Grenzlandmuseum Eichsfeld

Grenzlandmuseum Eichsfeld Öffnungszeiten Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen /// Opening hours Tue-Sun 10am-5pm, Mon closed

Noch keine Pläne für die Zeit nach der Schule oder dem Studium? Interesse an Geschichte, Politik und/oder Umwelt? Lust, ...
28/05/2026

Noch keine Pläne für die Zeit nach der Schule oder dem Studium? Interesse an Geschichte, Politik und/oder Umwelt? Lust, erste Berufserfahrungen zu sammeln und einen Einblick in eine vielseitige und lebendige Kultureinrichtung zu bekommen?
Dann bewirb Dich jetzt um ein Freiwilliges Soziales Jahr im Grenzlandmuseum Eichsfeld!

Los geht’s am 1. September 2026, die Dauer beträgt in der Regel zwölf Monate.

Je nach Interesse und Fähigkeiten kannst Du zusammen mit dem Pädagogenteam Workshops gestalten, bei der Öffentlichkeitsarbeit mithelfen oder dich im Besucherservice einbringen. Aber auch die Mitarbeit in allen anderen Bereichen des Museums (Archiv, Bibliothek, Hausmeisterteam etc.) kann Teil Deines BFD Politik werden.

Bewerbungen sind noch bis zum 30.06.2026 möglich unter
https://anmelden.freiwilligendienste-kultur-bildung.de/detail/24627.

Oder ihr meldet Euch direkt bei uns im Grenzlandmuseum per Mail unter
[email protected]

Wir freuen uns auf Eure Bewerbung!

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld und die Heinz Sielmann Stiftung laden am kommenden Sonntag, dem 31.05.2026, herzlich zu ei...
27/05/2026

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld und die Heinz Sielmann Stiftung laden am kommenden Sonntag, dem 31.05.2026, herzlich zu einer Gedenkwanderung entlang des Grünen Bandes ein.
Gemeinsam erinnern wir an die Abriegelung der rund 1.400 km langen innerdeutschen Grenze im Jahr 1952 und an die Folgen der Verschärfung des DDR-Grenzregimes für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze.

Die rund neun Kilometer lange Wanderung führt vom ehemaligen Grenzübersichtspunkt Rote Warte über das WestÖstliche Tor entlang der ehemaligen Grenze bis nach Teistungen. Neben historischen Einblicken stehen auch die einzigartigen Naturräume entlang des heutigen Grünen Bandes im Mittelpunkt.

Während einer Picknickpause am WestÖstlichen Tor findet mit Vertreter*innen aus Politik, Naturschutz und Erinnerungskultur ein Austausch über die europäische Bedeutung des Grünen Bands und die Chancen des Bewerbungsprozesses „Grünes Band als UNESCO-Welterbe“ statt.

Im Anschluss an die Wanderung wird um 16 Uhr Heribert Donnerbauer vom Nationalpark Thayatal/Österreich in einem Vortrag in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld über den Nationalpark Thayatal am österreichisch-tschechischen Grünen Band informieren.

Treffpunkt ist um 10:45 Uhr am Grenzlandmuseum Eichsfeld. Von dort erfolgt ein Bustransfer zur Rote Warte, wo die Wanderung um 11 Uhr beginnt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter:
[email protected] oder telefonisch unter 036071 97112.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Herzliche Einladung, den morgigen Internationalen Museumstag im Grenzlandmuseum zu verbringen! Über den Audioguide für F...
16/05/2026

Herzliche Einladung, den morgigen Internationalen Museumstag im Grenzlandmuseum zu verbringen!

Über den Audioguide für Familien, der um 14 Uhr im Rahmen einer Kuratorenführung den Gästen vorgestellt wird, hat das Stadtradio Göttingen mit dem Museumsmitarbeiter Patrick Hoffmann gesprochen:

www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/grenzlandmuseum_eichsfeld__einweihung_des_neuen_audioguides_am_internationalen_museumstag

Zur Verfügung gestellt vom StadtRadio Göttingen Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt und darf nur für private Zwecke benutzt werden. Jede andere Verwendung (z.B. Mitteilung, Vortrag oder Aufführung in der Öffentlichkeit, Bearbeitung, Übersetzung) ist nur mit Zustimmung der Autorin...

