Instagram:
https://instagram.com/industriemuseumteltow/
YouTube:
www.youtube.com/
Website:
https://imt-museum.de/de/home (IMT)
Als Ende 2002 in Teltow der einstige Verwaltungssitz der Geräte- und Reglerwerke (GRW) abgerissen wurde und dessen riesiges Logo aus dem Stadtbild verschwand, war dies nicht nur ein Ende, sondern auch ein Anfang. Auf Initiative von Lothar Starke grün
dete sich 2003 ein Förderkreis für ein Industriemuseum um die bedeutenden technischen und unternehmerischen Leistungen der Region als Industriekultur zu bewahren. Mehr als 50 ehrenamtliche Mitarbeiter haben in den folgenden 2 Jahren Material gesammelt und die industrielle Geschichte der Region aufbereitet. Das 100-jährige Jubiläum der ersten Firmengründung in Teltow, der Porzellanfabrik 1904, gab den Anstoß für eine Ausstellung. Das 100 jährige Jubiläum der Eröffnung des Teltowkanals 1906 war ein zweites Thema für eine Ausstellung. Eine derartige Ausstellung war weder personell noch finanziell allein durch ehrenamtliche Mitarbeiter zu realisieren. Unterstützung erhielt der Verein durch die Agentur für Arbeit, die über die Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Teltow eine ABM-Maßnahme mit 6 Mitarbeitern über einen Zeitraum von 6 Monaten bewilligte. Das war gleichzeitig der Beginn einer andauernden Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Potsdam-Mittelmark (früher MAIA). Größtes Problem war die Bereitstellung geeigneter Räume für die umfangreiche Präsentation. Der Umzug der Gemeindeverwaltung Kleinmachnow in ein neues Rathaus bescherte zur Jahreswende 2004/2005 eine unerwartete Möglichkeit. Der Bürgermeister Wolfgang Blasig bot dem Verein die vorübergehende unentgeltliche Nutzung des alten Verwaltungsgebäudes an. Und so konnte am 18. Februar 2005 die Ausstellung „100 Jahre Teltowkanal und Industriegebiet Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow„ eröffnet werden. Wir über uns
2005 wurde der Verein Industriemuseum Region Teltow e.V. gegründet und das Industriemuseum in den Räumen der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Kleinmachnow eröffnet. Die erste Ausstellung war eine Sammlung über die Geschichte der Unternehmen der Region und der durch sie entwickelten und produzierten Erzeugnisse. In den 15 Jahren seines Bestehens bis 2020 hat der Verein das Industriemuseum ständig weiter entwickelt und das Profil erweitert. Das erfolgte in folgenden Schritten:
2006 erfolgte die weitreichende Entscheidung, beim Industriemuseum ein
Informationszentrum zur Berufs- und Studienorientierung zu etablieren, das mit dem Schuljahr 2007/2008 seine Arbeit aufgenommen hat. Mit dieser Entscheidung war die Anforderung an das Industriemuseum verbunden, für eine Berufsorientierung der Schüler neben der Industriegeschichte sowohl die industrielle Technik der Gegenwart darzustellen als auch einen Ausblick auf die Trends ihrer Entwicklung und der Berufe in der Zukunft zu geben.
2012 wurde das Industriemuseum mit dem Umzug zum neuen Standort in Teltow mit einem völlig neuen Profil und moderner Präsentationstechnik diesen zukünftigen Anforderungen entsprechend gestaltet. Unter dem Motto "140 Jahre Industriegeschichte der Region" wurde das Museum in fünf Bereiche der Technik gegliedert. Mit dem Ziel "Wissen zu vermitteln" wird in diesen Bereichen die jeweilige Entwicklung von den grundsätzlichen Erfindungen über die Indutriegeschichte bis zur Gegenwart und dem Ausblick auf die Trends der technischen Entwicklung und der Berufe dargestellt. Einen Schwerpunkt der Präsentation bilden weiterhin die Unternehmen und Institute der Region. Diese fünf Bereiche sind :
- Elektronik
- Kommunikationstechnik
- Automatisierungstechnik
- Polymerchemie
- Infrastruktur
2016 erfolgte die Erweiterung des Profils von der Industriegeschichte zur Industriekultur. Die Industriekultur als wissenschaftliche Disziplin befasst sich mit allen materiellen und immateriellen Zeugnissen der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Industriezeitalters. Die industrielle Revolution erzeugte insgesamt eine Gesellschaft, die eine eigene kulturelle Identität besaß und immer noch fortentwickelt.
2018 wurde als Ergebnis der Darstellung der Industriekultur zunächst als Sonderausstellung der Komplex "Industriekultur, die Entwicklung der Arbeitswelt" eröffnet. Diese umfasst die Darstellung von der Ersten bis zur Vierten Industriellen Revolution.
2019 wurde eine sechste Abteilung im Industriemuseum eröffnet: Die digitale Welt. Mit dieser Ausstellung wird ein Gesamtüberblick über die digitale Zukunft unserer Gesellschaft gegeben und als Schwerpunkt die Intelligente Fabrik Industrie 4.0 dargestellt. Durch praxisnahe Einrichtungen der digitalen Produktion bietet sie die Möglichkeit der unmittelbaren Erfahrung mit der Arbeit der Zukunft und die Informationen im Umfang eines Kompetenzzentrums für Industrie 4.0. Im Hinblick auf das 15-jährige Jubiläum des Industriemuseums im Jahr 2020 lautet die neue Definition für das Museum:
Von der Dampfmaschine zur digitalen Welt
150 Jahre Industriekultur
Der Verein
Der Verein "Industriemuseum Region Teltow e. ist im März 2005 aus einem Förderkreis hervorgegangen. Aus zusammengetragenen Erzeugnissen, Dokumenten, Bauteilen und Geräten der früheren Großbetriebe wurde ein Museum aufgebaut, das die industrielle Entwicklung der Region in und um Teltow seit 1871 bis in die Gegenwart darstellt. Der Verein wird von einem Vorstand geleitet, der jeweils für vier Jahre gewählt wird. Mindestens einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt. Die Ausstellung
In unserer Ausstellung verfolgen wir das Ziel die Industriekultur
der Region dem Publikum nahe zu bringen. Mittels gegenseitiger Durchdringung von historischer Kenntnis mit aktuellen und langfristigen Fragen zeigen wir die Entwicklung der Industriekultur der Region. Infrastruktur
Vom Teltowkanal bis zur Energiewende - die industrielle Entwicklung der Region
seit 1904
Die wohl bekannteste Infrastrukturmaßnahme war der Bau des Teltowkanales mit der Schleuse Kleinmachnow. Weitere wichtige Maßnahmen der Verkehrsinfrastruktur Verkehrswege waren auch die Industriebahn und die Straßenbahn in Teltow. Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von Berlin aus entwickelt. In Stahnsdorf entstand die erst biologische Kläranlage. Diese Infrastrukturmaßnahmen waren Voraussetzungen für die Industrieansiedlungen. Diese erfolgten mit der Baustoffindustrie, der elektronischen und elektronischen Industrie, der chemischen Industrie, dem Maschinenbau und der Automatisierungsindustrie. In der DDR war die Region ein Zentrum der Elektronik und der Automatisierungstechnik, des Maschinenbaus und der Chemie. Heute ist es ein moderner Industriestandort mit Unternehmen der Mikroelektronik, Automatisierungstechnik, Medizintechnik und Kommunikationstechnik. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Industriekultur von der Ersten bis zur Vierten Industriellen Revolution. Die Engergiewende kann an einer Leitzentrale praktisch darstellen, wie erneuerbare Energien in das Stromnetz integriert werden. Elektronik
Von der Röhrentechnik über die Halbleitertechnik mit der Leistungselektronik bis zur Mikroelektronik als Grundlage für die Digitalisierung
Die Elektronenröhren waren ab etwa 1900 lange Zeit bestimmend für die Entwicklung der Fernmeldetechnik, des Richt- und Rundfunks sowie des Fernsehens. Unternehmen wie „DRALOWID“ (Drahtlose Widerstände), erst in Berlin und ab 1934 am Standort Teltow stehen für die regionale Erfolgsgeschichte der Forschung, Entwicklung und Produktion elektronischer Bauelemente (Widerstände, Eisenkerne für die Hochfrequenztechnik und Frequenzfilter). In den 50er Jahren begann im Werk für Bauelemente der Nachrichtentechnik Teltow die Produktion von Halbleiter-bauelementen. 1960, mit der Gründung des Instituts für Halbleitertechnik, wurde Teltow zum „Silicon Valley“ des Ostens. Die Halbleitertechnik bestimmte die Elektronik. Die Entwicklung des ersten Mikroprozessors in den 70er Jahren leitete über zur Mikroelektronik. Teltow und Stahnsdorf wurden zu wichtigen Standorten der elektronischen Bauelementeindustrie (passive und aktive Bauelemente). Heute sind mikroelektronische Bauelemente wie Oberflächenwellenfilter, Quarzfilter, Chip- und Folienwiderstände aus unserer Region international gefragt. Unternehmen wie microtech GmbH electronic, Powertron GmbH, Vectron International GmbH sine heute Hersteller mikroelektronischer Bauelemente der Region. Automatisierungstechnik
Von der Handregelung zum digitalen Prozessleitsystem
Industrialisierung und Automatisierung bedingten sich schon immer gegenseitig. In früher Zeit war der Mensch Beobachter und Regler aller Produktionsprozesse. Später unterstützten einfache mechanische, hydraulische und elektronische Geräte die Arbeitsaufgaben vor Ort. In den 50er Jahren wurden Automatisierungsanlagen (analoge Technik) entwickelt, die von zentraler Stelle die Beeinflussung der Abläufe ermöglichten. Damit wuchs die Effektivität. Askania Berlin, Askania Teltow und später VEB Geräte- und Regler-Werke Teltow bestimmten als Automatisierungsanlagenbauer das Weltniveau. Der Einsatz von Mikroprozessoren führte zu digitalen Automatisierungsanlagen, die neben Messen, Steuern und Regeln nun auch Aufgaben wie z. Optimierung, Qualitätssicherung und weitere Funktionen ausführen können. Unternehmen wie die Siemens AG in Berlin, Endress+Hauser in Stahnsdorf oder HOSCH in Teltow vertreten die Automatisierungstechnik der Region. Kommunikationstechnik
Vom Telefon bis zur digitalen Kommunikation
Einfache Fernsprechapparate und das „Fräulein vom Amt“ stehen ab 1880 für die manuelle Fernsprechtechnik. Die automatische Fernsprechtechnik begann ab 1900 mit der Entwicklung der elektromechanischen Wähl- und Vermittlungstechnik. Die Reichspostforschungsanstalt Berlin, die 1942 auf den Seeberg Kleinmachnow zog, beeinflusste sowohl als Organisator und Auftraggeber die wissenschaftlich-technische Entwicklung vieler Bereiche ( z. B.: Fernsehen, Funkmesstechnik, Kernphysik und Kryptologie) national als auch international. Die digitale Kommunikationstechnik ermöglicht eine wirtschaftliche Übertragung von Sprache wie auch aller anderen Arten von Daten.Das Glasfaserkabel verdrängt mehr und mehr das Kupferkabel. Regionale Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Telefonica oder der Netzdienstleister Netfox setzen Maßstäbe in unserer Region. Polymerchemie
Von der Textilfaser zu Hochleistungswerkstoffen
1921 gründeten die Vereinigten Glanzstoff-Fabriken in Teltow-Seehof ihre Forschungs- und Patentzentrale. In den folgenden Jahren wurden hier Textilfasern auf Basis Cellulose entwickelt. Mit Übernahme des Standortes 1949 als Institut für Faserstoff-Forschung durch die Akademie der Wissenschaften wurde das Forschungsprofil deutlich erweitert. Nun rückten Synthesefasern (Wolpryla, Dederon, Grisuten) in den Vordergrund. Die Umbenennung in Institut für Polymerenchemie 1972 ist Ausdruck des deutlich erweiterten Forschungsspektrums. Das enge Zusammenwirken von Chemie, Physik und Technologie führte zu Fortschritten bei der Aufklärung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Polymeren. Typische Sachgebiete waren Spezialfaserstoffe, Trenn- und Trägermaterialien (Membranen, künstliche Niere), Beschichtungen sowie Elektrik- und Optikpolymere.
