Gedenkstätte Lager Sandbostel

Gedenkstätte Lager Sandbostel Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Gedenkstätte Lager Sandbostel, Geschichtsmuseum, GreftStr. 3, Sandbostel.

Sandbostel Camp Memorial ǀ Mémorial du Camp de Sandbostel ǀ Мемориал «Лагерь Зандбостель»

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85. Jahrestag des Überfalls auf die SowjetunionIn diesem Jahr möchten wir gerne gemeinsam mit euch/Ihnen einen Kranz auf...
05/06/2026

85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

In diesem Jahr möchten wir gerne gemeinsam mit euch/Ihnen einen Kranz auf dem ehemaligen Lagerfriedhof, bei den Massengräbern der sowjetischen Kriegsgefangenen Gedenken und einen Kranz niederlegen.

Anschließend findet in der Gedenkstätte ein Vortrag von Joshua Härtel statt. Er beschäftigt sich mit der Zwangsarbeit sowjetischer Kriegsgefangener auf einem Bremer Müllplatz.
Hier mussten sie im Dienste der nationalsozialistischen „Altmaterialverwertung“ Schwerstarbeit verrichten. Mehrere von ihnen verstarben in der Folge. Der Vortrag nimmt die Vorgänge in diesem besonderen Arbeitskommando in den Blick und verortet den hohen Stellenwert von Müllsammlungen und Müllsortierung im Kontext der Kriegswirtschaft. Zudem werden Verbindungen zu den Stammlagern Wietzendorf und Sandbostel sowie zum Bremer Kriegsgefangenenfriedhof an der Reitbrake deutlich.

📆Vom 03. Juni bis zum 26. August 2026 zeigen wir in der Gedenkstätte Lager Sandbostel die Ausstellung "Vielleicht erlebe...
01/06/2026

📆Vom 03. Juni bis zum 26. August 2026 zeigen wir in der Gedenkstätte Lager Sandbostel die Ausstellung "Vielleicht erlebe ich den Frieden noch" des Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine . Die Ausstellung portraitiert Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine, zeichnet ihre Situation während des russischen Angriffskrieg nach und lässt sie mit ihren Befürchtungen und Hoffnungen zu Wort kommen.

Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung am 03. Juni 2026 um 18 Uhr in der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Andreas Ehresmann (Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel) und Alexandra Köhring (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen die Ausstellung vor. Danach wird Alexandra Köhring durch die Ausstellung führen.

🛠 Die Sanierungen auf dem ehemaligen Lagerfriedhof Sandbostel sind abgeschlossen. Seit 2023 wurde der hintere Bereich de...
28/05/2026

🛠 Die Sanierungen auf dem ehemaligen Lagerfriedhof Sandbostel sind abgeschlossen.

Seit 2023 wurde der hintere Bereich der Massengräber sowjetischer Kriegsgefangener mit finanziellen Mitteln des Innenministeriums saniert. Dabei wurden die Umfassungsmauern an den beschädigten Stellen ersetzt. Diese Baumaßnahmen sind nun abgeschlossen - mit einem sehenswerten Ergebnis!

Wir konnten die individuellen Erinnerungszeichen wieder an ihren ursprünglichen Standorten aufstellen. Ab sofort sind wieder alle Teile der Kriegsgräberstätte für alle zugänglich, die den jugoslawischen, polnischen und sowjetischen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen gedenken wollen.

Foto 1: sanierter Teil der Kriegsgräberstätte, Mai 2026
Foto 2: Sanierungsarbeiten im Dezember 2023

📆„Was trägt, wenn alles fehlt?“Kuratorinnenführung am 31. Mai 2026 | 14:00–15:00 UhrIm Mittelpunkt der Führung steht das...
26/05/2026

📆„Was trägt, wenn alles fehlt?“
Kuratorinnenführung am 31. Mai 2026 | 14:00–15:00 Uhr

Im Mittelpunkt der Führung steht das Altarbild „Mater Captivorum“ – ein Werk mit einer bewegten Geschichte.

Nach der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel fand der niederländische Kapitän Guust Boelaars das Bild in der Kapelle des Lazaretts. Er brachte es in die Niederlande, wo es Teil einer geplanten nationalen Gedenkkapelle für die in Konzentrationslagern gestorbenen Niederländer werden sollte. Das Projekt scheiterte schließlich, doch das Bild blieb erhalten – restauriert und weitergetragen durch unterschiedliche Erinnerungsorte. Heute befindet sich „Mater Captivorum“ in der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Die Führung ermöglicht neben Einblicken in die Sonderausstellung „Was trägt, wenn
alles fehlt?“ Perspektiven auf die Geschichte des Andachtsbilds „Mater Captivorum“.

