22/10/2026
Das Polin-Museum in Warschau vergiebt einen wichtigen POLIN-Preis: Die Nominierte für 2026 kommt aus dem Gebiet von Ostpreußen / Ermland: Krystyna Szter
Kulturvermittlerin, Kommunalpolitikerin und Betreuerin der ehemaligen Synagoge in Barczewo (Wartenburg) , die sich seit vielen Jahren für den Schutz und die Verbreitung des jüdischen Erbes im Ermland einsetzt. Als Vorsitzende des Ortsverbands des Sozial- und Kulturvereins „Pojezierze“ (Seengebiet) und Kuratorin der Aktivitäten in der ehemaligen Synagoge hat sie dazu beigetragen, dass die Synagoge zu einem der wichtigsten Orte der Erinnerung und Bildung geworden ist, der der multikulturellen Geschichte der Region gewidmet ist.
Unter ihrer Obhut findet an diesem Ort, der heute als Landkreis-Kulturatelier „Synagoga“ fungiert, regelmäßig Ausstellungen, Kammerkonzerte, Autorenlesungen, Unterricht in lokaler Geschichte sowie Veranstaltungen statt, die den ehemaligen Bewohnern von Warmia gewidmet sind. Krystyna Szter setzt sich zudem seit Jahren für den Erhalt des Gebäudes selbst ein und treibt Maßnahmen zu dessen Modernisierung und Revitalisierung voran.
Dank ihres Engagements ist die Synagoge nicht nur ein Denkmal, sondern ein lebendiger Ort des Dialogs und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde von Barczewo.
Eine besondere Leistung von Krystyna Szter ist zudem die Einrichtung eines Lapidariums, in dem Matzevot aus dem zerstörten jüdischen Friedhof in Barczewo gesammelt und gesichert wurden. Die wiedergefundenen Grabsteine, die jahrelang verstreut waren und nicht die ihnen gebührende Achtung erfahren hatten, haben ihren Platz in der Erinnerungslandschaft der Stadt wiedererlangt. Das Lapidarium erinnert heute an die ehemaligen jüdischen Einwohner von Barczewo und ist ein wichtiger Ort der Vermittlung für Besucher.
Das Engagement von Krystyna Szter zeigt, dass der Schutz des Kulturerbes nicht nur die Rettung von Denkmälern bedeutet, sondern auch die Schaffung von Räumen für den Dialog über Geschichte, Erinnerung und Verantwortung für das gemeinsame Erbe. Dank ihrer langjährigen Arbeit bleibt die jüdische Geschichte von Barczewo im Bewusstsein der Einwohner präsent, und die ehemalige Synagoge ist ein Ort, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet.
Czy zabytkowa synagoga może ponownie stać się miejscem spotkań i ważną częścią życia miasta? W Barczewie tak właśnie się dzieje.
Krystyna Szter od wielu lat opiekuje się dawną synagogą w Barczewie i działa na rzecz ochrony żydowskiego dziedzictwa Warmii.
Dzięki jej zaangażowaniu budynek funkcjonuje dziś jako Powiatowe Atelier Kultury „Synagoga” – miejsce wystaw, koncertów, spotkań i wydarzeń edukacyjnych.
Jednym z jej szczególnych osiągnięć jest także utworzenie lapidarium, w którym zabezpieczono macewy pochodzące ze zniszczonego cmentarza żydowskiego. To ważny ślad historii dawnych żydowskich mieszkańców miasta.
👏 Krystyna Szter jest finalistką Nagrody POLIN 2026!
📅 Już 28 października poznamy laureatów i laureatki Nagrody POLIN 2026!
Poznaj wszystkich finalistów i przeczytaj ich pełne biogramy 👉 https://polin.pl/pl/nagroda-polin-2026
***
Mecenas Muzeum POLIN: ORLEN ORLEN Art & Science
Mecenas konkursu: Gregory Jankilevitsch i Jankilevitsch Foundation
Współorganizator: Stowarzyszenie Żydowski Instytut Historyczny w Polsce
***
📸 Maciek Jaźwiecki dla Muzeum POLIN