Friedensmuseum Brücke von Remagen

Friedensmuseum Brücke von Remagen Der Verein setzt sich ehrenamtlich für den Erhalt des Museums und der Türme ein.

Ein  besonderer Besuch im Friedensmuseum Brücke von RemagenZwei über hundertjährige US-Veteranen des Zweiten Weltkriegs,...
29/05/2026

Ein besonderer Besuch im Friedensmuseum Brücke von Remagen

Zwei über hundertjährige US-Veteranen des Zweiten Weltkriegs, Arnold Strauch und Harry Humason, genossen ein Picknick und ein Gespräch mit Jugendlichen vor den Türmen der ehemaligen Ludendorff Brücke. Am 7. März 1945 nahmen amerikanische Streitkräfte die intakte Brücke ein, was einen schnellen Vorstoß in Herzen Deutschlands ermöglichte.
Auf einer Reise durch Europa wollten die beiden Veteranen, die vor 81 Jahren in schweren Kämpfen – der eine um Köln, der andere um Frankfurt – verwickelt waren, die Türme der ehemaligen und für Amerikaner ikonischen Brücke sehen.
Mit dabei war auch Helen Patton, die Enkelin des berühmten amerikanischen Generals George S. Patton. Mit ihrer Stiftung fördert sie in Europa die Erinnerungskultur zum Zweiten Weltkrieg, insbesondere unter Jugendlichen.
Das Friedensmuseum und der Remagener Pfadfinderstamm „Albert Schweitzer“ hatten aufgetischt. Für die Ehrengäste und ca. 20 Begleitpersonen gab es ein deutsches „Fingerfood“-Buffet samt Brezeln, Wurst und Käse aller Art sowie Kaffee und Kuchen.
Zunächst ging es aber um das gegenseitige Kennenlernen. Die Pfadfinder versammelten sich vor den Veteranen, stellten sich vor und stellten ihnen einige Fragen. „Was motivierte Sie damals zu kämpfen?“
Die Antwort lautete: „Die schreckliche Regierung und ihre furchtbaren Taten.“
„Wie lief ein Tag im Kampfeinsatz?“ fragte ein Pfadfinder.
„Nie genug geschlafen, beim Marschieren eingeschlafen, umgefallen, immer Angst und Stress, überall nach Gefahren Ausschau halten. Zeit verlor ihre Bedeutung. Alles war im Fluss. Fünfzig Tage lang war ich im Kampfeinsatz.“
Auch die Veteranen hatten Fragen für die Pfadfinder. „Wisst ihr, wie schlimm die Zerstörung damals war? Ich fuhr durch Frankfurt. Alles war in Trümmern.“
Eine Pfadfinderin antwortete: „Ja, wir wissen Bescheid. Mein Haus steht an der Stelle, an der sich früher das gigantische Kriegsgefangenenlager Goldene Meile mit hunderttausenden Insassen befand.“
Dann ging es zum Essen. An den Tischen lagen zwischen den Tellern Karten, die Kampfereignisse von damals zeigten. Die Unterhaltung ging weiter. Harry Humason, der Veteran, der durch Frankfurt gekämpft hat, trank immer wieder von seinem kalten Kölsch.
Dann fuhren sie weiter, nun ging es Richtung Pilsen. Alle wussten, dass es die letzten US-Veteranen sein könnten, die die Türme der ehemaligen Ludendorff Brücke besuchen. Sie wussten auch, dass es nun Aufgabe der jüngeren Generationen ist, die Erinnerung wachzuhalten.

Von Andrew Denison, Vorstandsmitglied, Friedensmuseum Brücke von Remagen, e.V.

