12/09/2026
Harry Hachmeister at Kunsthalle Bremen 🩷
• Kunsthalle Bremen Im Fitnessstudio wird nicht gelacht
Zum heutigen Tag des Fitnessstudios am 12. September werfen wir einen Blick auf Harry Hachmeisters Arbeiten rund um Körper, Fitness und Männlichkeit.
Seit Jahren beschäftigt sich Hachmeister (Nominierter Pauli-Preis 2026) mit dem Körper als etwas, das verletzlich, veränderbar und zugleich voller Möglichkeiten ist. Das Fitnessstudio wurde dabei zu einem wichtigen Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit: ein scheinbar friedlicher Ort, an dem gleichzeitig stereotype Vorstellungen von Männlichkeit inszeniert werden.
Mit seinen bunten, schiefen und manchmal geradezu albernen Hantelkeramiken bricht Hachmeister diese Vorstellungen auf. Er sucht nach einer Männlichkeit, die weich und selbstironisch, übertrieben und froh sein darf. Nach einem Ort, an dem Ambivalenzen und Abweichungen nicht nur Platz haben, sondern gefeiert werden.
Bewegung muss nicht immer Leistung bedeuten. Sie kann auch Transformation, Selbstbestimmung und die Freude am eigenen Körper sein.
Mehr dazu im Blogartikel von Harry Hachmeister unter blog.kunsthalle-bremen.de
Die Ausstellung zum Pauli-Preis 2026 geht noch bis 4. Oktober.
Abb.: Installationsansichten, Fotos: Tobias Hübel