LWL-Museum Zeche Nachtigall

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LWL-Museum Zeche Nachtigall Geschichte erleben an der Wiege des Ruhrbergbaus Rund 100 Jahre später wurde hier einer der ersten Tiefbauschächte des Ruhrgebiets angelegt.

Am Eingang des idyllischen Muttentals in Witten gelegen ist die Zeche Nachtigall ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise von der Zeit des frühen Bergbaus bis in die Gegenwart. Schon vor mehr als 300 Jahren wurde hier Kohle gefördert, zunächst in waagerechten Stollen, die in die Flanke des Hettbergs getrieben wurden. Zeitweise war die Zeche eine der leistungsfähigsten in der Region. Nachdem der Kohleabbau auf Zeche Nachtigall 1892 eingestellt wurde, siedelte sich eine Ziegelei auf dem Gelände an, die den Tonschiefer des Hettbergs abbaute und in zwei Ringöfen zu Ziegelsteinen für die schnell wachsenden Städte der Region verarbeitete. In den 1960er Jahren schloss auch die Ziegelei und das Gelände wurde von kleinen Handwerksbetrieben und als Schrottplatz genutzt, bis der Landschaftsverband Westfalen-Lippe es kaufte und in das heutige Museum umwandelte. Heute können die Besucher:innen auf Zeche Nachtigall eintauchen in die Pionierzeit des Bergbaus und die Welt der Rohstoffe. Die Zeche Nachtigall ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.

14/10/2026

⚒🥾📦 Die Herbstferien stehen vor der Tür und mit ihnen unser Ferienprogramm hier auf Zeche Nachtigall.
In unserem Bastel-Highlight "Bergwerk im Schuhkarton" fertigen wir dazu am 29. Oktober zwischen 10 und 15 Uhr mit Kindern zwischen 9 und 12 Jahren eigene kleine Zechen für zuhause an. Alles was eure Kids dafür brauchen sind ein beliebiger Schuhkarton, ein kleiner Pausensnack für die Mittagszeit und festes Schuhwerk - denn ins echte Bergwerk geht's natürlich auch. Die Teilnahme am Programm kostet 6 Euro. Der Museumseintritt ist für Kinder unter 18 Jahren dabei wie immer frei. Anmeldungen für die Veranstaltung sind bis zum 23.10. über unseren neuen Online-Shop möglich (zu finden unter: shop.zeche-nachtigall.lwl.org).
Glück auf!

12/10/2026

25 Jahre Förderverein Zeche Nachtigall - Episode 4:
Heute geht es um einen Teil der Geschichte unseres Museumsgeländes, der sein Erscheinungsbild maßgeblich geprägt hat und dennoch in der Außenwahrnehmung oft ein wenig zu kurz kommt - wohl auch, weil er sich im Namen der "Zeche Nachtigall" nicht wiederfindet: Die Dampfziegelei W. Dünkelberg. Während nämlich weiter nördlich im Ruhrgebiet die Bergwerke gerade ab dem Ende des 19. Jahrhunderts florierten, wurde die Zeche Nachtigall bereits 1892 stillgelegt. Das hieß aber nicht, dass die Industriegeschichte hier am Standort damit ihr Ende fand. Der Bauunternehmer Wilhelm Dünkelberg kaufte das Areal, nutzte einen Teil der übertägigen Zechenbauten um, ließ die übrigen abreißen und den Schacht Herkules verfüllen und gründete einen Ziegeleibetrieb, für den er sowohl Restkohlen als auch Schieferton aus dem anliegenden Hettberg abbauen ließ. Außerdem betreib er einen Steinbruch für Ruhrsandstein. Die Spuren der Ziegelei Dünkelberg ziehen sich bis heute durch unser Gelände: Die Steinbrüche nördlich wie südlich am Hettberg, das heutige Besucherbergwerk, der Schornstein sowie die großen Ringofenanlagen mittig auf unserem Gelände - all das stammt eigentlich aus Zeiten, in denen dieser Ort schon Ziegelei statt Zeche war. 🧱🏭

