Raumwelten

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Raumwelten Raumwelten - Platform for Scenography, Architecture and Media
https://www.hft-stuttgart.de/architektur-und-gestaltung/news/raumwelten

Raumwelten is examining the interfaces between scenography, architecture and media. First-class national and international speakers, lectures, workshops and keynotes offer exciting impulses and useful information for the creative scene and companies. Visionary architecture meets with brand communication, digital media with live communication, exhibition and museum design. Current trends in the industry and practical expert advises make Raumwelten the industry highlight in the field of communication in space. The goal is a lively exchange between creative minds and business representatives. The organizer is the Film- und Medienfestival gGmbh (FMF), co-organizer of the Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Thomas Hundt: Unrealistification - AI, XR und VR als Kulturtechniken
08/10/2026

Thomas Hundt: Unrealistification - AI, XR und VR als Kulturtechniken

Tobias Wallisser: Hinterlassenschaften einer EXPO8.10.26
08/10/2026

Tobias Wallisser: Hinterlassenschaften einer EXPO
8.10.26

Der Raumflug ist gestartet!
08/10/2026

Der Raumflug ist gestartet!

RAUMWELTEN BILDET FORT.Gute Nachricht für Architekt:innen, Innenarchitekt:innen und Stadtplaner:innen:RAUMWELTEN 2026 is...
07/10/2026

RAUMWELTEN BILDET FORT.

Gute Nachricht für Architekt:innen, Innenarchitekt:innen und Stadtplaner:innen:
RAUMWELTEN 2026 ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg offiziell als Fort-/Weiterbildung anerkannt. Für Mitglieder und Junior-Architekt:innen/-Stadtplaner:innen werden 8 Unterrichtsstunden anerkannt.

RAUMWELTEN bringt zwei Tage lang Perspektiven aus Szenografie, Architektur, Medien, Kultur, Wissenschaft und Gestaltung zusammen. Im Programm geht es unter anderem um Spatial Design, KI und XR, Klangräume, nachhaltiges Bauen und Kulturbauten – und immer wieder um die Frage, welche Bedeutung reale, digitale und hybride Räume für unsere Gesellschaft haben.

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACE
8.–9. Oktober 2026
HFT Stuttgart · Gebäude 8

Anerkennungs-/Registrier-Nr.: 2026-133401-0005

Programm & Informationen:
https://raumwelten.hft-stuttgart.de/
Tickets:
https://www.eventim-light.com/de/a/5c7ae4db9687ba00010bb7bc/e/6a73bd60acd1414618be26ee?lang=de

RAUMWELTEN 2026: GLITCHES ARE WELCOME.Ein kleiner Vorgeschmack auf heute Abend:So sieht es aus, wenn die Musik von Micha...
07/10/2026

RAUMWELTEN 2026: GLITCHES ARE WELCOME.

Ein kleiner Vorgeschmack auf heute Abend:
So sieht es aus, wenn die Musik von Michael Fiedler auf die generativen Visuals von Timo Dufner trifft.
Timo Dufner ist Musiker, Medienkünstler und Informatiker. Seine Arbeiten entstehen an der Schnittstelle von Klang, Bild und Code. Glitches, Zufälle und Instabilitäten werden dabei nicht korrigiert, sondern zum künstlerischen Material.
In der gemeinsamen Performance mit Michael Fiedler verflechten sich Field Recordings, experimentelle Elektronik und generative Projektionen. Musik und Bild beeinflussen und steuern sich gegenseitig – ein audiovisuelles System, das live im Raum entsteht.

Hier gibt es einen Vorgeschmack auf die Zusammenarbeit von Michael Fiedler und Timo Dufner:
https://vimeo.com/965443658
TIMO DUFNER × MICHAEL FIEDLER
untitled a/v performance
Heute · Donnerstag, 8. Oktober · 21:00 Uhr
HFT Stuttgart · Gebäude 8
ÖFFENTLICH – auch ohne Festivalpass.

