01/06/2026
Herzlichsten Dank und größtes Kompliment sendet der Freundeskreis der Stiftung Opelvillen an Marlène Harles. Völlig in den Bann gezogen folgten unsere Mitglieder der Kuratorin der Kunsthalle Mainz durch die von ihr und Stefanie Böttcher kuratierte Ausstellung »Britta Marakatt-Labba – Stitched Tracks«. Am Ende waren sich alle einig, die exklusive, hochspannende Führung von Harles hätte noch Stunden länger dauern können, um alle rund 60 minutiös gearbeiteten, textilen Kunstwerke im Detail zu erfassen.
Die Kunsthalle Mainz ist die erste Institution im deutschsprachigen Raum, die der samischen Künstlerin Britta Marakatt-Labba (geboren 1951 in Sápmi) eine Einzelausstellung widmet. Seit Beginn ihrer künstlerischen Arbeit bildet das Sticken ihre Praxis. Mit Nadel und Faden übersetzt Britta Marakatt-Labba ihren Lebensraum in Bilder. Ihre Motive findet die Künstlerin in der Natur, dem Alltag der Sámi, ihrer Mythologie, doch ebenso in historischen Ereignissen. Das Arbeiten mit der Nadel erfordert Ruhe, Ausdauer und ein enormes technisches Geschick. Tausende von Stichen formen sich zu Landschaften und Erzählungen über eine verletzliche Welt und deren Bewohnende.
Überzeugen Sie sich selbst: Bis zum 26. Juli 2026 läuft noch »Britta Marakatt-Labba – Stitched Tracks« in der Kunsthalle Mainz. Absolut sehenswert!