Grenzlandmuseum Eichsfeld

Grenzlandmuseum Eichsfeld Öffnungszeiten Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen /// Opening hours Tue-Sun 10am-5pm, Mon closed

Wir gratulieren zu „875 Jahren Gerblingerode“!Aus Anlass des Ortsjubiläums haben wir einige Dokumente und Fotos aus unse...
19/06/2026

Wir gratulieren zu „875 Jahren Gerblingerode“!

Aus Anlass des Ortsjubiläums haben wir einige Dokumente und Fotos aus unserem Archiv zusammengestellt – von Einblicken in die Flüchtlingstrecks der Nachkriegszeit über den Bau des Parkplatzes am Grenzübergang (wo an diesem Wochenende die Festveranstaltung stattfindet) bis zur Grenzöffnung und den Autokolonnen zwischen Teistungen und Gerblingerode am Morgen des 10. Novembers 1989.

Wir wünschen ein schönes Fest!

Herzlich laden wir zum Besuch unserer aktuellen Wechselausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum Eichsfeld“ ein!Am 11. Novem...
17/06/2026

Herzlich laden wir zum Besuch unserer aktuellen Wechselausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum Eichsfeld“ ein!

Am 11. November 1995 wurde das Grenzlandmuseum Eichsfeld eröffnet. Seit über 30 Jahren erinnert es an die Zeit der Teilung Deutschlands und informiert über die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Aus zahlreichen Fotos, Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen ist die Wechselausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum Eichsfeld“ entstanden. Sie dokumentiert die Entstehung und Entwicklung des Museums und bietet zugleich einen Einblick in mehr als drei Jahrzehnte Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung im wiedervereinigten Eichsfeld.

Weitere Themen sind die seit 1995 entstandenen Kooperationen und Netzwerke, die zahlreichen Veranstaltungen in der Bildungsstätte sowie Konstanz und Wandel in der Museumspädagogik.

Danke an Creativ Medien für die Gestaltung!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Grundschule aus Leinefelde ✔Realschule aus Osterode am Harz ✔Gymnasium aus Bleicherode ✔Gesamtschule aus Göttingen ✔Beru...
11/06/2026

Grundschule aus Leinefelde ✔
Realschule aus Osterode am Harz ✔
Gymnasium aus Bleicherode ✔
Gesamtschule aus Göttingen ✔
Berufsschule aus dem Kyffhäuserkreis ✔
und viele weitere...

Im ersten Halbjahr 2026 besuchten wieder zahlreiche Kinder- und Jugendgruppen aller Altersklassen und Schulformen das Grenzlandmuseum und nutzten die vielfältigen Bildungsangebote des Lernortes. Thematisch beschäftigten sich die Schüler*innen mit dem DDR-Grenzregime und historischen sowie aktuellen Fluchtschicksalen, der Entwicklung des ehemaligen Todesstreifens zum „Grünen Band“ sowie mit der Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten.

Neben Tagesbesuchen begleiteten wir auch eine Reihe größerer Projekte:
Bereits zum siebten Mal konnte im April das zweitägige Jugendforum „Perspektiven geteilt!?“ mit den Kooperationspartnern Konrad-Adenauer-Stiftung Politisches Bildungsforum Thüringen und Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Politisches Bildungsforum Niedersachsen umgesetzt werden. Es beleuchtete Widerstands- und Oppositionsbewegungen in Ost und West (weitere Infos unter www.grenzlandmuseum.de/jugendforum-perspektiven-geteilt-2026/).

Fachlich unterstützt haben wir auch das multimediale Ausstellungsprojekt „Grenzland“, das ein Seminarfach der IGS Göttingen-Geismar zusammen mit Jugendlichen aus dem Heiligenstädter Lingemann-Gymnasiums, vielen Zeitzeugen und dem Team von KnockWood Films auf die Beine gestellt hat.

Dass die deutsche Teilungsgeschichte durch vielfältige Zugänge für und durch Jugendliche erschlossen werden kann, zeigt auch ein besonderes Filmprojekt, das das Grenzlandmuseum gern mit unterstützt hat:
Im Rahmen des Jugend-Umwelt-Medien-Projekts "GreenCUT-JUMP" waren bereits Mitte des letzten Jahres Schüler*innen des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt zu Gast im Museum und beschäftigten sich filmisch mit dem Naturdenkmal „Grünes Band“. Der entstandene Doku-Kurzfilm wurde zu Beginn des Jahres am Rande eines Themenabends in Duderstadt vorgestellt.
Die Doku wurde in die Wettbewerbsendrunde des Hanauer Filmfestivals „JUNG & ABGEDREHT“ aufgenommen. Wir drücken die Daumen!
Weitere Infos zum Projekt unter www.greencut-jump.de/aktionsgebiete/gruenes-band?i=dscf8304.

Wir freuen uns auch im zweiten Halbjahr auf weitere spannende Begegnungen am Lernort Grenzlandmuseum Eichsfeld!

Diese Schallplatten stammen aus einer Schenkung des Gottfried-Wilhelm-Leibniz Gymnasiums Leinefelde im März 2026. Zu DDR...
10/06/2026

Diese Schallplatten stammen aus einer Schenkung des Gottfried-Wilhelm-Leibniz Gymnasiums Leinefelde im März 2026. Zu DDR-Zeiten wurden sie in der damaligen Erweiterten Oberschule „Karl Marx“ und der Polytechnischen Oberschule „Karl Liebknecht“ in Leinefelde hauptsächlich für den Musikunterricht genutzt.

In der DDR war der „VEB Deutsche Schallplatten“ in Berlin der einzige Hersteller von Schallplatten und produzierte unter den Labels Eterna, Nova, AMIGA und Litera. Für den Unterricht wurden unter dem Label „Schola“ Platten herausgegeben. Diese Unterrichts-Schallplatten mussten vom Ministerium für Volksbildung der DDR genehmigt werden, bevor sie im Unterricht eingesetzt werden durften. Ministerin war von 1963 bis 1989 Margot Honecker.

Bereits die Gestaltung vieler Plattencover und die Auswahl der Motive lassen eine politische Schlagrichtung erkennen. Betrachtet man das Gesamtkonvolut, fällt zudem auf, dass es viele Aufnahmen von Liedern gibt, die sich unter der Überschrift „internationale revolutionäre Arbeiterbewegung“ subsumieren lassen. Traditionelle deutsche Volkslieder, die überwiegend aus der Romantik stammen, finden sich dort kaum – im Gegensatz zum Musikunterricht in der Bundesrepublik.

Die Schenkung aus Leinefelde ergänzt den Bestand des Grenzlandmuseums. Insgesamt befinden sich rund 500 Schallplatten aus der Zeit der deutschen Teilung in unserer Sammlung.

Im Grenzlandmuseum Eichsfeld ist zum 1. September 2026 ein wissenschaftliches Volontariat zu besetzen.Das Volontariat is...
10/06/2026

Im Grenzlandmuseum Eichsfeld ist zum 1. September 2026 ein wissenschaftliches Volontariat zu besetzen.

Das Volontariat ist befristet auf die Dauer von zwei Jahren. Zu den vielfältigen Aufgabengebieten gehören u.a. die Begleitung von Veranstaltungen, die Durchführung von Zeitzeugeninterviews und die Mitarbeit im Archiv des Grenzlandmuseums.

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer historischen oder musealen Studienrichtung. Weitere Voraussetzungen und Informationen finden Sie in der Ausschreibung unter:

www.grenzlandmuseum.de/ausschreibung-volontariat/

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 03.07.2026 entgegengenommen.

Anlässlich des Jahrestages des Volksaufstands 1953 in der DDR lädt der Trägerverein des Grenzlandmuseums am 17. Juni 202...
08/06/2026

Anlässlich des Jahrestages des Volksaufstands 1953 in der DDR lädt der Trägerverein des Grenzlandmuseums am 17. Juni 2026 um 16:00 Uhr zu einer Kranzniederlegung für die Opfer der innerdeutschen Grenze und des SED-Unrechts am Mahnmal am Grenzlandweg ein.

Am 17. Juni 1953 demonstrierten rund eine Million Menschen in der DDR für bessere Lebensbedingungen, Demokratie und die Einheit Deutschlands. Das SED-Regime schlug die Demonstrationen mit Hilfe sowjetischer Panzer nieder. Tausende wurden inhaftiert, mehr als 50 Menschen starben.

Der Trägerverein wird auch an die Entwicklungen an der innerdeutschen Grenze erinnern, die vor 65 Jahren, im Jahr 1961, mit dem Bau der Berliner Mauer stattfanden. Zu ihnen gehörten neben dem weiteren Ausbau der menschenverachtenden Grenzanlagen auch Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet der DDR.

Im Anschluss wird um 17:00 Uhr in der Bildungsstätte ein medienpädagogisches Geschichtsprojekt zur „Kofferdemo“ vorgestellt. Die Kundgebung, die im Januar 1990 am damaligen Grenzübergang Duderstadt/Worbis stattfand, wurde mit ihrem einzigartigen grenzüberschreitenden Charakter zu einer der größten Protestaktionen der Friedlichen Revolution in Thüringen.

Schülerinnen und Schüler der Bergschule St. Elisabeth (Heilbad Heiligenstadt) und des Eichsfeld-Gymnasiums (Duderstadt) konzipierten und drehten während einer Projektwoche im Grenzlandmuseum gemeinsam einen Dokumentarfilm zur „Kofferdemo“ und zu weiteren Ereignissen der Jahre 1989/90 im Eichsfeld.

Herzlich lädt der Trägerverein alle Interessierten zur Präsentation des Films durch die beteiligten Jugendlichen ein. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, einen Einblick in die kreative und medienpraktische Arbeit der Jugendlichen zu erhalten und auf das Projekt zurückzublicken.

Gefördert wurde das multimediale Projekt durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Medienpartner war die Firma medienblau aus Kassel.

Noch keine Pläne für die Zeit nach der Schule oder dem Studium? Interesse an Geschichte, Politik und/oder Umwelt? Lust, ...
28/05/2026

Noch keine Pläne für die Zeit nach der Schule oder dem Studium? Interesse an Geschichte, Politik und/oder Umwelt? Lust, erste Berufserfahrungen zu sammeln und einen Einblick in eine vielseitige und lebendige Kultureinrichtung zu bekommen?
Dann bewirb Dich jetzt um ein Freiwilliges Soziales Jahr im Grenzlandmuseum Eichsfeld!

Los geht’s am 1. September 2026, die Dauer beträgt in der Regel zwölf Monate.

Je nach Interesse und Fähigkeiten kannst Du zusammen mit dem Pädagogenteam Workshops gestalten, bei der Öffentlichkeitsarbeit mithelfen oder dich im Besucherservice einbringen. Aber auch die Mitarbeit in allen anderen Bereichen des Museums (Archiv, Bibliothek, Hausmeisterteam etc.) kann Teil Deines BFD Politik werden.

Bewerbungen sind noch bis zum 30.06.2026 möglich unter
https://anmelden.freiwilligendienste-kultur-bildung.de/detail/24627.

Oder ihr meldet Euch direkt bei uns im Grenzlandmuseum per Mail unter
[email protected]

Wir freuen uns auf Eure Bewerbung!

