Gegründet wurde es im Jahr 2001 von Professor em. Heinrich Johann Radeloff aus Kyoto. Das Museum
Schloss Mitsuko ist das Deutsche Japanmuseum und Museum für zeitgenössische Kunst. Es beherbergt eine große Japan-Sammlung von Kunst, Volkskunst, Keramik, Textilien und eine Japan-Bibliothek. Aus all dem ist ständig ein Teil in Ausstellung zu sehen. Zu dieser Sammlung gehören auch eine Reihe von Dauerl
eihgaben und Schenkungen. Der Ort der Begegnung
Das Schloss veranstaltet Teezeremonien nach der Tradition der Urasenke. Zur Mittsommer-Remise gibt es eine kleine Teezeremonie, die dem Charakter des Events angepasst ist. Japanischer Hain
Hinter dem Schloss und neben dem Gebäude schließt sich der „Japanische Hain“ (nihon no mori = heiliger Hain von Japan) an. In ihm ist die Vegetation der Mecklenburgischen Schweiz mit japanischen Pflanzen verschmolzen. Steinsetzungen, Geflechtwände, wie sie bei den Ainu verbreitet sind, von denen Professor Johann Heinrich Radeloff diese Technik erlernte, Tori-i strukturieren und gliedern den heiligen Hain. Es ist ein Hain nach dem Vorbild der Shinto-Haine. In ihm haben der Geist, der Hauch der alles durchzieht und die Geister, alles was die Welt bewegt, ihren Platz. Ein Ort geistiger und geistlicher Toleranz und Vielfalt. Es ist ein ruhiger und zutiefst meditativer Ort, in dem aber auch mehrfach im Jahr Veranstaltungen an und auf der Bühne stattfinden. Gründung und Name des Schlosses Mitsuko
Im Jahr 2001 entstand im ehemaligen Gutshaus im mecklenburgischen Todendorf Nähe Teterow das Deutsch – Japanische Kulturzentrum Schloss Mitsuko. Das alte Herrenhaus wurde in Schloss Mitsuko umbenannt. Dafür standen zwei starke Frauen Pate: Die Ehefrau des Initiators Mitsuko Radeloff und Mitsuko Maria Thekla Coudenhove-Kalergi. Mitsuko bedeutet im Japanischen »die Lichtbringende«. Von Anfang an wurde das Konzept von Freunden von Mitsuko und Heinrich Johann Radeloff unterstützt wie etwa von Prof. Kurt Masur und seiner Frau Tomoko Masur. Es ist eingebunden in das Netz der deutsch-japanischen Gesellschaften in Deutschland und steht in gutem Kontakt mit der japanischen Botschaft. Seit Bestehen wurden zahlreiche Kontakte zu Firmen, Institutionen und Künstlern geknüpft. Dank Schenkungen und Leihgaben japanischer und deutscher Künstler, Förderer und Freunde ist das Schloss und der deutsch-japanische Hain zu einem großartigen Kunstmuseum herangewachsen. Die Arbeit liegt in den Händen des Fördervereins deutsch-japanischer Freundeskreis zu Todendorf, der zahlreiche Veranstaltungen jedes Jahr durchführt. In den warmen Monaten wird der Hain auch für Gastauftritte japanischer Ensembles genutzt. Geöffnet von Ende März bis Oktober dienstags bis sonntags jeweils von 13 bis 17 Uhr. Eintritt 5 Euro je Person. Nach Voranmeldung auch an anderen Tagen, Führungen für Gruppen und kleiner Imbiss sind möglich (bitte vorher bestellen).