Gedenkstätte Lager Sandbostel

Gedenkstätte Lager Sandbostel Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Gedenkstätte Lager Sandbostel, Geschichtsmuseum, GreftStr. 3, Sandbostel.

Sandbostel Camp Memorial ǀ Mémorial du Camp de Sandbostel ǀ Мемориал «Лагерь Зандбостель»

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Aufgrund des Feiertages bleibt die Gedenkstätte vom 14. bis zum 16. Mai geschlossen. Am Sonntag, den 17.5.26 haben wir w...
11/05/2026

Aufgrund des Feiertages bleibt die Gedenkstätte vom 14. bis zum 16. Mai geschlossen. Am Sonntag, den 17.5.26 haben wir wieder geöffnet.

AI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiter verbreitet undzunehmend schwerer von echten Bildern und Videos ...
08/05/2026

AI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiter verbreitet und
zunehmend schwerer von echten Bildern und Videos zu unterscheiden.

Ist euch auch schon mal ein Bild oder Video begegnet, bei dem ihr euch nicht
sicher wart, ob es echt oder mit Künstlicher Intelligenz generiert ist?

In dieser Situation solltet ihr euch einige Fragen stellen, die bei der
Beantwortung helfen können:

Wer postet das Bild/Video und kommen euch die Autor:innen vertrauenswürdig
vor? Gibt es eine Quellenangabe? Gedenkstätten und Erinnerungsorte arbeiten
nach wissenschaftlichen Standards und geben Quellen an.

Warum wird mir das angezeigt? Soll das Bild/Video mich emotional aufwühlen?
KI-generierte Bilder/Videos werden meist in Verbindung mit hoch
emotionalisierenden Geschichten gepostet, die aber keine historischen
Ereignisse abbilden und frei erfunden sind.

Ihr habt euch diese Fragen gestellt und seid immer noch unsicher, ob ein Bild
oder Video wirklich historisch ist? Dann fragt bei uns nach - wir helfen gern
weiter!

📆Der Gedenkstättenverein Lager Sandbostel lädt alle Interessierten herzlich zur Buchvorstellung mit Herman Vinke mit ans...
07/05/2026

📆Der Gedenkstättenverein Lager Sandbostel lädt alle Interessierten herzlich zur Buchvorstellung mit Herman Vinke mit anschließender Diskussion am 13.05.2026 in der Kulturbühne Bremervörde ein.

Wenn Deutschland im Wahljahr 2026 den Weg in einen neuen Unrechtsstaat einschlägt, wird ganz Europa dem Rechtsextremismus anheimfallen. Kann diese Entwicklung noch gestoppt werden? Die Antwort, die Hermann Vinke in seiner Flugschrift gibt, öffnet neue Wege der Kommunikation. Der Journalist und Autor nennt zugleich ein Bündel von Maßnahmen, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind.
Diese Maßnahmen und Themen können gemeinsam nach einer Einführung des Autors in seine Flugschrift diskutiert werden.
Hermann Vinke war langjähriger Korrespondent der ARD und ist Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus und der DDR.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Lager Sandbostel statt.

Vergangenen Mittwoch, den 29. April 2026 erinnerten etwa 100 Gäste an die Befreiung des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffang...
06/05/2026

Vergangenen Mittwoch, den 29. April 2026 erinnerten etwa 100 Gäste an die Befreiung des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers Sandbostel vor 81 Jahren und gedachten all jener, die in dem Lager gelitten haben oder gestorben sind.
Traditionell ist die Gedenkveranstaltung zweigeteilt. Beim ersten Teil auf dem Lagerfriedhof begrüßte der Stiftungsvorsitzende Günther Justen-Stahl die Gäste. Die Regionalbischöfin Sabine Preuschoff schloß mit einem Grußwort und Gebet an. Der zweite Teil in der Lagerküche begann mit der Begrüßung durch die stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte Ines Dirolf. Danach folgten Reden von der Geschäftsführerin der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten Dr. Elke Gryglewski und dem FSJler Sören Heins. Abschließend teilte Willem Reijnders aus den Niederlanden, der Neffe von Petrus J. Ursem, die Geschichte seines Onkels mit den Gästen. Petrus J. Ursem widersetzten sich den deutschen Besatzern und verstarb im Mai 1945 als befreiter KZ-Häftling in Sandbostel. Anschließend folgte die Kranzniederlegung und das individuelle Gedenken am Gedenkstein an der Lagerkirche.
Abschließend konnte noch eine Gedenkandacht mit Regionalbischöfin Sabine Preuschoff in der Lagerkirche besucht werden.
Wir danken allen Ehrenamtlichen, die den Gästen in Rundgänge die Geschichte des Ortes näher gebracht haben und am Tresen und im Cafe die Gäste begrüßt haben. Und wir danken allen Gästen für ihre zahlreiches Erscheinen, was den Tag zu einem würdigen Gedenktag gemacht hat. Einige Reden sind auf der Homepage der Stiftung Lager Sandbostel nachzulesen.

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel bleibt am 1. Mai 2026 geschlossen und öffnet erst wieder am Sonntag, 3. Mai zu den gew...
27/04/2026

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel bleibt am 1. Mai 2026 geschlossen und öffnet erst wieder am Sonntag, 3. Mai zu den gewohnten Zeiten.

23/04/2026

Save the date:
Am 3. Mai um 15 Uhr eröffnen wir die Sonderausstellung "trotzdem da! – Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen".

◾3. Mai bis 30. Juni 2026
◾Gedenkstätte Augustaschacht
◾Zur Hüggelschlucht 4, 49205 Hasbergen
◾Öffnungszeiten: Di-Sa 14-17 Uhr, So + Feiertage 11-17 Uhr
◾Eintritt frei

Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind "trotzdem da": Kinder, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihre Geschichten wurden lange tabuisiert. Sie sind wissenschaftlich wenig erforscht und in der Erinnerungskultur kaum präsent.
Die Wanderausstellung "trotzdem da!" ist ihren Lebensgeschichten gewidmet.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines überregionalen Forschungs- und Ausstellungsprojekts, das 2023 und 2024 von der Gedenkstätte Lager Sandbostel umgesetzt wurde.

Am vergangenen Donnerstag, dem 16.04.2026, konnten auf dem Friedhof in Kirchlinteln vier neue Tafeln aufgestellt werden....
21/04/2026

Am vergangenen Donnerstag, dem 16.04.2026, konnten auf dem Friedhof in Kirchlinteln vier neue Tafeln aufgestellt werden. Die Tafeln erinnern unter anderem an den sowjetischen Kriegsgefangenen Nikolaj Swistun und an die Zwangsarbeiterkinder.

Die Tafeln sind das Ergebnis der Initiative der GEW – Seniorengruppe des Kreisverbandes Verden. Nach einem Besuch der Gedenkstätte Lage Sandbostel haben sie geforscht und den Inhalt der Tafeln erarbeitet. Finanzielle Unterstützung für die Tafeln fanden sie bei der Sparkassen-Stiftung. Sie erforschten die Geschichte von drei Kindern von Zwangsarbeiterinnen, von denen zwei bis heute namenlos sind. Ihnen ist eine Tafel gewidmet. Zwei weitere Tafeln befassen sich mit den jugendlichen deutschen Soldaten auf der Kriegsgräberstätte und der Flüchtlingssiedlung Gottesgnaden aus der Nachkriegszeit.

Eine Tafel ist für den sowjetischen Kriegsgefangenen Nikolaj Swistun, geboren 1915 in der Nähe von Dnjepropetrowsk. Er starb im Mai 1942 im Arbeitskommando auf einem Bauernhof in Kreepen. Nikolaj Swistun kam im September 1941 in Kriegsgefangenschaft. Die Wehrmacht brachte ihn zunächst in das Stalag 357 auf dem Gebiet der heutigen Ukraine.
Er gelangte dann in den Verwaltungsbereich des Kriegsgefangenenlagers Stalag X B Sandbostel. Von dort wurde er im Mai 1942 in das Arbeitskommando 7188 in Kreepen gebracht. Etwa drei Monate später starb er dort mit 27 Jahren an "Gesichtsrose". Zu dem Zeitpunkt war er noch kein Jahr in deutscher Kriegsgefangenschaft. Leider ist nicht mehr über ihn bekannt. Die letzten Dokumente und das letzte Foto von Nikolaj Swistun stammen aus der Registratur der Wehrmacht.

Im Beisein von 42 Gästen - darunter der Gemeindevorstand, der Arbeitskreis, der Volksbund, die Kirchengemeinde, der Gedenkstättenverein Sandbostel und die Pastorin - konnten die vier Tafel eingeweiht werden. Sie erinnern nun auf dem Friedhof Kirchlinteln an die dort begrabenen Personen und die Geschichte des Ortes.

Bilder 1+2: Thomas Grunenberg
Bild 3: obd memorial

🫶 Ein ganz großes Dankeschön an die Johanniter Hilfsgemeinschaft (JHG)! Dank ihres tatkräftigen Einsatz vergangenen Sams...
21/04/2026

🫶 Ein ganz großes Dankeschön an die Johanniter Hilfsgemeinschaft (JHG)! Dank ihres tatkräftigen Einsatz vergangenen Samstag können wir unsere Gäste ab sofort wieder auf einem sauberen Parkplatz begrüßen!
Der Johanniterorden betreibt Krankenhäuser, Unfallopfer, Siret und vieles mehr. Der unter der Leitung von Manfred Thoden organisiert in der Region praktische Arbeitseinsätze wie in der Gedenkstätte Lager Sandbostel! 👏

„Was trägt, wenn alles fehlt?“Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Sonderausstellung in der Gedenkstätte Lager Sa...
20/04/2026

„Was trägt, wenn alles fehlt?“

Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Sonderausstellung in der Gedenkstätte Lager Sandbostel, die im Rahmen des studentischen Praktikums von Selina Kaufmann entstanden ist.

📅 23. April | 19:30 Uhr | Ausstellungseröffnung

Wir laden Sie und euch herzlich zur Ausstellungseröffnung in der Gedenkstätte ein.

Selina Kaufmann gibt Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und ihre Recherchen zur religiösen Praxis im Kriegsgefangenenlager Stalag X B. Außerdem wird Pastor Manfred Thoden seine Gedanken zur Frage „Was trägt, wenn alles fehlt?“ teilen.
Die Ausstellung beleuchtet eindrücklich, unter welchen Bedingungen Glaube im Lager gelebt werden konnte – und wo ihm Grenzen gesetzt waren.
Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Objekten wird sichtbar, welche Bedeutung religiöse Praxis für viele Gefangene hatte – als Quelle von Halt, Gemeinschaft und Hoffnung.
Im Anschluss an die Eröffnung haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und mit der Kuratorin ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein Zeichen gegen Geschichtsklitterung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit setzen!Das war das Ziel der Veranstaltungsre...
15/04/2026

Ein Zeichen gegen Geschichtsklitterung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit setzen!

Das war das Ziel der Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte Lager Sandbostel, dem Gedenkstättenverein Sandbostel und dem Bündnis Bremervörde für Demokratie und Menschenwürde.
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fanden drei Veranstaltungen auf der Kulturbühne der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft statt.
Wir blicken zurück und wollen erstmal Danke sagen, die gelungen Veranstaltungen sind nur durch viele helfende Hände möglich. Von den Ideengeber:innen bis zu den Tecknicker:innen, die für Licht und Ton gesorgt haben. Das alles aus eigener Initiative und ehrenamtlich, das ist keine Selbstverständlichkeit und schon an sich ein kleines Zeichen für eine Gesellschaft, die zusammenhält.

Die Reihe startete am 16. März mit dem Film „Cato“ über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek. Ein berührender Film, der trotz des tragischen Endes dazu anregt, das Schöne in der Kunst und in den Menschen zu suchen.

Am 19. März erzählte Silke Struck in einem ausführlichen Vortrag von 17 Frauen, die im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv waren.

Das Ende bildete der Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde mit Volker Weiß, Grundlage war das neueste Buch des Historikers „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“.

15/04/2026

Vorstellung neuer Bildungsmaterialien zu NS-Verfolgten aus Polen und der Sowjetunion in Norddeutschland

Am 16. April 2026 von 18.15 bis 20.00 Uhr präsentiert die KZ-Gedenkstätte neue Bildungsmaterialien: Das „Neuengammer Studienheft“ 6 mit dem Titel „Leerstellen aufzeigen – Perspektiven öffnen“ befasst sich mit Geschichte(en) und Erinnerung(en) rund um den deutschen Vernichtungskrieg im östlichen Europa mit besonderem Fokus auf polnische und sowjetische NS-Verfolgte, die nach Nordwestdeutschland verschleppt wurden.

Die Materialien sind für die Arbeit mit Menschen ab 16 Jahren geeignet und wurden kokreativ im Rahmen eines partizipativen Projekts erarbeitet, in dessen Mittelpunkt die Perspektiven von Menschen mit ost- bzw. ostmitteleuropäischer Migrations- oder Familiengeschichte standen. Das Projekt fand in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und mit Förderung des Freundeskreises KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V. sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in die Materialien und Projektteilnehmende stellen ihre Beiträge vor. Im Rahmen eines World Cafés können Interessierte im Anschluss mehr über mögliche Anwendungen der Materialien in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit erfahren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, der Universität Hamburg, Osteuropastudien, und dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V. an der Universität statt.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten freundlich um Anmeldung bis zum 15. April über unser Online-Formular: https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/veranstaltungen/termin/perspektiven-oeffnen-leerstellen-aufzeigen-ns-verfolgte-aus-polen-und-der-sowjetunion-in-norddeutschland

Datum und Zeit: 16.04.2026, 18.15–20.00 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee, ESA Ost, Raum 221, 1. Etage

Adresse

GreftStr. 3
Sandbostel
27446

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 16:00
Sonntag 11:00 - 17:00

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