Bergische Museumsbahnen e.V.

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Bergische Museumsbahnen e.V. Der kleinste Straßenbahnbetrieb Deutschlands, welcher sogar komplett ehrenamtlich betrieben wird. und 4. Weitere Infos auf: www.bmb-wuppertal.de

Seit 1992 betreiben wir den kleinsten Straßenbahnbetrieb Deutschlands. Neben den regulären Fahrtagen (April bis Oktober, in der Regel jeder 2. Sonntag im Monat), können sie unsere Straßenbahn-Oldtimer auch für ihre private Fahrt oder sogar Hochzeit mieten.

KW41/2026 – Lüttich: Randale und Resilienz.Das Bild der Woche fällt diesmal etwas aus dem Rahmen: Es ist aktuell und zei...
09/10/2026

KW41/2026 – Lüttich: Randale und Resilienz.

Das Bild der Woche fällt diesmal etwas aus dem Rahmen: Es ist aktuell und zeigt das eigentliche Thema der Geschichte nur mittelbar. Es ist am Mittwoch, dem 07. Oktober 2026, entstanden und zeigt Triebwagen 5106 beim Umsetzen auf der Stadtseite der Haltestelle “Marengo”, die digitale Zielbeschilderung weist auf das Ende der Fahrt an dieser Stelle hin. Von hier aus wird er gleich zu einer der (östlichen Endstellen “Coronmeuse” oder “Liège Expo” zurückkehren. Grund für die Kurzführung ist eine ungewöhnliche Störung im Stadtzentrum.

Seit Montag derselben Woche gibt es in Lüttich wiederholte Schülerproteste, die an den jeweiligen höheren Schulen beginnen und sich in der Stadtmitte zusammenfinden. Neben einem neuen Gesetz (Décret Programme 2), dass u. a. die Stundenbelastungen der Lehrer ohne Lohnausgleich erhöht, erregt auch eine ungewöhnliche Preiserhöhung des Verkehrsbetriebs die Gemüter. Schüler in der Wallonie (französischsprachiger Teil Belgiens) zahlen bislang nur 12 Euro pro Jahr (!) für die Benutzung des gesamten Netzes der wallonischen Verkehrsgesellschaft LETEC. Dieser Vorteil soll ab Februar 2027 abgeschafft und durch ein neues Jahresabo für 384 Euro ersetzt werden. Verständlich, dass damit auch LETEC zum Ziel der Proteste der jungen Menschen wird.

Zitat: "Bei meiner Ankunft in Lüttich fiel mir als erstes eine Ansammlung von Polizeifahrzeugen auf dem Bahnhofsvorplatz ins Auge. Kurze Zeit später wären auch die Rufe einer Demonstrationsgruppe nicht mehr zu überhören. Nach meinem Besuch im Verkehrsmuseum wollte ich die neue Straßenbahnstrecke befahren und nahm zuerst eine Bahn nach Westen. Am Endpunkt “Standard” (benannt nach dem benachbarten Stadion des Fußballclubs “Standard Lüttich”), zeigten die Haltestellen-Displays plötzlich den Ausfall des Straßenbahnbetreibs in der Innenstadt an. Die Rückfahrt erreichte nur noch die Haltestelle “Pont d’Avroy”, wo der Wagen zur Rückfahrt umsetzte. Der Hinweis, dass es an der Haltestelle “Marengo” weitergehen solle, motivierte mich dazu, die Lücke zu Fuß zu überbrücken.

Am “Place de la Republique Francaise” stieg zu dem Zeitpunkt Rauch auf. Der Platz ist in der Lütticher Straßenbahngeschichte markant, weil hier die Vorortbahngesellschaft RELSE (Liège – Seraing) bis in die 60er Jahre ihnen Endpunkt hatte. Zugleich war hier immer schon ein wichtiger Umsteigepunkt zu den anderen Lütticher Verkehrsbetrieben. Als Ursache des Rauchs stellte sich eine in Vollbrand stehende Bus-Wartehalle heraus. Gespeist wurde das Feuer auch durch die überall herumstehenden Elektro-Stehroller, deren Batterien wohl mit lautem Knall explodierten. Unter die friedlichen Schüler hatten sich schwarzgekleidete und maskierte Randalierer gemischt, die die Scheiben der benachbarten Geschäfte einschlugen und die Läden plünderten. Mit Wasserwerfern und Tränengas versuchte die Polizei, den Feuerwehrleuten ihre Arbeit zu ermöglichen. Durch die Mengen der Schaulustigen stürmten immer wieder mal dunkle Gestalten auf der Flucht vor der Polizei davon. Lange ließ sich die Beobachtung allerdings nicht aushalten, denn der Rauch machte sich mit tränenden Augen und Kratzen im Hals bemerkbar. Da die Straßenbahnstrecke den Schauplatz an einer Ecke berührt, war klar, dass ein sicherer Betrieb hier nicht möglich war."