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl (ukrainisch Tschornobyl) in der Nähe der Stadt Prypjat in der Ukra...
03/05/2026

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl (ukrainisch Tschornobyl) in der Nähe der Stadt Prypjat in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik zur schwersten Nuklearkatastrophe in der Geschichte. Während eines Sicherheitstests entstand eine unkontrollierte Leistungssteigerung, die schließlich zu mehreren Explosionen und einem Großbrand führte. Dabei wurden große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre freigesetzt, die sich über weite Teile Europas ausbreiteten.

Aufgrund einer sowjetischen Nachrichtensperre erreichten erst drei Tage später erste Informationen über das Reaktorunglück die Nachrichten in der DDR und der Bundesrepublik. Während die offizielle Berichterstattung der DDR die Auswirkungen der Ereignisse zunächst verharmloste und zentrale Informationen weiter zurückhielt, berichteten westdeutsche Medien schnell umfassend über mögliche Gefahren der vielerorts erhöhten Strahlenbelastung.

In unserem Zeitungsarchiv finden sich die ersten Artikel zum Thema am 30. April 1986 in der Südhannoverschen Volkzeitung aus Duderstadt. Anfang Mai sind die Zeitungen dann voll von Beiträgen, in denen sich die Bandbreite der Auswirkungen dieser Katastrophen zeigen.

Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

Die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis ist eröffnet! An insgesamt rund 170 Tagen können Besucherinnen und Besucher d...
02/05/2026

Die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis ist eröffnet! An insgesamt rund 170 Tagen können Besucherinnen und Besucher dort wunderbare Pflanzen- und Blumenwelten entdecken und die einzigartige Verbindung von Stadt und Landschaft erleben: https://www.lgs-leinefelde-worbis.de/landesgartenschau/konzept-gelaende/

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld freut sich, Partner der Landesgartenschau zu sein. An den folgenden Samstagen sind wir mit einem Infostand vor Ort und präsentieren unser vielfältiges Angebot:

2. Mai
6. Juni
4. Juli
1. August
5. September
3. Oktober

Besonderes Highlight: An diesen Tagen bieten wir um 17 Uhr eine kostenlose Führung durch das Grenzlandmuseum an – exklusiv für LGS-Gäste!

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viel Freude auf der LGS und freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand sowie auf den Austausch mit Ihnen!

Heute vor 50 Jahren, am 30. April 1976, wurde Michael Gartenschläger von einem Sonderkommando der DDR-Staatssicherheit a...
30/04/2026

Heute vor 50 Jahren, am 30. April 1976, wurde Michael Gartenschläger von einem Sonderkommando der DDR-Staatssicherheit an der innerdeutschen Grenze erschossen, als er versuchte, eine Selbstschussanlage vom Typ SM-70 von der westlichen Seite des Zaunes aus abzubauen. Der Fall löste 1976 heftige Debatten im Bundestag aus und machte den Fall über Deutschland hinaus bekannt.

Bereits im Jahr 1961, als 17-jähriger Rock-’n’-Roll-Fan, geriet der gebürtige Brandenburger mit der Staatsmacht in der DDR aneinander: Aus Protest gegen den Mauerbau und die Beschlagnahmung westdeutscher Schallplatten und Jugendzeitschriften malte Gartenschläger mit Freunden Losungen wie "Freie Wahlen!" oder "SED: nee!" an Häuserwände und steckte die Scheune einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in Brand.

Ein Schauprozess folgte. In der Anklageschrift hieß es:
„[Die Jugendlichen] haben sich als Feinde der Arbeiterklasse, als Feinde von Partei und Regierung entlarvt; sie sind auf dem Dunghaufen der Geschichte gelandet.“

Michael Gartenschläger wurde zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt. Erst zehn Jahre später kam er frei, nachdem ihn die Bundesrepublik Deutschland aus der Haft freigekauft hatte. Von Hamburg aus betätigte er sich anschließend als Fluchthelfer und beschloss öffentlichkeitswirksam gegen die Unmenschlichkeit des SED-Regimes und der von ihr errichteten Grenze vorzugehen.

Weitere Informationen zum Abbau der SM-70 und weitere Details zum Fall Michael Gartenschläger finden Sie in einem aktuellen WDR-Zeitzeichen-Beitrag:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-michael-gartenschlaegers-kampf-gegen-die-ddrtodesautomaten-100.html

Originalberichte der DDR-Staatssicherheit zum Fall finden Sie unter: https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/der-diebstahl-der-splitterminen/

Der Diebstahl der Splitterminen - Das Bundesarchiv online: Ihre zentrale Anlaufstelle für historische Dokumente, digitale Sammlungen und Informationen zur deutschen Geschichte. Besuchen Sie uns!