1992 änderte der Forschungsstandort Teltow-Seehof mit Institutsneugründungen erneut das Profil in der Polymerforschung. Heute konzentrieren sich die Forschungen auf den Einsatz von Polymerwerkstoffen in Medizin, Biotechnologie, Mikroelektronik, Leichtbau, und optischer Industrie. Die digitale Welt
2019 wurde eine sechste Abteilung im Industriemuseum eröffnet: Die digitale Welt. Mit dieser
Ausstellung wird ein Gesamtüberblick über die digitale Zukunft unserer Gesellschaft gegeben und
als Schwerpunkt die Intelligente Fabrik Industrie 4.0 dargestellt. Durch praxisnahe Einrichtungen der digitalen Produktion bietet sie die Möglichkeit der
unmittelbaren Erfahrung mit der Arbeit der Zukunft und die Informationen im Umfang eines
Kompetenzzentrums für Industrie 4.0. Das ist sowohl für die allgemeinen Besucher als auch im besonderen Maße für die Schulen eine
neue Möglichkeit sich mit der Technik und den Anforderungen der Zukunft vertraut zu machen. Die Schaffung dieser Einrichtungen im Industriemuseum wurde möglich durch die Unterstützung
folgender Partner:
- Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg
- Firma TOPIK DIDAKTIK, Gesellschaft für kommunikative Lehr- und Arbeitssysteme GmbH
- SIEMENS AG
- Oberstufenzentrum Teltow
Damit hat das Industriemuseum im Komplex „Die digitale Welt“ folgendes Angebot:
- komplexe Übersicht über die verschiedensten Komponenten der digitalen Welt
- Entwicklung der Arbeitswelt von der Ersten bis zur Vierten Industriellen Revolution
- digitale Prozesssteuerung von zwei Chemieanlagen
- digitale Prozesssteuerung eines Stromnetzes bei der Energiewende
- digitale Erzeugung eines Produktes von der Konstruktion bis zum 3-D- Druck
- Eine vollständig digital gesteuerte industrielle Montagestraße (Industrie 4.0)
Veranstaltungen
Das Industriemuseum ist zum kulturellen Zentrum der Region geworden. Vielfältige Veranstaltungen zu Themen wie
Technik - Geschichte
Unternehmen - Technik - Ausbildungsmöglichkeiten
Aktuelle technische Entwicklungen
Kunst und Kultur
finden Anklang bei der Bevölkerung. Führungen
Dauer der Führung: ca. 1,5 Stunden. Zusätzliche Führungen für Gruppen, auch als thematische Führung mit einem Vortrag, sollten 4 Wochen vorher angemeldet werden. Museumsshop
Veröffentlichungen des Industriemuseums, Literatur zur Technikgeschichte und zur Geschichte der Region sowie weitere interessante Angebote sind im Shop erhältlich. Unsere Eintrittspreise
Erwachsene 4,00 €
Ermäßigt 3,00 €
Schüler 1,00 €
Schulklassen 1,00 € je Schüler
Vereinsmitglieder frei
Schulen mit Vereinbarungen frei
Das Informationszentrum für Berufs- und Studienorientierung (IZB)
Wir über uns
Der Verein Industriemuseum Region Teltow e. betreibt seit 2006 neben dem Industriemuseum das Informationszentrum zur Berufs- und Studienorientierung. Für diese Aufgabe bestehen Kooperationsvereinbarungen mit über 20 Schulen, der IHK Potsdam, dem Unternehmerverband Brandenburg-Berlin und eine Zusammenarbeit mit mehr als 200 Unternehmen der Region. In bereits vierzehnjähriger erfolgreicher Arbeit wurden über das IZB mehr als 13500 Schüler und Schülerinnen in Fachveranstaltungen berufsorientierend betreut. Im Schuljahr 2018/2019 betrafen dies fast 2000 Schüler und Schülerinnen aus der Region und aus Potsdam. Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung bietet den Schulen:
Projekttage im Museum mit theoretischen und praktischen Ergänzungen zum
aktuellen Lehrstoff und berufsorientierenden Informationen
Zusammenführung von Schülern und Schülerinnen mit Unternehmen zur Berufsorientierung sowie mit Bildungseinrichtungen für das Studium, einschließlich der Möglichkeit des dualen Studiums
Organisation und Durchführung von Unternehmensbesuchen zum vertieften Einblick in wirtschaftliche Abläufe sowie zur Berufs- und Studienorientierung
Organisation von Messen zur Vorstellung von Unternehmen mit dem Ziel der Berufsfindung
Organisation von Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung mit dem Ziel des Kennenlernens der regionalen Wirtschaft