Das neue Modewort “Resilienz” steht für die Vorsorge für Naturkatastrophen und kriegerische Notfälle. Man muss dem Verkehrsbetrieb LETEC zugutehalten, dass er auf die Situation rasch reagiert und eine angemessene Lösung für die Fahrgäste gefunden hat. Die Beschriftungen an den Wagen und an den Haltestellen waren nicht immer optimal, aber die Bahnen verkehrten im gewohnten dichten Takt. Resilienz bedeutet in diesem Fall auch, dass sich der Verkehrsbetrieb mit Umsetzmöglichkeiten auf solche Szenarien vorbereitet hat. Insgesamt macht die knapp 12 km lange Strecke, die 2025 eröffnet wurde, einen sehr guten Eindruck und ist hervorragend in das Stadtbild integriert. Trotz sehr kurzer Taktabstände sind die langen Siebenteiler von CAF auch immer gut besetzt. Lüttich ist – nicht nur wegen der Straßenbahn und des Verkehrsmuseums – einen Besuch wert, die aufgewühlten Gemüter werden sich bestimmt auch wieder beruhigen!

Text und Foto: Guido Korff

https://www.bmb-wuppertal.de/kw41-2026-luettich-randale-und-resilienz/

05/10/2026

Knapp 55 Jahre lang verband eine Straßenbahn Solingen mit Wuppertal-Elberfeld über Cronenberg – bis zur Stilllegung 1969/70. Straßenbahnfreunde retteten daraufhin einen Streckenabschnitt und betreiben seit 1992 mit den Bergischen Museumsbahnen den kleinsten BOStrab-konzessionierten Straßenbahnbetrieb Deutschlands zwischen Kohlfurther Brücke und Greuel 🚋🌉

➡️ Jetzt lesen: https://eisenbahn.de/strassenbahn-magazin/einst-jetzt-an-der-kohlfurther-bruecke_34414

Der Nikolaus erwartet euch!Der Nikolaus hat sich gemeldet!Am 05. und 06, Dezember könnt ihr ihn im Kaltenbachtal besuche...
16/09/2026

Der Nikolaus erwartet euch!

Der Nikolaus hat sich gemeldet!

Am 05. und 06, Dezember könnt ihr ihn im Kaltenbachtal besuchen.

Fahrkarten für die Straßenbahnen gibt es online auf wuppertal-live.de und an allen Vorverkaufsstellen von Wuppertal Live / Remscheid Live / Solingen Live / Bergisch Live im Bergischen Land und im angrenzenden Westfalen.

Hier der direkte Zugang für:

Fahrten am Samstag, 05.12.2026: https://www.wuppertal-live.de/662049

Fahrten am Sonntag, 06.12.2026: https://www.wuppertal-live.de/662050

Die gewünschte Abfahrtszeit wird im Verlauf des Kaufprozesses abgefragt.

Alles weitere findet ihr auch auf unserer Homepage
https://www.bmb-wuppertal.de/

12/09/2026
KW37/2026 – Wuppertal: Einmal im Leben schweben.In Wuppertal schwebt man – so heißt es allgemein. Die Physik nennt das z...
12/09/2026

KW37/2026 – Wuppertal: Einmal im Leben schweben.

In Wuppertal schwebt man – so heißt es allgemein. Die Physik nennt das zwar anders, doch „hängen“ klingt irgendwie nicht positiv. Am 1. September 2026 ist jetzt aber tatsächlich ein Schwebebahnwagen im wahrsten Sinne des Wortes über den Döppersberg geschwebt. Rechtzeitig zur Jubiläumsfeier „125 Jahre Schwebebahn“ nahm Wagen 76 seinen endgültigen Platz am Eingangstor zur Elberfelder Innenstadt ein.

Zunächst ein Blick zurück: Im Jahr 1950 erhielt Wuppertal 20 neue dringend benötigte Schwebebahnwagen. Bereits Anfang 1943 war der Auftrag für sogar noch mehr Züge an die Westdeutschen Waggonfabriken in Köln gegangen. Dort fand man im Krieg leider andere Aufträge wichtiger. Die Maschinenfabrik Esslingen sollte dann stattdessen die neuen, in Leichtbauweise geschweißten Bahnen bauen. Doch auch daraus wurde nichts. Der Krieg endete und der Auftrag ging – wie schon geschrieben – wieder an den Kölner Hauslieferanten.