Tickets:
https://www.eventim-light.com/de/a/5c7ae4db9687ba00010bb7bc/e/6a9725aede97322707c0457e

GHOST DUBS Music by Michael Fiedler live Visuals by Timo Dufner Music and generative projections organically intertwine, influence and control each other. Like simple organisms, the music pieces grow together with the projection. Neural networks and L-systems control additional parameters in the pro...

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACEWarum brauchen wir heute Räume – reale, digitale, hybride? Und was können Räume sein...
07/10/2026

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACE

Warum brauchen wir heute Räume – reale, digitale, hybride? Und was können Räume sein, jenseits von Funktion, Repräsentation und Spektakel?

Mit SPACE IS THE PLACE greift RAUMWELTEN 2026 eine Idee auf, die bei Sun Ra weit über den Weltraum hinausweist: Raum als Gegenwelt, als Möglichkeit, bestehende Koordinaten zu verlassen und andere Formen von Gesellschaft vorstellbar zu machen.

Das folgende Essay entstand Ende August als gedanklicher Ausgangspunkt für die neuen RAUMWELTEN. Es führt von Byung-Chul Hans Überlegungen zu Ritual und Anwesenheit über Guy Debords Gesellschaft des Spektakels bis zu Sun Ras Afrofuturismus – und zu der Frage, ob wir heute nicht vor allem Räume brauchen, in denen sich Bedeutung, Gemeinschaft und gesellschaftliche Möglichkeiten neu verdichten können.

ESSAY · RAUMWELTEN – SPACE IS THE PLACE
Raumwelten fand von 2012 bis 2022 in Ludwigsburg statt und gehörte zu den führenden Veranstaltungen für Szenografie, Architektur und Medien im deutschsprachigen Raum. Nun wird Raumwelten neu gedacht. Gemeinsam mit der Hochschule für Technik Stuttgart (Studienbereich Architektur und Gestaltung) und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart entsteht ein Warm-up-Format, das Ausgangspunkt für die zukünftigen Raumwelten sein soll.
Das Raumwelten Revival will die frühere Veranstaltung nicht wiederholen, sondern neu erfinden. Rückgriffe sind dabei – wie in Architektur und Gestaltung überhaupt – ausdrücklich erlaubt.

