Kestner Gesellschaft

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Kestner Gesellschaft Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst www.kestnergesellschaft.de und 21. Jahrhunderts.

Die Liste der Künstlerinnen und Künstler, die in der Kestner Gesellschaft ausgestellt wurden, liest sich wie das Who is Who der Kunstgeschichte des 20. Unter ihnen Wassily Kandinsky (1923), El Lissitzky (1923) und Kurt Schwitters (1924), Marcel Duchamp (1965), Pablo Picasso (1973, 1993), Joseph Beuys (1975, 1990), Andy Warhol (1981 - erste Retrospektive in Deutschland, 2001), Jonathan Meese (2002), Santiago Sierra (2005), Thomas Hirschhorn (2006), Bettina Rheims (2008), Nathalie Djurberg (2010), David La Chapelle (2011), Daniel Richter (2011), Alex Katz (2011/12) und Tony Cragg (1983, 2012). The Kestner Gesellschaft is an art association founded in 1916 in Hanover, which presents exhibitions of international contemporary art. The list of artists who have exhibited at the Kestner Gesellschaft, reads like a Who's Who of the art history of the 20th and 21 Century, including Wassily Kandinsky (1923), El Lissitzky (1923) and Kurt Schwitters (1924), Marcel Duchamp (1965), Pablo Picasso (1973, 1993), Joseph Beuys (1975, 1990), Andy Warhol (1981 - first retrospective in Germany, 2001), Jonathan Meese (2002), Santiago Sierra (2005), Thomas Hirschhorn (2006), Bettina Rheims (2008), Nathalie Djurberg (2010), David La Chapelle (2011), Daniel Richter (2011), Alex Katz (2011/12) and Tony Cragg (1983, 2012).

Do, 22.10.2026, 19 UhrLesung mit Tom Scherer, Schauspiel Hannover, und Einführung durch Gabriele SandTeju Cole, Jeder Ta...
16/10/2026

Do, 22.10.2026, 19 Uhr
Lesung mit Tom Scherer, Schauspiel Hannover, und Einführung durch Gabriele Sand
Teju Cole, Jeder Tag gehört dem Dieb

Ein junger Mann kehrt nach einigen Jahren in Amerika nach Lagos, die Stadt seiner Kindheit, zurück. Er wohnt bei Verwandten, trifft alte Freunde und lässt sich durch die Straßen treiben. Lagos ist anstrengend und korrupt, zugleich Verheißung und Zumutung, voller Geschichten von spiritueller Größe und Verkommenheit. Nachts findet er keine Ruhe, tagsüber sieht er sich selbst klarer. Soll er bleiben oder fliehen? Coles poetische Sätze zeichnen ein Porträt eines bedrückten Landes und der größten Metropole Afrikas.

Teju Cole, amerikanisch-nigerianischer Autor, Kunsthistoriker, Journalist und Fotograf, wurde 1975 in den USA geboren, wuchs in Lagos auf und lebt derzeit in New York („Open City”). Es liest Tom Scherer, seit 2022/23 im Ensemble des Schauspiels Hannover, außerdem Sprecher, Moderator und Filmschauspieler.

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Crystalline” von Karimah Ashadu statt.
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Thu, 22.10.2026, 7 pm
Reading by Tom Scherer, Schauspiel Hannover, with an introduction by Gabriele Sand
Teju Cole, Jeder Tag gehört dem Dieb

A young man returns to Lagos, the city of his childhood, after several years in America. He stays with relatives, meets old friends, and drifts through the streets. Lagos is exhausting and corrupt, both promise and burden, full of stories of spiritual grandeur and decay. At night he can’t find rest; by day he sees himself more and more clearly. Should he stay or flee? Cole’s luminous sentences paint a poetic portrait of a troubled country and Africa’s largest metropolis.

Teju Cole, an American-Nigerian author, art historian, journalist, and photographer, was born in the U.S. in 1975, grew up in Lagos, and now lives in New York (“Open City”). The reading is by Tom Scherer, a member of the ensemble at Schauspiel Hannover since the 2022/23 season, who also works as a speaker, host, and film actor.

A reading as part of the exhibition “Crystalline” by Karimah Ashadu. It will be held in German.

