Deutsches Erdölmuseum

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Deutsches Erdölmuseum Entdecke einen einzigartigen Ort der Industriegeschichte und erfahre alles Wissenswerte rund um einen faszinierenden Rohstoff!

20/10/2026

Es hat ein bisschen gedauert, aber nun präsentiert sich unsere kleine, seltene Feldbahn-Lok „Emma“ (Bj. 1940) wieder in kräftigen Farbtönen… Auch die Scheiben wurden erneuert. Nur das Namensschild muss noch montiert werden. Weitere Objekte werden demnächst folgen!

Am Wochenende 12. und 13. September 2026 (zugleich "Tag des offenen Denkmals") wird Industriekultur europaweit zum Spiel...
07/09/2026

Am Wochenende 12. und 13. September 2026 (zugleich "Tag des offenen Denkmals") wird Industriekultur europaweit zum Spielfeld – und das Deutsche Erdölmuseum ist mit von der Partie.

46 Museen und Industriekulturorte in 15 Ländern laden im Rahmen von „Industrial Quest“ zu einer digitalen Schatzsuche der "European Route of Industrial Heritage" (ERIH) ein.

So funktioniert Eure Teilnahme: Bildet Teams und scannt am Museumseingang den QR-Code ein, der Euch direkt zu den Fragen des Deutschen Erdölmuseums auf der Aktions-Website industrial-quest.eu führt. Gebt dort die richtigen Antworten ein und ladet anschließend ein Teamfoto hoch.

Die Ergebnisse fließen in die Rangliste des Deutschen Erdölmuseums ein. Gleichzeitig tretet Ihr symbolisch gegen Teams an 45 weiteren Industriekultur-Standorten in ganz Europa an.

„Industrial Quest“ wird durch das EU-Programm Kreatives Europa gefördert.

Die Allertalbahn von Wietze ("Ölbahn") im Modell. Sonderschau im Deutschen Erdölmuseum (8.9.-31.11.26)Das Deutsche Erdöl...
01/09/2026

Die Allertalbahn von Wietze ("Ölbahn") im Modell. Sonderschau im Deutschen Erdölmuseum (8.9.-31.11.26)

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze präsentiert vom 8.9. bis 30.11. das neun Meter lange, maßstabsgerechte Modell des früheren Wietzer Ölbahnhofs (M 1:160), das von dem kürzlich unerwartet verstorbenen Thörener Eisenbahn-Enthusiasten Reinhard Gierach (1951-2026) in Kooperation mit dem Modellbauer Nikolaus Voth seit 2018 in mühevoller und zeitintensiver Detailarbeit entstanden ist. Zum ersten Mal war es an einem Wochenende im November 2019 im Dorfgemeinschaftshaus Thören der Öffentlichkeit gezeigt worden. Damals fehlte aber noch die gesamte Ölverladung im Bereich der DEA-Straße.

Das Modell zeigt den Zustand des 1903 eröffneten Bahnhofs und der bedingt durch die Wietzer Erdölindustrie ausgedehnten Gleis- und Verladeanlagen um 1960, d. h. wenige Jahre vor Streckenstilllegung. Für die Gebäude entlang der Strecke gab es im Handel keinerlei verwendbaren Bausätze, sodass alles komplett nachgebaut werden musste. Lediglich Loks und Waggons, Schranken und die winzig kleinen Figuren gab es zu kaufen. Als Informationsquelle dienten historische Fotos (auch Luftbilder) sowie
Ansichtskarten vor allem aus dem Fundus des Museums sowie einige wenige Planzeichnungen.

Die Detailtreue macht das raumgreifende Modell zu einem einzigartigen Anschauungsobjekt, mit dem auch der Laie eine Vorstellung davon gewinnt, welche wirtschaftliche Bedeutung der Wietzer Bahnhof früher einmal besessen hat. Obschon die Bahntrasse und die begleitende Ladestraße in weiten Teilen
– wenn auch weitgehend zugewachsen – noch erhalten ist, ist sie längst nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein.

Für das Deutsche Erdölmuseum ist es ein Glücksfall, dass sich der handwerklich geschickte Thörener Reinhard Gierach seinerzeit aus eigenem Antrieb und ohne Honorar an die aufwändige Rekonstruktion gemacht und dem Museum das Modell zur Verfügung gestellt hat. „So etwas ist, im zweifachen Sinne, unbezahlbar“, ist Museumsleiter Dr. Stephan A. Lütgert überzeugt. Aufgrund des plötzlichen Todes ist die Sonderschau nun als Vermächtnis zu betrachten.

