SCHAUWERK Sindelfingen

SCHAUWERK Sindelfingen Das SCHAUWERK Sindelfingen ist ein Museum für zeitgenössische Kunst.

Das SCHAUWERK Sindelfingen präsentiert die Sammlung internationaler zeitgenössischer Kunst von Peter Schaufler (†) und Christiane Schaufler-Münch. Über mehr als drei Jahrzehnte hinweg, seit 1979, hat das Sammlerpaar eine der eindrucksvollsten privaten Kunstsammlungen Deutschlands aufgebaut. Mit der Eröffnung des SCHAUWERK Sindelfingen im Juni 2010 wurde die vormals nahezu unbekannte Sammlung erstm

als für die Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem zählt das Museum zu den führenden Adressen für zeitgenössische Kunst im süddeutschen Raum. Heute zeigt das Museum auf rund 6.000 m² eine repräsentative Auswahl zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Schaufler. Der Werkbestand, der mehr als 3.500 Werke umfasst, wird in wechselnden Sonderausstellungen vorgestellt, um einen Eindruck von der Vielfalt in der Sammlung zu vermitteln. Die Sammlung Schaufler spiegelt wichtige Entwicklungen der deutschen und internationalen Kunst der letzten 50 Jahre wider. Neben Arbeiten der ZERO-Bewegung liegen die Schwerpunkte auf Minimal Art, Konzeptkunst und Konkreter Kunst. Malerei und Skulptur nehmen ebenso wie Lichtarbeiten, Rauminstallationen und die zeitgenössische Fotografie einen wichtigen Platz ein. Die großzügigen Ausstellungsflächen entstanden zum Teil aus ehemaligen Fertigungs- und Lagerhallen der Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH in Sindelfingen, deren Leitung Peter Schaufler 1979 übernahm. Ergänzt durch einen neu errichteten Museumsbau steht ein weitläufiger Komplex zur Verfügung, der durch formale Strenge, Klarheit und perfekte Umsetzung überzeugt.

Cesare Fabbri (*1971 Ravenna) ist ein italienischer Fotograf, der zwischen Landschaft, Erinnerung und Fundstücken arbeit...
30/05/2026

Cesare Fabbri (*1971 Ravenna) ist ein italienischer Fotograf, der zwischen Landschaft, Erinnerung und Fundstücken arbeitet. Seine Bilder erzählen leise Geschichten – von eingeritzten Initialen in Baumrinden bis zu zufälligen Momenten am Wegesrand – und verbinden persönliche Spuren mit poetischen Blicken auf Natur und Zeit.

Die Arbeiten von Cesare Fabbri sind in der Ausstellung NO PLACE LIKE HOME zu sehen.

Cesare Fabbri · Un mondo di carta · 2009 · C-Print · 50 x 40 cm · © Cesare Fabbri

Die Arbeiten von Andrea Botto sind in der Ausstellung NO PLACE LIKE HOME zu sehen.In seiner zweiteiligen Serie KA-BOOM e...
28/05/2026

Die Arbeiten von Andrea Botto sind in der Ausstellung NO PLACE LIKE HOME zu sehen.

In seiner zweiteiligen Serie KA-BOOM entfaltet Andrea Botto (*1973 Rapallo) ein Spiel mit Erwartung und Spektakel. Die großformatigen Farbfotografien zeigen kontrollierte Explosionen oder Feuerwerke – meist jedoch nicht das Spektakel selbst, sondern die Schaulustigen davor. Zwischen Faszination und Gleichgültigkeit bleibt das Geschehen unsichtbar und wird allein durch die Reaktion der Menge erahnbar. In kleineren Schwarz-Weiß-Arbeiten inszeniert sich Botto als Sprengmeister und unterläuft so ironisch die Vorstellung von fotografischer Autorität. Der lautmalerische Titel verweist nicht nur auf das Krachen bei Explosionen, sondern auch augenzwinkernd auf den Nachnamen des Fotografen: „il botto“ bedeutet im Italienischen „der Knall“.

Ausstellungsansicht NO PLACE LIKE HOME · Andrea Botto · KA-BOOM · 2009–2015 · Foto: Frank Kleinbach · © Andrea Botto

🎉 100 Jahre François Morellet – Wir feiern mit!SANTÉ, MORELLET! Dialoge in der Sammlung Schaufler 05.07.2026–17.01.2027A...
26/05/2026

🎉 100 Jahre François Morellet – Wir feiern mit!

SANTÉ, MORELLET! Dialoge in der Sammlung Schaufler
05.07.2026–17.01.2027

Anlässlich des 100. Geburtstags von François Morellet (1926–2016) hält eine Auswahl von Werken des französischen Künstlers Einzug in die Sammlungspräsentation des Museums. Sie treten in Dialog mit Arbeiten weiterer Künstler:innen, darunter Donald Baechler, Tom Sachs und Rosemarie Trockel.
Als zentrale Figur der Geometrischen Abstraktion entwickelte Morellet im Laufe seines rund sieben Jahrzehnte umfassenden Schaffens einen radikalen Ansatz, der Strenge mit spielerischer Leichtigkeit und hintergründiger Ironie verbindet.

Mit SANTÉ, MORELLET! reiht sich das SCHAUWERK Sindelfingen in die internationalen Glückwünsche zum Jubiläumsjahr 2026 ein.

Save the date! ✨
Merkt euch den 05.07.2026 schon jetzt vor und feiert mit uns einen inspirierenden Eröffnungstag voller Kunst, Austausch und besonderer Highlights!

François Morellet · Beaming Pi n° 1, 1 = 18° · 2002 · Foto: Frank Kleinbach · © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

.morellet

Lust auf einen kreativen Familienausflug? 🎨👨‍👩‍👧‍👦Dann kommt am 30. Mai zu unserer Familienführung „Groß und Klein“ ins ...
24/05/2026

Lust auf einen kreativen Familienausflug? 🎨👨‍👩‍👧‍👦

Dann kommt am 30. Mai zu unserer Familienführung „Groß und Klein“ ins Museum! Gemeinsam entdecken wir zeitgenössische Fotografie, Malerei und Skulpturen und gehen der Frage nach, was Kunst heute alles sein kann.

🕑 14–15 Uhr
🎟️ Ohne Anmeldung – einfach vorbeikommen
✔️ Im Eintritt inbegriffen

Ob neugierige Kinder oder interessierte Erwachsene – hier kommt jede:r auf seine Kosten. Kommt vorbei, stellt Fragen, staunt und erlebt das Museum einmal ganz anders!
Wir freuen uns auf euch! 💛

Foto: Frank Kleinbach

 „Anstatt sich in einem zeitlosen, schönen Italien zu sonnen, besteht die ausgestellte Sammlung darauf, ein Italien darz...
22/05/2026



„Anstatt sich in einem zeitlosen, schönen Italien zu sonnen, besteht die ausgestellte Sammlung darauf, ein Italien darzustellen, das widersprüchlich, vielfältig und sich seiner eigenen Komplexität bewusst ist. Damit hinterfragt „No Place Like Home“ nicht nur ein Klischee, sondern holt die visuelle Vorstellungskraft Italiens für diejenigen zurück, die darin leben, und hält all die Schönheit und die Tiefpunkte eines Landes fest, das von Ausländern so übersehen und doch so wenig bekannt ist“
Ilaria Sponda, Der Greif

Ausstellungsansicht NO PLACE LIKE HOME· Foto: Frank Kleinbach · © SCHAUWERK Sindelfingen

Skulp‑Tour am Freitag, den 22.05.2026Begleitet die Kunstvermittlerin Pamela Hahn-Seibert auf eine besondere „Skulp-Tour“...
20/05/2026

Skulp‑Tour am Freitag, den 22.05.2026

Begleitet die Kunstvermittlerin Pamela Hahn-Seibert auf eine besondere „Skulp-Tour“ durch die Ausstellung OFFENE HORIZONE und entdeckt die Werke von Antony Gormley, Not Vital und Sylvie Fleury – drei außergewöhnliche Positionen zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Schaufler.
Besprochen wird die Skulptur „Quantum Cloud V“ von Antony Gormleys: Eine schwebend wirkende Wolke aus Stahlstäben verdichtet sich zu einer menschlichen Figur – und bleibt dabei zugleich offen, durchlässig und in Bewegung. Je nach Perspektive tritt die Form klar hervor oder löst sich nahezu im Raum auf.
👀 Unser Tipp: Bewegt euch um die Skulptur herum – gerade das Wechselspiel aus Materialität und Leere entfaltet ihre besondere Wirkung.

📅 Freitag, 22.05.2026
🕒 16:30–17:30 Uhr
👉 Führung ohne Anmeldung
🎟️ Im Eintritt inbegriffen

Ausstellungansicht OFFENE HORIZONTE mit ein Werk von Antony Gormley · QUANTUM CLOUD V · 1999 · Foto: Frank Kleinbach © Antony Gormley

Das Museum ist von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 11–18 Uhr für euch geöffnet.💐Öffnungszeiten an den Feiertagen:Pfings...
18/05/2026

Das Museum ist von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 11–18 Uhr für euch geöffnet.

💐Öffnungszeiten an den Feiertagen:
Pfingstsonntag (24.05.2026): 11–18 Uhr
Pfingstmontag (25.05.2026): geschlossen
Fronleichnam (04.06.2026): 11–18 Uhr

Aktuell ist das gesamte Museum mit Kunst bespielt – es gibt also jede Menge zu entdecken. Wir freuen uns auf euren Besuch!

🎊 Diesen Sonntag ist es so weit! Bei freiem Eintritt öffnen wir unsere Türen bei freiem Eintritt zum Internationalen Mus...
13/05/2026

🎊 Diesen Sonntag ist es so weit! Bei freiem Eintritt öffnen wir unsere Türen bei freiem Eintritt zum Internationalen Museumstag 2026!
Kommt vorbei und taucht ein in unser informatives und kreatives Programm…und lasst es Euch dabei kulinarisch gutgehen im Café PS3. 🥨🥐🍰🥂



Donnerstags, samstags und sonntags von 15 bis 16 Uhr bieten wir öffentliche Führungen durch das Museum an. Diese Führung...
09/05/2026

Donnerstags, samstags und sonntags von 15 bis 16 Uhr bieten wir öffentliche Führungen durch das Museum an. Diese Führungen sind ohne Anmeldung möglich und im Eintrittspreis inbegriffen.
Aktuell sind drei Ausstellungen im SCHAUWERK zu sehen: „OFFENE HORIZONTE“, „NO PLACE LIKE HOME“ und „MARIO SCHIFANO. When I remember“.

Auf dem Bild sehr ihr die „Schnurcollage C 1979/13“ von Fritz Ruoff (1906–1986) in der Ausstellung „OFFENE HORIZONTE“. Sie markiert den Auftakt der Sammlung. Peter Schaufler entdeckte das Werk Anfang der 1980er Jahre in einer Ausstellung und war sofort fasziniert von dessen Ruhe und Kraft.
Die Oberfläche ist in mattes Weiß getaucht, erst bei genauer Betrachtung offenbart sich ein schwach durchschimmernder blauer Anstrich, der unter der weißen Schicht liegt und die Fläche subtil in drei Teile gliedert. Darüber liegen zwei elegant geschwungene, sich kreuzende Schnüre. Sie verleihen der monochromen Komposition eine unaufdringliche Dynamik und plastische Dimension. Ruoff, der die Form als geistige Kraft begriff, führt all diese Elemente zu einer ruhigen Einheit zusammen. Zwischen Fläche und Linie, Sichtbarem und Verborgenem, öffnet sich ein stiller Horizont – ein Raum für Betrachtung, geschaffen für kontemplative Entdeckungen.

Ausstellungsansicht OFFENE HORIZONTE mit Fritz Ruoff ∙ Schnurcollage C 1979/13 ∙ 1979 ∙ Foto: Frank Kleinbach ∙ © Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung (Nürtingen)

 Heinz Mack (*1931) gehört zu den Mitbegründern der ZERO-Gruppe, die ab den späten 1950er Jahren mit der Verwendung von ...
07/05/2026



Heinz Mack (*1931) gehört zu den Mitbegründern der ZERO-Gruppe, die ab den späten 1950er Jahren mit der Verwendung von neuen Materialien, Licht und Bewegung einen radikalen Neuanfang in der Kunst anstrebte.
1955 reiste Mack erstmals in die Sahara. Das gleißende Sonnenlicht und die endlose Weite der kargen Landschaft prägten sein Schaffen nachhaltig. Mehrfach kehrte er in die Wüste zurück und installierte dort Arbeiten aus rhythmisch-strukturierten Stelen und spiegelnden Flächen im Sand.
Mack nutzte den Wüstensand jedoch nicht nur als Kulisse und Bestandteil seiner Land Art-Projekte – er integrierte ihn auch als künstlerischen Werkstoff in seine Gemälde. So wird die Wüstenlandschaft nicht als Abbild auf die Leinwand übertragen, sondern allein über das Material vermittelt. Im Werk Marocco durchziehen gezackte, an Sägeblätter erinnernde Formen den mit Sand überzogenen Bildträger. Sie evozieren die Schattenwürfe der Stelen aus Macks „Sahara-Projekt“ und verleihen der Fläche eine vibrierende Dynamik.
Die Vorliebe des Künstlers für glänzende Materialien zeigt sich in „Sandbild mit Silber-Rotation“. Hier bildet die verwendete Silberbronze einen spannenden Kontrast zur matten Sandoberfläche. Die unscharfe Kontur der Kreisform suggeriert ein subtiles Bewegungsmoment und lässt sie optisch aus dem sandigen Hintergrund hervortreten. Die metallene Oberfläche bringt das Licht ins Spiel – jenes zentrale Element, das Macks Werk wie ein Leitmotiv durchzieht.

Ausstellungsansicht OFFENE HORIZONTE mit Werken Heinz Mack ∙ Sandbild mit Silber-Rotation ∙ 1958 ∙ und Marocco ∙ 1988 ∙ © VG Bild-Kunst 2026

Adresse

Eschenbrünnlestraße 15
Sindelfingen
71065

Öffnungszeiten

Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+4970319324900

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von SCHAUWERK Sindelfingen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen