18/06/2026
Kleiner Erinnerung: am Sonntag, 21.06., entsteht vor dem Museum eine kleine Erlebniswelt zum Staunen und selbst ausprobieren. Dank dem großen Engagement und dem Fachwissen der Mitglieder des „Arbeitskreises Vor- und Frühgeschichte“ bleiben Handwerkstechniken und Arbeitsweisen längst vergangener Zeiten erhalten.
Wir freuen uns auf euch 😍
Was so alles in Vorbereitung ist:
Paula Waffler zeigt, wieviel man an handwerklichem Geschick beim Verspinnen von Wolle mit der Handspindel braucht und wie Wolle weiterverarbeitet wird. Bei Eva Schultheiß kann man das „keltische Glückskegeln“ ausprobieren: es dreht sich alles ums Holz und so ein gedrechseltes Holzei kullert eher mit Glück ins Ziel. Bei Brigitte Schmehling entstehen mit Kindern und Erwachsenen persönliche Glücksbringer und Schmuck nach keltischen Vorbildern aus unterschiedlichen Materialien mit dem Geschick der eigenen Hände. Bei Manfred Obermaier und Hans-Peter Brüchle dürfen sich kreative Köpfe austoben: mit Erdfarben werden Kieselsteine und Kalkplatten bemalt oder es entstehen aus unterschiedlichen Naturmaterialien vorzeitliche Klanginstrumente. Bettina Beyer führt in die Technik des Kammwebens ein und zeigt, wie mit Wolle einfache Bändchen als Schmuck für das Handgelenk oder das Gewand entstehen. Im Museum selbst erwarten die Gäste zwei Führungen mit Walburga Dorner und sie hat für jede und jeden ein spannendes Quiz rund um Vorgeschichte vorbereitet. Ein besonderes Highlight des Nachmittags ist der Nachbau eines Schöninger Speeres durch Peter Heckel. Die Schöninger Speere gelten mit einem Alter von rund 300.000 Jahren als die ältesten vollständig erhaltenen Jagdwaffen der Menschheitsgeschichte.