Balkhauser Kotten

Balkhauser Kotten Kuratorium Balkhauser Kotten e.V. Historisches Schleifermuseum in Solingen
Eintritt frei ***Durch die Hochwasser-Flut der Wupper am 14.

Juli 2021 wurde der Balkhauser Kotten schwer beschädigt. Während der Wiederaufbau- und Sanierungsarbeiten bleibt er bis auf Weiteres geschlossen. Eine Wiedereröffnung wird frühestens gegen Ende des Jahres 2022 erwartet***

Der Balkhauser Kotten liegt im Grundstücks- und Gebäudeeigentum der Stadt Solingen. Diese hat dem Kuratorium Balkhauser Kotten die Verantwortung zum Betrieb des Kottens und des

Museums übertragen. Das Kuratorium Balkhauser Kotten ist ein kleiner eingetragener, gemeinnütziger Verein, der sich engagiert und vor allem mit viel Liebe zum Balkhauser Kotten und dem traditionellen Solinger Schleiferhandwerk um das Denkmal bemüht. Viel Unterstützung vor Ort und Hand in Hand erfährt der Verein von der Kustorenfamilie Heike und Andreas Müller, die im Kotten wohnen, leben und für das Kuratorium vor Ort wirken.

Für unser Archiv suchen wir Schränke für die historischen Akten und Bücher.Ein Träumchen wäre Inventar aus einem alten K...
12/06/2026

Für unser Archiv suchen wir Schränke für die historischen Akten und Bücher.

Ein Träumchen wäre Inventar aus einem alten Kontor. Aber da wir da sicherlich nicht die einzigen sind, sind wir auch mit stabilen Holz- oder Stahlschränken zufrieden. Keine raumhohen Schränke bitte - unser Archiv ist zukünftig im Dachgeschoss, um den nächsten Fluten zu trotzen!

Das Bild dient der Aufmerksamkeit und ist KI-generiert.

Gibt es noch Packtische, die nicht gebraucht werden? Für unser online-Lädchen werden zu Wiedereinrichten stabile Packtis...
12/06/2026

Gibt es noch Packtische, die nicht gebraucht werden? Für unser online-Lädchen werden zu Wiedereinrichten stabile Packtische gesucht, damit unsere Geschenke- und Verpackungsfee zukünftig wieder im Kotten arbeiten und wirken kann.
Das wird ihren Rücken und ihr Haus entlasten :-)

Das Bild dient der Aufmerksamkeit und ist KI-generiert.

Wir haben ja schon angekündigt, dass das bauliche Ende am Kotten naht. JETZT beginnt auch für das Kuratorium die Arbeit,...
12/06/2026

Wir haben ja schon angekündigt, dass das bauliche Ende am Kotten naht.
JETZT beginnt auch für das Kuratorium die Arbeit, nämlich das Wiedereinräumen und zugleich Neugestalten des Museums, das Einrichten und Einkaufen für das Kottenlädchen und für unser Archiv, das wir in das Dachgeschoss verlegen, um in Zukunft weniger Schäden bei Hochwasser zu haben.

Dafür brauchen wir Helfer, Sponsoren und Kontakte. :-)

Unser Köttenlädchen war damals eingerichtet mit Schränken von IKEA. Weiß jemand einen Ansprechpartner bei IKEA, zu dem wir Kontakt aufnehmen können? Vielleicht - eigentlich schon viel zu spät - gibt es bei Ikea auch ein Sponsoring für Vereine oder Opfer der Flut? Wir haben das gerettet, was zu retten war, deshalb würde wir gerne das ergänzen, was vernichtet wurde.

Da wir uns zusätzlich eine Vorbereitungsküche einrichten, würden wir gerne zu einem Solinger Küchenstudio Kontakt aufnehmen. Es wäre auch eine Ausstellungsküche denkbar - hier müssen wir nur auf die Hygienevorschriften achten.

Auf den Bildern kann man das Lädchen erkennen und welche Schränke wir dort hatten.

Liebe Freunde unseres schönen Balkhauser Kottens. Fast ist es fünf Jahre her, dass der Balkhauser Kotten von der Flut er...
09/05/2026

Liebe Freunde unseres schönen Balkhauser Kottens. Fast ist es fünf Jahre her, dass der Balkhauser Kotten von der Flut erwischt worden ist. Eine sehr lange und entbehrungsreiche Zeit liegt hinter uns und wir dürfen jetzt endlich wieder so richtig positiv denken: 

Nur noch weniger letzte Handgriffe sind am Inneren des Kottens zu erledigen, sodass jetzt endlich auch wir als Kuratorium zusammen mit unseren Helfern Hand anlegen können. 

