Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, Kunstmuseum, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim.

Seit 2001 zeigt die Stiftung Opelvillen in der denkmalgeschützten Villenanlage am Rüsselsheimer Mainufer wechselnde Ausstellungen zur Kunst der klassischen Moderne und der Gegenwart.

Herzlichsten Dank und größtes Kompliment sendet der Freundeskreis der Stiftung Opelvillen an Marlène Harles. Völlig in d...
01/06/2026

Herzlichsten Dank und größtes Kompliment sendet der Freundeskreis der Stiftung Opelvillen an Marlène Harles. Völlig in den Bann gezogen folgten unsere Mitglieder der Kuratorin der Kunsthalle Mainz durch die von ihr und Stefanie Böttcher kuratierte Ausstellung »Britta Marakatt-Labba – Stitched Tracks«. Am Ende waren sich alle einig, die exklusive, hochspannende Führung von Harles hätte noch Stunden länger dauern können, um alle rund 60 minutiös gearbeiteten, textilen Kunstwerke im Detail zu erfassen.

Die Kunsthalle Mainz ist die erste Institution im deutschsprachigen Raum, die der samischen Künstlerin Britta Marakatt-Labba (geboren 1951 in Sápmi) eine Einzelausstellung widmet. Seit Beginn ihrer künstlerischen Arbeit bildet das Sticken ihre Praxis. Mit Nadel und Faden übersetzt Britta Marakatt-Labba ihren Lebensraum in Bilder. Ihre Motive findet die Künstlerin in der Natur, dem Alltag der Sámi, ihrer Mythologie, doch ebenso in historischen Ereignissen. Das Arbeiten mit der Nadel erfordert Ruhe, Ausdauer und ein enormes technisches Geschick. Tausende von Stichen formen sich zu Landschaften und Erzählungen über eine verletzliche Welt und deren Bewohnende.

Überzeugen Sie sich selbst: Bis zum 26. Juli 2026 läuft noch »Britta Marakatt-Labba – Stitched Tracks« in der Kunsthalle Mainz. Absolut sehenswert!

Herbert Hoffmanns Fotografien geben nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Geschichte von Tätowierungen, sondern...
29/05/2026

Herbert Hoffmanns Fotografien geben nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Geschichte von Tätowierungen, sondern widmen sich vor allem den Menschen, die Bilder auf der Haut tragen. Einer von ihnen war Theodor Vetter (1932-2004), besser bekannt als »Tattoo-Theo« - eine der schillerndsten Figuren der Hamburger Tattooszene.

Der gebürtige Hamburger vollzog im Alter von 13 Jahren seine erste Tätowierung an sich selbst, drei Jahre später erhielt er von dem legendären Tätowierer Christian
Warlich seine erste professionelle Arbeit.

Im Laufe seines Lebens kamen rund 260 Tätowierungen von etwa 240 verschiedenen Tätowiererinnen und Tätowierern hinzu. Seine markante Erscheinung machte ihn zu einer Ikone von St. Pauli und zu einer zentralen Figur der deutschen Tattooszene. Er selbst verstand sich eher als lebendes Kunstwerk.

Als Türsteher und Aushängeschild alter Tätowierkunst sorgte »Tattoo-Theo« seit den 1950er-Jahren für neue Kundschaft in Christian Warlichs berühmter Hamburger Tätowierstube. 1975 organisierte er in seiner Stammkneipe »Tante Lenchen« vermutlich das erste Tattootreffen Deutschlands und war Mitbegründer der ersten deutschen Tätowierervereinigung.

Diese und viele weitere eindrucksvolle Fotografien von Herbert Hoffmann könnt Ihr in unserer Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« bis 13. September 2026 entdecken.

Bildnachweis: 1 Herbert Hoffmann, Theo Vetter mit seinem Sohn, Hamburg, 1963, Courtesy GRAUWERT Hamburg & Galerie Gebrüder Lehmann Dresden
2 Herbert Hoffmann, Theo Vetter & Ron Ackers, Hamburg, 1964, Courtesy
GRAUWERT Hamburg & Galerie Gebrüder Lehmann Dresden


Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse

26/05/2026

Kuratorin Dr. Beate Kemfert gibt Einblicke in unsere Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick«, die ihren Ausgangspunkt im fotografischen Nachlass des Tätowierers und Porträtfotografen Herbert Hoffmann (1919–2010) nimmt.

