Archiv- und Museumsstiftung der VEM

Archiv- und Museumsstiftung der VEM Geschichte für die Gegenwart –
Ein Stück Globalgeschichte bewahren

Geheimnisse & Genüsse in Kistchen & Kästchen! Seit Jahrhunderten und in vielen Kulturen der Welt bewahren Menschen in kl...
31/10/2025

Geheimnisse & Genüsse in Kistchen & Kästchen!
Seit Jahrhunderten und in vielen Kulturen der Welt bewahren Menschen in kleinen, oft kunstvoll gefertigten Behältnissen Kostbares, Kulinarisches oder Alltägliches auf.
Kistchen erzählen Geschichten – von Handwerk, Herkunft und Fantasie.
Diese Ausstellung wurde bis 23. November 2025 verlängert!–

Tipp: Das Museum auf der Hardt hat am kommenden Sonntag geöffnet – perfekt für einen herbstlichen Ausstellungsbesuch! Herzlich Willkommen!

Sommerfest „Rund um den Elisenturm“ – wir sind dabei! Am Samstag, 16. August 2025 findet ihr uns gemeinsam mit dem Deuts...
13/08/2025

Sommerfest „Rund um den Elisenturm“ – wir sind dabei!
Am Samstag, 16. August 2025 findet ihr uns gemeinsam mit dem Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum Velbert und dem Netzwerk Bergische Museen auf der Hardt in Wuppertal, zusammen mit der Vereinte Evangelische Mission (VEM)
Unter dem Motto „Museen und Kirchen – vielfältig, international und engagiert“ könnt ihr bei uns am Stand Musikinstrumente aus aller Welt ausprobieren und vieles mehr.
Kommt vorbei, entdeckt unsere Arbeit und macht mit!

Wo: Elisenturm, Botanischer Garten Wuppertal
Wann: Samstag, 16. August 2025

Wir freuen uns auf euch!

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Willkommen in Wuppertal!Das Museum der Archiv- und Museumsstiftung der VEM begrüßte in dieser Woche eine Delegation der ...
08/08/2025

Willkommen in Wuppertal!
Das Museum der Archiv- und Museumsstiftung der VEM begrüßte in dieser Woche eine Delegation der Chinese Rhenish Church (CRC) aus Hongkong. Die Gäste interessierten sich besonders für Objekte und Schriften aus der frühen Geschichte ihrer Kirche innerhalb der Rheinischen Mission – darunter eine farbig gefasste Holzfigur eines chinesischen Philosophen. Solche Darstellungen von Gelehrten, Lehrmeistern und Göttern waren in Tempeln und in Schreinen weit verbreitet. Große Aufmerksamkeit und Begeisterung fanden auch die frühen Gesangbücher, Bibelausgaben und historischen Baupläne von Kirchengebäuden der CRC in Hongkong.

Gute Nachrichten: Unsere aktuelle Sonderausstellung „Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in Westpapua“ läuft je...
09/04/2025

Gute Nachrichten: Unsere aktuelle Sonderausstellung „Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in Westpapua“ läuft jetzt bis zum 2. Juni 2025!

Die Ausstellung wurde durch Studierende des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg erarbeitet und in Kooperation mit dem Westpapua-Netzwerk realisiert. Objekte aus der Sammlung der Archiv- und Museumsstiftung der VEM erweitern die Ausstellung.

Wir laden dazu ein, die Arbeiten von überwiegend jungen, zeitgenössischen Künstler*innen aus Westpapua in einem schwierigen politischen und gesellschaftlichen Umfeld kennenzulernen!

Unser Museum ist am Sonntag, den 6. April von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet!Lernen und erfahren Sie mehr über uns und...
24/03/2025

Unser Museum ist am Sonntag, den 6. April von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet!
Lernen und erfahren Sie mehr über uns und über unseren Auftrag und unsere Geschichte. In der Ausstellung des Museums auf der Hardt in Wuppertal werden Gegenstände verschiedener Kulturen Afrikas und Asiens sowie aus dem Alltag von Missionaren und Missionarinnen aus einer nahezu 200- jährigen Geschichte dauerhaft gezeigt. Die historischen Objekte umfassen von Alltags- und Gebrauchsgegenständen über Kleidung, Schmuck, Musikinstrumente bis hin zu religiösen Artefakten eine große Bandbreite.
Wir bieten Geschichte zum Anfassen und Nachempfinden.

Herzliche Einladung!Im Rahmen der Ausstellung „Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in Westpapua“ diskutieren Ve...
12/03/2025

Herzliche Einladung!

Im Rahmen der Ausstellung „Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in Westpapua“ diskutieren Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Indonesien über die Möglichkeiten, mit künstlerischen und zivilgesellschaftlichen Mitteln Einfluss auf die politische Situation nehmen zu können.

