Museum Naturalienkabinett Waldenburg

Museum Naturalienkabinett Waldenburg Naturalienkabinett Waldenburg - Ein Museum im Museum Es ist in einem eigens für diesen Zweck 1845/46 errichteten Gebäude untergebracht.

Das Waldenburger Naturalienkabinett zählt zu den ältesten naturkundlichen Museen in Deutschland und umfasst eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken und Kuriositäten aus dem Nachlass der Apothekerfamilie Linck.

Während draußen das Jahr schon richtig Fahrt aufgenommen hat, wird auch bei uns im Museum fleißig gearbeitet.Aktuell bek...
16/01/2026

Während draußen das Jahr schon richtig Fahrt aufgenommen hat, wird auch bei uns im Museum fleißig gearbeitet.
Aktuell bekommt unser Erdgeschoss einen neuen Boden und wird sorgfältig gefliest. Stein für Stein nimmt alles weiter Gestalt an.
Wir freuen uns sehr über die sichtbaren Fortschritte und hoffen, euch in den kommenden Monaten endlich zur Eröffnung der Ausstellung begrüßen zu dürfen!

Ein kleiner Rückblick auf unsere Sonderausstellung „Hunger auf Leben"Bis zuletzt war sie am 28. Dezember 2025 im Schloss...
09/01/2026

Ein kleiner Rückblick auf unsere Sonderausstellung „Hunger auf Leben"

Bis zuletzt war sie am 28. Dezember 2025 im Schloss Waldenburg zu sehen und wir blicken mit großer Dankbarkeit auf diese intensiven drei Monate, auf das große Interesse und auf das viele positive Feedback zurück.

Wir möchten uns von Herzen bedanken beim Geschichtsverein Waldenburg, e.V., dem Geschichtsverein Altenburg, bei Martin Clemens Winter von der Universität Leipzig, bei allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die an der Aufarbeitung der lokalen Geschichte mitgewirkt haben, sowie bei Dr. Roland Löffler von der Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) und Sabine Tauscher für die inspirierenden Vorträge, Diskussionen und das vielfältige Begleitprogramm.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem gesamten Team von Schloss Waldenburg für die Ausstellungsräume und die gemeinsame Kooperation, Daniel Lorenz von zuckerimkaffee für die Ausgestaltung und tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Abbau, dem gesamten Museumsteam vom Museum Naturalienkabinett Waldenburg sowie Marian Kretschmer für die eindrucksvolle künstlerische Gestaltung. Ohne sein Schaffen wäre diese Ausstellung so nicht möglich gewesen. Ebenso danken wir der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für die Förderung dieses Projekts sowie Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026, die uns weiterhin begleiten und unterstützen. Danke auch an alle Schulen, die mit ihren Klassen an den Workshops teilgenommen haben, insbesondere dem Europäischen Gymnasium Waldenburg.

Gleichzeitig geht die Arbeit im Hintergrund weiter: Aktuell entstehen Fotografien der Exponate für die begleitende Graphic Novel, die die Geschichte der rund 1.100 Jüdinnen und Juden anhand ausgewählter Biografien weiter erzählt und zeigt, warum lokale Geschichte so wichtig ist, um Weltgeschichte begreifbar zu machen. Ein großes Dankeschön an Dominik Wolf! 📸

Diese kleine Fotostrecke gibt noch einmal einen kleinen Rückblick in die Ausstellung.

21/12/2025

DANKE für ein erfülltes und ereignisreiches 2025!

Bevor auch wir in die Social-Media-Weihnachtspause gehen, lassen wir 2025 R***e passieren: Die Wunderkammer beging ihr 180jähriges Bestehen und im März nahm endlich die Sanierung des Museums volle Fahrt auf. Danke an unseren Bauhof, unser Bauamt mit Ralph Zenker und Markus Sabel von KLP Architekten!
Auch wenn wir unsere Besucher seitdem seltener zu sehen bekamen, blieben die Arbeitstage reichlich gefüllt - fast wie der große Verpackungskünstler Christo verhüllte unser Team die einzigartigen historischen Ausstellungsräume.
Im Stadtarchiv Leipzig begrüßten wir endlich unseren Tagungsband zur Linck-Sammlung und hießen viele wunderbare Menschen in unserer Arbeitsgruppe willkommen, um das Schicksal von 1.100 Jüdinnen und Juden im Jahr 1945 aufzuarbeiten. Neben den fulminanten Kunstwerken von Marian Kretschmer zählten ein Besuch der Nachfahren von Hedy Hirsch aus Jerusalem und der Besuch des Landesrabbiners Zsolt Balla zu den Höhepunkten. Ein absolutes Highlight wurde die Ausstellung „Hunger auf Leben", sensibel gestaltet von Zuckerimkaffee - unser anhaltender Dank gilt ALLEN Besuchenden, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026. Nicht vergessen werden dürfen schließlich unser wissenschaftlicher Workshop zum Nachlass von Moritz Meurer mit Angela Nikolai im Schloss Waldenburg, das Kennenlernen der Familie Meurer, die Reise unserer spektakulären Objekte im Drents Museum im niederländischen Assen sowie zuletzt die Übergabe des lang ersehnten Förderbescheides für die Sanierung des Marstalles durch Ministerpräsident Michael Kretschmer. Neue gemeinsame Projekte können kommen!

Von Herzen frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und aufregendes neues Jahr wünscht

Das ganze Team der Wunderkammer Waldenburg


Rückblick auf einen spannenden Abend und das Schaffen des Künstlers Gil SchlesingerVergangenen Donnerstag durften wir in...
14/12/2025

Rückblick auf einen spannenden Abend und das Schaffen des Künstlers Gil Schlesinger

Vergangenen Donnerstag durften wir in der Keramikwerkstatt Peter Tauscher einen eindrucksvollen Vortrag von Dr. Sabine Tauscher erleben. Unter dem Titel „Sehnsucht nach Jerusalem" gab sie einen tiefgehenden Einblick in das Leben und Werk des Malers und Grafikers Gil Schlesinger (1931-2024). Geboren 1931 in Ústí nad Labem, war Gil Schlesinger bereits als Jugendlicher von Antisemitismus und Verfolgung betroffen und entkam der drohenden Deportation.

Seine Werke sind von großer emotionaler Dichte, Verletzlichkeit und einer intensiven Auseinandersetzung mit Erinnerung, Identität und Verlust geprägt. Der Vortrag vermittelte nicht nur biografisches Wissen, sondern eröffnete einen sehr persönlichen Zugang zu einem Künstler, dessen Arbeiten bis heute nachwirken. Wir danken Dr. Sabine Tauscher herzlich für diesen bewegenden Abend.

Der Vortrag fand im Rahmen unserer Sonderausstellung „Hunger auf Leben" statt, die sich mit den Schicksalen jüdischer KZ-Häftlinge und ihrer Befreiung in Waldenburg 1945 auseinandersetzt.

Mit der heutigen Eröffnung von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
wird dieser thematische Rahmen erweitert: Das Programm setzt ein Zeichen für Erinnerung, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung. Unsere Sonderausstellung ist Teil dieses Programms und konnte dank der Förderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen realisiert werden.

Bild: Gil Schlesinger, ohne Titel, 1992, © Forum Waldenburg

11/12/2025

Kürzlich erhielten wir ein Gemälde von Moritz Meurer aus den sachkundigen Händen einer Restauratorin zurück. Das liebliche Frauenporträt trägt den Titel „Engel des Todes“ und entstand wohl im ausgehenden 19. Jahrhundert, dem dieses Motiv als beliebtes Symbol für Sterblichkeit und den Übergang ins Jenseits galt. Nicht nur die Firnisschicht war stark gedunkelt und fleckig, ebenso erstreckte sich ein mehr als 10 cm langer Riss über die Leinwand. Über das Jahr 2025 hinweg wurde das Gemälde gereinigt und konserviert, der Riss vollständig gefestigt und die Malschicht stellenweise um Retuschen ergänzt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen. Nach dieser „Frischekur“ erscheint das Frauenporträt wie das blühende Leben - dem Titel zum Trotz.

Sehnsucht nach Jerusalem. Zum Verfolgungsschicksal des Malers und Grafikers Gil Schlesinger (1931-2024)1931 wird Gil Sch...
07/12/2025

Sehnsucht nach Jerusalem. Zum Verfolgungsschicksal des Malers und Grafikers Gil Schlesinger (1931-2024)

1931 wird Gil Schlesinger im tschechischen Ústí nad Labem geboren. Als Jugendlicher ist er unmittelbar von Antisemitismus und Verfolgung betroffen, bricht seine Schulausbildung ab und entgeht Dank eines Versteckes im tschechischen Olmütz der drohenden Deportation ins KZ Theresienstadt. Inspiriert von einem Aufenthalt in Israel ab 1948, avanciert Schlesinger zu einem anerkannten Künstler insbesondere in Leipzig, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand. Ihm und seinem Werk, das künftig im Marstall Waldenburg prasentiert werden soll, gilt dieser Vortrag von Dr. Sabine Tauscher.

🗓️ Datum: 11.12.2025
🕕 Beginn: 18 Uhr
🌍 Ort: Keramikwerkstatt Peter Tauscher,
Töpferstraße 5, 08396 Waldenburg
Anmeldungen unter: [email protected]

Bild: Gil Schlesinger, ohne Titel, 1991 © Forum
Waldenburg


Zur traditionsreichen Töpfergeschichte Waldenburgs gehören nicht nur die keramischen Erzeugnisse. Auch Gebäude und Straß...
04/12/2025

Zur traditionsreichen Töpfergeschichte Waldenburgs gehören nicht nur die keramischen Erzeugnisse. Auch Gebäude und Straßenzüge sind authentische Zeugnisse von großem Wert. Dies hat der Geschichtsverein Waldenburg, e.V. nun eindrucksvoll anhand des Gebäudes in der Waldenburger Bahnhofsstraße 7 aufzeigen können.

Rückblick zum Vortrag „Geteilte Erinnerung? Das Erinnern an die Todesmärsche früher, heute und morgen"Am vergangenen Don...
25/11/2025

Rückblick zum Vortrag „Geteilte Erinnerung? Das Erinnern an die Todesmärsche früher, heute und morgen"

Am vergangenen Donnerstag, den 20.11.2025, durften wir einen tiefgehenden Vortrag von Dr.
Martin Clemens Winter, UNIVERSITÄT LEIPZIG und Dr.
Roland Löffler, Direktor der Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) erleben. Im Mittelpunkt stand ein bisher wenig bekanntes Kapitel der Waldenburger Stadtgeschichte: der Todesmarsch von 1.100 Jüdinnen und Juden, die im April 1945 in Waldenburg ankamen. Der Vortrag regte nicht nur zum Nachdenken an, sondern öffnete auch einen intensiven Dialog darüber, warum wir uns an manche Ereignisse erinnern und andere oft in Vergessenheit geraten.

Besonders beeindruckend war die lebendige Teilnahme des Publikums, von Waldenburger Bürgern über Mitglieder des Geschichtsvereins bis hin zu Schul- und Museumsvertretern. Ihre Fragen und Impulse verdeutlichten, wie wichtig es ist, Erinnerungen zu teilen und weiterhin darüber zu sprechen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Dr. Winter für seinen eindrucksvollen Beitrag und an Dr. Löffler, der die Diskussionsrunde mit seiner Fachexpertise bereicherte.

Und der Austausch geht weiter: Wir freuen uns auf die Fortschritte bei der Graphic Novel und auf alle, die sich weiterhin mit uns auf Spurensuche begeben.

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

23/11/2025

Sonderausstellung „Hunger auf Leben" vom 02.10. bis 28.12.2025

Wie erinnern wir an ein Kapitel, das lange vergessen war?
Was bedeutet Freiheit nach unvorstellbarem Leid?
Und welche Fragen stellt uns diese Geschichte
heute?

Die Sonderausstellung des Naturalienkabinetts Waldenburg im Schloss Waldenburg zeigt eindrückliche Szenen eines fast vergessenen Kapitels: den Weg von 1.100 jüdischen KZ-Häftlingen, deren Todesmarsch 1945 in Waldenburg endete und die schwierige Rückkehr in ein neues Leben.

Öffnungszeiten Schloss Waldenburg
Mi-Fr 10-16 Uhr
Sa/So/Feiertag 11-17 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 10,50 €
Ermäßigt / Jugendliche (13-17 Jahre) 8 €
Kinder (7-12 Jahre) 5 €

Musik: Canva

Schloss Waldenburg
Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen


Unsere Chefin F***y Stoye wird neue Leiterin der Kunstsammlungen Zwickau - und wünscht sich einen engagierten Nachfolger...
19/11/2025

Unsere Chefin F***y Stoye wird neue Leiterin der Kunstsammlungen Zwickau - und wünscht sich einen engagierten Nachfolger für die Wunderkammer.

"Ich freue mich riesig auf die Chancen in Zwickau mit seiner reichen Kultur, gehe aber auch mit einem weinenden Auge aus Waldenburg, nicht zuletzt wegen meinem tollen Team", hält sie fest. Noch bis 30.11.2025 läuft die Bewerbungsfrist und Stoye nennt viele Gründe, warum sich eine Bewerbung lohnt: "Die Wunderkammer bietet einen schier unendlichen Raum für Themen und Projekte und hat mit ihrer Sammlung ein tolles Alleinstellungsmerkmal, ist europaweit bekannt. Zudem steht nun fest, dass auch in direkter Nachbarschaft zum Schloss und Marstall viel passiert und Kooperationen gelingen können." Ganz möchte Stoye Waldenburg nicht verloren gehen: Sie bleibt im Förderverein des Museums und wird ihrer Nachfolge gerne mit Rat zur Seite stehen.

Zur Ausschreibung geht es hier: https://www.museumsbund.de/stellenangebote/museumsleitung-m-w-d/

Der Estrich trocknet und die Barrierefreiheit rückt in greifbare Nähe.
18/11/2025

Der Estrich trocknet und die Barrierefreiheit rückt in greifbare Nähe.

Adresse

Geschwister-Scholl-Platz 1
Waldenburg
08396

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00
Samstag 10:00 - 16:00
Sonntag 10:00 - 16:00

Telefon

+493760822519

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