Die in den Opelvillen entwickelte Schau versammelt über 60 eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Fotografien sowie umfangreiches Archivmaterial von ihm. Herbert Hoffmann dokumentierte über Jahrzehnte voller Passion tätowierte Menschen und ihre Lebensgeschichten.

In seiner legendären Hamburger Tätowierstube begegneten sich Menschen unterschiedlichster Herkunft: Seeleute, Hafenarbeiter, Akademikerinnen und Akademiker, Politiker und Hausfrauen. Seine Fotografien dokumentieren nicht nur Tattoogeschichte, sondern öffnen auch einen Blick auf seine brillante Porträtfotografie.

»Unter die Haut. Tattoos im Blick«
30. April bis 13. September 2026

Bildnachweise: Courtesy GRAUWERT Hamburg & Galerie Gebrüder Lehmann Dresden

Titelbild: Herbert Hoffmann, Theo Vetter & Ron Ackers, Hamburg, 1964, Courtesy GRAUWERT Hamburg & Galerie Gebrüder Lehmann Dresden

HerbertHoffmann

.gebr.lehmann .wieland .nast

22/05/2026

Sind Tattoos Kunst?

Die Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« widmet sich Tätowierungen als künstlerischer Praxis zwischen Körperbild und Gegenwartskunst.

Ausgehend vom fotografischen Nachlass des Tätowierers und Fotografen Herbert Hoffmann (1919–2010) liegt der Fokus auf aktuell tätowierenden Kunstschaffenden. Von ihnen sind Ölgemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen, Performances und Videos Teil der umfassenden Schau.

In den kommenden Wochen stellen wir Euch die Künstlerinnen und Künstlern der Ausstellung und ihre Werke näher vor. Stay tuned!

»Unter die Haut. Tattoos im Blick«
30. April bis 13. September 2026


.gebr.lehmann .wieland .nast

Unser Post zur La Biennale di Venezia – »In Minor Keys« von Koyo Kouoh – an den Voreröffnungstagen wurde auf Instagram u...
20/05/2026

Unser Post zur La Biennale di Venezia – »In Minor Keys« von Koyo Kouoh – an den Voreröffnungstagen wurde auf Instagram und Facebook gelöscht. Die Klickzahlen mit über 500.000 waren enorm, vermutlich aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch kaum veröffentlichen Aufnahmen der Performance von an der Pressekonferenz. Nun ein zweiter Versuch mit bekleideten, performenden Personen, die nicht im Blitzlichtgewitter standen. Das Voting von Dr. Beate Kemfert für den Goldenen Löwen fällt nämlich weiter auf die österreichische Performancekünstlerin Florentina Holzinger, die mit ihrem Beitrag »Seaworld Venice« für den österreichischen Pavillon für großes Aufsehen sorgt.

Teil ihrer künstlerischen Interventionen »Seaworld Venice« sind auch reinigende, putzende und kehrende Protagonistinnen. Holzinger erweitert den Care-Begriff im wahrsten Sinne des Wortes auf das Sorgen um die Umwelt und Systeme, in denen wir leben.

Neben beeindruckenden Zahlen: 111 Künstler aus 110 Nationen, darunter sieben Länder, die zum ersten Mal an der Biennale teilnehmen – Guinea, Äquatorialguinea, Nauru, Sierra Leone, Somalia, Vietnam und Katar finden parallel dazu in ganz Venedig zahlreiche Begleitveranstaltungen und Ausstellungen statt, von Marina Abramović in der Gallerie Accademia Venezia bis hin zu Anish Kapoor im Palazzo Manfrin.

Unsere Glückwünsche gehen auch an die Kuratorin Kathleen Reinhardt des Deutschen Pavillons. »Ruin« wurde von den Künstlerinnen Sung Tieu und Henrike Naumann gestaltet. Trotz des plötzlichen Todes von Naumann ist der mit Millionen Mosaiksteinen zum Plattenbau gewordene Pavillon realisiert worden. Was sich dahinter verbirgt? Auf nach Venedig – die Biennale läuft bis zum 22. November 2026.

