13/10/2026
Was für eine traurige Nachricht! 😢 Unser herzliches Beileid!
Der Moerser SC trauert um Chang Cheng Liu 🖤🕯️
Chang Cheng Liu ist am Montag an den Folgen einer schweren Erkrankung verstorben. Er war als Cheftrainer mit dem Moerser SC in die aktuelle Drittligasaison gestartet, musste sein Amt jedoch vor wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Er wurde nur 62 Jahre alt.
Der Vorsitzende des Moerser SC, Guido Lohmann, bringt die Trauer des Vereins zum Ausdruck:
„Mit Chang Cheng Liu verliert unser Verein einen herausragenden Volleyballspieler von Weltklasseniveau, der über 200 Länderspiele für China bestritten hat. Wir verlieren ebenso einen absoluten Toptrainer. Vor allem aber verlieren wir eine große Identifikationsfigur des Moerser SC. Gemeinsam mit Georg Grozer als ‚Goldenes Duo‘ war Chang Cheng in den frühen 1990er-Jahren einer unserer überragenden Leistungsträger. Mit ihm gewannen wir die Deutsche Meisterschaft, zwei Pokale und den Europapokal.
Er begegnete den Menschen in unserem Verein stets offenherzig, respektvoll und liebevoll. Seine Disziplin, seine Hingabe an den Sport und sein Engagement für junge Volleyballtalente zeichneten ihn besonders aus. Chang Cheng Liu hat die Geschichte unseres Vereins geprägt.
Noch vor wenigen Wochen habe ich mit Chang Cheng bei uns im Garten zusammengesessen und Pläne für die neue Saison geschmiedet. Als ich ihn in der vergangenen Saison spontan um Unterstützung bat, war er schon einen Tag später in Moers in der Halle. Fast die gesamte Rückrunde trainierte er unsere Mannschaft ehrenamtlich. Das war Chang Cheng: Er war immer da, wenn wir ihn brauchten.
Ich persönlich verliere mit ihm einen lieben Freund. Menschen mit seiner Charakterstärke und Loyalität sind selten. Sein Tod macht mich sehr, sehr traurig.“
Der Moerser SC wird Chang Cheng Liu niemals vergessen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Wir wünschen ihr viel Kraft und Trost.
Zu Ehren von Chang Cheng Liu wird die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Aachen und beim Heimspiel gegen Münster mit Trauerflor auflaufen.