Abb. / Image: Tom Scherer, Foto / photo: Sasha Ilushina

Do, 22.10.2026, 19 UhrLesung mit Tom Scherer, Schauspiel Hannover, und Einführung durch Gabriele SandTeju Cole, Jeder Ta...
16/10/2026

Do, 22.10.2026, 19 Uhr
Lesung mit Tom Scherer, Schauspiel Hannover, und Einführung durch Gabriele Sand
Teju Cole, Jeder Tag gehört dem Dieb

Ein junger Mann kehrt nach einigen Jahren in Amerika nach Lagos, die Stadt seiner Kindheit, zurück. Er wohnt bei Verwandten, trifft alte Freunde und lässt sich durch die Straßen treiben. Lagos ist anstrengend und korrupt, zugleich Verheißung und Zumutung, voller Geschichten von spiritueller Größe und Verkommenheit. Nachts findet er keine Ruhe, tagsüber sieht er sich selbst klarer. Soll er bleiben oder fliehen? Coles poetische Sätze zeichnen ein Porträt eines bedrückten Landes und der größten Metropole Afrikas.

Teju Cole, amerikanisch-nigerianischer Autor, Kunsthistoriker, Journalist und Fotograf, wurde 1975 in den USA geboren, wuchs in Lagos auf und lebt derzeit in New York („Open City”). Es liest Tom Scherer, seit 2022/23 im Ensemble des Schauspiels Hannover, außerdem Sprecher, Moderator und Filmschauspieler.

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Crystalline” von Karimah Ashadu statt.
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Thu, 22.10.2026, 7 pm
Reading by Tom Scherer, Schauspiel Hannover, with an introduction by Gabriele Sand
Teju Cole, Jeder Tag gehört dem Dieb

A young man returns to Lagos, the city of his childhood, after several years in America. He stays with relatives, meets old friends, and drifts through the streets. Lagos is exhausting and corrupt, both promise and burden, full of stories of spiritual grandeur and decay. At night he can’t find rest; by day he sees himself more and more clearly. Should he stay or flee? Cole’s luminous sentences paint a poetic portrait of a troubled country and Africa’s largest metropolis.

Teju Cole, an American-Nigerian author, art historian, journalist, and photographer, was born in the U.S. in 1975, grew up in Lagos, and now lives in New York (“Open City”). The reading is by Tom Scherer, a member of the ensemble at Schauspiel Hannover since the 2022/23 season, who also works as a speaker, host, and film actor.

A reading as part of the exhibition “Crystalline” by Karimah Ashadu. It will be held in German.

Abb. / Image: Tom Scherer, Foto / photo: Sasha Ilushina

Die parallel zu „WAVES”. entstandene Fotoserie in der Ausstellung „Crystalline“ von Karimah Ashadu erweitert das filmisc...
13/10/2026

Die parallel zu „WAVES”. entstandene Fotoserie in der Ausstellung „Crystalline“ von Karimah Ashadu erweitert das filmisch Gesehene in den physischen Raum.

Acht fast lebensgroße fotografischen Arbeiten zeigen einige der Protagonisten des Films sowie weitere Männer, denen Ashadu an dessen Drehort in Oniru, Lagos, begegnet ist. Auf mehreren erwidern die Männer den Blick der Betrachter:innen direkt; auf anderen stehen sie zu zweit und schauen auf den Atlantik hinaus.

Die Oberfläche der Inkjet-Prints sind mit Mischtechniken wie Salzwasser, Tusche, Pigment und Bleichmittel, bearbeitet. Während das Salzwasser verdunstet, bilden sich Salzkristalle über dem Bild und hohlen den Atlantik in die materielle Substanz der Arbeit.
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The photographic series developed alongside “WAVES” extends the filmic into physical space.

Eight almost life-size photographic works depict some of the film’s protagonists alongside others encountered in its locality in Oniru, Lagos. In several, the men meet the viewer’s gaze directly; in others, they stand in pairs, looking towards the Atlantic.

The surfaces of the inkjet prints are worked with mixed media such as salt water, Indian ink, pigment and bleach. As the water evaporates, salt crystals form across the image, bringing the Atlantic into the physical substance of the work.