Ausstellung »Armin Mueller-Stahl. Nacht und Tag auf der Erde« in der Stiftung Museum Schloss Moyland  mit Standing Ovati...
18/05/2026

Ausstellung »Armin Mueller-Stahl. Nacht und Tag auf der Erde« in der Stiftung Museum Schloss Moyland mit Standing Ovations für den Künstler eröffnet!

Feierlich durch Ministerin Ina Brandes MdL wurde die fulminante Schau gemeinsam mit Armin Mueller-Stahl eröffnet, der mit seiner Frau Gabriele von der Ostsee in das Wasserschloss bei Bedburg-Hau im Kreis Kleve gekommen ist. Im lockeren Gespräch führten Dr. Antje-Britt Mählmann, Leiterin des Museums Schloss Moyland und Kuratorin der Ausstellung, mit Ko-Kuratorin in den Opelvillen Dr. Beate Kemfert und Nnoura Dirani, Direktorin der Kunsthalle St. Annen, das Vernissagepublikum in die Kunst des Multitalents ein.

In Kooperation mit der Kunsthalle Emden und der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim widmet das Museum Schloss Moyland Armin Mueller-Stahl zur Würdigung seines vielschichtigen Oeuvres eine umfangreiche Einzelausstellung. Ziel der Schau ist, die Künstlerpersönlichkeit und deren Schaffen anhand einiger exemplarisch ausgewählter Themen- und Werkblöcke darzustellen. Neben den oft hochpolitischen Werken des Künstlers sind zahlreiche Eindrücke seines filmischen und schauspielerischen Schaffens in der Ausstellung zu erleben.

SAVE THE DATE: Ab 20. Oktober 2026 ist die Ausstellung in den Rüsselsheimer Opelvillen zu sehen!

Auch unsere Trauer ist groß um VALIE EXPORT, eine der wichtigsten Vertreterinnen feministischer Aktions-, Medien-, und P...
15/05/2026

Auch unsere Trauer ist groß um VALIE EXPORT, eine der wichtigsten Vertreterinnen feministischer Aktions-, Medien-, und Performancekunst, die gestern kurz vor ihrem 86. Geburtstag verstarb.

Als Pionierin der feministischen Kunstbewegung schrieb VALIE EXPORT mit ihrem radikalen und kompromisslosen Schaffen Kunstgeschichte. Wir sind dankbar, dass wir ihr Werk in verschiedenen Ausstellungen vorstellen durften. Aktuell bildet ihre »Body Sign Aktion« von 1970 ein Schlüsselwerk zum Verständnis unserer Schau »Unter die Haut. Tattoos im Blick«.

Am 2. Juli 1970 ließ sich die Avantgardistin in Frankfurt öffentlich auf einer Bühne ein provokantes Motiv unter die Haut stechen. Als vor über fünfzig Jahren Tattoos gesellschaftlich verrufen waren, gravierte der Tätowierer Horst Streckenbach ein rot-schwarzes Strumpfband auf den linken Oberschenkel von VALIE EXPORT – ein Fetisch für Männerfantasien.

Radikal beabsichtigte die Künstlerin, den eigenen Körper schmerzhaft und dauerhaft mit einem Strumpfband zu markieren, um damit Funktionalisierung und soziale Rolle der Frau als Sexualobjekt zu entlarven sowie ihre gesellschaftliche Bestimmung durch den Mann zu reflektieren. Der Vorgang wurde vom Fotografen Gunter Rambow festgehalten.

Durch ihr wegweisendes, bedeutendes künstlerisches Schaffen bleibt VALIE EXPORT unsterblich.

»Unter die Haut. Tattoos im Blick«
30. April 2026 bis 13. September 2026

Bildnachweis: 1 VALIE EXPORT, Body Sign Aktion (Farbtätowierung eines Strumpfbandes auf den Oberschenkel), 1970, Schwarz-Weiß-Fotografie von Gunter Rambow, Sammlung Claudia & Stefan Wieland © VALIE EXPORT & VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Gunter Rambow / Frank Möllenberg

2 VALIE EXPORT in ihrem Atelier, 2025, Foto ©: Nicole Toferer

Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse

Abseits der Hauptpfade begab sich Dr. Beate Kemfert bei ihrem Besuch der La Biennale di Venezia 2026 auf die Spuren inte...
11/05/2026

Abseits der Hauptpfade begab sich Dr. Beate Kemfert bei ihrem Besuch der La Biennale di Venezia 2026 auf die Spuren internationaler Künstlerinnen und teilt begeistert ihre Entdeckungen:

Shirin Neshat im Palazzo Marin: Das neueste Werk der 1957 geborenen iranischen Künstlerin – die Filmtrilogie »Do U Dare!« – wird in Räumen des 16. Jahrhundert bis zum 6. September 2026 gezeigt. Auch die deutsch-iranische Schauspielerin Pegah Ferydoni beeindruckt!

