AGT - Archäologische Gesellschaft in Thüringen e.V.

AGT - Archäologische Gesellschaft in Thüringen e.V. Förderung der Archäologie in Thüringen und Publikmachung archäologischer Forschungsergebnisse

Ein spannender Blick in die Anfänge unserer Kleidungsgeschichte ist da: Der zweisprachige Tagungsband des Mitteldeutsche...
06/02/2026

Ein spannender Blick in die Anfänge unserer Kleidungsgeschichte ist da:

Der zweisprachige Tagungsband des Mitteldeutschen Archäologentags 2024 ist erschienen und sogar frei zugänglich. Ein Muss für alle, die sich für Steinzeit, Forschung und textile Innovationen interessieren. 🤩

+++Tipp+++

Endlich ist der Tagungsband "Zur Geschichte der Kleidung in der Steinzeit / A Stone Age History of Clothing" vom Mitteldeutschen Archäologentag 2024 in Halle (Saale) erschienen. 🥳
Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Einer der Herausgeber - Dr. Olaf Jöris - forscht bei uns im MONREPOS Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution, einer Einrichtung des Leibniz-Zentrum für Archäologie kurz LEIZA.

Der Tagungsband beinhaltet zahlreiche interessante Beiträge über die Anfänge der Kleidung und beleuchtet dieses Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Und das beste: Der Tagungsband ist auch im Open Access erschienen! 😎

Hier geht's zu Download 👇
https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog/book/1678

Viel Spaß beim Lesen!

# ̈ologie

08/01/2026
„Kostbare Unterwelt. Stadtarchäologie in Jena“ - Donnerstag, 27.11.2025 , 18:00 Uhr, Stadtteilzentrum LISA
26/11/2025

„Kostbare Unterwelt. Stadtarchäologie in Jena“ - Donnerstag, 27.11.2025 , 18:00 Uhr, Stadtteilzentrum LISA

„Kostbare Unterwelt. Stadtarchäologie in Jena“

Herbstmitgliederversammlung 2025 – Ein gelungener Tag voller Austausch und Inspiration 🍂Am Samstag, dem 11. Oktober, fan...
12/10/2025

Herbstmitgliederversammlung 2025 – Ein gelungener Tag voller Austausch und Inspiration 🍂

Am Samstag, dem 11. Oktober, fand unsere diesjährige Herbstmitgliederversammlung wie gewohnt im Vortragssaal des Museums für Ur- und Frühgeschichte in Weimar statt. 28 unserer über 200 Mitglieder waren persönlich vor Ort und sorgten für eine engagierte Atmosphäre.

Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten der letzten Monate und stellte spannende zukünftige Projekte und Veranstaltungen vor. Ein Ausblick, der Lust auf mehr macht!

Ein besonderes Highlight war der öffentliche Vortrag von Frau Kathrin Burgdorf: „Das Altenburger Witwen- und Waisenhaus – Materielle, bauliche und schriftliche Hinweise zum Leben in einer frühneuzeitlichen Fürsorgeanstalt“ Dadurch gelang ein faszinierender Einblick in die Geschichte sozialer Einrichtungen und deren Alltagsrealitäten im 17. und 18. Jahrhundert.

Im Anschluss lud ein kleiner Bücherbasar zum Stöbern ein, und bei Grillgut und Getränken klang der Tag in geselliger Runde aus, verbunden mit vielen anregenden Gesprächen und neuen Ideen.

Danke an alle Teilnehmenden für ihr Kommen und den regen Austausch!

Unsere neueste Publikation is out now!!🤗🤗🤓🤓
04/02/2025

Unsere neueste Publikation is out now!!🤗🤗🤓🤓

+++NEUERSCHEINUNG+++
AGT - Archäologische Gesellschaft in Thüringen e.V. (Hrsg.): Neue Ausgrabungen und Funde in Thüringen Heft 12 (2022-23) (Weimar 2024).

Bestell-Nr. 3-5-N12
ISBN 978-3-95741-230-0
22,50 €
bestellen: https://tinyurl.com/mr2jyr7u
Blick ins Buch: https://tinyurl.com/563b5h6b

̈ringen ̈ologie ̈ber

02/02/2025

Die Frau von Kölleda: Die letzte Ruhestätte einer bemerkenswerten merowingischen Adligen wird enthüllt
Eine faszinierende archäologische Entdeckung in Deutschland hat eine ausgedehnte Siedlungsstätte freigelegt, die sich über vier Jahrtausende erstreckt und die bemerkenswerte Geschichte einer jungen Adligen, die heute als „Frau von Kölleda“ bekannt ist, und ihrer Zeitgenossen aus der Merowingerzeit beleuchtet.
Die archäologische Stätte, die beeindruckende 4.000 Jahre vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. umfasst, hat 17 Bestattungen aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. zutage gefördert. Diese Zeit markierte einen bedeutenden Übergang, als das ehemalige Thüringer Königreich in das expandierende Fränkische Reich integriert wurde.
Die Ausgrabungen brachten eine beträchtliche merowingische Siedlung frei, die aus etwa 70 Gebäuden besteht, die 1.300 Jahre alt sind. Laut dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) ist dieser Fund besonders bedeutsam, da es sich um eine der wenigen vollständig dokumentierten merowingischen Siedlungen in Mitteldeutschland mitsamt zugehörigem Gräberfeld handelt.
Die bemerkenswerteste Entdeckung war das Grab einer jungen Frau, die heute als „Dame von Kölleda“ bekannt ist. Ihre Grabkammer, die charakteristisch mit großen Feldsteinen eingefasst war, musste sorgfältig freigelegt und zur detaillierten Mikrograbung zum TLDA in Weimar-Ehringsdorf transportiert werden.
Weitere Informationen finden Sie in den Kommentaren.👇👇

Zu Besuch bei der „Dame von Kölleda“Lange Schlangen bildeten sich am 09. November 2024 vor den Restaurierungswerkstätten...
24/11/2024

Zu Besuch bei der „Dame von Kölleda“

Lange Schlangen bildeten sich am 09. November 2024 vor den Restaurierungswerkstätten des TLDA. Knapp 400 Besucher folgten der Einladung zum Tag der offenen Tür und nahmen lange Wartezeiten in Kauf.

