Neues von Gestern - Versmolder Geschichte

Neues von Gestern - Versmolder Geschichte Auf dieser Seite wollen wir Versmolder Bilder, Videos und Erinnerungen von früher teilen! Damit die Versmolder Geschichte lebendig und präsent ist!

Ein spannender Einblick in die Anfänge des Straßengüterverkehrs in Versmold, dem „Fettfleck Westfalens“ :-)
22/07/2025

Ein spannender Einblick in die Anfänge des Straßengüterverkehrs in Versmold, dem „Fettfleck Westfalens“ :-)

Kapitäne der Landstraße Rolf Westheider Die Anfänge des Straßengüterverkehrs in Versmold, dem „Fettfleck Westfalens“ Fotos: Stadtarchiv Versmold Eine der wichtigsten verkehrstechnischen Revolutionen des vergangenen Jahrhunderts ist fraglos der motorisierte Straßenverkehr. Weil er das moder...

Gestern jährte sich zum 80. Mal der Tag des Kriegsendes. "Geschichte soll Lehre für Gegenwart und Zukunft sein", so Bürg...
09/05/2025

Gestern jährte sich zum 80. Mal der Tag des Kriegsendes. "Geschichte soll Lehre für Gegenwart und Zukunft sein", so Bürgermeister Michael Meyer-Hermann. Aus diesem Anlass wurde das Buch "Versmold in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945" als Hörfassung aufgenommen. Teile davon wurden gesterm Abend im Rathaus vorgestellt. Das ganze Buch kann unter https://www.versmold.de/de/unsere-stadt/versmolder-geschichte/Hoerbuch.php kostenlos gehört werden.

Versmolder Geschichte zum Hören

Geschichte bewegt – NS-Geschichte Versmolds jetzt digitalDas Buch „Versmold in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1...
18/02/2025

Geschichte bewegt – NS-Geschichte Versmolds jetzt digital

Das Buch „Versmold in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945“ des früheren Versmolder Stadtarchivars Dr. Richard Sautmann hat seit seinem Erscheinen Anfang September 2024 vergangenen Jahres sehr schnell eine große Verbreitung gefunden, sodass es schon seit einigen Wochen vergriffen ist. Eine gedruckte Neuauflage wird es nicht geben. Dafür liegt jetzt eine durchgesehene und korrigierte Fassung vor, die ab sofort auf der Städtischen Homepage unter der „Versmolder Geschichte“ barrierefrei einsehbar ist.
Dr. Richard Sautmann starb am 7. November 2024. Die Erinnerung an ihn bleibt mit seinem Buch lebendig.

Das Buch „Versmold in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945“ des früheren Versmolder Stadtarchivars Dr. Richard Sautmann hat seit seinem Erscheinen Anfang September 2024 vergangenen Jahres sehr schnell eine große Verbreitung gefunden, sodass es schon seit einigen Wochen vergriffen ist...

Mit dem Buch „Versmold in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945“ schließt der Historiker Richard Sautmann eine Lück...
13/09/2024

Mit dem Buch „Versmold in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945“ schließt der Historiker Richard Sautmann eine Lücke in der Versmolder Stadtgeschichte.

„Es ist wichtiger denn je, die dunkelste Zeit der Versmolder Geschichte aufzuarbeiten“, betonte Bürgermeister Michael Meyer-Hermann bei der Buchvorstellung. Richard Sautmann habe mit seinem Buch ein wichtiges Werk geschaffen, das die Stadtgeschichte ergänze und der jungen Generation vor Augen führe, was auch hier im beschaulichen Versmold geschehen sei.
„Ich habe von der beeindruckenden Demonstration Anfang des Jahres gehört und wollte auch meinen Teil dazu beitragen“, berichtet Sautmann. Mit Hilfe und Unterstützung des Stadtarchivars Rolf Westheider ist das Werk nun druckfrisch erschienen. Das Buch gliedert sich in drei Teile. In eine Einführung, die sich mit dem Kriegsende 1945 in Versmold beschäftigt und auch die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg aufgreift. In den Hauptteil, der sich mit den Auswirkungen Hitlers und der NSDAP in Versmold beschäftigt und in den Schlussteil. Was das Kriegsende in Versmold bedeutete und vor welchen Herausforderungen die Menschen standen.
„Jeder hat ein Recht darauf zu erfahren, wie die Geschichte des Nationalsozialismus in seiner Stadt aussah“, macht Richard Sautmann deutlich. „Geschichte geht uns alle an, wir können sie gestalten und an ihr mitwirken“, so Sautmann weiter. Und: Nur wer die Geschichte kennt, kann aus ihr lernen.
Grundlage des Buches ist eine Artikelserie im Haller Kreisblatt aus dem Jahr 2007. 12 Artikel beschäftigten sich damals mit dem Leben in Versmold zur Zeit des Nationalsozialismus.
Das Buch wurde in einer limitierten Auflage von 700 Exemplaren hochwertig gedruckt. Einige Exemplare werden den weiterführenden Schulen zur Bereicherung des Lehrplans zur Verfügung gestellt. Die übrigen Exemplare können zum Preis von 10,90 Euro in der Buchhandlung Krüger erworben werden.

Vor 100 Jahren: Erstmals soll in Versmold eine Bebauung nach Plan erfolgen Von Rolf WestheiderWill jemand bauen, ist es ...
18/07/2024

Vor 100 Jahren:
Erstmals soll in Versmold eine Bebauung nach Plan erfolgen

Von Rolf Westheider

Will jemand bauen, ist es heutzutage selbstverständlich, bei der Verwirklichung des Bauvorhabens einen Bebauungsplan einzuhalten. Bis vor 100 Jahren gab es solche Richtlinien nicht und jeder Bauherr setzte seinen Plan je nach Lage und Größe des zu bebauenden Grundstücks um. Das Versmolder Hinterdorf war das beste Beispiel für die Folgen einer solch planlosen Bebauung. So konnte es vor allem angesichts des zunehmenden Straßenverkehrs nicht weitergehen.

Schon 1911 wurde von dem Regierungslandmesser Ewald Munscheid aus Bielefeld ein Bebauungsplan auch für Versmold vorgeschlagen, denn, so argumentierte er, "bei der immer weiter sich entwickelnden Bauthätigkeit in Versmold dürfte es wohl angezeigt erscheinen, daß die Bebauung des Stadtgebietes frühzeitig in geordnete Bahnen gelenkt wird." Ein solcher Bebauungsplan müsse sich "eng an die jeweiligen örtlichen Verhältnisse anpassen, um den Ansprüchen des Verkehrs, einer günstigen Geländeauftheilung, eines gesunden und angenehmen Wohnens gerecht zu werden." Der Erste Weltkrieg verhinderte das Zustandekommen einer städtebaulichen Planung, die erst wieder nach der Überwindung der Inflation im Jahre 1924 in Angriff genommen wurde. Bis dahin ruhte auch die Bautätigkeit.

Bauland war in Versmold stets knapp. Der Ortschronist Vinke machte dafür die Neigung der Versmolder verantwortlich, ihre Grundstücke lieber landwirtschaftlich zu nutzen, als sie für Bebauungszwecke zur Verfügung zu stellen. Er hatte wenig Verständnis dafür, dass so viele Bürger sich der Landwirtschaft als ihrem Hobby widmeten. Dies hätte eine raschere Entwicklung des Ortes verhindert. Als größte innerstädtische Ausdehnungsmöglichkeit hatte man schon lange auf das zwischen der Ravensberger Straße und dem Stadtpark gelegene Gebiet geschielt, das sich gut als Siedlungsgelände eignete. Wohnraum wurde wegen der zahlreichen Familiengründungen nach dem Ende des Weltkrieges dringend benötigt. Am 17. Juli 1924 genehmigte die Stadtvertretung den Ankauf des in der Gabelung der Ravensberger mit der Mühlenstraße gelegenen Grundstücks vom Landwirt Albrecht Delius. Delius, der im heutigen Verwaltungsgebäude des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland residierte, war Eigentümer eines großen Teils der späteren "Neustadt". Er hatte die meisten seiner Grundstücke von Bettmann, dem früheren Müller auf Caldenhof, erworben. Wegen der Wohnungsnot sah sich auch die Stadt verpflichtet, tätig zu werden. Erstmals wurde sie Bauherr eines Vierfamilienhauses, mit dessen Errichtung am 13. September 1924 auf dem ehemaligen Delius'schen Grundstück begonnen wurde. Die Bauleitung oblag dem Haller Architekten August Schlienkamp (1885-1947). Zwischenzeitliche Planänderungen verursachten erhebliche Baukostensteigerungen, weswegen im Volksmund schnell die Bezeichnung des Hauses als "Handwerker-Erholungsheim" die Runde machte.

Da schon mehrere Bauwillige Grundstücke im Gebiet zwischen Ravensberger Straße und Stadtpark erworben hatten und wiederum eine ziemliche Regellosigkeit der Bebauung drohte, beschloss die Stadtvertretung am 24. Oktober 1924 ein Umlegungsverfahren für das fragliche Gebiet mit Ausnahme der Delius'schen Grundstücke. Baufluchtlinien wurden festgelegt, um eine sinnvolle Straßenführung zu gewährleisten. Die Durchführung der Umlegung wurde einer Kommission der Westfälischen Planungsstelle für Siedlungswesen in Münster, einer Behörde der Westfälischen Heimstättengesellschaft, übertragen. 1932 wurde die Versmolder Umlegungskommission nach Dortmund verlegt. Die gesetzliche Grundlage bot das sogenannte "Lex Adickes". Es war benannt nach Franz Adickes (1846-1915), der als fortschrittlicher Kommunalpolitiker und Oberbürgermeister von Frankfurt am Main schon vor dem Ersten Weltkrieg die Umlegungsrichtlinien entwickelt hatte.

Die Verhandlungen gestalteten sich schwierig und waren erst Anfang der 30er Jahre abgeschlossen. Man war es nicht gewöhnt, ein Grundstück gegen ein anderes einzutauschen. Die Maßnahmen waren unpopulär, verursachten manche Verärgerung bei den Betroffenen, weil sich viele übervorteilt fühlten, und kosteten noch dazu der Stadt eine Menge Geld. Anders aber wäre es nicht möglich gewesen, die Grundstücke nach den geplanten Straßenzügen Parkstraße, Hopfengarten und Mühlenstraße auszurichten. Nach der Neuverteilung setzte eine rege Bautätigkeit ein, ein neues Stadtviertel entstand. Es war das erste Siedlungsgebiet in Versmold, das nach modernen und im Wesentlichen noch heute gültigen Richtlinien und Bauvorschriften entstand. Auch Namen dafür waren schnell wieder gefunden: Manche nannten es "Kettmannshoop", weil der damalige Bürgermeister Walter Kettmann die Umlegungen veranlasst hatte, andere sprachen vom "Hypothekenviertel". Später bezeichntete man das Neubaugebiet in Versmold nur noch als Neustadt. Dabei blieb es bis heute.

Ein Stück Stadtgeschichte sichtbar machen, das war die Intention des Stadtarchivaren Dr. Rolf Westheider. So entstand er...
31/10/2023

Ein Stück Stadtgeschichte sichtbar machen, das war die Intention des Stadtarchivaren Dr. Rolf Westheider. So entstand erneut ein Wandkalender mit 13 Motiven rund um Versmold. Er zeigt eindrucksvoll die alten Ansichten der Stadt, alte Höfe und Gasthäuser und einiges mehr. Mit Sachkenntnis und dem Blick für das Besondere wurden die Fotografien und alten Postkarten ausgewählt. "Ländliches Versmold", so der Titel des historischen Kalenders für 2024, mit Aufnahmen aus der Zeit um 1900 bis in die 1980er Jahre, soll in Stück Stadtgeschichte ins heimische Wohnzimmer holen und zum Erinnern und Erzählen einladen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Kalender Manufaktur Verden realisiert. Erhältlich ist der Kalender im DIN A3 Format bei der Buchhandlung Krüger.

Vom Amt zur Stadt, von Halle nach Gütersloh50 Jahre Gebietsreform 1973 – 2023Als Ende der 1960er Jahre erste Überlegunge...
01/06/2023

Vom Amt zur Stadt, von Halle nach Gütersloh
50 Jahre Gebietsreform 1973 – 2023

Als Ende der 1960er Jahre erste Überlegungen zu Gebietsreformen bekannt wurden, blieb die Begeisterung dafür aus. Die Gemeinden fürchteten um ihre Selbstständigkeit, die ihnen die bisherige Ämterverfassung gewährleistete. Noch weniger konnte man sich vorstellen, in welcher Konstellation und mit welchen Fusionspartnern der alte Kreis Halle künftig dastehen würde.
Vergleichsweise unproblematisch gestaltete sich die Bildung der neuen Stadt Versmold, denn es gab gegenüber dem vorherigen Amt praktisch keine Gebietsveränderungen. Zum Schluss sträubte sich nur die Gemeinde Loxten dagegen. Sehr viel komplizierter gestaltete sich die Bildung des Kreises Gütersloh, zu dem der Kreis Halle kein einheitliches Verhältnis zu entwickeln vermochte.
Eine neue Versmold-Edition geht diesen Entwicklungen auf beiden Ebenen nach. Mit Unterlagen aus dem Stadtarchiv konnten die Diskussionen nachgezeichnet werden. Die Schrift ist ab sofort einsehbar unter

Liebe Geschichtsinteressierte,zur Identität unserer Stadt gehört ihre Geschichte untrennbar dazu. Wir stellen fest, dass das Interesse an ihr wächst. Daher möchten wir Ihnen ein neues Angebot vorstellen: die Versmold-Editionen!In loser Folge veröffentlicht das Stadtarchiv Versmold einzelne Them...

Im Jahre 1973, vor 50 Jahren, entstand als Ergebnis einer großen Gebietsreform der Kreis Gütersloh und anstelle des bish...
25/04/2023

Im Jahre 1973, vor 50 Jahren, entstand als Ergebnis einer großen Gebietsreform der Kreis Gütersloh und anstelle des bisherigen Amtes die Stadt Versmold.

Zeitzeuginnen erinnern sich: Liesel Fronemann-Keminer war die erste und lange Zeit einzige Frau im letzten Kreistag von Halle (Westf.). Sie hat den Übergang vom Kreis Halle zum Kreis Gütersloh aktiv begleitet. Ulrike Poetter hat im ersten Kreistag des Kreises Gütersloh den Neuanfang mitgestaltet – Beide können darüber viel und anschaulich berichten.

Im Rahmen eines Gesprächsabend mit diesen Frauen „der ersten Stunde“ geht es um die Entwicklungen vor 50 Jahren. Dazu lädt Bürgermeister Michael Meyer-Hermann herzlich

am Donnerstag, 4. Mai 2023 um 18.30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses ein.

Das Treffen ist zugleich eine Finissage der Ausstellung des Kreisarchivs zur Vorgeschichte des Kreises Gütersloh:
Die Gründung des Kreises Gütersloh
„In Bielefeld der liebe Herrgott persönlich und in Wiedenbrück der leibhaftige Satan“

Darüber hinaus möchten wir ein Heft des Stadtarchivs Versmold vorstellen, das den Entwicklungen aus Versmolder Sicht nachgeht:

50 Jahre Stadt Versmold, 50 Jahre Kreis Gütersloh
Der Weg zur kommunalen Neugliederung

Der Abend verspricht eine lebendige Geschichtsvermittlung, die ihr nicht verpassen solltet!

06/05/2022
Aus Anlass der NRW-Landtagswahl am 15. Mai zeigt das Stadtarchiv Versmold in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder Ausstell...
02/05/2022

Aus Anlass der NRW-Landtagswahl am 15. Mai zeigt das Stadtarchiv Versmold in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder Ausstellungsgestalter Frank Föste eine so noch nie gezeigte Ausstellung: Wahlplakate und andere Wahlwerbung aus aller Welt.

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 5. Mai, um 18 Uhr im Foyer des Rathauses statt.

Derzeit prangen sie wieder an den Straßenlaternen und auf großflächigen Plakatwänden, freundlich schauende Politikerinnen und Politiker, die am 15. Mai in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählt werden möchten. Wie aber sieht solche Wahlwerbung in anderen Ländern aus? Wie haben früher die Kandidatinnen und Kandidaten für sich geworben? Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Beispielen, die auch ganz andere Methoden der Werbung offenbaren als die, die wir hierzulande gewöhnt sind. Etwa mit Buttons, oder, wie in den USA, mit Stoffaufnähern, die man sich ans Revers heften konnte. Auch inhaltlich gibt es große Unterschiede: Witzig und sarkastisch, karikierend und verunglimpfend: Das Spektrum der propagandistischen Möglichkeiten, um Aufmerksamkeit zu finden, ist groß.
Das Foyer des Rathauses wird zur Bühne der internationalen Politik in Geschichte und Gegenwart!

Die Synagoge Beit Tikwa in Bielefeld entstand 2008 aus einer zuvor evangelischen Kirche. Die Jüdische Kultusgemeinde Bie...
27/01/2022

Die Synagoge Beit Tikwa in Bielefeld entstand 2008 aus einer zuvor evangelischen Kirche. Die Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld lädt Interessierte zu einem Besuch ein.

Am 7. Februar um 19 Uhr wird Irith Michelsohn, die Vorsitzende der Gemeinde, durch die Synagoge führen. Die Anfahrt zur Synagoge in der Detmolder Straße 107 erfolgt individuell. In den umliegenden Straßen kann man kostenfrei parken. Die Synagogenführung mit Gespräch dauert etwa 90 Minuten. Als Zutrittsvoraussetzung gilt die 2Gplus-Regelung. Anmeldungen nimmt die Stadt Versmold unter der Telefonnummer 05423-954 112 entgegen.

Chanukka erstmals in VersmoldDie jüdische Kultusgemeinde Bielefeld richtet im Versmolder Rathaus das traditionsreiche Li...
25/11/2021

Chanukka erstmals in Versmold
Die jüdische Kultusgemeinde Bielefeld richtet im Versmolder Rathaus das traditionsreiche Lichterfest aus

Chanukka, das jüdische Lichterfest, wird gefeiert zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 vor unserer Zeitrechnung. Ausgerichtet von der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, wird der zweite Tag dieses achttägigen Festes erstmals in Versmold begangen. Irith Michelsohn, die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, und Bürgermeister Michael Meyer-Hermann laden dazu herzlich ein.
Die Feier beginnt um 17.00 Uhr Im Foyer des Rathauses. Lieder, Segenssprüche und Lesungen begleiten das Entzünden der zweiten Kerze am Chanukka-Leuchter. Paul Yuval Adam, Kantor der Bielefelder Synagogengemeinde, leitet die musikalische Ausgestaltung. Irith Michelsohn erläutert Entstehung und Bedeutung des Festes. Danach werden Sufganiyot gereicht, das ist ein Ölgebäck, ähnlich dem bekannten „Berliner“. Dazu gibt es alkoholfreien Apfelpunsch.

Chanukka ist ein fröhliches Familienfest, das vor der Vertreibung und Deportation auch in den jüdischen Familien in Versmold gefeiert wurde. Familien mit Kindern sind daher besonders herzlich eingeladen. Das Fest wird gefeiert im Rahmen des bundesweiten Programms „1700 Jahre jüdische Leben in Deutschland“.

Zu beachten sind die aktuellen Corona-Regeln (2 G), daher ist auch eine vorherige Anmeldung erforderlich: 05423-954-112.

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Versmold
33775

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