»TURANDOT: To the Daughters of the East« im Palazzo Franchetti mit den Künstlerinnen Lida Abdul (geboren 1973 in Afghanistan), Afruz Amighi (1974 geboren in Iran), Huma Bhabha (1962 geboren in Pakistan), Hera Büyüktașcıyan (1984 geboren in der Türkei), Mona Hatoum (1952 geboren im Libanon), Saodat Ismailova (1981 geboren in Usbekistan), Madina Joldybek (1991 geboren in Kasachstan), Nazira Karimi (1996 geboren in Tadschikistan), Daria Kim (1988 geboren in Usbekistan), Farideh Lashai (1944–2013, Iran) und Tala Madani (1981 geboren im Iran) – bis zum 31. Oktober.

Sarah Moon mit ihrer Ausstellung »Orizzonte. Un giardino a Venezia« im Orto Giardino der Kirche Santissimo Redentore auf der Giudecca. Die 1941 in Frankreich geborene Fotografin und Filmemacherin wurde von der Venice Gardens Foundation eingeladen, eine Arbeitsphase in diesem idyllischen Garten zu verbringen, der an die Basilika von Palladio angrenzt, die als Symbol der Wiedergeburt nach der Pest von 1575 errichtet wurde. Resultat ist ihr zarter vierminütiger Film »Un giardino a Venezia«. Sowohl der Film als auch der Ort verzaubern!

Ceal Floyer im Palazzo Diedo - Berggruen Arts & Culture Venice. Die Ausstellung »Unfinished« der britischen Künstlerin (1968–2025) ist bis zum 22. November zu sehen. Ceal Floyer war eine der bedeutendsten Konzeptkünstlerinnen ihrer Generation und in der Opelvillen-Schau »Deep Distance Tender Touch« vertreten. Der venezianische Palast ist allein einen Besuch wert: Nach über zweijähriger Restaurierung öffnete der Palazzo Diedo vor zwei Jahren wieder seine Türen. Die mit Fresken und Stuckarbeiten aus dem 18. und 19. Jahrhundert verzierten monumentalen Räume können heute wieder in ihrer ursprünglichen Pracht bestaunt werden.

Was für eine Eröffnung! Wir blicken begeistert zurück auf einen bewegenden Abend zur Vernissage unserer Ausstellung »Unt...
05/05/2026

Was für eine Eröffnung!
Wir blicken begeistert zurück auf einen bewegenden Abend zur Vernissage unserer Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick«. Persönliche Begegnungen mit den Künstlerinnen und Künstlern, Gäste aus Hamburg, Wolfgang Söder (Grauwert) und Dresden (Galerie Gebrüder Lehmann) sowie die vielen begeisterten Stimmen sorgten für einen gelungen Auftakt.

Unser herzlicher Dank gilt unseren zahlreichen Leihgeberinnen und Leihgebern, allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern – insbesondere Sarah Dubná, Sandra Mann, Michele Servadio, Alessandro Veneruso und David Sc*****er, die u.a. eigens aus Prag, London, Mailand und Berlin anreisten.

Ebenso danken wir dem Oberbürgermeister und Kulturdezernent Patrick Burghardt und Marcus Freudenreich von der Sparkassenstiftung Lüneburg, für ihre wertschätzenden und eröffnenden Worte.

Ein besonderer Dank gilt zudem unseren Partnern, der Sparkassenstiftung Lüneburg, dem Jüdischen Museum Frankfurt und der World Design Capital 2026.

Wir laden Sie herzlich ein, die Ausstellung zu entdecken – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bildnachweis: Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, Fotos: Tatiana Vdovenko

Adresse

Ludwig-Dörfler-Allee 9
Rüsselsheim
65428

Öffnungszeiten

Di, Do–So 10–18 Uhr
Mi 10–20 Uhr

Telefon

06142835907

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