Dazu nutzen wir unsere jahrelange Erfahrung, gute Kontakte zu vielen Unternehmen/Einrichtungen/Hochschulen sowie das Streben aller Partner nach Verbesserung der Fachkräftesituation. Projekttage
Das Industriemuseum mit seinen Exponaten, Versuchsmodellen, Schautafeln und einem QR-Informationssystem versteht sich als „außerschulischer Lernort“. Unterstützung für die Schulen gewährleisten wir durch Vereins- und ehrenamtliches Fachpersonal. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung. Die fachlichen Angebote bauen Brücken zwischen den Themenfeldern der Unterrichtsfächer und den Anwendungen in Wirtschaft und Technik. Unsere Projekttage im Industriemuseum repräsentieren thematisch Technikgeschichte genauso wie technische Anwendungen in der heutigen digitalen Welt. Leitlinien für unsere Arbeit sind die aktuellen Rahmenlehrpläne für Berlin-Brandenburg und die „Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung im Land Brandenburg“. Methodisch lassen wir uns in unserer Arbeit vom „DigitalPakt Schule“ inspirieren und sehen auch die Entwicklung der „Schul-Cloud“ als Chance für das Thema der Berufs- und Studienorientierung. Ausbildungsmessen
Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung des Industriemuseums Region Teltow unterstützt/organisiert
- Praktikumsmessen in Schulen für 8. Klassen
- Berufsfindungsmessen in Schulen für 9. Und 10. Klassen sowie
- Studienorientierungswochen an Universitäten, Hochschulen und in der Schule für 11. Klassen
Unsere guten Kontakte zur Wirtschaft und den Bildungsträgern in der Region garantieren die erfolgreichen Verlauf dieser Veranstaltungen. Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung des Industriemuseums Region Teltow präsentiert sich auf regionalen Ausbildungsmessen, wie z. der Regionalen Ausbildungsmesse Teltow und stellt dort sein Leistungsprofil zur Berufs- und Studieninformation vor. An dieser Stelle soll auch auf überregional organisierte Ausbildungsmessen in der Region hingewiesen werden. Schülerprojektwoche - Unterricht in anderer Form
Nach Bauer, Roland: Offenes Arbeiten an der Sekundarstufe 1, S. 70
„Arbeiten in Projekten ist eine Form von offenem Unterricht, bei dem Schüler nach ihren Interessen und Neigungen ziel- und ergebnis-orientiert selbstständig arbeiten. Ein wesentlicher Aspekt ist die Selbstständigkeit des Lernenden und das soziale Miteinander der Gruppenmitglieder.“
Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung des Industriemuseums Region Teltow unterstützt/organisiert die Gestaltung von Schülerprojektwochen für die Primarstufe und die Sekundarstufe. Die Schüler und Schülerinnen erleben sowohl das „Industriemuseum Region Teltow“ als auch die regionale Wirtschaft als außerschulischen Lernort. Folgende Themen können wir u. für die Schülerprojektwochen im Industriemuseum anbieten:
Zeugen der Industrieentwicklung in der Region - Erarbeiten der Epochen der industriellen Revolution
Fünf wirtschaftlich wichtige Industriesegmente für die Region (Infrastruktur, Elektronik, Kommunikation, Automatisierung und Polymerforschung)
Industrieentwicklung in der Region - Entwicklung der Arbeitswelt
Personen, Erfindungen, Patente zur Industrieentwicklung
Geschichte und Technologien zur Energiewende
Die „Digitale Welt“ – Eine neue Epoche für die Region (Internet der Dinge, Additive Fertigung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz)
Schülerprojekte mit Unterstützung der Wirtschaft
Mit unseren Kontakten zur Wirtschaft, insbesondere zur IHK und dem Unternehmerverband, konnten wir bisher Exkursionen erfolgreich gestalten. Bei entsprechendem Vorlauf und der inhaltlichen Abstimmung zwischen Schule und Unternehmen sehen wir auch hier Möglichkeiten Schülerprojekte mit Unterstützung der regionalen Unternehmen durchzuführen. Schülerbetriebspraktikum
Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung des Industriemuseums Region Teltow unterstützt/organisiert Schülerbetriebspraktikum in den Unternehmen der Region. Bei entsprechendem Vorlauf und der inhaltlichen Abstimmung zwischen Schule und dem Industriemuseum Region Teltow sehen wir auch bei uns Möglichkeiten Schülerbetriebspraktika durchzuführen. Praktikumsthemen im Industriemuseum könnten z. sein:
