Jüdisches Museum München

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Das Jüdische Museum München ist ein lebendiger Ort für die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur, für die Unterschiedlichkeit jüdischer Lebenswelten und Identitäten und die Beschäftigung mit Themen der Migration und Teilhabe.

17/10/2026
Wir können es kaum erwarten: Heute Abend ist wieder Die Lange Nacht der Münchner Museen  🌙 und alle Nachtschwärmer*innen...
17/10/2026

Wir können es kaum erwarten: Heute Abend ist wieder Die Lange Nacht der Münchner Museen 🌙 und alle Nachtschwärmer*innen sind wieder eingeladen, auch das Jüdische Museum München zu entdecken:

Zur Langen Nacht hat das Haus bis 1 Uhr für euch geöffnet. In kurzen Impulsrundgängen geben unsere Guides Einblicke in die Dauerausstellung sowie die aktuelle Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“. Im Foyer spielt dieses Jahr die französische Musikerin Jessica Bonamy-Pergament für euch. Mit den passenden Drinks versorgt euch das Team vom Coucou Food Market .

Lange Nacht der Münchner Museen
📅 Sa., 17. Oktober 2026, 18.00–1.00 Uhr

Unser Programm:

18.30 | 20.30 | 22.30 | Einführung in die Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“
19.00 | 20.00 | 21.00 | 22:00 Jessica Bonamy-Pergament
19.00 | 21.30 | 23.30 | Einführung in die Dauerausstellung

Tickets und Infos unter: www.muenchner.de/museumsnacht

Fotos: Eva Jünger, Daniel Schvarcz, Felix Steck

Eine temporäre Intervention zum 7. Oktober Zum dritten Mal jährt sich der 7. Oktober 2023, der Tag, an dem die Hamas in ...
06/10/2026

Eine temporäre Intervention zum 7. Oktober

Zum dritten Mal jährt sich der 7. Oktober 2023, der Tag, an dem die Hamas in Israel mehr als 1200 Menschen ermordete und 251 als Geiseln verschleppte. Das Jüdische Museum München gedenkt der Opfer und denkt an ihre Angehörigen, Freundinnen und Freunde.
Nicht nur aus jüdischer Perspektive teilt dieses Ereignis die Zeit in ein Davor und ein Danach. Auf das Massaker folgten Angst, Trauma und Krieg: Leid und Verlust in Israel, Tod und Zerstörung im Gazastreifen, eine wachsende Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland und weltweit.
Zum Jahrestag zeigt das Museum im Foyer eine temporäre Intervention. Sie versammelt Fotografien des Künstlers Eli Petel, dessen Arbeiten auch in der Ausstellung „Yalla." zu sehen sind. Petel hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Sticker im öffentlichen Raum in Israel dokumentiert. In Bildern, Worten und Spuren erzählen sie von einer selbstorganisierten Erinnerungskultur an den 7. Oktober 2023. Ergänzt werden die Fotografien durch Gedanken aus einem Künstlergespräch vom 7. August 2026, die Einblicke in unterschiedliche Formen und Sprachen des Gedenkens geben.

Wear and tear_s
Ein Fotoessay von Eli Petel
Intervention im Foyer
06.–31.10.2026
Foyer | Eintritt frei

Foto: Eli Petel, Wear and tear_s, 2026

Am Donnerstag kommt die Journalistin, Dichterin und Autorin Roya Hakakian zu uns ins JMM. Sarah Kiyanrad (Institut für d...
14/09/2026

Am Donnerstag kommt die Journalistin, Dichterin und Autorin Roya Hakakian zu uns ins JMM. Sarah Kiyanrad (Institut für den Nahen und Mittleren Osten) spricht mit ihr über die Schnittstellen zwischen Poesie, Migration, Erinnerung und jüdischer Identität:

Roya Hakakian wurde in eine jüdische Familie in Iran geboren und erlebte die Islamische Revolution 1979 als junge Heranwachsende. Aufgrund der zunehmenden Unterdrückung beantragte sie 1985 politisches Asyl in den USA. Mit ihrer 2004 veröffentlichten Biografie „Journey from the Land of No“ feierte sie ihren ersten literarischen Erfolg. Hakakian publiziert insbesondere zum Verhältnis zwischen Iran und USA. In den Vereinigten Staaten trägt sie durch ihre jüdische Herkunft neue Perspektiven in den Diskurs und gehört daher zu den wichtigsten die Islamische Republik kritisierenden Stimmen.

Lesung und Gespräch im Jüdischen Museum München
Do., 17. September 2026, 19.00 Uhr
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU und dem BMFTR-Transferprojekt „Vernetzung, Vermittlung, Netzwerkaufbau: Die Geschichte jüdisch-arabischer Verbindungen in der sozialen Praxis und im institutionellen Netzwerk“.

Foto: Masih Alinejad

Heute Abend beginnt Rosch Haschana, das neue Jahre nach jüdischem Kalender.Ein gängiger Gruß zum Neuen Jahr, den ihr auf...
11/09/2026

Heute Abend beginnt Rosch Haschana, das neue Jahre nach jüdischem Kalender.

Ein gängiger Gruß zum Neuen Jahr, den ihr auf dieser Karte lesen könnt, lautet: Le-Shana Tova Tikatevu / Möget ihr eingeschrieben werden zu einem guten Jahr! Dieser Neujahrsgruß bezieht sich auf das Buch des Lebens, in dem Gott die Namen der Menschen für das kommende Jahr einträgt.
In den zehn Tagen zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur, dem sogenannten Versöhnungstag, blicken religiöse Jüdinnen und Juden auf das vergangene Jahr zurück. In diesem Sinne wünschen wir euch: Schana tova!

An Rosch Haschana (12. und 13.09.2026) bleibt das Jüdische Museum München geschlossen.

Foto: Glückwunschkarte zu Rosch Haschana, "Le-Shana Tova Tikatevu", Postkartenverlag Brüder Kohn 1898–1938 Wien, um 1900, JMGr 761/2005

Am 6. September laden wir euch ein zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur.🗓 11.00 Uhr: Rundgang | Jüdische Isarvorsta...
26/08/2026

Am 6. September laden wir euch ein zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur.

🗓 11.00 Uhr: Rundgang | Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße (ausgebucht)
🗓 13.30 Uhr: Kuratorinnenrundgang | Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen
🗓 15.00 Uhr: Rundgang | Das Jüdische Museum München. Unser Haus

Freier Eintritt ins Museum – den ganzen Tag.

Weitere Infos und Anmeldung findet ihr hier: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/europaeischer-tag-der-juedischen-kultur-16/3492

Wir brauchen eure Unterstützung für unsere nächste Ausstellung!🤝Im Jüdischen Museum München bereiten wir derzeit eine Au...
05/08/2026

Wir brauchen eure Unterstützung für unsere nächste Ausstellung!🤝
Im Jüdischen Museum München bereiten wir derzeit eine Ausstellung vor, die sich mit der ehemaligen Hauptsynagoge in München beschäftigt – unter anderem mit ihrer Geschichte sowie den religiösen und kulturellen Veranstaltungen, die dort stattfanden.

Das monumentale Gotteshaus mit 1.800 Sitzplätzen diente der jüdischen Gemeinde von 1887 bis Juni 1938, als das Gebäude auf Befehl Adolf Hitlers und der Verwaltung abgerissen wurde. Heute existiert die ehemalige Hauptsynagoge nicht mehr.
Viele Nachkommen von Paaren, die dort geheiratet oder ihre Bar Mizwa gefeiert haben, leben heute in allen Teilen der Welt. Vielleicht befinden sich in euren Familienalben Erinnerungen, Fotos oder Geschichten von Hochzeiten, Konzerten oder anderen Veranstaltungen in der ehemaligen Hauptsynagoge.

Das Foto zeigt eine Hochzeit in der Hauptsynagoge in München in den 1930er Jahren. Vielleicht erkennt ihr auch Personen darauf wieder oder habt ihr weitere Erinnerungen an diesen Ort? Teilt eure Familienerinnerungen und Bilder mit uns und helft uns dabei, verlorene Spuren des jüdischen Lebens in der ehemaligen Hauptsynagoge wiederzufinden.

📩 Schreibt uns an: [email protected]

Das Bild wird vom Leo Baeck Institut aufbewahrt. Obwohl es weder Namen noch Datumsangaben enthält, wissen wir aufgrund der neuen Orgel, dass es aus den 1930er Jahren stammen muss.

Credit: LBI AR10768

Beim 9.   durften wir gemeinsam mit anderen Münchner Kulturinstitutionen noch vor der Wiedereröffnung einen Blick hinter...
30/07/2026

Beim 9. durften wir gemeinsam mit anderen Münchner Kulturinstitutionen noch vor der Wiedereröffnung einen Blick hinter die Kulissen des neu gestalteten Valentin-Karlstadt-Musäum werfen. 👀

Ein besonderer Schwerpunkt des sanierten Museums ist die neue Dauerausstellung "Liesl Karlstadt – Flug zum Mond". Sie macht deutlich, dass Liesl Karlstadt weit mehr war als die Bühnenpartnerin von Karl Valentin. Als Schauspielerin, Komikerin und Künstlerin prägte sie das gemeinsame Werk entscheidend mit und verfolgte zugleich ihren eigenen Weg. Die Ausstellung erzählt von ihren künstlerischen Anfängen, ihrem Mut, immer wieder Neues auszuprobieren, ihren Erfolgen, aber auch von Krisen und persönlichen Herausforderungen. So entsteht das Porträt einer außergewöhnlichen Frau, deren Geschichte lange hinter der ihres berühmten Partners zurücktrat.

In der neu gestalteten Ausstellung "Karl Valentin" befindet sich auch Karl Valentins Fotomontage "München, Lenbachplatz mit Wolkenkratzer" aus dem Jahr 1921. 📷
Das Motiv zeigt auch einen Ort, der für das jüdische München von zentraler Bedeutung war: die ehemalige Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Die scheinbar spielerische Zukunftsvision dokumentiert nebenbei die Geschichte eines konkreten Ortes in München. Wolkenkratzer hinter der Frauenkirche? Valentin setzt mit seiner Ansichtskarte den Zeitgenossen diese Fantasie als reales Stadtbild vor, ähnlich dem Manhattan seiner Zeit. Fand der Künstler die Vision bedrohlich oder aufregend? München kannte 1921 keine Wolkenkratzer; das erste Hochhaus wurde 1929 fertig. Für seine "AR-Darstellung" wählte Valentin das verbreitete Ensemble von Künstlerhaus, Hauptsynagoge und Frauenkirche, dem Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Mit seiner Sammlung alter Münchner Ansichten, heute im Stadtarchiv zugänglich, dokumentierte Valentin verschwundene Orte. Was 1921 noch keiner wusste: Staatlicher Terror löschte die große Synagoge im Juni 1938 für immer aus dem Stadtbild.

Vielen Dank an das Valentin-Karlstadt-Musäum für die spannende Führung und die interessanten Einblicke. 💛

Abb. 1: Liesl Karlstadt und Karl Valentin bei Schallplattenaufnahmen, 1929. Valentin-Karlstadt-Musaeum / Abb. 2-3: Ausstellungsansichten "Liesl Karlstadt – Flug zum Mond" / Abb. 3: Karl Valentin, München, Lenbachplatz mit Wolkenkratzer, um 1921, Valentin-Karlstadt-Musäum, München

Nächste Woche ist Noam Zadoff im Jüdischen Museum München zu Gast und spricht über "Misrachi-Identität und Protest in de...
02/07/2026

Nächste Woche ist Noam Zadoff im Jüdischen Museum München zu Gast und spricht über "Misrachi-Identität und Protest in der israelischen Populärkultur". 💬

Kurz nach der Gründung Israels wanderten viele Jüdinnen und Juden aus arabischen Ländern – Misrachim – in den jungen Staat ein. Dort trafen sie auf eine Gesellschaft, die maßgeblich von den Aschkenasim geprägt war, den aus Europa stammenden Jüdinnen und Juden. Die arabisch-jüdische Kultur und Sprache der Misrachim galt in Teilen der Gesellschaft lange als weniger wertvoll. Erst mit wachsendem Selbstbewusstsein und seit den 1970er Jahren wurde die Misrachi-Kultur zunehmend Teil des israelischen Mainstreams. Heute prägt sie große Teile der populären Kultur des Landes.

🎤 Dr. Noam Zadoff zeichnet in seinem Vortrag diesen Weg nach – von der gesellschaftlichen Marginalisierung über kulturellen Protest bis hin zur politischen und kulturellen Sichtbarkeit der Misrachim. Zadoff lehrt und forscht am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck.

📅 Mi., 8. Juli 2026, 19.00 Uhr
Eintritt frei
🔗 Infos & Anmeldung findet ihr hier: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/misrachi-identitaet-und-protest-in-der-israelischen-populaerkultur-493/3491

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte - Universität Innsbruck , im Rahmen unserer Ausstellung "Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen" statt.

Abb.: Porträt Noam Zadoff, Foto: Orla Connolly

Am Mittwoch hält Abderrahmane Ammar bei uns einen Vortrag über „Jüdische Geschichte(n) in Marokko: Wandel, Erinnerung un...
18/05/2026

Am Mittwoch hält Abderrahmane Ammar bei uns einen Vortrag über „Jüdische Geschichte(n) in Marokko: Wandel, Erinnerung und Dialog“.

Das marokkanische Judentum blickt auf eine über 1.500-jährige Geschichte zurück. Obwohl es heute nur noch knapp 3.000 Jüdinnen und Juden im Land gibt, durchziehen die Spuren jüdischen Lebens Marokko in vielerlei Hinsicht: in der Kultur, im Handwerk, in religiösen Traditionen, aber auch in jüdischen Ortsnamen und heiligen Pilgerstätten. Die Bedeutung des jüdischen Erbes wurde sogar 2011 in die marokkanische Verfassung eingeschrieben. Bis heute werfen Fragen nach Identität, Erinnerung und Zusammenleben neue Perspektiven auf: Wie wird jüdisches Leben in Marokko wahrgenommen? Welche Bilder von Israel und der Schoa prägen die Gesellschaft? Und was bedeutet dieses gemeinsame Erbe für Gegenwart und Zukunft?

Dr. Abderrahmane Ammar ist Islamwissenschaftler und Soziologe und arbeitet in Berlin als TV-Journalist.

Mi., 20. Mai 2026, 19.00 Uhr
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich

Alle Infos und den Link zur Anmeldung findet Ihre auf unserer Website.

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“

Foto: Tamir Zadok, Jewish Wedding in Morocco, 2014, Leihgabe der Rosenfeld Gallery, Foto: Eva Jünger

Adresse

St./Jakobs-Platz 16
Munich
80331

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+498923396096

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