Im Zeitalter von Digitalisierung, Virtualisierung und KI erleben wir eine Rückkehr des Taktilen und Leibhaftigen, um es einmal religiös zu formulieren. Je dominanter Plattformökonomie und Social Media unseren Alltag strukturieren, desto größer scheint der Wunsch nach persönlicher Begegnung, Authentizität und Realem – häufig als „The Renaissance of the Tangible“ beschrieben (Joachim Sautter, Marc Schumacher). Byung-Chul Han hat diesen Wunsch radikaler gefasst: Viele Rituale benötigen physische Räume. Theater, Konzert, Ausstellung, Gottesdienst, Festival, gemeinsames Essen – ihre Bedeutung entsteht auch dadurch, dass Menschen zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zusammenkommen. Raum ist nicht bloß Behälter eines Ereignisses, sondern Teil seiner sozialen Form. Für Han wird er zum Gegenmittel gegen Entgrenzung: Ritual, Anwesenheit, Verweilen, gemeinschaftliche Erfahrung. Seine Polemik richtet sich gegen eine Welt, in der alles verfügbar, kommunizierbar und beschleunigt werden soll.
Dieser scheinbar romantische Wunsch nach persönlicher Begegnung ist womöglich weniger romantisch als anthropologisch. Die Erfahrung der Isolation während Corona hat gezeigt, wie sehr physische Nähe, gemeinsame Orte und Rituale psychisch stabilisieren können. Orte tragen zur Verortung unseres Seins bei. Zugleich ist der physische Raum keineswegs unschuldig. In Guy Debords „société du spectacle“ wird er selbst zum Medium des Spektakels: Events, Mega-Konzerte und Großmessen erzeugen profane Sakralbauten und Kulturtempel mit neuen Ritualen und Liturgien, deren Bilder oft schon für Social Media mitgedacht werden. Kein öffentliches Gebäude ohne Insta-Spot und Spatial Experience. Selbst Kontemplation und Versenkung – die einsame Figur vor der Landschaft bei Caspar David Friedrich – werden medial gerahmt.
Unsere Wunschbilder und Wunschräume entstehen heute auf Knopfdruck. Was Hollywood einst mit enormem Aufwand als Illusionsarchitektur seiner visuellen Effekte erzeugte, liefert generative KI in Sekunden als schönen Schein. Entgrenzendes Spektakel und räumlich begrenztes Ritual stehen sich also nicht einfach gegenüber. Beide produzieren Räume – digitale, reale und hybride.
Raumproduktion, die über die schiere Behausung hinausgeht, impliziert fast immer ein Dahinter und ein Darüberhinaus. Das weiß auch Mark Zuckerberg, wenn er seinen Konzern „Meta“ nennt. Peter Sloterdijk liest diese Umbenennung als symptomatisches Manöver einer Medienwelt, die ihrem horizontalen Chaos eine vertikale Ordnung und eine „Überwelt“ geben möchte.
Auch Elon Musks „X“ beansprucht symbolisch Totalität: ein Zeichen für ein möglichst allumfassendes System. Solche Gesten stehen nicht isoliert. Macht sucht seit jeher nach Bildern, Zeichen und Architekturen, die Dauer, Größe und Überlegenheit versprechen. Der Rückgriff auf die Antike zieht sich von der Renaissance über den Klassizismus bis zu seiner monströsen Farce in der totalitären Architektur des Faschismus als „Wort aus Stein“. Auch die pompöse Repräsentationsarchitektur, die für den neuen Ballroom im Weißen Haus geplant ist, lässt sich in dieser Traditionslinie lesen. Eine neue digitale Machtelite und ihre politischen Verbündeten suchen in historistischen Formen die bauliche Entsprechung eines Weltbildes, das mit Vorstellungen demokratischen Bauens kollidiert, wie Jan-Werner Müller sie in „Straße, Platz, Palast – Zur Architektur demokratischer Räume“ skizziert.
Wie also umgehen mit diesen religiös aufgeladenen und symbolisch überhöhten Wünschen nach Raum und Repräsentation – in einer Zeit, in der zugleich basale Infrastrukturen immer prekärer werden? Und was geschieht mit Kulturbauten als Ausdruck eines bürgerlichen und demokratischen Selbstverständnisses, wenn ihr gesellschaftlicher Wert selbst zum Gegenstand rechtspopulistischer Debatten wird?
Hier öffnet Sun Ras Motto „Space is the Place“ eine andere Perspektive. Zu Byung-Chul Hans bewahrend-kontemplativem Ansatz und Guy Debords subversiver Aneignung des kommerzialisierten und mediatisierten Raumes tritt die Utopie. Sun Ras Afrofuturismus entwirft in „Space is the Place“ nicht bloß eine kosmische, galaktische Welt, sondern eine Gegenwelt außerhalb bestehender Systeme und Koordinaten – eine gesellschaftliche Utopie, die sich von heutigen techno-utopistischen und transhumanistischen Erlösungsversprechen unterscheidet. Raum kann damit mehr sein als Schutzraum, Spektakel oder Repräsentation: Er kann utopisches Denken stimulieren und gesellschaftliches Handeln auslösen. Gerade Kulturbauten, aber auch die experimentellen Architekturen von Weltausstellungen sind, wenn sie gelingen, nicht nur Ausdruck ihrer Gegenwart. Sie formulieren ein Versprechen. Sie sind gebaute Mikroutopien.
Damit verschiebt sich die Frage. Es geht weniger darum, den realen Raum gegen den digitalen zu verteidigen. Die entscheidende Differenz verläuft vielleicht gar nicht zwischen analog und digital, sondern zwischen Räumen der bloßen Zirkulation und Räumen der Verdichtung. Daten und Informationen können sehr wohl symbolische Kraft gewinnen, wenn sie sich mit Erinnerung, Wiederholung, Beziehung und gemeinsamer Erfahrung verbinden. Ein physischer Raum garantiert diese Verdichtung ebenso wenig, wie ein digitaler Raum sie ausschließt. Entscheidend ist, welche Formen von Anwesenheit, Bedeutung und Gemeinschaft ein Raum ermöglicht. Müssen wir also nicht vielmehr andere Räume entwerfen? Gibt es eine Raumproduktion jenseits bloßer Repräsentation, die auf Nachhaltigkeit, Materialsensibilität, Partizipation und Resilienz setzt und traditionelle Methoden und Verfahren für zeitgemäße Räume neu aktiviert? Gibt es eine Revitalisierung von Räumen, die Art & Technology sinnvoll mit Gemeinschaft verbindet?
Vielleicht ist nicht die Materialität eines Raumes allein entscheidend, sondern die Art unserer Beziehung zu ihm. Die eigentliche Utopie läge dann weder in der Verteidigung des Analogen noch in der Flucht ins Digitale, sondern im Entwurf von Räumen, in denen Bedeutung sich verdichten kann.
Raumwelten 2026 beschäftigt sich mit diesen Fragen. Das Warm-up und Revival knüpft an die Veranstaltung an, die von 2012 bis 2022 an der Filmakademie und der Akademie für Darstellende Künste in Ludwigsburg stattfand – nicht, um sie zu reproduzieren, sondern um ihren Möglichkeitsraum neu zu öffnen.

Ulrich Wegenast, 31. August 2026

RAUMWELTEN 2026 · FACTS & FIGURES
• 8.–9. Oktober 2026
• Hochschule für Technik Stuttgart (HFT), Gebäude 8
• Breitscheidstraße 5, 70174 Stuttgart
• Plattform für Szenografie, Architektur und Medien
• SPACE IS THE PLACE
• Website: https://raumwelten.hft-stuttgart.de/
• Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5c7ae4db9687ba00010bb7bc/e/6a73bd60acd1414618be26ee

KULTUR BAU STELLE – Wer bestimmt den Raum der Kultur?Kulturbauten sind mehr als Hüllen für Kultur. Sie formulieren Vorst...
06/10/2026

KULTUR BAU STELLE – Wer bestimmt den Raum der Kultur?

Kulturbauten sind mehr als Hüllen für Kultur. Sie formulieren Vorstellungen davon, wie Öffentlichkeit aussehen soll, wer Zugang erhält – und welchen Stellenwert eine Gesellschaft der Kultur einräumt.

In Stuttgart stehen derzeit zwei sehr unterschiedliche Kulturbau-Situationen nebeneinander: Mit der Staatsoper geht es um die Transformation einer traditionsreichen Kulturinstitution. Gleichzeitig entsteht mit dem SMIC – Stuttgart Moving Image Center / Haus für bewegte Bilder Stuttgart ein neuer Kulturort für Film, Animation, Games und weitere Formen der Bewegtbildkultur.

Bei KULTUR BAU STELLE treffen deshalb unterschiedliche Perspektiven auf Kulturbau, kulturelle Nutzung und öffentlichen Raum aufeinander.

Mit Prof. Tobias Wallisser kommt die Perspektive des Architekten und Gestalters auf das Podium. Als Creative Director bei UNStudio war er gemeinsam mit Ben van Berkel für das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart verantwortlich. Der 2006 eröffnete Bau verbindet Architektur, Bewegung und Ausstellung zu einer räumlichen Dramaturgie und gehört zu den markanten neueren Kulturbauten der Stadt.

2007 gründete Wallisser gemeinsam mit Chris Bosse und Alexander Rieck LAVA – Laboratory for Visionary Architecture. Seine Arbeit beschäftigt sich mit neuen räumlichen Typologien, digitalen Entwurfsmethoden, Ressourcenoptimierung und der Frage, wie Architektur auf gesellschaftliche, technologische und ökologische Veränderungen reagieren kann.

Die Bilder zeigen zwei Projekte, die exemplarisch für diese Arbeit stehen: das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart sowie den Kuwait-Pavillon „The Visionary Lighthouse“ auf der Expo 2025 in Osaka. Für den Kuwait-Pavillon verantwortete LAVA die Architektur. Architektur, Ausstellung und mediale Inszenierung verbinden sich hier zu einem räumlichen Gesamterlebnis.

Welche Verantwortung trägt Gestaltung beim Kulturbau? Wie viel Autorenschaft darf Architektur beanspruchen – und wie lassen sich kultureller Auftrag, Nutzung, Stadtgesellschaft und architektonische Idee miteinander verbinden?

Auf dem Podium:
Sara Dahme · Stadträtin, SPD und Volt
Dr. Lars Henrik Gass · Leiter Planungsstab Stuttgart Moving Image Center (SMIC)
Petra Rühle · Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Gemeinderat Stuttgart
Viktor Schoner · Intendant Staatsoper Stuttgart
Prof. Tobias Wallisser · Architekt, LAVA
Moderation: Prof. Ulrich Wegenast

Freitag, 9. Oktober 2026 · 18:00–19:30 Uhr
HFT Stuttgart · Gebäude 8

EINTRITT FREI – Teilnahme ohne Raumwelten-Pass möglich.

04/10/2026

Nur noch vier Tage bis zum Start! Letzte Tickets sichern.

RAUMWELTEN 2026 ·
SPACE IS THE PLACE
8.–9. Oktober 2026 · HFT Stuttgart
Zwei Tage. 25 Perspektiven. Ein gemeinsamer Raum.

RAUMWELTEN bringt Menschen aus Szenografie, Architektur, Design, Kunst, Musik, Film, Forschung und Kultur zusammen. Zwei Tage lang geht es um Räume im Wandel – um KI und XR, Kulturbauten und Nachhaltigkeit, Spatial Design, Klangräume und die Frage, wie wir die Räume von morgen denken, gestalten und erleben.

Mit dabei bei RAUMWELTEN 2026:
Jens Betha (HFT Stuttgart)
Michel Casertano (Atelier Brückner)
Sara Dahme (SPD & Volt Stuttgart)
Timo Dufner (VJ)
Michael Fiedler (Künstler / Musiker)
Bernhard Franken (Hochschule Düsseldorf)
Lars Henrik Gass (Stuttgart Moving Image Center)
Martin Haas (HaasCookZemmrich Studio 2050)
Thomas Hundt (HFT Stuttgart / Jangled Nerves)
Florian Käppler (Klangerfinder / Musikhochschule Trossingen)
Ilja Knezovic (visuarte)
Jana Loesch (D’art design Gruppe)
Guido Mamczur (D’art design Gruppe / Hochschule Düsseldorf)
Klaus Marek (Hochschule Luzern)
Marco Müller (Atelier Brückner)
Melanie Müller-Ittstein (visuarte)
Janina Poesch (The Smart & The Curious)
Martin Prösler (Proesler Kommunikation)
Petra Rühle (Bündnis 90/Die Grünen Stuttgart)
Dirk Schieborn (Hochschule Reutlingen)
Viktor Schoner (Staatsoper Stuttgart)
Marc Schumacher (SILENT KNOWLEDGE Institute)
Eva Schrade (Delugan Meissl Associated Architects)
Robert Seidel (Künstler & Animator)
Tobias Wallisser (LAVA)

📍 Hochschule für Technik Stuttgart · Gebäude 8
📅 8.–9. Oktober 2026

Nur 129,00 Euro für beiden Tage, 65,00 Euro für den Einzeltag.
Beim Raumwelten-Pass sind ein vegetarisches Mittagslunch und Getränke inkludiert.

🎟️ Tickets:
https://www.eventim-light.com/de/a/5c7ae4db9687ba00010bb7bc/e/6a73bd60acd1414618be26ee?lang=de

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACE8.–9. Oktober 2026 · Hochschule für Technik StuttgartRAUMWELTEN ist die Plattform fü...
02/10/2026

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACE
8.–9. Oktober 2026 · Hochschule für Technik Stuttgart

RAUMWELTEN ist die Plattform für Szenografie, Architektur und Medien und bringt Akteurinnen und Akteure aus Gestaltung, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. 2026 steht die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung reale Räume, Begegnung und gemeinschaftliche Erfahrung in einer zunehmend digitalen Welt gewinnen.

PROF. TOBIAS WALLISSER · LAVA

Hinterlassenschaften einer EXPO: vom zirkulären Bauen zum Stadtteil der Zukunft – Deutscher Pavillon Osaka und Expo Masterplan Riad 2030

Weltausstellungen bieten besondere Möglichkeiten, innovative Strategien für Architektur und Städtebau zu erproben. LAVA arbeitet seit 2018 an Expo-Projekten – vom Pavillon bis zum Masterplan. Der Deutsche Pavillon auf der Expo 2025 in Osaka setzte mit seinem konsequent zirkulären Ansatz einen neuen Maßstab für regenerative Architektur: Seine Bauteile werden nachgenutzt, neu verwendet, recycelt oder natürlichen Kreisläufen zugeführt. Für die Expo 2030 in Riad denkt LAVA bereits im Maßstab eines zukünftigen Stadtquartiers weiter: Der Masterplan soll nach der Weltausstellung als dauerhaftes Global Village fortbestehen.

Tobias Wallisser gründete 2007 gemeinsam mit Chris Bosse und Alexander Rieck LAVA – Laboratory for Visionary Architecture – und leitet seit 2012 das Berliner Studio. Von 2006 bis 2026 war er Professor für Innovative Konstruktion und Raumkonzepte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zuvor entwickelte er als Creative Director bei UNStudio neue Designmethoden unter anderem für das Mercedes-Benz-Museum und den Bahnhof Arnhem. LAVA arbeitet international an der Schnittstelle von Architektur, digitalen Technologien und Ressourcenoptimierung und wurde 2016 mit dem European Architecture Award ausgezeichnet.

Donnerstag, 8. Oktober 2026 · 12:00–12:45 Uhr

Foto: © Christoph Mack

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACEKULTUR BAU STELLE – Wem gehört der Kulturbau?Öffentliches Panel · Eintritt freiWer b...
01/10/2026

RAUMWELTEN 2026 – SPACE IS THE PLACE

KULTUR BAU STELLE – Wem gehört der Kulturbau?
Öffentliches Panel · Eintritt frei

Wer bestimmt, wie unsere Kulturbauten aussehen – und wie sie funktionieren?

Kulturbauten entstehen heute in einem komplexen Spannungsfeld: kultureller Auftrag, Architektur, öffentliche Verantwortung, Finanzierung und Betrieb treffen aufeinander. Gleichzeitig sollen Museen, Opernhäuser und neue Kulturorte offen, zukunftsfähig und gesellschaftlich relevant sein.

Bei RAUMWELTEN diskutieren Sara Dahme, Dr. Lars Henrik Gass, Petra Rühle, Viktor Schoner und Prof. Tobias Wallisser aus fünf unterschiedlichen Perspektiven: Kulturpolitik und Stadtgesellschaft, Film- und Medienkultur, Oper und Institution sowie Architektur und Stadtentwicklung.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Kulturbauprojekte, die Erwartungen an neue und bestehende Kulturorte – und die Frage, wer bei Planung, Gestaltung und Betrieb eigentlich welche Verantwortung trägt.

📅 Freitag, 9. Oktober 2026 · 18:00–19:30 Uhr
📍 HFT Stuttgart · Gebäude 8, Breitscheidstr. 5
🎟 EINTRITT FREI
Teilnahme auch ohne Raumwelten-Pass möglich.

Moderation: Prof. Ulrich Wegenast

Adresse

Troppauer Strasse 13
Stuttgart
87616

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