Der Arbeitsprozess im Museum – Handhabung der Ausstellungs-exponate (Aufnahme, Provenienz, Aufarbeitung, Archivierung, Beschreibung, Digitalisierung/QR-Mediaguide, Ausstellung)
Grafikdesign – Gestaltung von Schautafeln und
Arbeiten an Modellversuchen für Schüler wie z. B. 3D-Scan und 3D-Druck
Exkursionen
Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung des Industriemuseums Region Teltow organisiert Exkursionen in die Unternehmen der Region. Die Region Teltow hält für die Beruf- und Studienorientierung Unternehmen und Einrichtungen aus vielen Wirtschaftsbereichen zur Erkundung bereit. Als Industriemuseum, mit den uns unterstützenden Partnern der Region, möchten wir vor allem durch unsere Aktivitäten zur Behebung des Fachkräftemangels in der Industrie beitragen. Während für Grundschulen Dienstleistungen und das produzierende Handwerk im Vordergrund stehen, wie z. Handel und Logistik, Holz- und Metallbearbeitung sowie Bauwirtschaft
sind für die Sekundarstufe I Wirtschaftsbereiche wie z.B. die Industrie (Elektronik/Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Verkehrsinfrastruktur, Versorgung u. a.) interessant. Unser Exkursionsangebot betrifft auch andere Gewerke, wie den Nahrungsmittelbereich, die Gastronomie, Verwaltung und Finanzwesen, Gesundheit und Pflege u.a. Nicht zuletzt gehen Schülerinnen und Schüler in ein Unternehmen, um ihren Berufswunsch zu überprüfen (Berufspraxistag) oder ein Unternehmen für einen Praktikumsplatz oder für eine Berufsausbildung zu favorisieren. Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sind Studien- und Forschungseinrichtungen der Region interessant, wie z. B.
Universitäten und Hochschulen in der Region Potsdam, Berlin und Brandenburg
Forschungsstandorte wie z. Teltow-Seehof und der Science-Park Potsdam-Golm
Ebenso informiert man sich zu Berufen in Hightech-Unternehmen der Region sowie zu Möglichkeiten des dualen Studiums. Hier sind z. zu nennen
Entwickler und Hersteller Elektronik/Automatisierungstechnik,
wie Siemens, Endress+Hauser und Hosch
Entwickler und Mikrochiphersteller Vectron International
Entwickler und Hersteller Medizintechnik Getemed sowie
Kommunikations- und Netzlösungen PEITEL. Mit unseren Kontakten zur Wirtschaft konnten wir bisher die Exkursionen erfolgreich gestalten und den Schülern und Schülerinnen einen Einblick in die Arbeitsabläufe, Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen vermitteln. Sind seitens der Schüler und Schülerinnen spezifische Interessen vorhanden, Exkursionen aber aus betrieblichen Gründen in die Unternehmen nicht möglich, führen Unternehmensvertreter auch in den Räumlichkeiten unseres Museums Informationsveranstaltungen durch. Lehrerfortbildung zur Beruf- und Studienorientierung
Seit 2011 führt das Industriemuseum Region Teltow in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) und dem staatlichen Schulamt Brandenburg/Havel jährlich ein bis zwei Fortbildungsveranstaltung für Lehrer durch.
Über die jahrelange Zusammenarbeit hat sich eine intensive Kooperation zwischen dem IZB und dem LISUM entwickelt. Mit unserer Arbeit unterstützen wir die modulare Qualifizierung des LISUM‘s für Schulberaterinnen und Schulberater. So konnten wir mit unserem Museumskonzept und dem neuen Thema „Die Digitale Welt“ die Schulberaterinnen und Schulberater der Fächer WAT und Informatik überzeugen.
Über die Präsentation und das praktische Arbeiten an unseren digitalen Funktionsmodellen können wir, die in unserer Zeit so wichtige, Methodenkompetenz vermitteln. Unter dem Motto „Hightech am Teltowkanal“ richten sich die Fortbildungsveranstaltungen, von uns organisiert und geplant durch das staatliche Schulamt Brandenburg/Havel, insbesondere an WAT-Lehrer und an Lehrer der MINT-Fächer. Bei Besuchen in Technologieunternehmen der Region werden sie über die Leistungsfähigkeit der regionalen Wirtschaft und über die Anforderungen der Unternehmen an Schulabgänger informiert. Die Lehrerfortbildung des IMT unterstützt damit sehr praxisbezogene schulische Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler.