Amüseum Saarburg

Amüseum Saarburg Städtisches Museum, Kunst, Kultur, Handwerk und Geschichte Kunst, Kultur und Geschichte können im Saarburger Amüseum erlebt werden.

Neben wechselnden Kunstausstellungen gehören die historische Mühle aus 1366 und das städtische Museum, das traditionelle Saarburger Handwerkerberufe wie Ge**er, Schuster, Apotheker, Glockengießer und Schiffer präsentiert, zum Museumsangebot.

Molekulare Verwandtschaft: Andreas Hamacher im Amüseum am WasserfallVom industriellen Stahlrohr zur kosmischen Skulptur ...
26/02/2026

Molekulare Verwandtschaft: Andreas Hamacher im Amüseum am Wasserfall
Vom industriellen Stahlrohr zur kosmischen Skulptur – Vernissage am 15. März

Das Amüseum am Wasserfall lädt am Sonntag, den 15. März um 11 Uhr, zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung Molekulare Verwandtschaft des Trierer Künstlers Andreas Hamacher ein. In den historischen Räumen des Städtischen Museums entsteht ein Dialog zwischen moderner Stahlkunst und alter Maschinentechnik.
Industrielles Erbe trifft organische Form
Hamacher nutzt für seine Werkreihe gebrauchte Stahlrohre – Relikte aus dem technischen Alltag, die einst Flüssigkeiten oder Gase durch industrielle Anlagen leiteten. Durch Schneiden, Pressen und Verformen bricht er die strenge Geometrie des Materials auf. Es entstehen neue, organische Formen, die ihre industrielle Herkunft zwar noch erahnen lassen, sich aber zu einer völlig neuen, lebendigen Ästhetik entfalten. Seine Serie der sogenannten „Haptikons“ lädt dabei explizit zum „Anfassen und Begreifen“ ein: Das Spannungsfeld zwischen dem schroff Abweisenden und dem weich Einladenden des Stahls wird durch die taktile Erfahrung unmittelbar spürbar.

Das Element Eisen
Der Titel Molekulare Verwandtschaft verweist auf das verbindende Element Eisen (Fe). Hamacher thematisiert dessen faszinierende Herkunft: Als Bestandteil von Meteoriten gelangte Eisen einst aus dem Kosmos auf die Erde. Heute prägt es als Stahl unser modernes Leben, die Architektur und findet sich sogar als lebenswichtiger Baustein in unserem eigenen Körper wieder. Jede Skulptur Hamachers ist somit ein Träger urzeitlicher Moleküle und verbindet das Menschengemachte mit dem Universum.

Über den Künstler
Andreas Hamacher (geb. 1967) lebt und arbeitet in seinem Atelier im alten Milchhof in Trier. Er versteht sich als „Skulpteur“, der dem Material eher etwas nimmt oder es umformt, statt es nur zusammenzufügen. Sein Werk wurde bereits vielfach international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis des Independent Art Museum (IAM) 2016. Seine Arbeiten sind regelmäßig in Ausstellungen in ganz Europa – von London über Brüssel bis Luxemburg – zu sehen.

05/11/2025

🇫🇷 🇩🇪 🇪🇺 Regards croisés / Blickwinkel: Partnerstädte Saarburg und Sarrebourg zeigen ihre Freundschaft in einer Fotoausstellung

Die Partnerstädte Saarburg und Sarrebourg vertiefen ihre langjährige Freundschaft mit einer besonderen deutsch-französischen Partnerschaftsausstellung des Fotoclubs Sarrebourg. Unter dem Titel „Regards croisés / Blickwinkel” lädt das Amüseum am Wasserfall in Saarburg ab dem 9. November zu einer Fotoausstellung ein, die einen besonderen Blick auf die beiden in Freundschaft verbundenen Städte ermöglicht.

Die Ausstellung präsentiert Momentaufnahmen aus beiden Städten, die ihre Ähnlichkeiten und Unterschiede in einer visuellen Verbindung festhalten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender Blickwechsel auf zentrale Motive des Stadtlebens.

Von Rathäusern über Bahnhöfe bis Kasernen: Gemeinsam und doch verschieden

Die präsentierten 40 Fotos thematisieren wichtige Orte und Symbole beider Städte, von der Architektur bis zur Kunst, wobei der Blickwinkel stetig zwischen Saarburg und Sarrebourg wechselt und die Orte oder Symbole gegenüberstellt.

Vernissage und Ansprachen

Die feierliche Vernissage findet am Sonntag, dem 9. November, um 11 Uhr im Amüseum am Wasserfall in Saarburg statt. Es sprechen Maire Dr. Alain Marty (Ville de Sarrebourg) und Stadtbürgermeister Andreas Reymann (Stadt Saarburg).

"Ich bin begeistert von der Kreativität und dem Engagement des Fotoclubs Sarrebourg. Diese Ausstellung ist eine herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger aus Saarburg und Sarrebourg, die Schönheit unserer Städte aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren und feiern Sie mit uns diese besondere Freundschaft", sagt Stadtbürgermeister Andreas Reymann.

Die Ausstellung unterstreicht auf eindrucksvolle Weise die lebendige deutsch-französische Verbindung der beiden Partnerstädte, die seit mehr als 73 Jahren besteht.

Austellung
Regards croisés / Blickwinkel
ab 9. November
Amüseum am Wasserfall
Am Markt 29
54439 Saarburg
T: 06581 99 46 42
www.amueseum-saarburg.de

Ausstellung „Mal so gesehen“ der regionalen Künstlergruppe Do 18 Uhr im Amüseum am Wasserfall in SaarburgDas Städtische ...
26/05/2025

Ausstellung „Mal so gesehen“ der regionalen Künstlergruppe Do 18 Uhr im Amüseum am Wasserfall in Saarburg
Das Städtische Museum Amüseum am Wasserfall in Saarburg präsentiert vom 1. Juni bis zum 28. September die Ausstellung „Mal so gesehen“ der Künstlergruppe Do 18 Uhr. Die Vernissage findet am Sonntag, den 1. Juni, um 11 Uhr in Anwesenheit der Künstlerinnen statt.

Die Künstlerinnen Sonja Lefevre–Burgdorf, Johanna Kirf und Hedi Schon lernten sich während eines berufsbegleitenden Kunst- bzw. Projektstudiums an der EKA Trier kennen. Seitdem treffen sie sich regelmäßig – einmal monatlich donnerstags um 18 Uhr – zum inspirierenden Austausch über ihre kreative Arbeit.
Obwohl ihre Werke auf den ersten Blick vielfältig erscheinen, eint die Künstlerinnen eine gemeinsame künstlerische Haltung: Sie gehen über die reine Abbildung der Realität hinaus und lassen durch den gezielten Einsatz von Farbe, Material, Form und Struktur subtile Stimmungen und vielschichtige Geschichten in ihre Kunstwerke einfließen.

Der Titel der Ausstellung, „Mal so gesehen“, spielt bewusst mit der Vielschichtigkeit der Wahrnehmung. Es geht um das bewusste Sehen, die Emotionen, die ein Motiv sowohl beim Schaffensprozess als auch beim Betrachten hervorruft, und den spannenden Dialog, der zwischen dem Kunstwerk und der betrachtenden Person entsteht.

Die Künstlerinnen bedienen sich unterschiedlicher Techniken wie Acrylmalerei, Tuschezeichnungen und Mixed Media. Dabei nutzen sie sowohl gegenständliche als auch abstrakte Darstellungsformen, um nicht nur das Sichtbare, sondern vor allem ihre inneren Empfindungen auszudrücken. So entfaltet sich jedes Bild in den Augen der Betrachtenden auf einzigartige Weise und lädt dazu ein, ganz persönliche Sichtweisen und Emotionen zu entdecken.

Ausstellung „Mal so gesehen“ vom 1. Juni 2025 bis zum 28. September
Vernissage am 1. Juni um 11 Uhr
Amüseum am Wasserfall
Am Markt 29
54439 Saarburg
[email protected]
amueseum-saarburg.de
Öffnungszeiten
Sonntag bis Freitag, 11 bis 16 Uhr

Über die Künstler
Sonja Lefevre – Burgdorf

Studium
European Academy of Fine Arts, Trier / Germany
Académie des Beaux Arts, Arlon / Belgium
Artist in Residence
2019 artak350 Grundarfjordur / Iceland
2018 Gil Akureyri / Iceland

Ausstellungen (Auswahl)
2019 APPA Art Gallery, Madrid (E)
2018 Deiglan Gilfélagið Akureyri/Iceland
2017 Gallery Vinothek, Bürgstadt (D)
www.lefevre-burgdorf.com

Johanna Kirf
seit 2005 Teilnahme an diversen Kursen in der Europäischen Kunstakademie (EKA), Trier, u.a. Grundtechniken, Bildaufbau/Komposition, Freie Malerei, Abstrakte Malerei, Aktzeichnen/-malen, Freie Zeichnung, Freie Klasse bei Prof. Klaus Hoefs
2010 - 2013 berufsbegleitendes Studium an der Europäischen KunstakademieTrier
2014 - 2015 Projektstudium bei Prof. Cony Theis an der Europäischen Kunstakademie Trier
Ausstellungen (Auswahl)
2023 Artothek TUFA Trier
2022 EVBK Jahresausstellung 2020/21 Trier
2021 EVBK Jahresausstellung 2020/21 Koblenz
2021 EVBK Jahresausstellung 2020/21 Prüm (K)
2021 Farben des Nordens Schönecken
www.johannakirf.de

