Der Barockgarten Großsedlitz hat sich seit 1732 in seiner Struktur nicht geändert und nur wenig Substanzverlust über die Jahrhunderte zu verzeichnen. Die hier umgesetzte Gestaltung zweier sich gegenüber liegender Hänge ist nördlich der Alpen nur selten anzutreffen. Somit stellt diese wunderbare Verbindung des französischen und des italienischen Barock eine besondere Kostbarkeit sächsischer Gartenbaukunst dar, die Ihresgleichen sucht. Mit den über 400 Kübelpflanzen, darunter 150 Bitterorangen, die in den Sommermonaten im Unteren und Oberen Parterre aufgestellt werden, den breiten Treppenanlagen, Wasserspielen, weiten Sichtachsen, den akkurat geschnittenen Hecken und 64 Sandsteinskulpturen sowie Schmuckvasen, erleben die Besucher Festsäle im Grünen, die einladen zum Genießen und Feiern