Markant im Auftritt die drei Außenschiebetüren, sehr lange, gut gepolsterte Sitze gegenüber angeordnet und über je eine der drei Türen sofort erreichbar. Je zwei Motoren á 65 KW besorgten den Antrieb. Der Fahrer bekam erstmals eine halboffene Kabine mit Sitz. Das rundlich freundliche Design des Wagens unterschied sich deutlich von den alten „Kästen“ aus der Kaiserzeit. Bei der Belüftung gingen die Konstrukteure neue Wege. Auf Klappfenster verzichtete man. Stattdessen wurde von den Wagenoberseite durch Lüfter durch die Decke Frischluft zugeführt. Das funktionierte nicht wirklich und in der Wagenfront und im Heck ließen sich zum Glück die Scheiben ein Stück öffnen. Letztendlich kam man doch wieder zu Seitenscheiben mit oberer Öffnung zurück.

Es blieb nicht bei solchen Problemen. Man hört, dass der Waggonbauer die doch nun alten Baupläne hatte überarbeiten wollen, jedoch musste man fertigen, was auf dem Papier stand. Das Ergebnis waren dröhnende Innenräume und ein rumpelndes Fahrerlebnis. Da wurde nachgebessert und zusätzliche Gummidämpfer an den Fahrgestellen entschärften die Problematik. Die Wuppertaler jedoch liebten die neuen Züge und erst recht die Fahrer, die wie ein Kleiner König vorne thronten. Im Lauf der Jahre merkte die Werkstatt das Altern des Nachkriegsmaterials. Schließlich konnten die Wuppertaler Stadtwerke in einem Rundumschlag alle alten Fahrzeuge ab 1972 ablösen.

Zurück zum Wagen 76. Im Arbeitsleben blieb er immer ein „Hinterwagen“. Die Statistik verzeichnet seinen Abgang zum 05. Februar 1974. Zunächst blieb er im Tal. Beim Tennisplatz des Wuppertaler Sportvereins am Stadion schauten die Spieler aus ihm auf seine modernen Nachfolger. Danach verschlug es ihn in eine Weinhandlung an der Bayreuther Straße. Es folgten ein Szenelokal in Köln und auch in der Domstadt ein Gewerbehof. Dann meinte es das Schicksal richtig gut. Seit 2005 stand Wagen 76 trocken und gepflegt in einer Trödelhalle einer Siegener freien christlichen Gemeinde. Und jetzt kam es noch besser! Der Investor Markus Bürger, der 2022 den Wuppertaler Hauptbahnhof und das Nebengebäude erworben hatte, entdeckte den Oldie und holte ihn zurück nach Wuppertal. Das Ensemble am Hauptbahnhof ist inzwischen saniert und in die Lücke zwischen beiden Gebäuden hievte ein 450-Tonnen-Kran millimetergenau Wagen 76!

Der hatte im Lauf der Jahrzehnte allerdings nach seinem Rückzug vom Planverkehr von seinen neuen Besitzern gelbe Zierstreifen verpasst bekommen. So wie einst mancher Opel Kadett eine mattschwarze Motorhaube! Warten wir ab, wie sich unser Oldie jetzt hinter der gläsernen Fassade auf Dauer präsentiert.

Text und Foto: Michael Malicke

https://www.bmb-wuppertal.de/kw37-2026-wuppertal-einmal-im-leben-schweben/

Am kommendem Samstag (!), dem 05. September bieten wir einen zusätzlichen Fahrtag an!Gefahren wird nach dem sonst üblich...
02/09/2026

Am kommendem Samstag (!), dem 05. September bieten wir einen zusätzlichen Fahrtag an!

Gefahren wird nach dem sonst üblichen Fahrplan.

Der Anlass dafür ist das Oldtimertreffen bei der Bergischen Schützengilde e.V., bei uns in der Nachbarschaft.
( https://www.xn--bergische-schtzengilde-4lc.de/ )

(Foto von einer ähnlichen Veranstaltung im Jahr 2017)

Das 1. BMB-Familienfest der Bergischen Museumsbahnen.Es war ein Versuch, aber wir finden, er ist gelungen. Unser erstes ...
02/09/2026

Das 1. BMB-Familienfest der Bergischen Museumsbahnen.

Es war ein Versuch, aber wir finden, er ist gelungen. Unser erstes Familienfest war gut besucht und wir wollen es im nächsten Jahr wieder in unseren Kalender aufnehmen.

