10/08/2026
„Zeichne, was Du siehst - Kinderzeichnungen aus Theresienstadt" – ein Rückblick.
Am 2. August ist die Sonderausstellung zu Ende gegangen, doch die Kommentare, Gedanken und Anregungen, die sie hervorgerufen hat, bleiben.
Gezeigt wurden Zeichnungen der tschechischen Künstlerin Helga Weissová, die 1941 im Alter von zwölf Jahren nach Theresienstadt deportiert wurde. Ihr Vater ermutigte sie damals: „Zeichne, was Du siehst!": der Ursprung eines einzigartigen visuellen Zeugnisses von Alltag, Zwang und Hoffnung im Ghetto.
Kuratiert wurde die Präsentation gemeinsam mit Schüler*innen des Seminarfachs des Neuen Gymnasiums Wilhelmshaven unter Leitung von Dr. Wiebke Endres, begleitet von einem Rahmenprogramm mit Lesung und Führungen.
Was uns besonders berührt hat: die Reaktionen unserer Besucher*innen. Wut. Gänsehaut. Übelkeit. Aber auch Dankbarkeit für ein lebendiges Mahnmal.
Eine Stimme hat es auf den Punkt gebracht: „Nie wieder ist jetzt!"
Danke an alle, die diese Ausstellung besucht, mitgefühlt und mitgedacht haben. Und danke an das Neue Gymnasium Wilhelmshaven für die Zusammenarbeit an diesem wichtigen Projekt.
Die Erinnerung endet nicht mit der letzten Schautafel.