Als eines der ältesten erhaltenen Gebäude im Ulmer Westen ist es seit über 30 Jahren ein geschätzter Ausstellungsraum im historischen Siechenhaus Ulms, einem Spätrenaissancehaus aus dem 16. Die historischen Räume prägen die besondere Atmosphäre der Ausstellungen. Drei Räume mit zentralen Säulen können für künstlerische Ausstellungen und Vorführungen genutzt werden; zudem gibt es Kellergewölbe, die
künftig in künstlerische Konzepte einbezogen werden wird. AKTIVITÄTEN BISHER
Die Galerie zeigte bislang eine breite Palette von Bildender Kunst, programmatisch ging es um „junge Künstler“. Seit einigen Jahren kamen Projektausstellungen und Medienkunst als Facetten des Galerieprogramms hinzu. 4 bis 6 Ausstellungen wurden jedes Jahr realisiert, dazu kamen Sonderveranstaltungen – beispielsweise Vorträge und Lesungen – sowie die Mitwirkung an der Ulmer „Kulturnacht“, bei der bis zu 400 Gäste an einem Abend die Galerie als besonderen und charismatischen Kunstort wahrgenommen haben. So hat sich die Galerie im Laufe der letzten Jahrzehnte durch die Qualität ihrer Ausstellungen in Ulm, aber auch überregional einen Namen erworben. NEUERUNGEN
Eine Umstrukturierung im Vorstandsbereich bzw. ein Stabswechsel ergab sich aufgrund des Ausscheidens sämtlicher bisheriger Amtsinhaber zum Frühjahr 2013. Neben dem angestammten Feld „Bildende Kunst“ möchte der neue Vorstand interdisziplinäre Projekte realisieren, die Berührungspunkte aller Kunstgattungen aufzeigen. So sollen zukünftig Werke der Baukunst und der Bildenden Kunst genauso präsentiert werden wie Werke der Literatur, des Designs und der zeitgenössischen Musik (Klangkunst). Dabei wird der Focus auf den Austausch mit nationalen und internationalen Kunstschaffenden und Produzentengalerien gelegt (bspw. Tiroler Künstlerschaft Innsbruck, Klangforum Krems, Produzentengalerie KX Hamburg auf Kampnagel, ARTness Leipzig oder die Krefelder Produzenten). Diese Zusammenarbeit wird auch den Austausch hiesiger Künstler_innen mit anderen überregionalen Kunstorten befördern. Unverändert wird aber auch die Präsentation von Künstler_innen, die ihren Schwerpunkt in der Region Ulm haben, eine wichtige Rolle in der Ausstellungskonzeption spielen. Wichtig sind uns dabei qualitätsvolle Arbeiten.