Werksiedlung Weidenberg e.V.

Werksiedlung Weidenberg e.V. Sudetendeutsche Glaswarenerzeuger gründeten 1953 den Verein "Werksiedlung Weidenberg". Derzeit ist das Museum geschlossen, eine Wiedereröffnung geplant.

Um die Erinnerung an das Glashandwerk zu bewahren, eröffnete der Verein 1997 das Glas-Knopf-Museum. Durch Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 2. Juli 1946 sollten die heimatvertriebenen Glaswarenerzeuger mit ihren Mitarbeitern und Familien konzentriert im oberfränkischen Raum angesiedelt werden. Auch in Weidenberg siedelten sich diese Glaswarenerzeuger an. Es entstand ein eigener Ortsteil,

die sogenannte "Werksiedlung". Die Glaswarenerzeuger-Familien und Mitarbeiter gründeten 1953 der Verein Werksiedlung der den Zweck der Förderung von Kunst und Kultur und der Völkerverständigung hat. Dabei sollte auch das Kulturgut der heimatvertriebenen Sudetendeutschen bewahrt werden. In den Jahren 1994 bis 1997 errichteten die Mitglieder des Vereins in der einstigen Druckhütte der Firma Max Bernt in der "Werksiedlung" ein Glas- und Knopfmuseum ein. Der Träger des Glas-Knopf-Museums ist der Verein Werksiedlung Weidenberg e.V.

Allen Mitglieder und Freunde der Werksiedlung ein gesegnetes Osterfest! Der Fisch ist zwar kein typisches Ostermotiv abe...
05/04/2026

Allen Mitglieder und Freunde der Werksiedlung ein gesegnetes Osterfest!

Der Fisch ist zwar kein typisches Ostermotiv aber er ist ein Symbol für das Geheimnis Jesu Christi und zugleich für das Leben des Christen, der durch die Taufe in einem heilsamen Wasser des Heiligen Geistes schwimmt. Copyright Bildmotiv: Hadlich Art

Wer Muße an den stillen Tagen hat, der kann sicher gerne unsere Videoproduktion "Die Geschichte der Werksiedlung Weidenb...
01/04/2026

Wer Muße an den stillen Tagen hat, der kann sicher gerne unsere Videoproduktion "Die Geschichte der Werksiedlung Weidenberg - Zeitzeugen erzählen" ansehen.

Das Video kann auch als DVD in höherer Auflösung zum Preis von 19,90 zzgl. Versandkosten erworben werden. Bitte PN an unseren Facebook-Account dazu senden.

Die Geschichte der Werksiedlung Weidenberg - Zeitzeugen erzählen von ihrem Leben im Isergebirge in Tschechien, dem II. Weltkrieg, der Vertreibung aus dem Sud...

12/03/2026

Zum Vormerken: Am Freitag 19. Juni um 19.00 Uhr wird Dr. Adrian Roßner mit einem Vortrag zur Industriegeschichte im Fichtelgebirge die Warmensteinach-Weidenberger Glas- und Kulturgespräche fortsetzen. Die Veranstaltung wird im Hause des Gastes in Oberwarmensteinach stattfinden.

Unser Projekt 2026! Geschichtspfad Werksiedlung – Einblicke zur Industriegeschichte am Pohl-HausDie Ansiedlung aus dem S...
10/03/2026

Unser Projekt 2026!

Geschichtspfad Werksiedlung – Einblicke zur Industriegeschichte am Pohl-Haus

Die Ansiedlung aus dem Sudetenland vertriebener Glashandwerker nach dem zweiten Weltkrieg markiert einen wichtigen Meilenstein in der Weidenberger Ortsgeschichte. Während fast alle Gebäude aus der Nachkriegszeit mittlerweile überbaut wurden, ist das denkmalgeschützte Pohl-Haus als Zeitkapsel noch im Originalzustand erhalten. Ziel des Projektes ist es daher, ein in Deutschland einmaliges Baudenkmal und die damit verbundene Industrie- und Sozialgeschichte stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dazu wird auf dem Freigelände des Pohl-Hauses ein Stelenweg angelegt. Die einzelnen Stationen ordnen die Geschichte der Werksiedlung in den historischen Kontext der Nachkriegsgeschichte ein und umfassen die Zeit von der gezielten Ansiedlung der Vertriebenen bis zum Niedergang der Glasindustrie in den 1970er Jahren.