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld und die Heinz Sielmann Stiftung laden am kommenden Sonntag, dem 31.05.2026, herzlich zu ei...
27/05/2026

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld und die Heinz Sielmann Stiftung laden am kommenden Sonntag, dem 31.05.2026, herzlich zu einer Gedenkwanderung entlang des Grünen Bandes ein.
Gemeinsam erinnern wir an die Abriegelung der rund 1.400 km langen innerdeutschen Grenze im Jahr 1952 und an die Folgen der Verschärfung des DDR-Grenzregimes für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze.

Die rund neun Kilometer lange Wanderung führt vom ehemaligen Grenzübersichtspunkt Rote Warte über das WestÖstliche Tor entlang der ehemaligen Grenze bis nach Teistungen. Neben historischen Einblicken stehen auch die einzigartigen Naturräume entlang des heutigen Grünen Bandes im Mittelpunkt.

Während einer Picknickpause am WestÖstlichen Tor findet mit Vertreter*innen aus Politik, Naturschutz und Erinnerungskultur ein Austausch über die europäische Bedeutung des Grünen Bands und die Chancen des Bewerbungsprozesses „Grünes Band als UNESCO-Welterbe“ statt.

Im Anschluss an die Wanderung wird um 16 Uhr Heribert Donnerbauer vom Nationalpark Thayatal/Österreich in einem Vortrag in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld über den Nationalpark Thayatal am österreichisch-tschechischen Grünen Band informieren.

Treffpunkt ist um 10:45 Uhr am Grenzlandmuseum Eichsfeld. Von dort erfolgt ein Bustransfer zur Rote Warte, wo die Wanderung um 11 Uhr beginnt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter:
[email protected] oder telefonisch unter 036071 97112.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Herzliche Einladung, den morgigen Internationalen Museumstag im Grenzlandmuseum zu verbringen! Über den Audioguide für F...
16/05/2026

Herzliche Einladung, den morgigen Internationalen Museumstag im Grenzlandmuseum zu verbringen!

Über den Audioguide für Familien, der um 14 Uhr im Rahmen einer Kuratorenführung den Gästen vorgestellt wird, hat das Stadtradio Göttingen mit dem Museumsmitarbeiter Patrick Hoffmann gesprochen:

www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/grenzlandmuseum_eichsfeld__einweihung_des_neuen_audioguides_am_internationalen_museumstag

Zur Verfügung gestellt vom StadtRadio Göttingen Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt und darf nur für private Zwecke benutzt werden. Jede andere Verwendung (z.B. Mitteilung, Vortrag oder Aufführung in der Öffentlichkeit, Bearbeitung, Übersetzung) ist nur mit Zustimmung der Autorin...

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl (ukrainisch Tschornobyl) in der Nähe der Stadt Prypjat in der Ukra...
03/05/2026

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl (ukrainisch Tschornobyl) in der Nähe der Stadt Prypjat in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik zur schwersten Nuklearkatastrophe in der Geschichte. Während eines Sicherheitstests entstand eine unkontrollierte Leistungssteigerung, die schließlich zu mehreren Explosionen und einem Großbrand führte. Dabei wurden große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre freigesetzt, die sich über weite Teile Europas ausbreiteten.

Aufgrund einer sowjetischen Nachrichtensperre erreichten erst drei Tage später erste Informationen über das Reaktorunglück die Nachrichten in der DDR und der Bundesrepublik. Während die offizielle Berichterstattung der DDR die Auswirkungen der Ereignisse zunächst verharmloste und zentrale Informationen weiter zurückhielt, berichteten westdeutsche Medien schnell umfassend über mögliche Gefahren der vielerorts erhöhten Strahlenbelastung.

In unserem Zeitungsarchiv finden sich die ersten Artikel zum Thema am 30. April 1986 in der Südhannoverschen Volkzeitung aus Duderstadt. Anfang Mai sind die Zeitungen dann voll von Beiträgen, in denen sich die Bandbreite der Auswirkungen dieser Katastrophen zeigen.

Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

Adresse

Duderstädter Straße 7-9
Teistungen
37339

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+493607197112

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