Im Feedback-Raum des Grenzlandmuseums sind Gäste dazu eingeladen, ihre Perspektiven und Erfahrungen mit uns und anderen ...
27/04/2026

Im Feedback-Raum des Grenzlandmuseums sind Gäste dazu eingeladen, ihre Perspektiven und Erfahrungen mit uns und anderen Gästen zu teilen. In den letzten Wochen haben uns viele Menschen dort nach dem Ausstellungsbesuch auch ihre Meinungen zur Relevanz von historischen Lern- und Gedenkorten hinterlassen – Rückmeldungen, die uns in unserer Arbeit bestärken. Wir freuen uns und sagen Danke!

21/04/2026

Heute vor 80 Jahren, am 21. April 1946, wurde in der Sowjetischen Besatzungszone die Vereinigung der beiden Arbeiterparteien SPD und KPD zur "Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" (SED) durchgesetzt. Die SED regierte anschließend bis zur Friedlichen Revolution im Jahr 1989 ohne freie Wahlen und Gewaltenteilung diktatorisch und durchdrang nahezu alle staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen in der DDR.

Nur drei Wochen vor der Zwangsvereinigung, am 31. März 1946, stimmte die SPD in den westlichen Sektoren Berlins mit überwältigender Mehrheit gegen einen Zusammenschluss mit der stalinistisch ausgerichteten KPD. In Ost-Berlin war eine solche Abstimmung verboten worden.

Mehr Hintergründe zu den Prozessen unter:
https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/ddr-kompakt/521065/vereinigung-von-kpd-und-spd-zur-sed/

Das Grenzlandmuseum lädt herzlich dazu ein, mit einem neuen Audioguide den Grenzlandweg kennenzulernen. Entwickelt wurde...
18/04/2026

Das Grenzlandmuseum lädt herzlich dazu ein, mit einem neuen Audioguide den Grenzlandweg kennenzulernen. Entwickelt wurde er für Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Auf zwölf Hörstationen werden Gäste von der elfjährigen Maja und ihrem Opa Peter über das ehemalige Grenzübergangsgelände und den Grenzlandweg begleitet: Die wissbegierige Maja stellt spannende Fragen und Opa Peter erzählt Geschichten, die auch für die Erwachsenen interessant sind. So wird die Geschichte der Teilung Deutschlands für die ganze Familie verständlich.

Der Audioguide ist offline auf dem eigenen Smartphone nutzbar. Alle Informationen zum Laden der Inhalte mit dem W-LAN des Museums und zur Bedienung gibt es an der Museumskasse.

Möglich gemacht wurde dieses Angebot durch eine Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Spendenmitteln der Erbengemeinschaft Heimpel. Mehr Information unter: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/foerderprogramm-grenzlandmuseen



https://www.grenzlandmuseum.de/audioguide-fuer-familien/

Entwickelt für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, begleitet Sie der Audioguide auf zwölf Hörstationen über das Außengelände des Museums und den Grenzlandweg.

Verlängert bis zum 10. Mai 2026!
17/04/2026

Verlängert bis zum 10. Mai 2026!

Neue Wanderausstellung im Grenzlandmuseum Eichsfeld

Seit heute präsentiert das Grenzlandmuseum in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer die Wanderausstellung „Sprechende Bilder. Die Bernauer Straße 1961 bis 1989“, in der 14 unbekannte Fotografien der Berliner Mauer gezeigt werden.

Das Besondere: Die Ausstellung der Stiftung Berliner Mauer wurde gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen entwickelt, ist durch sorgfältig erarbeitete Audiodeskriptionen erschlossen und somit für blinde und sehbehinderte Menschen unmittelbar erfahrbar. Im Fokus stehen dabei die Themen Alltag an der Mauer, Ausbau der Grenzanlagen, Grenzsoldaten und Tourismus.

Die Audiodeskriptionen können mit dem eigenen Smartphone abgerufen werden. Es wird empfohlen, eigene Kopfhörer mitzubringen.

Besucht werden kann die Ausstellung in den barrierearmen Räumlichkeiten bis zum 12. April 2026 zu den Öffnungszeiten des Museums, von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr. Der Eintritt zur Wanderausstellung beträgt 2,00 Euro pro Person.

Ebenfalls kann die Ausstellung online besucht werden: https://sprechende-bilder.stiftung-berliner-mauer.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Adresse

Duderstädter Straße 7-9
Teistungen
37339

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+493607197112

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