Haus der Geschichte

Anrufen Wegbeschreibung Website

Haus der Geschichte Geh in unserem Museum auf eine Zeitreise durch die deutsche Geschichte seit 1945! Du begegnest Politik und Popkultur, Alltag und einmaligen Ereignissen.
(1679)

Du kannst unsere große Dauerausstellung und kleinere Wechselausstellungen entdecken. Eintritt frei. Unsere Netiquette

https://www.hdg.de/geschichte-online/social-media/netiquette

Herzlich willkommen auf den Social-Media-Kanälen der Stiftung Haus der Geschichte. Hier berichtet die Online-Redaktion über Veranstaltungen und Ereignisse in unseren vier Museen: dem Haus der Geschichte in Bonn, dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig, dem Tränenpalast und dem Museum in der Kulturbrauerei in Berlin. Außerdem gibt es bei uns regelmäßig Posts zu historischen Jahrestagen, zu spannenden Objekten aus unserer Sammlung und Infos zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen. Deine Kommentare, Kritik oder Dein Lob auf unseren Plattformen sind genau das, was wir brauchen, um unsere Kanäle auch wirklich für Dich zu gestalten. Wir freuen uns über sachliche Diskussionen und wünschen uns Rücksicht und Respekt. Das ist für uns die Basis für einen konstruktiven Dialog. Deshalb haben Beleidigungen, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Diskriminierung, Aufforderungen zur Gewalt, Verleumdungen oder üble Nachrede keinen Platz bei uns. Sie sind gegebenenfalls strafbar – hier wie im analogen Leben. Außerdem bitten wir Dich, keine Werbung, Aufrufe zu Kampagnen oder Spenden, Wahl- und Parteienwerbung, obszöne oder pornographische Inhalte, Spam-Inhalte oder private Informationen zu posten. Grundsätzlich gilt: Kommentare sollten sich immer mit dem Thema des jeweiligen Posts beschäftigen. Wir behalten uns vor, Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, zu löschen. Das betrifft insbesondere Beleidigungen oder solche Inhalte, die Persönlichkeitsrechte, Rechte Dritter oder Urheberrechte verletzen. Bei mehrfachen Verstößen sperren wir Dich gegebenenfalls für unsere Seiten. Bitte denke beim Kommentieren daran, dass Du es hier mit echten Menschen zu tun hast, hier schreiben keine automatisierten Antwort-Bots. Verhalte Dich deswegen am besten anderen gegenüber so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Wir freuen uns auf einen freundlichen und konstruktiven Austausch mit Euch! Viel Spaß auf unseren Seiten!

🛥️ Wenn der Pegel stimmt, nutzen wieder mehr Bonnerinnen und Bonner die Fähre. Das hat nicht nur mit einer neu entdeckte...
12/10/2026

🛥️ Wenn der Pegel stimmt, nutzen wieder mehr Bonnerinnen und Bonner die Fähre. Das hat nicht nur mit einer neu entdeckten Rhein-Liebe zu tun, sondern vor allem mit der gesperrten Nordbrücke. 🚧🚗

Kombiniert mit den vielen fahruntüchtigen Stadtbahnen, haben die Überfahrten für viele Pendlerinnen und Pendler wenig mit dem entspannten und geräumigen Eindruck unseres Bildes zu tun. Aber auch für diejenigen, die die Fahrt mit der Fähre erst möglich machen, haben Druck und der Frust der Fahrgäste zugenommen (vgl. Rheinfähre-Mondorf) 😵‍💫

Das historische Foto der Autoschnellfähre zwischen Bad Godesberg und Niederdollendorf stammt aus einer Broschüre, die das Verkehrsamt der Stadt 1961 herausbringt. Zu der Zeit ist Bad Godesberg noch unabhängig und kein Bonner Stadtteil.
🪄 Im Geleitwort sagt der Bürgermeister : „… Diese Bilder sollen also ganz einfach Freude vermitteln. Sie sagen dem Betrachter: ‚Seht, so schön ist es hier bei uns am Rhein. Nun kommt, seht Euch all das Schöne an und freut Euch mit uns!“