Wir werden und müssen versuchen, so viel wie möglich ehrenamtlich zu erledigen. 

Wir werden unsere straffe und übersichtliche Organisation der Helfergruppen aus unseren Erfahrungen nach der Flut weiterführen. 

Wir organisieren uns über WhatsApp in einer großen Hauptgruppe, die zunächst alle Aufrufe und hin und wieder schöne Bilder gepostet werden. Die einzelnen Projekte werden dann in kleineren Gruppen fortgesetzt, damit Informationen, Absprachen und Organisatorisches die große Gruppe sprengt. Das hat sich in der unmittelbaren Zeit nach der Flut und auch in den vergangenen fünf Jahren wirklich gut bewährt. 

Als erstes steht z.b bei uns jetzt auf dem Plan, dass wir in unserem Obergeschoss in den sogenannten Dachabseiten, unter der Dachschräge, gefühlt Sachen aus den letzten Jahren seit 1504 befinden. 

Die gilt es jetzt auszuräumen, zu sortieren und eventuell zu der Ersatz der aus der Flut beschädigten Gegenstände im Museum untergebracht werden können. 

Was jetzt vor unserer Brust steht, bedarf wieder Eurer Hilfe. 

Wer also gerne mit anpackt, oder auch sauber macht, räumt und sortiert, hilft oder die Helfer gerne mal mit einem Kuchen unterstützen möchte, den möchten wir ganz herzlich einladen, Mitglied in unserer WhatsApp Gruppe zu werden. Sicherlich dauert es noch eine gewisse Zeit, bis wir wirklich wieder ein "richtiges" Museum sind.

Schreibt uns gerne, gebt Bescheid, wenn Ihr Mitglied der Whatsapp-Gruppe(n) werden wollt. Wir werden Euch dann sofort dazu einladen.

Wenn Ihr richtig Nägel mit Köpfen machen wollt und uns als Mitglied im Kuratorium für 30 € im Jahr unterstützen wollt, dann freuen wir uns natürlich auch darüber sehr 

Liebe Grüße vom Kuratoriumsvorstand, verbunden auch mit dem ganz großen Dank für die Hilfen

Liebe Freunde unseres schönen Balkhauser Kottens. Fast ist es fünf Jahre her, dass der Balkhauser Kotten von der Flut so...
09/05/2026

Liebe Freunde unseres schönen Balkhauser Kottens. Fast ist es fünf Jahre her, dass der Balkhauser Kotten von der Flut so böse erwischt worden ist. Eine sehr lange und entbehrungsreiche Zeit liegt hinter uns und wir dürfen jetzt endlich wieder so richtig positiv denken:

Nur noch weniger letzte Handgriffe sind am Inneren des Kottens zu erledigen, sodass jetzt endlich auch wir als Kuratorium zusammen mit unseren Helfern Hand anlegen können.
Wir werden und müssen versuchen, so viel wie möglich ehrenamtlich zu erledigen.

Wir werden unsere straffe und übersichtliche Organisation der Helfergruppen aus unseren Erfahrungen nach der Flut weiterführen.

Wir organisieren uns über WhatsApp in einer großen Hauptgruppe, die zunächst alle Aufrufe und hin und wieder schöne Bilder gepostet werden. Die einzelnen Projekte werden dann in kleineren Gruppen fortgesetzt, damit Informationen, Absprachen und Organisatorisches die große Gruppe sprengt. Das hat sich in der unmittelbaren Zeit nach der Flut und auch in den vergangenen fünf Jahren wirklich gut bewährt.

Als erstes steht z.b bei uns jetzt auf dem Plan, dass wir in unserem Obergeschoss in den sogenannten Dachabseiten, den kleinen Dreiecken, die sich unter der Dachschräge bilden gefühlt Sachen aus den letzten Jahren seit 1504 befinden.
Die gilt es jetzt auszuräumen, zu sortieren und eventuell zu der Ersatz der aus der Flut beschädigten Gegenstände im Museum untergebracht werden können.

