Deutsch-deutsche Grenzgeschichte erleben beim Besuch unseres Freiland-Grenzmuseums und unserem Kleinen Grenzmuseum. Mai bis zum 1. November 2025 jeweils mittwochs und samstags von 11 - 16 Uhr. Führungen sind ganzjährig ab 5 Personen jederzeit möglich, Anmeldung bitte mind. 14 Tage im Voraus! Das Freilandmuseum ist 24/7 geöffnet. Wir sind der Verein Grenzmuseum Sorge e.V. (gegründet im Januar 2007)
in dem hübschen Harz Ort Sorge an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Unser Anliegen ist es, die Erinnerung an die Zeit der Teilung Deutschlands wach zu halten und Kenntnisse über diesen Teil der Geschichte unseres Landes anhand von Original-Objekten und Zeitdokumenten nachfolgenden Generationen zu vermitteln. Seit Jahren schon besteht unser gut besuchtes Freiland-Grenzmuseum mit Resten der, durch unsere Gemeinde vor der Zerstörung bewahrten, Original-Grenzanlage. Ein Geschichtspfad mit Informationstafeln, Reste der Grenzzäune I und II, eine Grenzsäule, ein B-Turm (der letzte Beobachtungsturm von ehemals 14 im Harz), eine Gewässersperre und ein Erdbunker veranschaulichen das System der Grenzsicherung. Auf Initiative unseres Vereins wurde das Bahnhofsgebäude in Sorge zu einem kleinen Museum umgebaut. Hier sind neben dem originalen Modell einer Grenzanlage, Ausstellungstücke verschiedener Art aus dem Alltag der Grenztruppen der DDR und der Bewohner des Grenzgebietes zu sehen. In unmittelbarer Nähe zu der Außenanlage des Museums, am Kolonnenweg gelegen, befindet sich "Der Ring der Erinnerung", eines von 5 Naturdenkmälern in Europa, welches Natur und Historie verbindet. Folgen Sie dem Kolonnenweg in Richtung Hohegeiß, gelangen Sie zu unserem Heiko-Runge-Gedenkstein. Heiko Runge wurde als Jugendlicher hier an dieser innerdeutschen Grenze erschossen.
Übrigens, entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze verläuft der Wanderweg "Das Grüne Band" - ein nationales Naturmonument!