Lügenmuseum

Lügenmuseum Das Lügenmuseum
- ein radikales Nebeneinander von Kunst und Unkunst –
ein neues Geschmackskriterium. Museen haben normalerweise einen Zweck.

Man füttert sie mit sinnvollen Sammlungen und darf auf Zuschauer hoffen. Künstler konstruieren andere Museen: Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf, Pilgerorte ewiger Glückssucher, weil Schönheit, wo sie nicht zu finden, wenigstens erfunden werden sollte. Das augenzwinkernde Lügenmuseum eröffnete im September 2012 provisorisch im historischen Gasthof Serkowitz in R

adebeul.

„Einmal auf dem Sonnendeck der Titanic liegen und nicht an den Untergang denken“, das ist das Motto des Lügenmuseums. Die zehn Räume haben ausgefallene Titel: „Grüße von Überall“, dort versammeln sich Reiseschreine aus aller Welt, „aus den Taschen vieler kleiner Jungs“ sind klimpernde psychedelische Objekte und mit einer klapprigen Leiter geht es zum „Aufschwung Ost“ . All` die Ideen und Objekte ziehen, wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, durch die Räumlichkeiten. Immer wieder stellt sich der Initiator des Lügenmuseums die Frage, warum die Leute lachen, obwohl das Lügenmuseum von Dingen handelt, die so ernst sind. Doch mit den Mitteln des Tragischen eine traurige Handlung zu erzählen – das würde nur das allgemeine Unbehagen steigern und nichts würde zurückbleiben. Das Groteske als Ausdrucksmittel dient der Provokation und der Verbreitung von Ideen, bewusst obszön und nicht skurril oder trivial. Das Obszöne wird als befreiende Form verwendet. Es versucht immer, das Bewusstsein seines Publikums zu verletzen, damit etwas Bitteres zurückbleibt, etwas, was in ihm brennt.

„Es bedarf einer ganz besonderen Sensibilität, uns unseren Alltag, unsere Gesellschaft – und auch die Institution Museum – völlig anders und neu sehen zu lassen.“ schrieb Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, nun Bundesministerin für Bildung und Forschung. „Das Lügenmuseum beweist diese Sensibilität auf einzigartige provokant-spielerische und humorvolle Art. Daher hat es Reinhard Zabka auch in all den Jahren geschafft, dass der Strom der neugierigen Besucher nicht abreißt.“

22/05/2026

Tanzende Skulpturen im Lügenmuseum.

16/05/2026

work in progress, Lügenmuseum, 16.5.2026

15/05/2026

Hoffentlich ist es eine Lüge, dass das Lügenmuseum geräumt wird! Es ist ein wunderbarer Ort ◆ das ist keine Lüge!

03/05/2026

Ein Museum, wo man kleben bleibt.

Präsentation einer Schenkung an das Lügenmuseum im Radebeul.30.4.2026 um 19.00 Uhr
30/04/2026

Präsentation einer Schenkung an das Lügenmuseum im Radebeul.
30.4.2026 um 19.00 Uhr

Ausstellung am 8.April 2026 um 14 Uhr in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
06/04/2026

Ausstellung am 8.April 2026 um 14 Uhr in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

02/01/2026

Klaus Liebscher zum 85. Eröffnung der Ausstellung 3 Januar im fabelhaften Saal des Lügenmuseums. Performances, offenes Büfett, jeder bringt was mit, Eintritt Spende, alle Welt ist eingeladen.

KLAUS LIEBSCHER Herzliche Einladung zur Vernissage am 3. Januar 2026 um 17 Uhr im Lügenmuseum Radebeul. Performance: Agn...
30/12/2025

KLAUS LIEBSCHER
Herzliche Einladung zur Vernissage am 3. Januar 2026 um 17 Uhr im Lügenmuseum Radebeul. 
Performance: Agnes Ponizil · Hartmut Dorschner · Andreas „Scotty“ Böttcher

3.066 Stimmen für den Erhalt des Lügenmuseums. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Die Petition für ...
17/12/2025

3.066 Stimmen für den Erhalt des Lügenmuseums. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Die Petition für den Erhalt des Lügenmuseums ist beendet. Heute um 17 Uhr tragen wir alle Stimmen ins Rathaus von Radebeul.

13/12/2025

Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben. Petition für den Erhalt des Lügenmuseums nur bis Sonntag 14. Dezember.

Adresse

Kötzschenbrodaer Str. 39
Radebeul
01445

Öffnungszeiten

Samstag 13:00 - 17:00
Sonntag 13:00 - 17:00

Telefon

+4917699025652

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