23/05/2025
Am 9. Mai konnten wir im Bürgersaal das 30-jährige Jubiläum des Wolfram von Eschenbach Museums mit zahlreichen Gästen und den „Original Wolframs-Eschenbacher“ Musikanten feierlich begehen.
In seinem Rückblick machte Museumsleiter Oskar Geidner deutlich, dass die Ursprünge des Museums im 1892 erdachten Wolframs-Archiv liegen.
Ab 1989 setzte sich u.a. mit Oskar Geidner, Siegfried Schneider, Johann Seitz sowie den Germanisten Hartmut Beck und Prof. Karl Bertau und dem Künstler Michael Hoffer ein Team zusammen, um ein eigenes Wolframmuseum einzurichten.
Unterstützt durch die Stadt und namentlich dem damaligen Bürgermeister Anton Seitz, schafften sie eine einzigartige Ausstellung, die vor allem mit ihren Installationen und Inszenierungen bahnbrechend war. Die Eröffnung im Januar 1995 zog dementsprechend eine deutschlandweite Medienresonanzen nach sich.
Highlight der Jubiläumsfeier war die Festrede von Andrea May. Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Museums- und Limesfachberatung des überblickte in ihrem Vortrag die Geschichte, aber auch die heutigen Herausforderungen von Museen. Dabei gelte es, Generationenkonflikte zu lösen, Bestände zu inventarisieren, durchdacht zu digitalisieren und vor allem neue Themen- und Besucherkreise zu erschließen.
Diesen Aufgaben werden wir uns im mit Mut, Kreativität und Engagement auch weiterhin stellen.
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