Welche Vorurteile über Westpapua und die indigenen Papua bestehen in der indonesischen Gesellschaft? Wo liegen die Gründe für Vorurteile und Diskriminierung? Wie werden Kunst und Kultur vor diesem Hintergrund politisiert? Neben diesen Fragen wird aber auch thematisiert, welche Formen von Kunst geeignet sind, um Wissen zu vermitteln und Stigmata zu überwinden. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob Kunst in der indonesischen Gesellschaft und ihrem Verhältnis zu Westpapua etwas bewegen und einen Unterschied machen kann?

Die Expert*innen auf dem Podium geben Ihnen/Euch die Möglichkeit, sich ein differenziertes Bild zur Situation in Westpapua zu machen, die nicht zuletzt auch auf viele und ähnliche regionale Konflikte verweist, von denen die Welt aktuell geprägt ist.

Wo ? Museum auf der Hardt, Missionsstraße 9, 42285 Wuppertal

Wann? 27.03.2025, 17.00 Uhr

Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die aktuelle Sonderausstellung im Museum auf der Hardt zu besuchen.
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird in Kooperation mit dem Westpapua-Netzwerk umgesetzt.

BU:The Death Dress Series_ Curly Identity, oil and acrylic on canvas and barkcloth, 170x130cm
Dicky Takndare, 2019, @ Dicky Takndare

Neue Sonderausstellung! Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in West Papua vom  01. Dezember 2024 bis zum 06. Ap...
18/11/2024

Neue Sonderausstellung! Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in West Papua vom 01. Dezember 2024 bis zum 06. April 2025 im Museum auf der Hardt in Wuppertal.

Der andauernde Konflikt in Westpapua (Indonesien) ist einer der am wenigsten beachteten der Welt. Er äußert sich in verschiedenen Formen der Unterdrückung gegenüber den dort lebenden Papuas. Sie sind Gewalt und Menschenrechtsverletzungen sowie der Zerstörung ihrer Umwelt und Kultur ausgesetzt. Viele Papuas leisten Widerstand und wählen auch künstlerische Ausdrucksformen, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Die Ausstellung verweist von Musik über darstellende Künste bis hin zu traditioneller Küche.

Das Ausstellungsprojekt wurde von Studierenden des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg geplant und realisiert und ist erstmalig außerhalb von Hamburg zu sehen.

Der Eingangsbereich unseres Museums wird neu gestaltet! Aufgrund der dazu notwendigen Umbaumaßnahmen bleibt das Museum i...
25/10/2024

Der Eingangsbereich unseres Museums wird neu gestaltet! Aufgrund der dazu notwendigen Umbaumaßnahmen bleibt das Museum im November 2024 geschlossen.

Am 1. Dezember eröffnen wir - mit einer neuen Sonderausstellung - Save the Date!

Unsere Ausstellungsräume im Museum auf der Hardt sind auch immer wieder Räume für Begegnungen. Anfang September lud die ...
11/10/2024

Unsere Ausstellungsräume im Museum auf der Hardt sind auch immer wieder Räume für Begegnungen. Anfang September lud die Vereinte Evangelische Mission (VEM) zum Booklaunch „MISSION GEHT’S NOCH? Warum wir postkoloniale Perspektiven brauchen“. Auf 192 Seiten beleuchtet die Herausgeberin, Pfarrerin Dr. Claudia Währisch-Oblau, Leiterin der Abteilung Evangelisation der VEM, gemeinsam mit 16 internationalen Co-Autor*innen die vielschichtigen und herausfordernden Aspekte einer postkolonialen Mission.

Mission, so die Herausgeberin, sei eine Bewegung der heiligen Geistkraft Gottes, die alle menschlichen Programme, Pläne und Machtansprüche sprenge. Postkoloniale Mission bedeute, Macht abzugeben, Veränderung zuzulassen und Gottes Handeln in der Welt zu erwarten. Währisch-Oblau beschreibt eine Mission, die nicht länger das Projekt reicher Kirchen aus dem globalen Norden sei, sondern eine weltweite Bewegung von Menschen, die sich von Gottes Geistkraft in Bewegung setzen lassen – eine Bewegung von überall nach überall, in der alle Lernende sind. In seinem Grußwort sprach Pfarrer Dr. Andar Parlindungan, VEM – Generalsekretär und Vorstandsvorsitzender der Archiv- und Museumsstiftung der VEM, über die Bedeutung des Buches für die Mission im 21. Jahrhundert.

Unsere Ausstellungsräume mit den historischen Ausstellungsstücken über Missionsgeschichte ermöglichten eine ganz besondere Atmosphäre um über die Vergangenheit und Zukunft der Mission zu reflektieren und die Bedeutung einer postkolonialen Perspektive zu diskutieren.
Der Abend bot den 60 Gäst*innen nicht nur die Gelegenheit, mehr über die Ideen und Visionen einer postkolonialen Mission zu erfahren, sondern auch, in den Austausch über die eigene Sichtweise und Erfahrungen zu treten. Die positive Resonanz und die lebhaften Gespräche der Gäste untereinander, beim abschließenden Empfang ,spiegelten das große Interesse an den im Buch behandelten Themen wider und verdeutlichten die Relevanz einer neuen, diversitätsbewussten Mission.

Die Kooperation mit Institutionen und Museen aller Sparten ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Das gilt auch f...
05/08/2024

Die Kooperation mit Institutionen und Museen aller Sparten ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Das gilt auch für die Unterstützung bei den Recherchen zu ihren Ausstellungsprojekten und die Bereitstellung von Exponaten aus unseren Beständen als Leihgaben für diese Projekte.
Auch in diesem Jahr ist die Archiv- und Museumsstiftung der VEM durch verschiedene Leihgaben in Form von Objekten, Abbildungen und schriftlichen Dokumenten in fünf aktuellen Ausstellungen rund um Missionsgeschichte und Kolonialismus in der Region und darüber hinaus vertreten:
LWL-Museum Zeche Zollern : Das ist kolonial
Museum Wiesbaden : Der Hase ist des Jägers Tod - Kunst und Kultur des südlichen Afrikas
Hafenmuseum Bremen : Points of View
Museum Hexenbürgermeisterhaus : SIBALIK ALOGO. Aus Lemgo in die Kolonie.
LVR-Freilichtmuseum Lindlar : Land - Frauen - Arbeit in der Weimarer Republik

Unser Objekt des Monats: Der erste Rheinische Missionar kam im Jahr 1865 auf die indonesische Insel Nias. In dieser Zeit...
31/05/2024

Unser Objekt des Monats:
Der erste Rheinische Missionar kam im Jahr 1865 auf die indonesische Insel Nias. In dieser Zeit verfügten die meisten Dörfer über eine Truppe von gut ausgerüsteten jungen Männern, das die Gemeinschaft im Ernstfall vor Angriffen schützen konnte. Aber auch militärische Aktionen gegen als feindlich erklärte Gruppen wurden durch diese Truppen ausgeführt.

Zur typischen Bewaffnung gehörte neben Lanze und Schild auch das Schwert. Die leicht gebogene, breite Klinge, der fein geschnitzte Griff und der am oberen Ende der Scheide angebrachte, aus Rotangfaser geflochtene Korbball waren charakteristisch für diese Waffe. Die zwischen knapp 50 und gut 60 cm lange Klinge machte das Schwert zu einer Waffe, die dem Gegner u. U. schwere Verletzungen zufügte, die auch zu dessen Tod führen konnten.

Das hier zu sehende Schwert misst jedoch gerade einmal 27 cm in der Länge. Es handelt sich um eine Miniatur, wie sie heute auf der Insel in großer Zahl als Souvenir für Touristen und Touristinnen hergestellt wird. Auch Hausmodelle, andere Blankwaffen, Schilde und Skulpturen in miniaturisierter Form finden auf diese Weise als Exponenten kultureller Traditionen auf Nias ihren Markt.

Unser Bild des Monats: Helene Schmitz Helene Schmitz wird am 28.7.1867 in Mönchengladbach geboren. Als sogenannte höhere...
28/05/2024

Unser Bild des Monats: Helene Schmitz

Helene Schmitz wird am 28.7.1867 in Mönchengladbach geboren. Als sogenannte höhere Tochter bricht sie die übliche Schulausbildung ab und erlernt das Schneiderhandwerk.

Nach der Ausbildung setzt sich Helene Schmitz in der Kirchengemeinde ehrenamtlich für die Verbesserung der Situation von Mädchen und jungen Frauen aus dem Arbeitermilieu ein. Solch ein Engagement ist für Frauen ihres Standes nicht ungewöhnlich. Diese Jahre sind prägend für die junge Frau. Nach Anstellungen in Düsseldorf und Berlin bietet sich eine neuen Perspektive: Die Rheinische Missionsgesellschaft (RMG) sucht eine geeignete Person für den Aufbau der Frauenarbeit in China. Am 1.11.1905 reist sie dorthin aus.

In Taiping leitet die Missionarin zunächst zwei Bibelfrauenklassen und wirkt maßgeblich am Aufbau und Betrieb einer Frauenschule mit. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Kredo ihrer Arbeit. In ihren Lebenserinnerungen berichtet sie davon, den chinesischen Frauen auf diese Weise emanzipatorische Hilfe gegeben zu haben.

Aus gesundheitlichen Gründen kehrt Helene Schmitz 1912 nach Deutschland zurück. Sie setzt ihr Engagement für die RMG aber fort und hält landesweit Vorträge über die Arbeit in China. In Barmen baut sie ein Wohnheim für die aus dem Dienst für die RMG heimkehrenden Schwestern auf, leitet es ab 1922 und bereitet junge Schwestern auf ihre Ausreise vor.

Sie stirbt am 11.4.1924 in Barmen, nachdem sie – seit dem Juli des Vorjahres erkrankt – die Leitung des Heims von ihrem Bett aus koordinieren musste.

Adresse

Rudolfstraße 137
Wuppertal
42285

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00

Telefon

+4920289004100

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