Der geschmückte Jubilar – unser Triebwagen 107 feiert 2026 seinen 90. Geburtstag – war fleißig unterwegs, um die Kinder zu den Stationen der Schnitzeljagd zu bringen. Die Jugendfeuerwehr Cronenberg hatte am Friedrichshammer eine Spritzwand aufgebaut und am Manuelskotten galt es, das Wasserrad genauer zu betrachten, um die Frage dazu zu lösen.

Kinderschminken, Modellfahrschule, Hüpfburg, Fotozelt und Popcorn-Stand waren auf dem Betriebshof zwischen der alten Feuerwehr und den modernen Einsatzfahrzeugen der Wuppertaler Stadtwerke zu entdecken. Bratwurst, Waffeln und passende Getränke gab es natürlich auch!

Damit waren unsere kleinen Gäste oft mehrere Stunden beschäftigt!

Foto: Markus Pieper

(aufgrund einer einzelnen Beschwerde ist das Foto mit KI nachbearbeitet worden!)

21/08/2026

Zwei Sonntage Freizeitspaß in der Kohlfurth



Am kommenden Sonntag starten wieder die historischen Straßenbahnen zur Fahrt durch das Kaltenbachtal. Elektrische Mobilität vor mehr als 75 Jahren neu erfahren - und dazu haben der historische Manuelskotten und das Naturfreundehaus am Greuel ebenso geöffnet. Die Bücherstraßenbahn am Eingang des Betriebshofes Kohlfurther Brücke bietet auch die neuen Jubiläumsbücher der Schwebebahn an. Abfahrt der ersten Bahn um 10.40 Uhr in der Kohlfurth.



30.08.

Am letzten Sonntag des August laden die Ehrenamtlichen zum ersten Familienfest der Museumsbahn ein. "Fahrer Willi" und "Schaffner Emil" organisieren eine Schnitzeljagd, die über das Museumsgelände und auf die Strecke führt. Die Teilnehmer müssen kleine Aufgaben erledigen und Fragen beantworten. Als Belohnung gibt es kleine Überraschungen. Für die jungen Gäste wird es weitere Unterhaltung geben und für Leckeres wie Waffeln und Bratwürste ist gesorgt. Eine Tombola hält schöne Gewinne bereit. Hauptanlass ist der 90. Geburtstag des Triebwagens 107 der Rheinischen Bahngesellschaft. Dieser fuhr früher von Vohwinkel und Ohligs bis nach Düsseldorf-Benrath. Natürlich gibt es den historischen Fahrbetrieb wie immer ab 10.40 Uhr Kohlfurther Brücke bis zur Haltestelle Friedrichshammer.



Mehr Informationen zur BMB unter www.bmb-wuppertal.de



Foto: Der "Jubilar" Triebwagen Nr. 107 feiert seinen 90. Geburtstag. Er lädt zum Mitfahren ein.

KW34/2026 – Wuppertal: Die rote Bahn nach Cronenberg.Die heute in Wuppertal unter dem Namen “Samba-Express” legendäre Ba...
21/08/2026

KW34/2026 – Wuppertal: Die rote Bahn nach Cronenberg.

Die heute in Wuppertal unter dem Namen “Samba-Express” legendäre Bahnverbindung verkehrte als Nebenbahn seit 1891 wildromantisch durch das Burgholz und verband Elberfeld mit dem Cronenberger Bahnhof auf den Wuppertaler Südhöhen. Seit den 50er Jahren brummelten die roten Schienenbusse zuverlässig bei jeder Witterung über die Gleise und die hin- und her wogenden Wagen bekamen in den fünfziger Jahren mit Blick auf südamerikanische Rhythmen den Namen „Samba-Express“ verpasst. Rot waren allerdings auch schon die Vorgänger der frühen Nachkriegsjahre: Dieselloks der Baureihe V 36 und vierachsige Steuerwagen älterer Triebwagen-Baureihen.

Mitte der 80er Jahre ist es mit der alten Herrlichkeit dann überraschend schnell vorbei. Rückläufige Fahrgastzahlen und auch ein Desinteresse bei den Bahnoberen in Köln am Rhein bringen erste Stilllegungspläne auf den Tisch. Ein Proteststurm erhebt sich. Die Bildhauerin Ulle Hees startet die Aktion „Wuppertaler Künstler für den Samba“ mit Aktionen an den Haltepunkten und in den Zügen. Die Bürgerinitiative „Rettet den Samba!“ sammelt 22.000 Unterschriften.

Am 20. Februar 1988 legt die Initiative ein Geheimpapier der Bahndirektion vor, in dem für den 29. Mai 1988 die Einstellung der Bahnverbindung wegen technischen Gründen empfohlen wird. Investitionen von 700.000 DM wären erforderlich. Die Bahnfreunde verweisen auf bereits zum Austausch ausgelegte neue Schienen entlang der Strecke. Die erste Runde geht wegen der besseren Argumente an die Sambafans. Doch am Montag, den 22. Februar 1988 sackt ein Stück des Berghanges samt des Gleises zwischen der Steinbeck und der Hindenburgstraße auf der Länge von 15 Metern ein. Um 12.30 Uhr stellt die Bahn die Sambasignale auf Rot. Tags daraus kommt ein spezieller Gleismesszug ins Tal und um Punkt 9 Uhr 14 tritt er die Rückreise vom Bahnhof Cronenberg an, nachdem eine Kolonne provisorisch den Hangrutsch gesichert hat. Das Ergebnis: an einigen Stellen wird das Spurmaß überschritten – die Stilllegung ist endgültig. Fast endgültig. Denn am Freitag, den 26. Februar 1988 dröhnt ein letztes Mal ein kräftiger Dieselmotor durch das Burgholz. Die Bundesbahn sammelt die Güterwagen ein, die in Küllenhahn und Cronenberg von der Streckenschließung überrascht worden waren und zurück auf das Streckennetz der DB gebracht werden müssen.

Doch die Wuppertaler hängen an ihren Schienenstrecken. Was den Barmern die Bergbahn, ist den Cronenbergern ihr Samba. Im Zuge der “Regionale 2006” kann fast die gesamte Trasse in einen Wander- und Radweg umgewandelt werden, der heute noch sehr gerne genutzt wird. Ein besonderes Zeichen setzt die bekannte Werkzeugfirma Knipex, die direkt neben ihren Fertigungshallen an der Trasse einen schön restaurierten Triebwagen der Baureihe VT 95 und ein zweiflügeliges Hauptsignal aufstellt. Das Fahrzeug wurde von der Hochwaldbahn im Hunsrück erworben und trägt deshalb in den Anschriften den Hinweis “AW Hermeskeil”.

Während die Ronsdorfer seit der Stilllegung der Zahnradbahn nicht mehr auf Meterspur reisen können, sondern auf die Normalspur verwiesen werden (und dort seit neuestem mit dem batterieelektrischen Mireo von Siemens auch wieder elektrisch fahren können), ist es bei den Cronenbergern umgekehrt. Hier hat die meterspurige Anbindung überlebt – in Form unserer Museumsbahn. Und die arbeitet jetzt auch wieder aktiv daran, dem “Dorp” endlich näherzukommen, die Planung der Haltestelle Möschenborn macht gute Fortschritte!

Text & Foto: Michael Malicke

https://www.bmb-wuppertal.de/kw34-2026-wuppertal-die-rote-bahn-nach-cronenberg/

🎟️🍀 TOMBOLA BEIM FAMILIENFEST 2026! 🍀🎟️Mit etwas Glück könnt ihr beim Familienfest der Bergischen Museumsbahnen tolle Pr...
20/08/2026

🎟️🍀 TOMBOLA BEIM FAMILIENFEST 2026! 🍀🎟️

Mit etwas Glück könnt ihr beim Familienfest der Bergischen Museumsbahnen tolle Preise gewinnen! 🎁

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So funktioniert’s:
1️⃣ Los kaufen
2️⃣ Daten gut leserlich in Druckbuchstaben eintragen
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⏰ Zwei Ziehungen:
🕐 13:45 Uhr – 1. Ziehung
🕔 17:00 Uhr – 2. Ziehung

Alle bis 13:30 Uhr abgegebenen Lose nehmen an der ersten Ziehung teil. Lose, die danach abgegeben werden, nehmen automatisch an der zweiten Ziehung teil.

🎁 Das Beste: Alle Gewinne wurden gesponsert und die Einnahmen aus der Tombola kommen vollständig dem Erhalt unserer historischen Fahrzeuge und der Museumsbahn-Infrastruktur zugute. ❤️🚋

🍀 Also: Los kaufen, Daumen drücken und mit etwas Glück einen tollen Preis gewinnen!

Und wer bei der Schnitzeljagd keine Waffel möchte, kann sich als Alternative sogar 2 Tombola-Lose sichern. 🧇➡️🎟️

📅 30.08.2026 | 11–17 Uhr
📍 Bergische Museumsbahnen

Wir freuen uns auf euch! ❤️🚋

Adresse

Kohlfurther Brücke 57
Wuppertal
42349

Öffnungszeiten

Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 10:30 - 17:30

Telefon

+49202470251

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