Der Vorstand ist wirklich sehr aktiv und packt auch gerne mit an, aber was jetzt vor unserer Brust steht, Bedarf wieder Eurer Hilfe.
Wer also gerne mit anpackt, oder auch sauber macht, räumt und sortiert, hilft oder die Helfer gerne mal mit einem Kuchen unterstützen möchte, den möchten wir ganz herzlich einladen, Mitglied in unserer WhatsApp Gruppe zu werden. Sicherlich dauert es noch eine gewisse Zeit, bis wir dann wirklich wieder ein "richtiges" Museum sind. Trotzdem würden wir halt gerne auch die Sommermonate schon nutzen können, um den Kotten wieder für alle zugänglich zu machen.

Schreibt uns gerne an und gebt Bescheid, wenn Ihr Mitglied der Whatsapp-Gruppe(n) werden wollt. Wir werden Euch dann umgehend dazu einladen.

Wenn Ihr richtig Nägel mit Köpfen machen wollt und uns als Mitglied im Kuratorium für 30 € im Jahr unterstützen wollt, dann freuen wir uns natürlich auch darüber sehr

Liebe Grüße vom Kuratoriumsvorstand, verbunden auch mit dem ganz großen Dank aus den letzten Jahren!

Ja, wo gibt's denn sowas? Im Balkhauser Kotten!Dort hatten wir heute Mitgliederversammlung auf der Wiese, im Sonnenschei...
03/05/2026

Ja, wo gibt's denn sowas? Im Balkhauser Kotten!
Dort hatten wir heute Mitgliederversammlung auf der Wiese, im Sonnenschein und das nicht etwa, weil wir den Kotten nicht nutzen konnten!
In wenigen Tagen werden wir eine Abnahme mit der Stadt zusammen durchführen. Außen ist der Kotten in ein perfektes, schwarz-weißes neues Kleid gehüllt, die Folien sind weg und bald auch das Gerüst. Noch riecht und staubt es noch nach Baustelle, aber der Schein trügt. Alles ist gestrichen, die Bäder sind einladend neu und sauber, Türen sind renoviert, Fenster ebenfalls. Wenn da mal jemand mit neu feuchten Wisch durchgeht, dann finden wir unter der Staubschicht ein leises Wispern, das sich nach "fertig " anhört!.Ist das nicht toll?! Wir freuen uns schon riesig, wenn wir zunächst mit der Vorbereitungsküche anfangen und dann nach und nach dem Kotten wieder den Hauch von Museum einpusten. Übrigens wehren wir uns überhaupt nicht gegen hilfreiche Hände! :-)

Mit großer Trauer und Bestürzung teilt das Kuratorium Balkhauser Kotten e. V. den Verlust unserer stellvertretenden Scha...
06/04/2026

Mit großer Trauer und Bestürzung teilt das Kuratorium Balkhauser Kotten e. V. den Verlust unserer stellvertretenden Schatzmeisterin mit.

Barbara Fuhrmann hat die letzten Monate bei ihrer geliebten Tochter, Schwiegersohn und den beiden kleinen Enkeln auf Teneriffa verbracht, wo sie den tapfer und klaglos ertragenen Kampf gegen ihre Erkrankung verlor.

Wir sprechen allen Hinterbliebenen unser Beileid aus. Das Kuratorium verliert mit Barbara eine engagierte, tatkräftige und großzügige Unterstützerin und eine hilfsbereite Freundin.
Wir sind sehr traurig.

Welch eine Erinnerung an eine furchtbare Zeit!
28/03/2026

Welch eine Erinnerung an eine furchtbare Zeit!