Herzliche Einladung. Im Art.Lab gibts auch Glasknöpfe aus dem Glas-Knopf-Museumsdepot zum Kreativsein!
25/01/2026

Herzliche Einladung. Im Art.Lab gibts auch Glasknöpfe aus dem Glas-Knopf-Museumsdepot zum Kreativsein!

01/01/2026
Terminerinnerung!
06/11/2025

Terminerinnerung!

22/08/2025
Außerschulische Lernräume - Besuch der Klasse 11a des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums in Bayreuth Die Exkursion, die am...
22/08/2025

Außerschulische Lernräume - Besuch der Klasse 11a des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums in Bayreuth

Die Exkursion, die am vorletzten Schultag stattfand, führte die Schülerinnen und Schüler nach Weidenberg. Vom idyllisch gelegenen Rathaus im Weidenberger Obermarkt ging es hinunter zum Untermarkt über die neue Mitte zum ehemaligen Bahnhof, wo das Glasknopfmuseum derzeit untergebracht ist. Begleitet wurden wir von der Gemeindearchivarin Stefanie Reckziegel, die uns freundlicherweise erneut mit Rat und Tat zur Seite stand. Die Klasse wurde schon von Norbert Lang und seinem Team erwartet. Die vier Experten informierten über die Entstehung der Weidenberger Werkssiedlung, die von Heimatvertriebenen aus dem Sudeten-land rund um Gablonz an der Neiße (heute Jablonec nad Nisou) gegründet wurde. Die jungen Menschen erfuhren, welche Besonderheiten mit der sich nach 1945 dort entwickelnden Glas verarbeitenden Industrie verbunden waren. Sie konnten Einblick in die Vielfalt der Hand-werks- und Herstellungstechniken nehmen. Die zahlreichen wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Herausforderungen, denen sich die Neuankömmlinge vor 80 Jahren gegenüber-sahen, kamen ebenfalls zur Sprache. Dieser Einblick in ein wenig bekanntes Kapitel der ober-fränkischen Wirtschaftsgeschichte, das gleichzeitig ein Teil der bayerischen und bundesdeut-schen Migrationsgeschichte ist, ergänzte unser Halbjahresthema „Migration in Bayern“ auf besonders berührende und anschauliche Weise. Es ist zu hoffen, dass die Erinnerungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die Bestände des Glasknopfmuseums und das sog. „Pohl Haus“, welches ein originales Zeugnis einer mittlerweile untergegangenen Produktions- und Lebensweise ist, erhalten bleiben und in Zukunft auch wissenschaftlich erforscht werden.

Diese Exkursion in den Heimatraum hat den Horizont der Beteiligten deutlich erweitert, was ohne der unserer Schule stets freundlich gesonnenen Weidenberger Verwaltung und dem Engagement der Mitglieder der Werkssiedlung Weidenberg e.V. nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank für die Offenheit und Unterstützung. Wir kommen gerne wieder.

Maresa Olschner, Studiendirektorin

Unsere Videodokumentation "Zeitzeugen erzählen" wurde von Vorstand Martin Lochmüller dem Dokumentationszentrum Flucht-Ve...
05/08/2025

Unsere Videodokumentation "Zeitzeugen erzählen" wurde von Vorstand Martin Lochmüller dem Dokumentationszentrum Flucht-Vertreibung-Versöhnung in Berlin zur Verfügung gestellt. Ziel ist, die Geschichte der Werksiedlung einem breiteren Kreis bundesweit bekanntzumachen.

Ein Besuch des Dokumentationszentrum lohnt. Gut gemachte Ausstellung. https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/

Adresse

Bahnhofstraße 20
Weidenberg
95466

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