Deutsches Marinemuseum

Deutsches Marinemuseum Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven
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Das Deutsche Marinemuseum zeigt in seiner Dauerausstellung die wechselvolle Geschichte der verschiedenen deutschen Marinen im Spiegel von Politik, Kultur und Gesellschaft von 1848 bis in die Gegenwart. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die spannende Geschichte der deutschen Seestreitkräfte und erleben Sie den Alltag von Marinesoldaten hautnah auf und in unseren begehbaren Großexponaten auf

dem Freigelände. Das Minenjagdboot "Weilheim", das Unterseeboot U10, das Flugkörperschnellboot "Gepard" und der Lenkwaffenzerstörer "Mölders" laden ein, die besonderen Anforderungen des Bordlebens nachzuempfinden. Eintrittspreise:

Einzelkarte für Erwachsene: 16,00 EUR
Familienkarte (2 Erwachsene, max. 3 Kinder): 41,00 EUR
Kleinfamilienkarte (1 Erwachsener, 2 Kinder): 31,00 EUR
Gruppe ab 15 Personen pro Person: 15,00 EUR
Jugendliche, Schüler:innen, Studierende: 10,00 EUR
Schulklassen und Jugendgruppen ab 15 Personen pro Person: 6,00 EUR
Schwerbehinderte: 11,00 EUR
Kinder bis einschl. 5 Jahre: frei

Mit der Belagerung des Gesandtschaftsviertels in Peking näherte sich der sogenannte Boxerkrieg im Juni 1900 seinem Höhep...
17/06/2026

Mit der Belagerung des Gesandtschaftsviertels in Peking näherte sich der sogenannte Boxerkrieg im Juni 1900 seinem Höhepunkt. Als Entsatz wurde am 10. Juni 1900 eine multinationale Truppe, bestehend aus Kontingenten aus Großbritannien, Frankreich, Japan, Russland, Deutschland, Österreich-Ungarn sowie Italien unter dem Kommando des britischen Vizeadmirals Edward Seymour von den Dagu/Taku-Forts nach Peking entsandt. Die 2000-Mann starke Truppe kam nur bis Tianjin und geriet in schwere Gefechte mit den aufständischen Boxern, welche durch reguläre chinesische Truppen unterstützt wurden. Die sich zuspitzende Lage und die Ereignisse veranlassten die verbündeten Staaten von den chinesischen Truppen die Übergabe der Festungsanlagen zu fordern. Kurz vor Ablauf des auf 2:00 Uhr festgesetzten Ultimatums eröffneten die chinesischen Truppen 1900 das Feuer auf die vor den Forts liegenden Kanonenboote. Diese erwiderten umgehend das Feuer und es entbrannte ein harter Kampf um die strategisch wichtigen Festungsanlagen. Das deutsche Kanonenboot S.M.S. „Iltis“ lief als Spitzenschiff der internationalen Flotte voraus und zog dabei das Feuer der chinesischen Verteidiger auf sich. Allein die „Iltis“ erhielt während des Gefechtes 21 Treffer, wobei 7 Besatzungsmitglieder den Tod fanden und 11 weitere verwundet wurden. Parallel zum Gefecht der Kanonenboote und Zerstörer setzten die internationalen Verbündeten rund 900 Soldaten an Land, welchen es innerhalb kürzester Zeit gelang die Forts einzunehmen.

Die Verluste beim Gefecht um die Dagu/Taku-Forts betrugen auf Seiten der internationalen Koalition rund 170 Tote und Verwundete, die chinesischen Verluste lassen sich bis heute nicht endgültig beziffern.



Postkarte: Das Kanonenboot S.M.S. „Iltis“ im Gefecht um die Dagu-Forts am 17. Juni 1900. ©DMM 2024-125-105

Ein weiterer Zugang in unsere Sammlung ist das 1:100 Modell des Leichten Kreuzers EMDEN III (1925). Es ist ein Holzmodel...
16/06/2026

Ein weiterer Zugang in unsere Sammlung ist das 1:100 Modell des Leichten Kreuzers EMDEN III (1925). Es ist ein Holzmodell, das zwischen 2018 und 2020 angefertigt wurde.
Die EMDEN diente ab 1925 als Schulkreuzer zur Ausbildung junger Seeoffizieranwärter und Unteroffiziere. Sie führte bis Kriegsbeginn 1939 insgesamt 9 Auslandsausbildungsreisen durch.

***Stellenausschreibung***Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung in der Sammlung und freuen uns, wenn Si...
12/06/2026

***Stellenausschreibung***

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung in der Sammlung und freuen uns, wenn Sie diese Stellenausschreibung teilen und weiter verbreiten.

Wir suchen eine Person mit abgeschlossenem Hochschulstudium in der Geschichtswissenschaft oder einem verwandten Fach, die Erfahrung in der Dokumentation und Inventarisierung musealer Objekte vorweisen kann.

Zu den Aufgaben dieser Stelle gehören unter anderem die Pflege und die Erweiterung der bestehenden Sammlung, die Bearbeitung von Schenkungs- oder Rechercheanfragen sowie die Aufarbeitung alter Datenbestände.

Die Stelle ist als Elternzeitvertretung voraussichtlich auf ein Jahr befristet.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihrer Unterstützung bei der Suche!

***Stellenausschreibung***Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung im Bereich Museumspädagogik und freuen ...
11/06/2026

***Stellenausschreibung***

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung im Bereich Museumspädagogik und freuen uns, wenn Sie diese Stellenausschreibung teilen und weiter verbreiten.

Wir suchen eine Person mit abgeschlossenem Master/Magister/Diplom Studium in der Museumspädagogik, der Geschichtswissenschaft oder einem verwandten Fach, die Erfahrung in der (museums-)pädagogischen Arbeit vorweisen kann.

Zu den Aufgaben dieser Stelle gehören unter anderem die Weiter- und Neuentwicklung unserer Vermittlungsangebote sowie die Mitarbeit an der Entwicklung von Dauer- und Sonderausstellungen.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihrer Unterstützung bei der Suche!

Die Versenkung des österreichisch-ungarischen Schlachtschiffes S.M.S. „Szent István“   1918 in der Adria vor der Insel P...
10/06/2026

Die Versenkung des österreichisch-ungarischen Schlachtschiffes S.M.S. „Szent István“ 1918 in der Adria vor der Insel Premuda nach zwei Torpedotreffern eines italienischen Schnellbootes gehört bis heute zu den besonders eindrücklichen Ereignissen des Ersten Weltkriegs. Der Untergang wurde zufällig durch ein Kamerateam der k.u.k. Kriegspresse von Bord des Schwesterschiffes S.M.S: „Tegetthoff“ filmisch festgehalten, wobei vor allem die scheinbare Ruhe der Schiffsbesatzung im Angesicht des Untergangs verwundert.
Das Schlachtschiff S.M.S. „Szent István“ lief am 17. Januar 1914 als letztes Schiff der „Tegetthoff“-Klasse auf der Danubius-Werft im heutigen Rijeka (damals Fiume) vom Stapel. Sie war das letzte und gleichzeitig modernste Schlachtschiff der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine. Zu Kriegsbeginn noch unfertig, wurde die „Szent István“ in den Zentralkriegshafen P**a (damals Pola) geschleppt und dort nach ihrer Fertigstellung am 17. November 1915 in Dienst gestellt. Aufgrund des inzwischen erfolgten Kriegseintritts Italiens auf der Seite der Entende konnten nur kurze Erprobungsfahrten in Küstennähe stattfinden, wobei die errechnete Höchstgeschwindigkeit von 20 Knoten aufgrund der Kürze der Strecke nicht erreicht werden konnte. Die „Szent István“ lag bis 1918 überwiegend im Hafen von P**a ohne größere operative Einsätze durchzuführen.
Am 9. Juni 1918 lief die „Szent István“ gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff „Tegetthoff“ zu einem Flottenvorstoß gegen die Sperre der Straße von Otranto aus nachdem bereits einen Tag zuvor die beiden anderen Schlachtschiffe S.M.S. „Prinz Eugen“ und S.M.S. „Viribus Unitis“ samt Begleitschiffen ausgelaufen waren. Auf Höhe der Insel Premuda sichteten die italienischen Motortorpedoboote MAS 15 und MAS 21 am frühen Morgen des 10. Juni 1918 die „Szent István“ und gingen direkt zum Angriff mit Torpedos über. Zwei Torpedos von MAS 15 trafen das Schiff mittschiffs, woraufhin die „Szent István“ langsam zu sinken begann und nach knapp drei Stunden kenterte und sank. Von der Besatzung bestehend aus 1050 Mann fanden 89 Männer den Tod.



Foto: K. u. k. Schlachtschiff S.M.S. „Szent István“. ©gemeinfrei

In diesem unscheinbaren Metallbehälter befindet sich eine Brandkompresse 20x100cm. Sie stammt aus dem Zweiten Weltkrieg ...
09/06/2026

In diesem unscheinbaren Metallbehälter befindet sich eine Brandkompresse 20x100cm. Sie stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und ist ein wichtiges Objekt im Bereich der medizinischen Versorgung während des Krieges. Auf dem Behälter findet sich folgende Gebrauchsanweisung: "Zur ersten Versorgung von Verbrennungen je nach Bedarf ein Stück abschneiden, einen äußeren Mullstreifen entfernen. Die Kompresse mit der Salbenschicht auf die Verbrennung legen und mit Mullbinde befestigen."

  1941 starb der letzte deutsche Kaiser. Wer war dieser Mann?Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen wurde am 27. Ja...
04/06/2026

1941 starb der letzte deutsche Kaiser. Wer war dieser Mann?

Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen wurde am 27. Januar 1859 als erster Sohn des preußischen Kronprinzen Friedrich von Preußen und dessen Ehefrau Victoria von Großbritannien und Irland in Berlin geboren. Er entstammte dem regierenden Haus der Hohenzollern.

Nach einer schweren Geburt, welche bleibende Schäden des linken Armes hinterließ, wuchs Wilhelm überwiegend in Berlin auf. Im „Dreikaiserjahr“ 1888 wurde Wilhelm II. nach dem frühen Tod seines Vaters, des sogenannten 99-Tage-Kaisers Friedrich III., am 15. Juni 1888 zum König von Preußen und Deutschen Kaiser proklamiert. Er galt als selbstbewusst, impulsiv und militaristisch. Ein Wendepunkt für die deutsche Politik war die Entlassung des Reichskanzlers Bismarck, die er 1890 vornahm. Der Kaiser verfolgte eine aggressive Weltmachtpolitik. So forderte er einen „Platz an der Sonne“ für Deutschland und wollte diesen zur Not auch mit Gewalt erkämpfen. Unter ihm wurde die gegen Großbritannien gerichtete Flottenrüstung forciert.

Kaiser Wilhelm II. spielte bei den Ereignissen im Sommer 1914 welche zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führten, eine zentrale Rolle. Im Krieg wiederum wurden die Entscheidungen zunehmend durch die Militärs selbst getroffen. Nach dem Ersten Weltkrieg musste der Kaiser am 9. November 1918 Abdanken und flüchtete ins Exil in die Niederlande. Bei seiner Flucht nahm Wilhelm II nur das „Nötigste“ mit. Darunter Möbel, Spiegel und weitere persönliche Besitztümer, die in mehreren Zugwaggons in die Niederlande transportiert wurden.

Am 4. Juni 1941 um 12.3o Uhr starb Wilhelm II. an einer Lungenembolie in seinem niederländischen Exil. Der letzte deutsche Kaiser wurde im engsten Kreis in den Niederlanden beigesetzt. Die Nationalsozialisten verboten Trauerfeiern im Reich und erlaubten nur einem kleinen Kreis von Personen die Reise zur Beisetzung.
Als letzter Kaiser steht Kaiser Wilhelm II. für das Ende einer Ära der deutschen Geschichte.



Bild: Portrait von Kaiser Wilhelm II., © DMM 2023-093-494

Dieses Erinnerungstück kam Anfang 2026 in die Sammlung des Deutschen Marinemuseums. Es wurde 1941 dem Ersten Offizier de...
02/06/2026

Dieses Erinnerungstück kam Anfang 2026 in die Sammlung des Deutschen Marinemuseums. Es wurde 1941 dem Ersten Offizier des Schlachtschiffes "Bismarck", Fregattenkapitän Hans Oels, anlässlich seines Geburtstages geschenkt. Es zeigt einen überzeichneten Korvettenkapitän, der an einem Tisch mit einem Bier darauf steht. Die Figur ist auf einen Sockel gesteckt, auf dem sich eine Widmung zum Geburtstag findet.

  1916 trafen die deutsche Hochseeflotte und die britische   im Seegebiet des Skagerraks aufeinander. Die   war die bis ...
31/05/2026

1916 trafen die deutsche Hochseeflotte und die britische im Seegebiet des Skagerraks aufeinander. Die war die bis dahin größte Seeschlacht der Weltgeschichte, an ihr nahmen 151 britische und 100 deutsche Einheiten teil, von denen 14 britische und 11 deutsche Schiffe und Boote versenkt wurden. Die menschlichen Verluste umfassten 6.094 Tote/ 674 Verwundete auf britischer und 2.551 Tote/ 507 Verwundete auf deutscher Seite. Aufgrund der höheren britischen Verluste vor allem bei den Großkampfschiffen reklamierte Deutschland den Sieg in der Schlacht für sich. Die britische Seite deutete hingegen das „Fliehen“ der vom Schlachtfeld dahingehend, dass die Grand Fleet das Schlachtfeld behauptet und somit die Schlacht gewonnen hatte. In der britischen Bevölkerung, aber auch unter den Marineangehörigen blieb trotz dieser Erklärung das Gefühl einer Niederlage zurück, hatte man doch trotz deutlicher Überlegenheit über den Feind diesen nicht vernichten können. Doch wer hatte die Schlacht nun gewonnen? Die reinen Zahlen und Fakten legen einen taktischen Sieg der Hochseeflotte nahe, konnte sie doch gegen einen überlegenen Feind im Gefecht bestehen und diesem spürbaren Schaden zufügen. Auf der strategischen und damit für den Krieg entscheidenden Ebene sah es hingegen anders aus. Der Schlachtausgang hatte an der bestehenden Situation für die Kaiserliche Marine und das Kaiserreich nichts geändert. Weder konnte die britische Seeherrschaft gebrochen noch die Blockade gegen die deutsche Küste überwunden werden. Die Hochseeflotte blieb auch weiterhin die schwächere Flotte, welche aus geografisch unvorteilhafter Position operieren musste. Der Hochseeflotte blieb bis zum Kriegsende, mit Ausnahme kleinerer Vorstöße, nur die Rolle als Absicherung der auslaufenden U-Boote. Die wachsende Unzufriedenheit der Besatzungen der Großkampfschiffe führte bereits 1917 zu ersten Unruhen in Wilhelmshaven und schließlich 1918 zur Revolution in Folge des Kieler Matrosenaufstandes.

Bild: Der Große Kreuzer S.M.S. „Seydlitz“ mit schweren Gefechtsschäden nach der Schlacht in der Schleusenkammer der Dritten Einfahrt im Hafen Wilhelmshaven. © DMM 2005-164-093

Zum heutigen DepotDienstag zeigen wir Ihnen ein Reservistentuch der Nationalen Volksarmee. Es wurde einem unserer Museum...
26/05/2026

Zum heutigen DepotDienstag zeigen wir Ihnen ein Reservistentuch der Nationalen Volksarmee. Es wurde einem unserer Museumsmitarbeiter im Mai 1992 verliehen und wurde zur Erinnerung mit Grüßen und Unterschriften von Kameraden versehen.
Das Reservistenabzeichen wurde seit 1965 in der Nationalen Volksarmee der DDR verliehen. Dazu wurde dieses Tuch überreicht.

Adresse

Südstrand 125
Wilhelmshaven
26382

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+494421400840

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