In den 1960er Jahren geht es allerdings auch noch nicht um Klimawandel, Niedrigwasser und die Frage, ob das Ausbaggern des Rheins die Lösung ist.
Bis praktikable Kompromisse gefunden sind, wünschen wir Euch allen gute Nerven. Und verliert nicht den Blick auf das Schöne! 🧘🏞️

🎭 Gestern Abend bei uns im Museum: Mit „Le nozze di Figaro“ von Mozart machten die Sängerinnen und Sänger der Komischen ...
09/10/2026

🎭 Gestern Abend bei uns im Museum: Mit „Le nozze di Figaro“ von Mozart machten die Sängerinnen und Sänger der Komischen Oper am Rhein zusammen mit einem Bürgerchor unsere Dauerausstellung zur Bühne! Gemeinsam mit dem Publikum gingen sie auf eine Reise durch mehr als acht Jahrzehnte deutscher Zeitgeschichte!

🎶 Dabei waren professionelle Opernsängerinnen und Opernsänger, aber auch Jugendliche und ältere Menschen aus Bonn und der Region. Die Komische Oper am Rhein ist ein freies Künstlerkollektiv, das seit 2017 Oper an ungewöhnliche Orte bringt – diesmal eben ins Haus der Geschichte.

📸 Klickt Euch in unserer Foto-Galerie durch die schönsten Momente des gestrigen Abends!

💫 Und wenn Ihr Lust bekommen habt, selbst dabei zu sein: Es wird einen zweiten Opern-Termin bei uns im Museum geben! Wir halten Euch dafür hier auf dem Laufenden! 👀

Fotos: Jennifer Zumbusch Fotografie

🗓️ Vor 55 Jahren wird der „Nischel“ enthüllt.Am 9. Oktober 1971 versammeln sich in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnit...
09/10/2026

🗓️ Vor 55 Jahren wird der „Nischel“ enthüllt.

Am 9. Oktober 1971 versammeln sich in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) mehr als 250.000 Menschen zur Einweihung des Karl-Marx-Monuments. Der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel ist Schöpfer des 7,10 Meter hohen und rund 40 Tonnen schweren Bronzekopfs. Gegossen wird er in Leningrad (heute wieder Sankt Petersburg) und anschließend in 95 Einzelteilen nach Karl-Marx-Stadt transportiert. Vor Ort wird der Kopf wieder zusammengesetzt.

🏛️ Dass ausgerechnet Karl Marx überlebensgroß in der Stadt thront, ist kein Zufall: Marx ist eine zentrale politische und ideologische Bezugsperson der DDR. Seine Schriften bilden eine wichtige theoretische Grundlage für den Sozialismus, wie ihn die SED versteht. 1953 benennt die SED Chemnitz in Karl-Marx-Stadt um – ohne die Bevölkerung dazu zu befragen.

👤 18 Jahre später bekommt der Name der Stadt sein monumentales Gegenstück.
Ursprünglich soll Lew Kerbel eine Ganzkörperfigur von Karl Marx schaffen. Der Entwurf wird jedoch verworfen – stattdessen entsteht der gewaltige Kopf.

✊ 1989 wird der „Nischel“ (Mitteldeutsch für „Kopf“ oder „Schädel“) dann vom Symbol der DDR zum Schauplatz des gesellschaftlichen Umbruchs. Im Herbst finden rundherum Demonstrationen statt. 1990 erhält die Stadt ihren historischen Namen Chemnitz zurück. In einer Bürgerbefragung sprechen sich mehr als 76 Prozent für die Rückbenennung aus.

🔄 Auch über das Schicksal des Karl-Marx-Monuments wird nach der Wiedervereinigung diskutiert. Soll der Kopf verschwinden? Letztlich bleibt er stehen. Heute ist der „Nischel“ selbst Teil der Geschichte von Chemnitz.