📍Sonderausstellung „Was trägt, wenn alles fehlt?“
📆31.05.2026
🕑14:00–15:00 Uhr
📍Gedenkstätte Lager Sandbostel, Bernard Le Godais-Saal

📆Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung am 3. Juni 2026 um 18 Uhr in der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Bis zum 26...
19/05/2026

📆Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung am 3. Juni 2026 um 18 Uhr in der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Bis zum 26. August zeigen wir die Ausstellung "Vielleicht erlebe ich den Frieden noch" über Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie portraitiert Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine, zeichnet ihre Situation während des russischen Angriffskrieg nach und lässt sie mit ihren Befürchtungen und Hoffnungen zu Wort kommen.
Andreas Ehresmann (Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel) und Alexandra Köhring (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen die Ausstellung vor. Danach wird Alexandra Köhring durch die Ausstellung führen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel bleibt über Pfingsten (23. Bis 25. 5.26) geschlossen! Das Gelände ist jederzeit zugäng...
18/05/2026

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel bleibt über Pfingsten (23. Bis 25. 5.26) geschlossen! Das Gelände ist jederzeit zugänglich.

Heute ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Auch wir möchten an diesem Tag ein Zei...
17/05/2026

Heute ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Auch wir möchten an diesem Tag ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und Menschenwürde setzen.
Ob unter den Kriegsgefangenen und Internierten im Stalag X B Sandbostel oder unter den KZ-Häftlingen Menschen waren, die sich aus heutiger Perspektive als q***r identifizieren würden, lässt sich meist nicht nachvollziehen.
Eine Ausnahme ist Ovida Delect. Sie wurde wegen ihrer Mitgliedschaft in der Résistance verhaftet. Über mehrere Außenlager des KZ Neuengamme wurde sie im April 1945 nach Sandbostel deportiert. Ovida Delect ist eine der wenigen dokumentierten trans Häftlinge eines Konzentrationslagers. Ihr Coming-out hatte sie jedoch erst Jahrzehnte nach dem Kriegsende.
Queere Menschen wurden im Nationalsozialismus ausgegrenzt, kriminalisiert und verfolgt. Diese Diskriminierung endete nicht mit dem Zweiten Weltkrieg. Viele q***re Menschen wurden auch nach 1945 weiterhin gesellschaftlich ausgegrenzt und strafrechtlich verfolgt.
Deshalb fanden ihre Erfahrungen lange kaum Beachtung. Erst in den letzten Jahren werden ihre Lebensgeschichten intensiver erforscht und stärker in die Erinnerungskultur einbezogen. Nur so können ihr Leid und ihre Geschichten sichtbar werden.
Erinnerung bedeutet für uns auch, Haltung zu zeigen – gegen jede Form von Ausgrenzung.
Wir möchten heute ausdrücklich auch an die Menschen erinnern, deren Geschichten wir aufgrund fehlender Quellen nicht oder noch nicht erzählen können.

Aufgrund des Feiertages bleibt die Gedenkstätte vom 14. bis zum 16. Mai geschlossen. Am Sonntag, den 17.5.26 haben wir w...
11/05/2026

Aufgrund des Feiertages bleibt die Gedenkstätte vom 14. bis zum 16. Mai geschlossen. Am Sonntag, den 17.5.26 haben wir wieder geöffnet.

AI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiter verbreitet undzunehmend schwerer von echten Bildern und Videos ...
08/05/2026

AI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiter verbreitet und
zunehmend schwerer von echten Bildern und Videos zu unterscheiden.

Ist euch auch schon mal ein Bild oder Video begegnet, bei dem ihr euch nicht
sicher wart, ob es echt oder mit Künstlicher Intelligenz generiert ist?

In dieser Situation solltet ihr euch einige Fragen stellen, die bei der
Beantwortung helfen können:

Wer postet das Bild/Video und kommen euch die Autor:innen vertrauenswürdig
vor? Gibt es eine Quellenangabe? Gedenkstätten und Erinnerungsorte arbeiten
nach wissenschaftlichen Standards und geben Quellen an.

Warum wird mir das angezeigt? Soll das Bild/Video mich emotional aufwühlen?
KI-generierte Bilder/Videos werden meist in Verbindung mit hoch
emotionalisierenden Geschichten gepostet, die aber keine historischen
Ereignisse abbilden und frei erfunden sind.

Ihr habt euch diese Fragen gestellt und seid immer noch unsicher, ob ein Bild
oder Video wirklich historisch ist? Dann fragt bei uns nach - wir helfen gern
weiter!

📆Der Gedenkstättenverein Lager Sandbostel lädt alle Interessierten herzlich zur Buchvorstellung mit Herman Vinke mit ans...
07/05/2026

📆Der Gedenkstättenverein Lager Sandbostel lädt alle Interessierten herzlich zur Buchvorstellung mit Herman Vinke mit anschließender Diskussion am 13.05.2026 in der Kulturbühne Bremervörde ein.

Wenn Deutschland im Wahljahr 2026 den Weg in einen neuen Unrechtsstaat einschlägt, wird ganz Europa dem Rechtsextremismus anheimfallen. Kann diese Entwicklung noch gestoppt werden? Die Antwort, die Hermann Vinke in seiner Flugschrift gibt, öffnet neue Wege der Kommunikation. Der Journalist und Autor nennt zugleich ein Bündel von Maßnahmen, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind.
Diese Maßnahmen und Themen können gemeinsam nach einer Einführung des Autors in seine Flugschrift diskutiert werden.
Hermann Vinke war langjähriger Korrespondent der ARD und ist Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus und der DDR.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Lager Sandbostel statt.

Adresse

GreftStr. 3
Sandbostel
27446

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 16:00
Sonntag 11:00 - 17:00

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