StadtPalais - Museum für Stuttgart

StadtPalais - Museum für Stuttgart Das Team des StadtPalais - Museum für Stuttgart informiert auf diesem Kanal über seine Ausstellungen und Veranstaltungen. www.stadtpalais-stuttgart.de
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2018 eröffnete das Stadtmuseum im umgebauten Wilhelmspalais. Selbstverständlich gibt es hier jede Menge Informationen zur Stadtgeschichte von Stuttgart. Impressum:
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Der Schimmelhüttenweg zählt zu den ältesten Verbindungen zwischen Stuttgart und Degerloch. Bereits im Mittelalter führte...
04/06/2026

Der Schimmelhüttenweg zählt zu den ältesten Verbindungen zwischen Stuttgart und Degerloch. Bereits im Mittelalter führte der Weg vom Stuttgarter Talkessel hinauf auf die Filderhochfläche und galt als eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Stadt Stuttgart und dem Kloster Bebenhausen.

Bis heute prägen historische Trockenmauern, Terrassen und Weinberge das Erscheinungsbild des Weges. Die Weinberglandschaft am Degerlocher Scharrenberg steht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz und gehört zu den kulturhistorisch bedeutenden Weinbaulandschaften der Region.

Der Weg erinnert daran, wie eng die Geschichte Stuttgarts mit dem Weinbau verbunden ist. Zwischen Rebstöcken, alten Pflasterabschnitten und den charakteristischen Stützmauern lässt sich noch heute nachvollziehen, wie die Landschaft über Jahrhunderte hinweg von Wengertern gestaltet und gepflegt wurde.

Der Schimmelhüttenweg ist damit nicht nur ein beliebter Spazierweg, sondern zugleich ein lebendiges Zeugnis der Stuttgarter Kultur- und Weinbaugeschichte.

Kurzer Feiertags Hinweis: Das StadtPalais bleibt an Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni 2026, geschlossen. Ab Freitag sind...
03/06/2026

Kurzer Feiertags Hinweis: Das StadtPalais bleibt an Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni 2026, geschlossen. Ab Freitag sind wir wieder wie gewohnt von 10 bis 18 Uhr für euch da. Wir wünschen einen entspannten Feiertag in Stuttgart.

Wer kennt sie nicht? Mitten im Schlossgarten steht eines der faszinierendsten Fragmente der Stuttgarter Geschichte: die ...
02/06/2026

Wer kennt sie nicht? Mitten im Schlossgarten steht eines der faszinierendsten Fragmente der Stuttgarter Geschichte: die Ruine des Neuen Lusthauses.

Viele spazieren täglich daran vorbei, nur wenige ahnen, dass hier die Überreste eines Bauwerks stehen, das einst zu den bedeutendsten Renaissancebauten Deutschlands zählte.

Errichtet wurde das Neue Lusthaus zwischen 1584 und 1593 im Auftrag von Herzog Ludwig von Württemberg. Es stand ursprünglich dort, wo sich heute das Kunstgebäude am Schlossplatz befindet. Mit seinen reich verzierten Giebeln, Türmen, Arkaden und einem gewaltigen Festsaal war es damals das größte und eindrucksvollste Bauwerk der Stadt. Hier feierte der württembergische Hof Feste, Empfänge und kulturelle Veranstaltungen.

Nach zahlreichen Umbauten zum Opernhaus und späteren Hoftheater brannte das Gebäude 1902 weitgehend ab. Die erhaltenen Renaissancefragmente wurden 1904 in den Mittleren Schlossgarten versetzt. Dort erinnern sie bis heute an ein Bauwerk, das Stuttgart um eine seiner größten architektonischen Sehenswürdigkeiten ärmer machte.

Die Lusthausruine ist weit mehr als eine romantische Kulisse im Grünen. Sie ist eines der ältesten erhaltenen Zeugnisse des historischen Stuttgart und ein eindrucksvolles Fenster in die Zeit der Renaissance.

Zwar längst nicht so bekannt wie sein großer Bruder am Pragsattel, der im Volksmund bis heute als „Bosch-“ oder „Mahle-T...
01/06/2026

Zwar längst nicht so bekannt wie sein großer Bruder am Pragsattel, der im Volksmund bis heute als „Bosch-“ oder „Mahle-Turm“ bekannt ist. Doch auch der Rosensteinbunker in Bad Cannstatt gehört zu den markantesten Bauwerken entlang des Neckars. Direkt an der Rosensteinbrücke erhebt sich der massive Hochbunker bis heute wie ein stiller Zeitzeuge am Verkehrsknoten in Bad Cannstatt.

Errichtet wurde der Bunker 1941/42 während des Zweiten Weltkriegs als Luftschutzbau für die Zivilbevölkerung. Ursprünglich bot er Platz für bis zu 1.470 Menschen. Nach Kriegsende begann eine ungewöhnliche Nachgeschichte: Zeitweise wurde der Bunker als Hotel genutzt, später als Unterkunft für Flüchtlinge. Heute befinden sich im Inneren technische Anlagen und Funktechnik.

Besonders markant ist seine rohe, funktionale Architektur, ein Zweckbau aus einer Zeit, in der Stuttgart massiv von Luftangriffen betroffen war.

Durch seine Lage direkt am Neckar und an der vielbefahrenen Achse Richtung Rosensteinpark prägt der Rosensteinbunker bis heute das Stadtbild von Bad Cannstatt auf ganz eigene Weise.

Seit Jahrzehnten untrennbar mit Stuttgart verbunden: Die Brezelkörble auf der Königstraße gehören zur Innenstadt wie der...
29/05/2026

Seit Jahrzehnten untrennbar mit Stuttgart verbunden: Die Brezelkörble auf der Königstraße gehören zur Innenstadt wie der Fernsehturm oder der Schlossplatz. Kaum ein anderer Verkaufsstand prägt den Alltag und die Erinnerung an die Stadt so beständig wie diese kleinen Buden mit ihren frisch gebackenen Brezeln.

28/05/2026

Alex Scheffel aka ist echter Zeitzeuge einer Bewegung, die sich um die 90er in Stuttgart abgespielt hat. 🎤 ✨

Er hat uns mitgenommen an den Ort, an dem zwischen 1987 und 1992 alles anfing: ins Jugendhaus West. Zwischen Auflegen, Graffiti sprühen und Breakdance hat er Schowi und Ju kennengelernt, mit denen er später die legendäre Stuttgarter HipHop-Gruppe Massive Töne gegründet hat. 📻🎶

Später im Jugendhaus Mitte formte sich die Kolchose, die Stuttgart als HipHop-Stadt nachhaltig geprägt hat.

Auch wenn Competition im HipHop schon immer eine große Rolle spielte, verriet Alex uns was diese Zeit so besonders gemacht hat. 🤝♥️

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Heute vor 115 Jahren, am 28. Mai 1911, wurde das Linden-Museum in Stuttgart eröffnet. Der eindrucksvolle neoklassizistis...
28/05/2026

Heute vor 115 Jahren, am 28. Mai 1911, wurde das Linden-Museum in Stuttgart eröffnet. Der eindrucksvolle neoklassizistische Bau am Hegelplatz entstand nach Plänen des Architekten Georg Eser und wurde bereits nach rund 18 Monaten Bauzeit fertiggestellt.

Das Museum geht auf den Württembergischen Verein für Handelsgeographie und Förderung Deutscher Interessen im Ausland zurück, der bereits 1882 gegründet wurde. Aus einer zunächst handelsgeografischen Sammlung entwickelte sich unter Graf Karl von Linden ein wissenschaftlich ausgerichtetes Völkerkundemuseum. Benannt wurde das Haus nach ihm, obwohl er die Eröffnung 1911 nicht mehr erlebte.

Schon zur Eröffnung umfasste die Sammlung rund 63.000 Objekte. Heute beherbergt das Linden-Museum etwa 160.000 Kunst-, Ritual- und Alltagsobjekte aus Afrika, Asien, Ozeanien sowie Nord- und Lateinamerika und zählt damit zu den größten völkerkundlichen Museen Europas.

Besonders prägend ist bis heute die Verbindung des Hauses mit der internationalen Ausrichtung Stuttgarts. Neben den Sammlungen gehören Sonderausstellungen, Konzerte, Workshops, Vorträge und Bildungsprogramme seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des Museumsbetriebs. Auch die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen kolonialgeschichtlichen Vergangenheit spielt inzwischen eine wichtige Rolle.

Wir gratulieren unseren Kolleg:innen und schicken Grüße an den Hegel-Platz!

Seit über 120 Jahren wird auf der Waldau Fußball gespielt: Das GAZi-Stadion auf der Waldau gilt heute als ältestes noch ...
27/05/2026

Seit über 120 Jahren wird auf der Waldau Fußball gespielt: Das GAZi-Stadion auf der Waldau gilt heute als ältestes noch genutztes Fußballstadion Deutschlands und gehört zu den prägendsten Orten der Stuttgarter Sportgeschichte. Seit 1905 tragen die Stuttgarter Kickers hier ihre Heimspiele aus.

Schon früh entwickelte sich die Waldau zu einem bedeutenden Fußballstandort. 1910 entstand die große Holztribüne, 1911 fand hier das erste Fußballländerspiel in Stuttgart statt. Über Generationen hinweg wurde das Stadion erweitert und modernisiert, ohne seine historische Identität zu verlieren.

Im November 2025 wurde an der Haupttribüne eine Gedenktafel enthüllt, die an die lange Geschichte des Stadions erinnert. Sie dokumentiert die Entwicklung von den ersten Flächen auf dem ehemaligen Exerzierplatz bis zur heutigen Waldau und würdigt die enge Verbindung zwischen Stadion, Verein und Stadt Stuttgart.

Foto: Saeed Kakavand

Der Neubau der John Cranko Schule gehört zu den markantesten Kulturbauten des aktuellen Stuttgart. Seit 2020 befindet si...
26/05/2026

Der Neubau der John Cranko Schule gehört zu den markantesten Kulturbauten des aktuellen Stuttgart. Seit 2020 befindet sich die renommierte Ballettschule oberhalb der Innenstadt in einem Gebäude, das eigens für die Anforderungen des professionellen Tanzes entworfen wurde.

Der langgestreckte Baukörper aus Sichtbeton und Glas wurde vom Münchner Büro Burger Rudacs Architekten geplant und passt sich mit seiner terrassenartigen Architektur dem steilen Hanggrundstück an. Auf rund 6100 Quadratmetern verteilen sich zehn Ebenen mit acht Ballettsälen, einer Probebühne, Internatszimmern, Trainings und Physiotherapieräumen sowie Aufenthaltsbereichen für die internationale Ballettelite von morgen.

Auch technisch gilt der Bau als Vorzeigeprojekt. Gekühlt wird unter anderem über einen unterirdischen Eisspeicher, beheizt mit Fernwärme. Der Neubau verbindet damit kulturellen Anspruch mit zeitgemäßer Energietechnik.

Passender könnte deshalb auch unsere aktuelle Sonderausstellung „Ballettwunder“ kaum sein. Das StadtPalais erzählt darin die Geschichte des weltberühmten Stuttgarter Balletts von John Cranko bis in die Gegenwart. Die Ausstellung zeigt, wie aus einer kleinen Compagnie ein international gefeiertes Ensemble wurde und weshalb Stuttgart bis heute als Ballettstadt von Weltrang gilt.

„Ballettwunder“
Noch bis 4. April 2027 im StadtPalais – Museum für Stuttgart.

Das Besondere an Stuttgart ist bekanntlich: Von fast überall eröffnet sich plötzlich eine Aussicht. Zwischen Häuserzeile...
25/05/2026

Das Besondere an Stuttgart ist bekanntlich: Von fast überall eröffnet sich plötzlich eine Aussicht. Zwischen Häuserzeilen, hinter Kurven oder am Ende einer Straße tauchen immer wieder markante Blickachsen auf. So wie hier in der Römerstraße, mit freiem Blick hinauf zur Markuskirche im Stuttgarter Süden.

Die evangelische Markuskirche wurde 1908 eingeweiht und zählt zu den architektonisch interessantesten Kirchen der Stadt. Entworfen wurde sie vom württembergischen Kirchenbaumeister Heinrich Dolmetsch.

Besonders bemerkenswert: Die Kirche gehört zu den frühen Sakralbauten aus Stahlbeton und gilt als bedeutendes Beispiel des Jugendstils im Kirchenbau. Der markante Turm mit seiner geschwungenen Haube prägt bis heute das Stadtbild rund um den Südhang.

Auch historisch spielte die Kirche eine wichtige Rolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier das sogenannte „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ vorbereitet, eines der wichtigsten kirchlichen Dokumente der deutschen Nachkriegsgeschichte. Direkt angrenzend liegt zudem der historische Fangelsbachfriedhof mit zahlreichen bedeutenden Grabstätten Stuttgarter Persönlichkeiten.

Adresse

Stuttgart

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
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Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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+4971121625800

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