Zu sehen war die „Dame von Kölleda“, eine um die Mitte der 7. Jahrhunderts verstorbene Frau, die mit einer äußerst reichen Grabausstattung beigesetzt worden war. Entdeckt wurde das Grab bereits 2021 bei Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet Kölleda-Kiebitzhöhe (Lkr. Sömmerda). Es gehört zu einem kleinen Gräberfeld der Merowingerzeit (6./7. Jahrhundert) das neben 17 menschliche Grablegen auch 7 Pferdebestattungen umfasste.

Schon während der Ausgrabungsarbeiten fiel auf, dass die Gräber der bestatteten Menschen zum einen sehr aufwendig gebaut und zum anderen den Toten sehr viele und wertvolle Beigaben mitgegeben worden waren. Neben
kunsthandwerklich äußerst qualitätsvoll gefertigten Waffen und Schmuckgegenständen gehören zu den herausragenden Beigaben Luxusgüter wie Glasgefäße, die aus Werkstätten im Rhein-Main-Gebiet stammen. Als Seltenheit sind zudem mehrere Bronzegefäße anzusehen, die vermutlich im östlichen Mittelmeerraum hergestellt wurden, sie kommen vor allem im fränkischen Siedlungsgebiet in besonders reich ausgestatteten Gräbern der adligen Elite vor.
Die wertvollen Grabbeigaben weckten offensichtlich Begehrlichkeiten, denn die meisten Grablegen wurden bereits nach wenige Jahrzehnten beraubt. Dennoch belegen
zurückgelassene Beigaben den ursprünglichen Reichtum der Ausstattungen. Offensichtlich
bestattet auf dem kleinen Gräberfeld bei Kölleda die soziale Oberschicht einer
Dorfgemeinschaft ihr Toten.

Eine der Grablegen hob sich deutlich von den übrigen dokumentierten Grabbefunden ab. Die
eigentliche Grabkammer lag in mehr als 4 m Tiefe unter der heutigen Oberfläche. Unmittelbar darüber war eine zweite Kammer angelegt worden, an deren Rand große Feldsteine standen. Der Zweck dieser ungewöhnlichen Konstruktion ist bislang unklar ‒ sie verhinderte jedoch
eine Beraubung des Grabes. Um diesen einmaligen Befund unter Laborbedingungen
auszugraben und dabei alle Details aufnehmen zu können, erfolgte eine Bergung im Block.
Die in einer Stahlummantelung eingehauste Grabkammer mit einem Gewicht von ca. 13 t
wurde in die Restaurierungswerkstätten des TLDA nach Weimar-Ehringsdorf gebracht.

In der eigens für solche Großblockbergung errichteten Halle erklärten Dr. Tim Schüler, Leiter der Abteilung archäologische Fachaufgaben und Dipl. Restaurator Jörg Hägele-Masnik den zahlreichen Besuchern die Arbeit der Restauratoren an diesem außergewöhnlichen Befund. Vor den Toren des Gebäudes erläuterte Dr. Christian Tannhäuser an einer kleinen Ausstellung die Hintergründe archäologischen Untersuchungen in Kölleda und die bislang gewonnen Erkenntnisse zu diesem außergewöhnlichen Bestattungsplatz.


̈ologie
̈ringen








̈hmittelalter


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Am 25. November findet um 18 Uhr die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "„Ein gut Theil Eigenheit. Lebenswege fr...
21/11/2024

Am 25. November findet um 18 Uhr die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "„Ein gut Theil Eigenheit. Lebenswege früher Archäologinnen“ in Jena statt, welche wir als Verein mit großer Freude unterstützen.

Sie ist anschließend bis zum 21. Februar 2025 im Ausstellungskabinett (Raum 25 im Universitätshauptgebäude) zu sehen.

Die Wanderausstellung „Ein gut Theil Eigenheit. Lebenswege früher Archäologinnen“ ist ab 26. November im Universitätshauptgebäude zu sehen

Vortrag im Rahmen des Kolloquiums zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie in Deutschland: Dr. Thimo Jacob Brestel v...
04/11/2024

Vortrag im Rahmen des Kolloquiums zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie in Deutschland:

Dr. Thimo Jacob Brestel von der Universität Jena spricht zum Thema

„Darauf türmen sie einen hohen Grabhügel…“ – Architektur und Monumentalität des Prunkgrabes von Eberdingen-Hochdorf

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 07.11.24 um 18:00 Uhr s.t. im Hörsaal 024 UHG, Fürstengraben 1, 07743 Jena statt.

04/11/2024

+++BUCHPRÄSENTATION+++
Weimarer Monographien zur Ur- und Frühgeschichte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Band 49: Die Glasfunde des 13. bis 17. Jahrhunderts aus Erfurt
WO: Vortragssaal des Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens (Eingang über Amalienstraße 6, 99423 Weimar)
WANN: 12. November 2024 um 19:30 Uhr

Weitere Informationen:https://archaeologie-und-buecher.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-TLDA-Seite-23.pdf

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Adresse

Weimarische Straße 1
Weimar
99425

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