Zur Eröffnung am 8. September werden von 14.00 bis 17.00 Uhr der an der Entstehung beteiligte Modellbauer Nikolaus Voth und der Museumsleiter für Auskünfte zur Verfügung stehen.

24/08/2026

Im Erdölmuseum wurde nach langer Zeit mal wieder gebohrt – diesmal allerdings horizontal.

Um den Depotcontainer am Rand des Freigeländes mit Strom zu versorgen, muss zunächst die bestehende Leitung dorthin verlängert werden. Einfach einen Graben auszuheben, machte jedoch keinen Sinn, da zwischen dem Stromanschluss und dem Container der breite Fahrweg und die Feldbahngleise liegen.

Das 100-jährige Familienunternehmen Tramann+Sohn GmbH in Oldenburg bot sich daher an, den ca. 15 m langen Leitungskanal für das Erdölmuseum mit einer kleinen Ditch Witch JT 5 unterirdisch anzulegen. Die Aktion war an einem Vormittag professionell erledigt und bot einen interessanten Einblick in diese moderne Technik, die heute auch bei der Glasfaserkabelverlegung und den großen Stromtrassen zu Einsatz kommt (wenn auch in anderen Dimensionen).

Ein großes Dankeschön für die unkomplizierte, große Hilfe!

22/07/2026

Auf dem Ölfeld blüht es… Auch wenn leider nur ein Teil der Saat aufgegangen ist, nimmt sich unser neuer Blühstreifen an der Wietze recht schön aus (und kommt hoffentlich auch bei den Insekten gut an).

08/07/2026

Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass durch die Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung zwei unserer einzigartigen Denkmalobjekte künftig besser vor dem schädlichen Einfluss der Witterung und damit dem beschleunigten Verfall geschützt werden können. Die maßgeschneiderten Schutzdächer über der großen Zwillingspumpe (Bj. 1910) und den Umlenkrollen des Kehrradantriebs (um 1900) sind inzwischen fertiggestellt und bedeuten in restauratorischer Hinsicht einen großen Fortschritt. Anfang des Jahres wurden bereits mehrere konstruktive Hölze des historischen Tiefpumpenantriebs HW 99 ausgetauscht, was ebenfalls von der Stiftung ermöglicht wurde.

Jetzt ist es also raus: Die ARD-Serie „Schwarzes Gold“ bekommt eine zweite Staffel… Grund zur Freude für das Erdölmuseum...
23/06/2026

Jetzt ist es also raus: Die ARD-Serie „Schwarzes Gold“ bekommt eine zweite Staffel… Grund zur Freude für das Erdölmuseum.

Wir hoffen, die Beratung der Autoren kann dazu beitragen, dass die Fortsetzung sich etwas mehr an der historischen Wirklichkeit in Wietze orientieren wird.

Die ARD will die Geschichte von „Schwarzes Gold“ weitererzählen. Der NDR entwickelt bereits eine zweite Staffel. Klar ist nur, dass die Handlung an bekannte Figuren anknüpfen soll.

Ende letzter Woche mit den Kolleginnen und Kollegen vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege unterwegs auf den ...
03/06/2026

Ende letzter Woche mit den Kolleginnen und Kollegen vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege unterwegs auf den Spuren der Erdgeschichte in Wietze… Die Erkenntnis dabei: Es gibt viel Potenzial für eine engere Zusammenarbeit. Und der erste Austausch bereits großen Spaß gemacht!

Erdöl kommt aus dem Boden, aber die Bodendenkmalpflege hat sich dem historisch spannenden Thema bislang nicht angenommen...
30/04/2026

Erdöl kommt aus dem Boden, aber die Bodendenkmalpflege hat sich dem historisch spannenden Thema bislang nicht angenommen. Vielleicht kann sich das ändern…?!

Im neuen Podcast des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege in der Reihe denkmal.debatten (Folge 41) gehen Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann und Museumsleiter Dr. Stephan A. Lütgert, dem Thema „Erdöl und Archäologie“ einmal nach:

Denkmalpflege im Dialog denkmal.debatten – Ein Podcast des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege über Nachhaltigkeit, Klimaschutz und das Kulturerbe unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege bietet mit seiner Podcast-Reihe ...

Adresse

Schwarzer Weg 7-9
Wietze
29323

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Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

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