Internationaler Museumstag im FriedensmuseumDas Friedensmuseum Brücke von Remagen beteiligt sich am Internationalen Muse...
09/05/2026

Internationaler Museumstag im Friedensmuseum

Das Friedensmuseum Brücke von Remagen beteiligt sich am Internationalen Museumstag am 17. Mai. An diesem Tag werden um 11:00 und 14:00 Uhr kostenlose Führungen angeboten, bei denen nur der Eintritt zu zahlen ist. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen pro Führung begrenzt, in der Reihenfolge der verkauften Tickets. Die etwa 90-minütigen Führungen bieten Einblicke in die Ereignisse der Brückeneroberung vom 7. März 1945 sowie in die aktuellen Museumsaktivitäten.

05/05/2026

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Sonderausstellung im FRIEDENSMUSEUM Brücke von RemagenBerufswunsch Journalist. Der Zeitungsschreiber W***y BrandtBis zum...
27/04/2026

Sonderausstellung im FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen
Berufswunsch Journalist. Der Zeitungsschreiber W***y Brandt

Bis zum 31. Oktober 2026 zeigt das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen die Sonderausstellung „Berufswunsch Journalist. Der Zeitungsschreiber W***y Brandt. 1913 bis 1947“. Im Mittelpunkt stehen die Jahre, die W***y Brandt selbst als die prägendsten seines Lebens bezeichnete: die Verwirklichung seines frühen Berufswunsches, Journalist zu werden.
Die Ausstellung spannt den Bogen vom ersten veröffentlichten Zeitungsartikel des 13-jährigen Schülers Herbert Frahm bis zum Berichterstatter über ein Weltereignis: die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Dass der unehelich geborene Arbeiterjunge diesen Weg einschlagen konnte, war keineswegs selbstverständlich. Umso mehr, als der kämpferische Anti-Nazi mit 19 Jahren Lübeck verlassen musste und sich im skandinavischen Exil eine neue Existenz aufbaute.
Zu sehen sind 15 großformatige Bildtafeln (70 × 100 cm) mit zahlreichen Motiven aus der weniger bekannten frühen Lebensphase des Jahrhundertpolitikers und Friedensnobelpreisträgers W***y Brandt. Kurator ist Christoph Charlier, der über mehrere Jahre Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Unkel „W***y-Brandt-Forum“ war. Ergänzt wird die Ausstellung durch zwei Kunstobjekte von Gabriela Mrozik (Bachelor of Fine Arts), die als eigenständige Arbeiten die Ausstellung kommentieren.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10–18 Uhr, montags 14–18 Uhr.

Sie haben Interesse an Geschichte, Freude am Umgang mit Menschen und suchen einen Minijob mit flexiblem Einsatz Ihr Arbe...
12/04/2026

Sie haben Interesse an Geschichte, Freude am Umgang mit Menschen und suchen einen Minijob mit flexiblem Einsatz

Ihr Arbeitsplatz mit internationalen Gästen!

Dann sind Sie in unserem neuen Empfangsbereich des FRIEDENSMUSEUMS Brücke von Remagen e.V. genau richtig!
Das Museum hat einen internationalen Ruf, ist Teil europäischer Kulturrouten und verzeichnete 2025 16.500 BesucherInnen aus
56 Ländern weltweit.

Sie sind erste AnsprechpartnerIn an der Kasse des Museums und am Telefon, betreuen unseren Museumsshop, übernehmen leichte Bürotätigkeiten und unterstützen bei der Koordination der Führungen.

Wir bieten:
· Einen modernen Arbeitsplatz an historischer Stätte
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idealerweise 2mal die Woche auch am Wochenende/Feiertag
· Eine Vergütung von 14,00 € die Stunde netto im Rahmen des
Minijobs

Ihr Profil:
· Sie haben ein freundliches, souveränes und gepflegtes Auftreten,
sind zuverlässig und Treppen sind für Sie kein Hindernis
· Sie sprechen neben Deutsch noch Englisch und gerne weitere
Fremdsprachen
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Übung im digitalen Briefverkehr

Dann freuen wir uns über Ihre Kontakt unter
[email protected]

Heute ist der bundesweite "Tag der Demokratiegeschichte". Aus diesem Anlass veranstaltet das Friedenmuseum am Freitag, d...
18/03/2026

Heute ist der bundesweite "Tag der Demokratiegeschichte". Aus diesem Anlass veranstaltet das Friedenmuseum am Freitag, den 20. März eine Autorenlesung. Der Eintritt ist frei.

Autorenlesung: Im Auftrag des FriedensDas Friedensmuseum beteiligt sich mit einer Autorenlesung am ersten bundesweiten "...
03/03/2026

Autorenlesung: Im Auftrag des Friedens
Das Friedensmuseum beteiligt sich mit einer Autorenlesung am ersten bundesweiten "Tag der Demokratiegeschichte" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier.
Am Freitag, den 20. März um 19.00 Uhr im Kath. Pfarrheim liest Ordensschwester Theresita Maria Müller aus ihrem neu erschienen Buch „Im Auftrag des Friedens“.
Gemeinsam mit anderen Ordensfrauen aus Frankreich und den USA hat sie ein Friedenszentrum in Sainte Mère Eglise aufgebaut, dem ersten Ort, den die Alliierten bei der Landung an Utha-Beach in der Normandie erobert haben. Ein Fallschirmspringer blieb mit seinem Schirm am Kirchturm hängen und wurde von zwei deutschen Soldaten gerettet.
Erschütternd ehrlich berichtet Schwester Theresita von ihren Erfahrungen als Deutsche unter einheimischen, von Begegnungen mit Veteranen und dem Umgang mit tiefen Wunden. Durch die authentischen Episoden und Geschichten will sie ermutigt, sich aktiv für den Frieden einzusetzen. Zudem zeigen die Erzählungen, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, Konflikte anzusprechen und Vergebung zu praktizieren, um eine bessere Zukunft zu gestalten.

Friedensmuseum wird „Ort Deutscher Demokratiegeschichte“Feierlichkeit zur Saisoneröffnung am 7. MärzAm 7. März startet d...
01/03/2026

Friedensmuseum wird „Ort Deutscher Demokratiegeschichte“
Feierlichkeit zur Saisoneröffnung am 7. März
Am 7. März startet das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen in die neue Saison 2026. Um 11 Uhr findet aus diesem Anlass die traditionelle Gedenkzeremonie unter der Beteiligung der Association of the United States Army (AUSA) sowie amerikanischen Pfadfindern aus Wiesbaden und deutschen aus Remagen statt.
Um 12 Uhr wird die Veranstaltung im Foyer der Rheinhalle fortgesetzt. Dr. Kay Sprenger von der Stiftung „Orte Deutscher Demokratiegeschichte“ überreicht offiziell die Plakette „Ort deutscher Demokratiegeschichte“, eine weitere Auszeichnung für das FRIEDENSMUSEUM.
Christoph Charlier, ehemaliger Vorsitzender der Wily-Brandt-Stiftung, gibt eine Einführung in die Sonderausstellung „Berufswunsch Journalist – Der Zeitungsschreiber W***y Brandt 1913 bis 1947“, die dann in diesem Jahr im Museum zu sehen ist.
Die Veranstaltung ist öffentlich; an dem Tag ist der Besuch des Museums kostenfrei.

Wir bereiten uns auf die neue Saison vor: Ersthelfer-Kurs für unser Museumsteam.
11/02/2026

Wir bereiten uns auf die neue Saison vor: Ersthelfer-Kurs für unser Museumsteam.

Einige Kommentare im Originalpost zeigen, dass wir uns 80 Jahre nach der Naziherrschaft wieder Gedanken um unsere Demokr...
07/12/2025

Einige Kommentare im Originalpost zeigen, dass wir uns 80 Jahre nach der Naziherrschaft wieder Gedanken um unsere Demokratie machen müssen und wie wichtig unsere Arbeit im Friedenmuseum ist.

Adresse

An Der Alten Rheinbrücke 11
Remagen
53424

Öffnungszeiten

Montag 14:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
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Sonntag 10:00 - 17:00

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+49264221863

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