Als der Krieg beendet war

Solingen/Auch in Solingen überschlugen sich in den letzten Tagen vor Kriegsende die Ereignisse. Es gab Widerstand, unnötige Opfer in der Zivilbevölkerung und einen Massenmord der Gestapo.
Die ersten beiden Wochen im April 1945 stand aber auch hinter jedem Opfer auf beiden Seiten ein persönliches Schicksal. So wie bei dem jungen Mann aus Köln. Im März 1945 wurde Lothar Thieves in seiner Heimatstadt Köln zu einer schnell zusammengestellten Formation der Deutschen Wehrmacht eingezogen. Die Kampfhandlungen verschlugen ihn am 15. April 1945 mit seiner Einheit in das Sengbachtal unterhalb von Höhrath. Zur gleichen Zeit rückten die US-amerikanischen Truppen über die nahegelegene Reichsautobahn (heute BAB A1) vor. Die gesprengte Autobahnbrücke im Bruchermühlental erwies sich nicht als ein entscheidendes Hindernis für die Amerikaner.
Am Zusammenfluss von Sengbach und Unterwinkelhauserbach wollte der junge Soldat Thieves seinen Durst stillen. An dieser Stelle wurde er von der Autobahn her beschossen und durch einen Oberschenkelschuss verwundet. Seine Kameraden haben ihn in der Eile des Rückzuges verbunden und in den nach Oberwinkelhausen führenden Hohlweg gelegt.
In Höhrath erzählten die Soldaten von dem Verletzten, um den sie sich bei der Flucht nicht weiter kümmern konnten. Einige beherzte Männer des Ortes machten sich auf die Suche. Sie kämmten den Wald an der Stelle ab, die nach den ungenauen Beschreibungen der Soldaten als Lageplatz des Verwundeten in Frage kamen.
Tatsächlich fanden sie auch einen verletzten Soldaten und sorgten für seine Einlieferung in ein Lazarett. Aber sie wussten nicht, dass zwei Verwundete im Wald lagen. In dem guten Glauben, den Gesuchten gerettet zu haben, unterblieben weitere Nachforschungen. Am nächsten Tag fand man die Leiche von Lothar Thieves.
Bereits am 1. April ist Solingen von amerikanischen Truppen umstellt und der letzte Akt dieses grausamen Krieges schreibt seine Geschichte. Am 15. April marschieren die Amerikaner in Oberburg ein und einen Tag darauf wird Solingen vom Osten her über Müngsten und die Krahenhöhe eingenommen. Am anderen Ende der Stadt rückten amerikanische Verbände von Hilden über Ohligs sowie von Widdert und Höhscheid auf die Stadtmitte vor. Selbst in diesen Tagen leisteten die Nationalsozialisten und deren Handlanger noch Widerstand.

In Solingen Wald wurde nun die Widerstandsgruppe um den Solinger Karl Bennert offen aktiv. Die Widerständler riefen die Menschen in Solingen Wald auf, weiße Fahnen aus den Fenstern zu hängen. Die SS nahm einige dieser Fenster unter Beschuss, in den letzten Stunden des Krieges kam dabei eine Walderin in ihrer Wohnung zu Tode. Die Widerstandsgruppe Bennert übernahm im Walder Rathaus die Leitung und ebnete den Amerikanern den Weg in die Stadt.

Bereits am 13. April 1945 haben die N***s wichtige Belastungszeugen aus dem Weg geräumt.
Im Zuge einer Aktion der SS und der Gestapo wurden am Morgen des 13. April 1945 Häftlinge des Zuchthaus Remscheid-Lüttringhausen und weiteren Haftanstalten auf Lastkraftwagen zur Wenzelnbergschlucht an der Stadtgrenze Langenfeld/Solingen gebracht. Hier wurden durch Genickschuss 71 Menschen hingerichtet. Fast alle Ermordeten waren politische Häftlinge, die gegen die Nationalisten gearbeitet hatten. Nach Kriegsende wurden die Opfer umgebettet und am Ohligser Rathaus beigesetzt. Im Jahre 1965 wurden die sterblichen Überreste dann letztendlich in der Wenzelnbergschlucht zur letzten Ruhe umgebettet.
Für Solingen war der 2. Weltkrieg dann am 17. April beendet. Die Amerikaner nahmen die Stadtmitte kampflos ein. Dieser Krieg kostete über 5.000 Solinger das Leben.

© peternied

Das Grab in der Wenzelnbergschlucht
Im Zuge einer Aktion der SS und der Gestapo wurden am Morgen des 13. April 1945 Häftlinge des Zuchthaus Remscheid-Lüttringhausen und weiteren Haftanstalten auf Lastkraftwagen zur Wenzelnbergschlucht an der Stadtgrenze Langenfeld/Solingen gebracht. Hier wurden durch Genickschuss 71 Menschen hingerichtet. Fast alle Ermordeten waren politische Häftlinge, die gegen die Nationalisten gearbeitet hatten. Nach Kriegsende wurden die Opfer umgebettet und am Ohligser Rathaus beigesetzt. Im Jahre 1965 wurden die sterblichen Überreste dann letztendlich in der Wenzelnbergschlucht zur letzten Ruhe umgebettet.

Foto Stadtarchiv

• Seit fünf Jahren wird der historische Kotten aufwändig saniert. Jetzt ist endlich ein Ende der Arbeiten in Sicht.
27/01/2026

• Seit fünf Jahren wird der historische Kotten aufwändig saniert. Jetzt ist endlich ein Ende der Arbeiten in Sicht.

Seit fünf Jahren wird der historische Kotten aufwändig saniert. Jetzt ist endlich ein Ende der Arbeiten in Sicht.

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Balkhauser Kotten 2
Solingen
42659

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