Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

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Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Wie lebten die Menschen in der DDR? Woran scheiterte der Staat? Darum geht es u.a. in unserem Museum. Wie wächst das geeinte Deutschland seit 1990 zusammen?

Darum geht es in unserer Dauerausstellung. Schau Dir auch unsere Wechselausstellungen an! Eintritt frei. Unsere Netiquette

https://www.hdg.de/geschichte-online/social-media/netiquette

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🧱 50 Jahre nach der Grundsteinlegung erzählt unsere aktuelle Ausstellung am Beispiel von Leipzig-Grünau die Geschichte d...
15/10/2026

🧱 50 Jahre nach der Grundsteinlegung erzählt unsere aktuelle Ausstellung am Beispiel von Leipzig-Grünau die Geschichte der „Platte“.

Die Ausstellung zeigt, warum die „Platte“ zunächst als modernes Wohnmodell gilt, weshalb nach 1990 viele Menschen wegziehen und warum Plattenbauwohnungen angesichts des Wohnungsmangels heute wieder gefragter sind.
Persönliche Erinnerungen ehemaliger und aktueller Bewohnerinnen und Bewohner erzählen Euch von Lebensgefühl und Alltag in der Großwohnsiedlung. 📔
❓Habt Ihr eigene Erfahrungen damit? Dann teilt sie gerne in den Kommentaren mit uns!

📸 Unsere Fotocollage besteht aus zwei Bildern, die der Fotograf Harald Kirschner in der „Straße der Bauarbeiter“, heute Breisgaustraße aufgenommen hat.

🔛 Ausstellung „Platte. Leben in der Großwohnsiedlung“
📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
🗓️ Di–So, 10–18 Uhr
🎟️ Eintritt frei

https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/ausstellungen/platte-leben-in-der-grosswohnsiedlung

Herzliche Einladung zum diesjährigen Theodor-Litt-Symposium!Mehr Infos 👇
14/10/2026

Herzliche Einladung zum diesjährigen Theodor-Litt-Symposium!
Mehr Infos 👇

Die Deutsche Gesellschaft e.V. lädt am 17. November 2026 (ab 09:30 Uhr) herzlich zur Teilnahme zum ###. Theodor-Litt-Symposium „Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit, Freiheit und politische Bildung“ ins Zeitgeschichtliches Forum Leipzig ein!

Thema: Wie kann die sicherheitspolitische „Zeitenwende“ gestaltet werden – und welche Rolle spielt politische Bildung in diesem Prozess?

Zeitraum: 17.11.2026, 09:30-16:30 Uhr

Das Programm steht inzwischen vollständig: https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/konferenzen-tagungen/2165-2026-litt-symposium.html

Es wirken mit: Christina Bachmann, Leiterin des Hauptstadtbüros der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V.; Dr. Holger Backhaus-Maul, Projektleiter, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Zentrum für Sozialforschung der Universität Halle-Wittenberg; Daniela Broda, Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings; Christoph Eichhorn, Key Note Speaker, Berater und ehem. Botschafter; Quentin Gärtner, Autor und Student; Dr. Henrike Girmond, Kommissarische Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig; Prof. Dr. Dennis Hauk, Professor für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig; Nico Lange, Politikbera-ter, Politikwissenschaftler und Publizist; Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB); Prof. Dr. Lutz Mükke, Vorsitzender von „Leipzig bleibt friedlich!“ n. e. V.; Jana Münkel, Journalistin und Moderatorin; Erik Sczygiol, ehem. stv. Generalsekretär der Bundesschüler*innenkonferenz (BSK); Christof Starke, Koordinator für politisches sowie lokales Engagement und Programmleitung Konfliktbearbeitung beim Friedenskreis Halle e. V.; Dr. Antje Thiersch, Referatsleiterin für „Politische Bildung, Migration, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ im Sächsisches Staatsministerium für Kultus.

Teilnahme in Präsenz und via Livestream möglich: https://youtube.com/live/Jf18dN2pCe4

Um vorherige Anmeldung wird gebeten, an: [email protected]

Wir würden uns freuen, wenn Die Veranstaltung Ihr Interesse weckt!

🗓️ Vor 55 Jahren wird der „Nischel“ enthüllt.Am 9. Oktober 1971 versammeln sich in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnit...
09/10/2026

🗓️ Vor 55 Jahren wird der „Nischel“ enthüllt.

Am 9. Oktober 1971 versammeln sich in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) mehr als 250.000 Menschen zur Einweihung des Karl-Marx-Monuments. Der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel ist Schöpfer des 7,10 Meter hohen und rund 40 Tonnen schweren Bronzekopfs. Gegossen wird er in Leningrad (heute wieder Sankt Petersburg) und anschließend in 95 Einzelteilen nach Karl-Marx-Stadt transportiert. Vor Ort wird der Kopf wieder zusammengesetzt.

🏛️ Dass ausgerechnet Karl Marx überlebensgroß in der Stadt thront, ist kein Zufall: Marx ist eine zentrale politische und ideologische Bezugsperson der DDR. Seine Schriften bilden eine wichtige theoretische Grundlage für den Sozialismus, wie ihn die SED versteht. 1953 benennt die SED Chemnitz in Karl-Marx-Stadt um – ohne die Bevölkerung dazu zu befragen.

👤 18 Jahre später bekommt der Name der Stadt sein monumentales Gegenstück.
Ursprünglich soll Lew Kerbel eine Ganzkörperfigur von Karl Marx schaffen. Der Entwurf wird jedoch verworfen – stattdessen entsteht der gewaltige Kopf.

✊ 1989 wird der „Nischel“ (Mitteldeutsch für „Kopf“ oder „Schädel“) dann vom Symbol der DDR zum Schauplatz des gesellschaftlichen Umbruchs. Im Herbst finden rundherum Demonstrationen statt. 1990 erhält die Stadt ihren historischen Namen Chemnitz zurück. In einer Bürgerbefragung sprechen sich mehr als 76 Prozent für die Rückbenennung aus.

🔄 Auch über das Schicksal des Karl-Marx-Monuments wird nach der Wiedervereinigung diskutiert. Soll der Kopf verschwinden? Letztlich bleibt er stehen. Heute ist der „Nischel“ selbst Teil der Geschichte von Chemnitz.

📸 Das historische Foto auf Slide 1 stammt von dem Fotografen Kurt Klingner. Gemeinsam mit dem auf Slide 3 abgebildeten DDR-Stadtplan gehört es zu unserer Museumssammlung.



Fotos:
1. Stiftung Haus der Geschichte / Kurt Klingner
2. Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-K1010-007 / Wolfgang Thieme / CC-BY-SA 3.0 „Chemnitz, Karl-Marx-Denkmal, FDJ Versammlung“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
3. & 4. Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-026 / Kasper, Jan Peter / CC-BY-SA 3.0, „Chemnitz, Mahnwache vor Karl-Marx-Denkmal“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

🎸 „Verwende deine Jugend!“ – 50 Jahre Punk BRDDRFünf Jahrzehnte Punk- und Gegenkultur in Ost- und Westdeutschland: Was v...
08/10/2026

🎸 „Verwende deine Jugend!“ – 50 Jahre Punk BRDDR

Fünf Jahrzehnte Punk- und Gegenkultur in Ost- und Westdeutschland: Was verbindet die Szenen, und warum werden ihre Geschichten bis heute oft getrennt voneinander erzählt?

Darüber sprechen Jan Müller (Tocotronic) und Henryk Gericke, der als Punkmusiker, Autor und Herausgeber die Ostberliner Szene selbst erlebt und dokumentiert hat. Moderiert wird der Abend von Kulturjournalist Ulrich Gutmair.
Gemeinsam blicken sie auf Musik, Erinnerung und die gesellschaftliche Bedeutung von Popkultur. 🎶

📅 Mittwoch, 14. Oktober
🕖 19 Uhr
🎟️ Eintritt frei
In Kooperation mit dem Leipziger Literarischer Herbst.

Alle Infos: https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/veranstaltungen/verwende-deine-jugend-50-jahre-punk-brddr-ein-abend-mit-jan-mueller-und-henryk-gericke

🎉 Ein Sonntagnachmittag für die ganze Familie!Kommendes Wochenende, 11. Oktober, laden wir Euch ab 15 Uhr herzlich zu un...
07/10/2026

🎉 Ein Sonntagnachmittag für die ganze Familie!

Kommendes Wochenende, 11. Oktober, laden wir Euch ab 15 Uhr herzlich zu unserem Museumsfest ein.

✂️ Baut Plattenbauten mit LEGO®-Steinen neu, gestaltet 3D-Postkarten aus Pflanzen und Papier oder probiert in unserer Schreibwerkstatt aus, wie man mit Gänsefeder und Griffel schreibt.

🎶 Außerdem gibt es geführte Rundgänge durch unsere Ausstellungen, ein Suchspiel für Kinder und eine musikalische Erzählreise in eine DDR-Kindheit (lasst Euch überraschen!) sowie Kaffee und Kuchen.

🏢 Krönender Abschluss: Wie gut kennt Ihr Beton?

Betonquiz: Ab 17.30 Uhr laden Euch die Chemnitzer Künstler Beate Düber und Jan Kummer zum Rätseln ein. Die beiden haben überraschende, schräge und knifflige Fragen vorbereitet rund um einen Baustoff, der unseren Alltag prägt – und den wir trotzdem oft übersehen.

📍 Sonntag, 11. Oktober | ab 15 Uhr
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Eintritt kostenfrei

👉 Alle Infos zum Museumsfest: https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/veranstaltungen/museumsfest
👉 Mehr zum Betonquiz: https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/veranstaltungen/beton-quiz

💪 Frauen haben die Friedliche Revolution mitgestaltet – sind häufig allerdings weniger bekannt. Wir laden Euch herzlich ...
06/10/2026

💪 Frauen haben die Friedliche Revolution mitgestaltet – sind häufig allerdings weniger bekannt.

Wir laden Euch herzlich zur Hörkunstperformance „35x89 – Engagierte Frauen 1989/90“ ein. Sie verbindet Musik und Sprachkunst mit Interviews von Zeitzeuginnen. Drei Generationen kommen miteinander ins Gespräch – von den Akteurinnen von 1989/90 bis zu jungen Erwachsenen heute.

📅 Mittwoch, 7. Oktober | 19 Uhr
📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
🎟️ Eintritt frei

🎤 Hinter dem Projekt stehen die Leipziger Musikerinnen Ingeborg Freytag und Maria Schüritz. Freytag engagiert sich selbst in der Leipziger Bürgerrechts- und Frauenbewegung, Schüritz bringt die Perspektive der Nachwende-Generation ein.

Mehr Infos zur Veranstaltung: https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/veranstaltungen/35x89-engagierte-frauen-1989-90-eine-hybride-spurensuche

In Kooperation mit dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

📜 Am 6. Oktober 1961 erlässt DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann den Befehl Nr. 76/61. Das als „Geheime Verschlusss...
06/10/2026

📜 Am 6. Oktober 1961 erlässt DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann den Befehl Nr. 76/61. Das als „Geheime Verschlusssache“ eingestufte Dokument regelt den Schusswaffengebrauch der Grenztruppen der Nationalen Volksarmee (NVA).

Es verpflichtet die Grenzposten unter anderem dazu, die Schusswaffe einzusetzen, wenn unbewaffnete Menschen auf den Zuruf „Halt – stehenbleiben – Grenzposten“ oder nach einem Warnschuss weiterflüchten.

Die tatsächliche Praxis geht jedoch über den Wortlaut der Vorschrift hinaus. Menschen werden an der Berliner Mauer und an der innerdeutschen Grenze auch ohne vorherigen Warnschuss erschossen. In zahlreichen Fällen werden Flüchtende sogar getötet, nachdem sie ihren Fluchtversuch bereits aufgegeben haben. Zu den bekanntesten Fällen gehört Chris Gueffroy, der im Februar 1989 erschossen wird, obwohl er seinen Fluchtversuch bereits abbrechen musste.

Wie die politische Führung der DDR die Sicherung der Grenze versteht, bringt DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann auf den Punkt:
„Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spüren.“

❌ Der sogenannte „Schießbefehl“ war übrigens kein einzelnes Dokument mit diesem Namen. Vielmehr regeln über Jahrzehnte verschiedene Befehle, Gesetze, Dienstvorschriften und politische Weisungen den Schusswaffengebrauch an der Grenze. Der Befehl vom 6. Oktober 1961 ist dabei eine wichtige Grundlage.

Erst am 3. April 1989 wird der „Schießbefehl“ mündlich zurückgenommen.



Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung, eastblockworld, 00048683, „Deutsch-deutsche Grenze“

03/10/2026

Auch Produkte aus dem Alltag erzählten Geschichte(n)!
Heute vor 36 Jahren werden die Bundesrepublik und die DDR ein Land. Wir haben uns im Museum bei unseren Besucherinnen und Besuchern umgehört, ob sie eigentlich wissen, woher diese Alltagsprodukte ursprünglich kommen.

In unseren Ausstellungen zeigen wir bewusst viele Produkte aus dem Alltag der Menschen in der Bundesrepublik und der DDR. Ihr Design, ihre Nutzung und auch ihr Preis verraten uns viel darüber, wie Politik in das Leben der Menschen wirkt.
Hättet Ihr diese Produkte erkannt und habt Ihr Erinnerungen daran?

Bildnachweis:
Werner & Mertz (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eine_beispielhafte_Auswahl_verschiedener_Produkte_der_Marke_Frosch.jpg), „Eine beispielhafte Auswahl verschiedener Produkte der Marke Frosch“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
Zellreder (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fit-Spuelmittel.jpg), „Fit-Spuelmittel“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

03/10/2026

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Grimmaische Str. 6
Leipzig
04109

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Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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