⚒ Am Sonntag (11.10.) geht es im Rahmen der "Großen Bergwerkstour" auch in den Teil des Bergwerks, den man in den "norma...
07/10/2026

⚒ Am Sonntag (11.10.) geht es im Rahmen der "Großen Bergwerkstour" auch in den Teil des Bergwerks, den man in den "normalen" Stollenführungen nicht zu Gesicht bekommt: Der in den 1920er-Jahren zur Kohlenförderung für die von Wilhelm Dünkelberg betriebene Ziegelei aufgefahrene Dünkelbergstollen war lange nur aus alten Plänen bekannt und wurde erst 2011 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einer zweistündigen Tour erkundet ihr ihn gemeinsam mit dem Nachtigallstollen und unserer sogenannten "Kohlenstrecke" - und damit unser Besucherbergwerk in seiner Gänze.
Unsere Großen Bergwerkstouren finden regelmäßig statt. Der nächste Termin ist Samstag, der 07.11., von 14 bis 16 Uhr.

05/10/2026

25 Jahre Förderverein Zeche Nachtigall - Episode 3:
Die heutige Folge dreht sich um den "neuesten" Teil unseres Besucherbergwerks - den Dünkelbergstollen. Der Begriff führt dabei etwas in die Irre, denn auch der Dünkelbergstollen ist rund 100 Jahre alt. Und: Hier wurde tatsächlich Kohle abgebaut. Ulrich Barth, Vorstandsmitglied im Förderverein Zeche Nachtigall war selbst maßgeblich daran beteiligt, den Stollen der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen und nimmt euch heute mit unter Tage.

02/10/2026

Wer hier schon etwas länger dabei ist, weiß vielleicht schon, welches Event ihn erwartet: Der erste Sonntag im Monat steht bei uns wie immer ganz im Zeichen der Familien. Am 4. Oktober gibt es bei dreiem Eintritt für alle Kinder unter 18 Jahren ein familienorientiertes Spiel-, Bastel- und Führungsprogramm - dieses Mal mit dem Fertigen von zum Herbstanfang passenden Getreidebildern, Mitmachschmieden und zwei einfach zugänglichen Führungen für die ganze Familie (13:30 und 15 Uhr). ⚒🍂
Beachtet bitte das begrenzte Parkplatzangebot für direkt am Museum - dafür haben wir umso mehr Stellplätze für Fahrräder. 🚲
Wer mit dem Auto anreist und gut zu Fuß ist, parkt im besten Fall am Parkplatz Nachtigallstraße oder in der Umgebung und legt die letzten Meter zum Museum in Form eines kleinen Spaziergangs zurück.
Den Fahrplan der Muttentalbahn könnt ihr unter "www.muttenthalbahn.org" einsehen. 🚂
Wir sehen uns Sonntag, Glück auf!

30/09/2026

⚒☢️ Samstag, 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit und der optimale Tag, um unsere neue Sonderausstellung für euch zu eröffnen. Als erster Ort in Westdeutschland zeigen wir "Gesichter der Wismut" - ein intergenerationelles Projekt der Gedenkstätte Amthordurchgang in Gera mit Zeitzeug:innen und Schüler:innen über den Uranbergbau der DDR in Thüringen. Während die Ausstellung selbstverständlich die Geschichte des Ruhrgebiets verlässt, bleibt sie doch innerhalb des einenden Rahmens der Bergbaugeschichte - und wird Parallelen und Unterschiede zum Ruhrbergbau deutlich werden lassen.
Zur Eröffnung wird es um 14 Uhr eine kostenlose und anmeldungsfreie Kuratorinnenführungen mit Rike Schreiber von der Gedenkstätte Amthordurchgang geben. Als Rahmenprogramm wird außerdem zweimal die Dampffördermaschine vorgeführt (12 und 15 Uhr), es wird Mitmachschmieden für Kinder ab 8 Jahren geben (ab 11 Uhr, ohne Voranmeldung), wir fahren mit unserer Feldbahn regelmäßig (kostenfrei und ebenfalls ohne Voranmeldung) über unser Gelände und es wird - wie immer am Wochenende stündliche Stollenführungen geben. Der Eintritt ist den ganzen Tag über für alle frei.

28/09/2026

25 Jahre Förderverein Zeche Nachtigall - Episode 2:
Heute geht es um den wohl bekanntesten Teil unseres Museums: Das Besucherbergwerk - genauer: Um den Nachtigallstollen und die von ihm ausgehende sogenannte "Kohlenstrecke".
Was den Nachtigallstollen ausmacht und wie er überhaupt zum Besucherbergwerk wurde, erfahrt ihr hier aus erster Hand von denen, die live dabei waren - den Mitgliedern unseres Fördervereins.

21/09/2026

Unser Förderverein wird 25 - und ist damit älter als unser Museum selbst, an dessen Entstehung der Verein maßgeblich beteiligt war. Zur Feier dieses Jubiläums möchten wir euch hier die Möglichkeit geben, den Museumsstandort und seine Geschichte durch Einblicke und Erinnerungen seiner langjährigsten Unterstützer und Weggefährten ein wenig besser kennenzulernen. Dazu haben wir einige Vorstandsmitglieder des Fördervereins interviewt.
In Episode 1 unserer Videoserie geht es dabei um unser heutiges Museumsgelände ganz allgemein - das sah nämlich (SPOILER) vor nicht alllzu langer Zeit noch so gar nicht nach einem Museum aus...

Ab jetzt erwartet euch jede Woche ein Video zu einem bestimmten Teil des Museums. Bleibt also gern dran für mehr.
Glück auf. ⚒

18/09/2026

25 Jahre Förderverein Zeche Nachtigall 🎉
Genauso wie unser Museumsleiter, Gerben Bergstra, und der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins, Matthias Kleinschmidt, möchten das auch wir hier auf unserem Kanal über die nächsten Wochen gebührend feiern - bleibt gespannt!
Glück auf! ⚒

Gemeinsam mit bundesweit über 6.500 anderen Denkmälern öffnen wir am  Sonntag, dem 13.09., zum Tag des offenen Denkmals ...
11/09/2026

Gemeinsam mit bundesweit über 6.500 anderen Denkmälern öffnen wir am Sonntag, dem 13.09., zum Tag des offenen Denkmals kostenfrei unsere Türen für euch. Passend zu einem solchen Tag versuchen wir euch möglichst viel von dem zu zeigen, was die Zeche Nachtigall als Zeugnis der westfälischen Industriegeschichte so schützenswert macht: Um 13:30 Uhr führen wir euch unsere altehrwürdige Dampffördermaschine von 1887 vor, um 14 Uhr nehmen wir euch mit über das weitläufige Gelände rund um alte Zechen- und Ziegeleigebäude und ab 10:30 Uhr geht es einmal stündlich unter Tage ins Besucherbergwerk Nachtigallstollen. Zusätzlich führt der Fotokünstler Philip Pearce um 11 Uhr zum Abschluss der von ihm maßgeblich mitgestalteten Sonderausstellung "IndustrieARt-EN" () durch die Exponate und gibt spannende Einblicke in seine Arbeit mit Orten zeitgenössischer Industrie. Außer den Bergwerksführungen (3 Euro bzw. 1,50 Euro ermäßigt) sind alle Angebote kostenlos. Die Museumsgastronomie mit Biergarten ist den ganzen Tag über für Stärkungen und Erfrischungen geöffnet.
Nach wie vor ist die Parkplatzsituation am Museum nicht optimal - umso mehr bietet es sich an, durch das schöne Ruhr- und Muttental zu Fuß oder über den Ruhrtalradweg mit dem Fahrrad anzureisen. Wer von weiter entfernt anreist, findet Stellplätze am Parkplatz Nachtigallstraße und Umgebung. Bis Sonntag, Glück auf!

Adresse

Nachtigallstraße 35
Witten
58452

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4923029366410

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