📸 Das historische Foto auf Slide 1 stammt von dem Fotografen Kurt Klingner. Gemeinsam mit dem auf Slide 3 abgebildeten DDR-Stadtplan gehört es zu unserer Museumssammlung.



Fotos:
1. Stiftung Haus der Geschichte / Kurt Klingner
2. Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-K1010-007 / Wolfgang Thieme / CC-BY-SA 3.0 „Chemnitz, Karl-Marx-Denkmal, FDJ Versammlung“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
3. & 4. Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-026 / Kasper, Jan Peter / CC-BY-SA 3.0, „Chemnitz, Mahnwache vor Karl-Marx-Denkmal“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Wegen Bauarbeiten an der Haltestelle „Heussallee/Museumsmeile“ ist unsere aktuelle Ausstellung „Verlassen, Verfallen, Ve...
08/10/2026

Wegen Bauarbeiten an der Haltestelle „Heussallee/Museumsmeile“ ist unsere aktuelle Ausstellung „Verlassen, Verfallen, Vergessen. Lost Places in Deutschland“ in der U-Bahngalerie bis voraussichtlich 19. November geschlossen. Außerdem ist der Eingang zum Haus der Geschichte direkt aus der Haltestelle geschlossen.

Alle Infos zum Besuch findet Ihr hier: https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/besucherinformation

🎭 Die Spannung steigt! Morgen heißt es Mozart meets Museum: Die komische Oper am Rhein führt am 8. Oktober "Figaro Stimm...
07/10/2026

🎭 Die Spannung steigt! Morgen heißt es Mozart meets Museum: Die komische Oper am Rhein führt am 8. Oktober "Figaro Stimmen" im Haus der Geschichte auf.
🤫 Die WDR-Lokalzeit durfte bei der Generalprobe dabeisein (ab Minute 11:50):
https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-bonn/wdr-lokalzeit-aus-bonn-oder-06-10-2026/wdr-bonn/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjEzNWUxNTUtMWRkMS00NjBhLWEzNzYtNzMzMGY5NmNhZjZh

🎟️ Es gibt noch Tickets! Weitere Infos zur Veranstaltung findet Ihr hier:
https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/veranstaltungen/figaros-stimmen-nach-mozarts-le-nozze-di-figaro

👁️ Woche des Sehens 2026 im Haus der GeschichteWie unterschiedlich kann Sehen sein? Und welche Barrieren entstehen dabei...
07/10/2026

👁️ Woche des Sehens 2026 im Haus der Geschichte

Wie unterschiedlich kann Sehen sein? Und welche Barrieren entstehen dabei? Im Rahmen der Woche des Sehens laden wir Euch ein, unser Museum aus ganz neuer Perspektive zu entdecken.
Es gibt zwei Angebote bei uns:

🤝 Im Ausstellungsbereich HEUTE: „Wie siehst Du?“
Mit Simulations- und Verdunkelungsbrillen könnt Ihr unterschiedliche Seheindrücke kennenlernen und gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Bonn/Rhein-Sieg ins Gespräch kommen. 13.10. um 14 Uhr und 15.10. um 13 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

👐 Taktile Begleitungen
Bei unseren dialogorientierten Begleitungen durch die Dauerausstellung könnt Ihr ausgewählte Objekte ertasten und Geschichte ganz unmittelbar erleben. Die Termine: 11.10. um 11 Uhr und 13.10. um 12:30 Uhr. Anmeldung per Mail bitte an [email protected].

Wir freuen uns auf Euch!

Alle Infos findet Ihr auch hier: https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/veranstaltungen

📜 Am 6. Oktober 1961 erlässt DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann den Befehl Nr. 76/61. Das als „Geheime Verschlusss...
06/10/2026

📜 Am 6. Oktober 1961 erlässt DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann den Befehl Nr. 76/61. Das als „Geheime Verschlusssache“ eingestufte Dokument regelt den Schusswaffengebrauch der Grenztruppen der Nationalen Volksarmee (NVA).

Es verpflichtet die Grenzposten unter anderem dazu, die Schusswaffe einzusetzen, wenn unbewaffnete Menschen auf den Zuruf „Halt – stehenbleiben – Grenzposten“ oder nach einem Warnschuss weiterflüchten.

Die tatsächliche Praxis geht jedoch über den Wortlaut der Vorschrift hinaus. Menschen werden an der Berliner Mauer und an der innerdeutschen Grenze auch ohne vorherigen Warnschuss erschossen. In zahlreichen Fällen werden Flüchtende sogar getötet, nachdem sie ihren Fluchtversuch bereits aufgegeben haben. Zu den bekanntesten Fällen gehört Chris Gueffroy, der im Februar 1989 erschossen wird, obwohl er seinen Fluchtversuch bereits abbrechen musste.

Wie die politische Führung der DDR die Sicherung der Grenze versteht, bringt DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann auf den Punkt:
„Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spüren.“

❌ Der sogenannte „Schießbefehl“ war übrigens kein einzelnes Dokument mit diesem Namen. Vielmehr regeln über Jahrzehnte verschiedene Befehle, Gesetze, Dienstvorschriften und politische Weisungen den Schusswaffengebrauch an der Grenze. Der Befehl vom 6. Oktober 1961 ist dabei eine wichtige Grundlage.

Erst am 3. April 1989 wird der „Schießbefehl“ mündlich zurückgenommen.



Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung, eastblockworld, 00048683, „Deutsch-deutsche Grenze“

Kommt mit auf eine Reise durch acht Jahrzehnte Zeitgeschichte!Mit einer besonderen Fassung von Mozarts „Le nozze di Figa...
05/10/2026

Kommt mit auf eine Reise durch acht Jahrzehnte Zeitgeschichte!

Mit einer besonderen Fassung von Mozarts „Le nozze di Figaro“ machen die Sängerinnen und Sänger der Komischen Oper am Rhein gemeinsam mit einen Bürgerchor die Dauerausstellung zur Bühne. Euch erwartet ein besonderer Abend zwischen klassischer Oper und modernem Geschichtsmuseum!

📅 Donnerstag, 8. Oktober um 19 Uhr
📍Haus der Geschichte
🎟️ Tickets unter: https://www.eventbrite.de/e/figaros-stimmen-tickets-1994571092831?aff=oddtdtcreator

Alle Infos: https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/veranstaltungen/figaros-stimmen-nach-mozarts-le-nozze-di-figaro

Die komische Oper am Rhein

03/10/2026

Auch Produkte aus dem Alltag erzählten Geschichte(n)!
Heute vor 36 Jahren werden die Bundesrepublik und die DDR ein Land. Wir haben uns im Museum bei unseren Besucherinnen und Besuchern umgehört, ob sie eigentlich wissen, woher diese Alltagsprodukte ursprünglich kommen.

In unseren Ausstellungen zeigen wir bewusst viele Produkte aus dem Alltag der Menschen in der Bundesrepublik und der DDR. Ihr Design, ihre Nutzung und auch ihr Preis verraten uns viel darüber, wie Politik in das Leben der Menschen wirkt.
Hättet Ihr diese Produkte erkannt und habt Ihr Erinnerungen daran?

Bildnachweis:
Werner & Mertz (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eine_beispielhafte_Auswahl_verschiedener_Produkte_der_Marke_Frosch.jpg), „Eine beispielhafte Auswahl verschiedener Produkte der Marke Frosch“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
Zellreder (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fit-Spuelmittel.jpg), „Fit-Spuelmittel“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Adresse

Willy-Brandt Allee 14
Bonn
53113

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4922891650

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Haus der Geschichte etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie