf der Anfahrt verlorene Rücklicht ersetzte er durch eine Petroleumlampe (auf Foto zu sehen).
Ein paar Zahlen: Teilnehmer waren 35 Erwachsene u. 4 Kinder - 12 BMW's, 4 Yamaha, 2 Harley, 2 Honda, 2 Kawa, 2 Guzzi 1 Suszuki.
Getrunken u. verzehrt wurden:
70 l Faßbier
50 l Flaschenbier
84 l Weißbier
38 l Wein
29 l Mineralwasser
20 l Limonade
10 l Spezi
6 l Orangensaft
4 l Apelsaft
3 l Schnaps
Essen:
37 Schweinshaxen
80 Weißwürste
60 Brezen
3 ganze Kuchen
4,5 kg Bauernbrot
1 kg Senft
Sonstiges:
20 Rollenklopapier
20 KW Strom
50 l Trinkwasser
300 l Waschwasser.
Anmerkung von mir: nachdem der Letzte das 00-Blechhäuschen verlassen hatte. Wurde dieses von einem Windstoß umgeworfen.