Kuratiert von Alexander Wilmschen, kuratorische Assistenz Berenike Arbeiter / Curated by Alexander Wilmschen, Curatorial Assistance Berenike Arbeiter

.wilmschen Eva Birkenstock

Danke an / Thanks to
Sadie Coles HQ 赛迪HQ画廊
Trautwein Herleth

Unterstützt von / Supported by
Förderkreis Kestner Gesellschaft
MWK Niedersachsen
Stiftung Niedersachsen
Niedersächsische Sparkassenstiftung | VGH Stiftung
Sparkasse Hannover

Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Das Teppichwerk
CITIPOST Hannover
NDR Kultur

Abb./Image: SUPA STRONG, TINTS, ATONE, SUPREME, PRADA, UTOPIA, LAX, DOUBLE , Karimah Ashadu, Crystalline, 2026, Installationsansicht / Installation view, Kestner Gesellschaft, © Karimah Ashadu, courtesy the Artist, Sadie Coles HQ, London und / and Trautwein Herleth, Berlin, Foto / Photo: Mareike Tocha

11/10/2026

„Mich beschäftigt immer, wie das Publikum das Werk erlebt und wie es sich durch die Ausstellung bewegt.“

Interview Teil 2/3

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"I‘m always thinking about how the audience will experience the work and they‘ll journey through the exhibition.“

Interview Part 2/3

.wilmschen

Karimah Ashadu
Crystalline
29.8.-15.11.2026

Video: Dean Gold

Die Kestner Gesellschaft präsentiert mit „A Pronoun of B“ die erste umfassende Einzelausstellung von Min Yoon (geb. 1986...
09/10/2026

Die Kestner Gesellschaft präsentiert mit „A Pronoun of B“ die erste umfassende Einzelausstellung von Min Yoon (geb. 1986 in Südkorea, lebt in Wien). In Malereien und Skulpturen untersucht er Prozesse des Kunstschaffens und institutionelle Strukturen, die Kunst und ihre Produktion bestimmen.

Der Buchstabe „B“ im Titel geht auf eine altägyptische Hieroglyphe zurück, die dem Grundriss eines Hauses ähnelt. Für Yoon steht „B“ für die sprachliche und räumliche Abstraktion eines privaten Raums. Ausgehend davon konfiguriert er die Räume der Kestner Gesellschaft neu. Bereits an der Fassade wird das Institutionsschild zu den Wörtern „NA DA UM“ – koreanisch für „man selbst sein“.

Im Inneren vermitteln Skulpturen und eine neue Serie von Gemälden unterschiedliche Erfahrungen von Zeit.

Zudem präsentiert Yoon in Südkorea zensierte und aus Bildungseinrichtungen entfernte Bücher, die er spielerisch dekoriert und so staatliche Formen der Kategorisierung hinterfragt.
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“A Pronoun of B” is the first comprehensive solo exhibition by Min Yoon (b. 1986 in South Korea; lives in Vienna). Through paintings and sculptures, he explores processes of artistic practice and the institutional structures that shape art and its production.

The letter “B” in the title derives from an ancient Egyptian hieroglyph resembling the ground plan of a house. For Yoon, “B” represents the linguistic and spatial abstraction of a private space. Based on this idea, he reconfigures the spaces of Kestner Gesellschaft. Already on the façade, the institution’s sign is transformed into the words “NA DA UM” – Korean for “being oneself”.

Inside, sculptures and a new series of paintings convey different ways of experiencing time.

Yoon also presents books that have been censored or removed from educational institutions in South Korea. He playfully decorates these books, questioning state-initiated forms of categorisation.

Abb./Image: Min Yoon, A Pronoun of B, 2026, Installationsansicht / installation view, Kestner Gesellschaft, Foto / photo: Mareike Tocha

07/10/2026

„Okay, ich komme hierher, mache eine Ausstellung in der Kestner Gesellschaft und vermesse alles so, wie ich will."

Interview Teil 2/3
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"Ok I come here making an exhibition in the Kestner Gesellschaft and I measure it everything as I want."

Interview Part 2/3



Min Yoon
A Pronoun of B
29.8.-15.11.2026

Video: Dean Gold

07/10/2026
Programm im OktoberVon Rundgängen und Gesprächen bis zu Workshops und Sonderveranstaltungen – hier kommt euer Überblick ...
06/10/2026

Programm im Oktober

Von Rundgängen und Gesprächen bis zu Workshops und Sonderveranstaltungen – hier kommt euer Überblick für den Oktober. Swipe durch und entdeckt, was euch erwartet.