Hedi Schon
Hedi Schon widmet sich in ihren Projektreihen einer beeindruckenden Bandbreite an Themen und Techniken. Ihre Arbeiten umfassen Portraitzeichnungen, kolorierte Tuschen, Ölgemälde, Drahtskulpturen und Landschaftsmalereien, wobei jede Technik ihre eigene Ausdruckskraft und Ästhetik hat.
In ihren Portraitzeichnungen fängt Hedi Schon die Essenz und Persönlichkeit ihrer Modelle mit bemerkenswerter Präzision und Tiefe ein. Ihre feinen Striche und das geschickte Spiel mit Licht und Schatten verleihen den Gesichtern Leben und Ausdruck. Diese Werke sind nicht nur Abbildungen von Menschen, sondern auch Erzählungen über ihre Geschichten und Emotionen.
Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, unter anderem SAAT BRAUCHT FELD Kunsthaus Zendscheid.
www.hedischon.de

Rückfragen
Sandra Gehlen
Stadt Saarburg
Öffentlichkeitsarbeit
T: 06581 99 46 43
[email protected]

Max Stiller: Konstruktivismus und LandschaftNeue Ausstellung in der Städtischen Galerie des Amüseums am Wasserfall Der K...
30/01/2025

Max Stiller: Konstruktivismus und Landschaft
Neue Ausstellung in der Städtischen Galerie des Amüseums am Wasserfall

Der Kölner Künstler Max Stiller präsentiert vom 16. Februar bis zum 25. Mai seine neueste Ausstellung unter dem Titel „Konstruktivismus und Landschaft – Neue bildsprachliche Dialekte“. Die Ausstellung lädt zu einer Auseinandersetzung mit der Frage ein, wie Räume mithilfe geometrischer Bildsprachen miteinander verknüpft werden können.

Stiller, bekannt für seine innovativen Arbeiten im Bereich der Raumgeometrie, entwickelt in seinen Werken einen eigenen, präzisen Bildsprachendialekt. Ausgehend von der Systematik der Bild- und Raumzerlegung bezeichnet er seinen Stil als „Trigonometrischer Kubismus“. Das Dreieck, als zentraler Baustein, dient als Ausgangspunkt für die Zerlegung und Verknüpfung von Räumen, unabhängig von Motiv oder Farbe.

Eintauchen in neue räumliche Dimensionen

In Anlehnung an den Kubismus der klassischen Moderne untersucht Stiller die Darstellung und Zerlegung von Objekten in geometrische Formen. Darüber hinaus erforscht er neue Möglichkeiten der räumlichen Darstellung. Die kubistische Bildsprache, kombiniert mit Elementen des Futurismus, Konstruktivismus und der Konkreten Kunst, dient als Werkzeug für seine künstlerische Vision.

Stillers Werke zeichnen sich durch eine enge Verbindung von Objekt und umgebendem Raum aus. In einem Überraum durchdringen und zerlegen imaginäre Körper das Objekt und ordnen es verschiedenen Räumen zu.

Die Motive in den gezeigten Werken entspringen sowohl der gegenständlichen Realität als auch der ungegenständlichen Imagination. Realer und imaginärer Raum können in einem unterschiedlichen Kontext zueinander stehen.

„Das Abbild dessen, was wir als gegenständlich wahrnehmen, ist in Wahrheit eine Zusammenfügung von ungegenständlichen Formen konkreter Art, die erst in ihrer Summe in unserer Assoziation eine Vorstellung visueller Wirklichkeit ergeben", sagt Max Stiller.

Der Künstler lädt zur Vernissage am Sonntag, dem 16. Februar um 11 Uhr ins Amüseum am Wasserfall ein.

Vernissage zur Ausstellung Konstruktivismus und Landschaft

Sonntag, 16. Februar | 11 Uhr
in Anwesenheit des Künstlers

Ausstellung
16. Februar bis 25. Mai
www.amueseum-saarburg.de

Adresse

Am Markt 29
Saarburg
54439

Öffnungszeiten

Montag 11:00 - 16:00
Dienstag 11:00 - 16:00
Mittwoch 11:00 - 16:00
Donnerstag 11:00 - 16:00
Freitag 11:00 - 16:00
Sonntag 11:00 - 16:00

Telefon

+496581994642

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