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October Programme

From exhibition tours and talks to workshops and special events – here’s your October overview. Swipe through and discover what’s coming up.

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Kulturelle Bildung für Kinder liegt der Kestner Gesellschaft am Herzen! Deshalb freut sich das Team der Kunstvermittlung...
05/10/2026

Kulturelle Bildung für Kinder liegt der Kestner Gesellschaft am Herzen!

Deshalb freut sich das Team der Kunstvermittlung, im September zahlreiche Schulklassen bei uns begrüßt zu haben. Und das ist erst der Anfang: Dank des Startchancen-Programms können alle Kinder der Grundschule am Goetheplatz diese und kommende Ausstellungen erkunden, sinnlich erfahren und selbst kreativ werden. Auch Klassen der IGS Roderbruch waren bereits zu Besuch!

Nach einem interaktiven Rundgang mit unseren erfahrenen Kunstvermittler können die Schüler ihre Eindrücke gestalterisch vertiefen. Die installative Raumgestaltung der Ausstellung „A Pronoun of B“ von Min Yoon lädt dabei besonders zum Selbermachen ein. In der Passage setzen sich die Kinder mit den verwendeten Materialien auseinander und entwickeln eigene Ideen. Die Videos „Waves“ von Karimah Ashadu werden hingegen mit tanzpädagogischen Übungen erkundet.

Das Kunstvermittlungsteam freut sich schon auf die nächsten Schulklassen!
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Cultural education for children is a top priority for the Kestner Gesellschaft!

That’s why the art education team is delighted to have welcomed numerous school classes to our museum in September. And this is just the beginning: Thanks to the “Startchancen” program, all children at the Goetheplatz Elementary School can explore these and upcoming exhibitions, experience them with all their senses, and get creative themselves. Classes from the IGS Roderbruch have also already visited!

After an interactive tour led by our experienced art educators, students can explore their impressions through creative expression. The installation-based spatial design of Min Yoon’s exhibition "A Pronoun of B" is particularly inviting for hands-on exploration. In the passageway, the children engage with the materials used and develop their own ideas. The videos from Karimah Ashadu’s "Waves", on the other hand, are explored through dance education exercises.

The art education team is already looking forward to welcoming the next school groups!

Fotos/Image: Wilma Luise Torrano Asensio

Do, 8.10.2026, 19 Uhr  Vortrag von Michael StoeberIn Metaphern die Welt entdecken: G. W. Leibniz und Min YoonDer süd-kor...
04/10/2026

Do, 8.10.2026, 19 Uhr Vortrag von Michael Stoeber
In Metaphern die Welt entdecken: G. W. Leibniz und Min Yoon

Der süd-koreanische Künstler Min Yoon befasst sich mit dem Verhältnis wie ein Ding (A) für ein anderes Ding (B) stehen kann. Ein Haus ist ein Gebäude und es ist ein Bild für Schutz und Zugehörigkeit; die Ähnlichkeitsbeziehung bildet die verschiedenen Ebenen, aus denen sich Erfahrungen zusammensetzen, ab. Auch G. W. Leibniz nutzte die bildhafte Sprache der Metaphern, um einen komplexen Sachverhalt zu verdeutlichen oder zur Auflockerung trockener Argumentation. Teich, Labyrinth und Schiff werden bei ihm zu Metaphern, um das menschliche Dasein in der Welt zu verstehen.

In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe „350 Jahre – Leibniz kommt nach Hannover“ zur Ausstellung „A Pronoun of B“ von Min Yoon

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
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Thu, 8.10.2026, 7 pm
Lecture by Michael Stoeber
Discovering the World Through Metaphors: G. W. Leibniz and Min Yoon

South Korean artist Min Yoon addresses the relationship of how one thing (A) can stand for another thing (B). A house is a building, yet it is also an image representing protection and belonging; the relationship of similarity maps the different levels that make up experiences. G. W. Leibniz likewise used the pictorial language of metaphors to clarify complex issues or to lighten dry argumentation. In his work, the pond, the labyrinth, and the ship become metaphors for understanding human existence in the world.

In cooperation with the event series „350 Years – Leibniz Comes to Hanover“ on the occasion of the exhibition „A Pronoun of B“ by Min Yoon.

Free admission, donations welcome

Adresse

Goseriede 11
Hanover
30159

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 20:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+49511701200

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